Der Tod des ersten persönlich wichtigen Tieres ist ein bisschen so wie der der Tod des ersten wichtigen Menschen. Unfassbar schwer und traurig.
Meistens lernt man nach einiger Zeit der Trauer, dass man trotzdem weiterlebt und der Schmerz leichter wird. Was einem für Verluste in der Zukunft hilft.
Wobei natürlich jedes Tier und jeder Mensch egal an welchem Lebenspunkt eine außerordentliche Rolle spielen kann. Wie bei unserem letzten Kater.
Es tut mir leid für euch alle, aber ganz besonders für deine Tochter. Sie ist sehr tapfer. Und es war wirklich krass, dass sie die Alleinfürsorge so früh zuverlässig geschafft hat. Ich behaupte mal, die Trefferquote liegt bei unter 5%.
Habt schöne Erinnerungen.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Ja, so ähnlich sieht sie es auch. Es ist für sie ähnlich schlimm wie der Tod nahestehender Menschen, ihrer Großeltern väterlicherseits. Ihr Hund war halt bis auf ca. 6 Monate, als sie in einem StudentInnenwohnheim gelebt hat, bei ihr. Diese Zeit damals hat ihr gar nicht gut getan und sie hat alles drangesetzt, aus dem Wohnheim rauszukommen und eine Wohnung zu finden, in die sie ihren Hund mitnehmen konnte.
Danke dir / danke euch!
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts (frei nach Sören Kierkegaard)
Ach Teetante, das tut mir sehr Leid. Es ist so schlimm, wenn wir unsere Gefährten gehen lassen müssen.
Dass der andere Hund schon wartet und sie zusammen wieder Spaß haben, ist eine schöne Vorstellung. Meinen Hunden habe ich das auch immer gesagt, dass die Vorausgegangenen sich auf sie freuen. Erst im November meiner 15-jährigen Schönen ...
Ich fühle mit Euch.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Teetante, das tut mir sehr leid. Auch wenn man weiß, dass man das richtige macht, tut es so sehr weh.
Das Glück steigt nach dem Tief der mittleren Jahr stetig. Es ist die Zeit des Seins, des Nicht-mehr-alles-Müssens. Und es ist die Zeit der Ernte. Kinder machen etwa erst richtig glücklich, wenn sie ausgezogen sind. (Arthur C. Brooks)
Ja, frau hat für immer einen „schwarzen Flecken auf der Seele“. Auch wenn sie weiß, daß es das letzte an Liebe war, daß sie ihrer Fellnase geben konnte.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Hier haben sich die letzten Tage wahre Dramen abgespielt, sein "Bruder/Kind" oder ähnliches ist völlig von der Rolle. Der braucht dringend wieder einen Freund ist aber schwierig da was passendes zu finden
Das Drama hatten wir bei unserem Geschwisterset auch. Das zurückgebliebene Brüderchen hat lange getrauert… wenig gefressen, war ein ganz dürrer Hansel plötzlich. Wir fingen an uns wirklich Sorgen zu machen!
Mittlerweile ist er wieder auf dem Damm und sehr munter. Manchmal zu sehr… früher war er eher zurückhaltend!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Man kann Tiere ja kremieren lassen. Ich kenne einige Menschen, die das getan haben und die Asche später verstreut oder in einer Urne gesammelt haben. Die Asche meines Hundes steht bei mir im Wohnzimmer im Regal, etwas versteckt, aber ich weiß, wo sie ist. Manche finden das gruselig, andere ok. Ich weiß noch, dass ich sehr geschluckt habe, als er "nach Hause" gekommen ist... Auch meine Tochter hat ihre Hündin einzelkremieren lassen und heute ist sie nach Hause gekommen. Das war noch mal schwer für sie. Aber sie kommt klar und das ist gut. Ich habe mir ziemliche Sorgen gemacht.
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts (frei nach Sören Kierkegaard)
Wir hatten unsere Katze auch kremieren lassen. Sowohl das Wegbringen als auch die Abholung des Kästchens mit der Asche waren sehr schmerzhaft. Dann stand das Kästchen noch einige Zeit am Küchenfenster, wo sie früher immer saß, um den Weg zu beobachten. Später haben wir die Asche im Garten an einem ihrer Lieblingsplätze bestattet.
Ich habe hier Urnen von 4 meiner Hunde und einer ist mit seinem Lieblingsspielzeug im Garten begraben, so wie alle unsere Katzen. Von den Hunden meiner Kindheit und Jugend blieb einer in der Pathologie, sein Vorgänger beim Tierarzt (das war aber in den 70ern, da gab es noch keine Kremierung). Das Abholen der Urnen empfand ich eher wie eine Heimkehr, das Hinbringen war jedes Mal sehr schlimm. Tatsächlich finde ich das irgendwie tröstlich und nahe, ich hätte mir das auch für meinen Lebensmenschen gewünscht. Er hat den Garten sehr geliebt. Auf dem Friedhof fühle ich mich, als wäre ich aus Versehen dort, da habe ich null Bezug.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Ja wir haben ihn auch mit Spielzeug im Garten begraben, leider hat mein Vater davon Wind bekommen und daraus ein reisen Ding gemacht. Die Trauer vom Grisu über den Verlust von Echo war nur schwer zu ertragen daher wohnt seit letzter Woche ein gewisser Herr Biscit bei uns. das war wirklich schlimm zu sehen wie Grisu Echo 3-4x komplett sauber geleckt hat, ihn bewacht und angeschmust....