Die clevere Hausfrau macht aus einem Dampfkochtopf eine Polkadot-Maschine. Sie füllt da eine Packung Linsen rein und kocht sie eine Viertelstunde. Warnungen, man solle mit Hülsenfrüchten vorsichtig sein, missachtet sie großzügig, denn der Topf ist ja nichtmal halbvoll. Dann... drücke man aufs Ventil und lasse abdampfen. Wie aus Zauberhand verzieren sich Küche und alle darin befindlichen Gegenstände rechts und links des Topfs mit hübschen Tupfen. Die Maschine ist äußerst effektiv und streut in einem weiten Winkel, man muss sie kaum drehen um eine hohe Raumabdeckung zu erzielen. Nur an der Farbe muss noch gearbeitet werden, braune Tupfen sind suboptimal, vielleicht gibt es ja blaue Linsen. Patent pending.
Zitat von Genny im Beitrag #178Haut einritzen von oben nach unten , mehrmals, vorsichtig im Spülbecken auseinanderbrechen, Schüssel drunter und dann Segment für Segment auslösen. Mit ein bißchen Übung und Sanftheit geht das sehr gut und sehr schnell, ohne Gemetzel.
So ähnlich mache ich das aus Gründen inzwischen auch, allerdings breche ich den Granatapfel direkt in einer mit Wasser gefüllten Schüssel auseinander und hole dann die Kerne raus. Dann spritzt wirklich nix.
Die Spritzer auf der Tapete verblassen aber mit den Jahren ...
Aber findest du nicht, dass da die leckeren Kerne so wässrig werden? Ich hab das einmal ausprobiert, aber ich fand das Ergebnis deutlich fader. Oder brichst du nur unter Wasser auseinander und machst den Rest wieder "an Land"?
Zitat von Jorinde im Beitrag #202Die clevere Hausfrau macht aus einem Dampfkochtopf eine Polkadot-Maschine. Sie füllt da eine Packung Linsen rein und kocht sie eine Viertelstunde. Warnungen, man solle mit Hülsenfrüchten vorsichtig sein, missachtet sie großzügig, denn der Topf ist ja nichtmal halbvoll. Dann... drücke man aufs Ventil und lasse abdampfen. Wie aus Zauberhand verzieren sich Küche und alle darin befindlichen Gegenstände rechts und links des Topfs mit hübschen Tupfen. Die Maschine ist äußerst effektiv und streut in einem weiten Winkel, man muss sie kaum drehen um eine hohe Raumabdeckung zu erzielen. Nur an der Farbe muss noch gearbeitet werden, braune Tupfen sind suboptimal, vielleicht gibt es ja blaue Linsen. Patent pending.
Oh, oh! Ich wusste doch, diesen Töpfen ist nicht zu trauen Sind die Linsen durchs Ventil durch oder wie?
Und es geschah also, dass zu jener Zeit die Töchter und Söhne an ihre Geburtsstätten zurückkehrten, um die IT Probleme ihrer Eltern zu lösen.
Zitat von Jorinde im Beitrag #202Die clevere Hausfrau macht aus einem Dampfkochtopf eine Polkadot-Maschine. Sie füllt da eine Packung Linsen rein und kocht sie eine Viertelstunde. Warnungen, man solle mit Hülsenfrüchten vorsichtig sein, missachtet sie großzügig, denn der Topf ist ja nichtmal halbvoll. Dann... drücke man aufs Ventil und lasse abdampfen. Wie aus Zauberhand verzieren sich Küche und alle darin befindlichen Gegenstände rechts und links des Topfs mit hübschen Tupfen. Die Maschine ist äußerst effektiv und streut in einem weiten Winkel, man muss sie kaum drehen um eine hohe Raumabdeckung zu erzielen. Nur an der Farbe muss noch gearbeitet werden, braune Tupfen sind suboptimal, vielleicht gibt es ja blaue Linsen. Patent pending.
oh nein, Du Arme... Ließ es sich einigermaßen abwaschen, oder musst du nun streichen?
Zitat von GuteLaune im Beitrag #198Die clevere Hausfrau steigert die Leistung eines Handy-Ladegerätes ganz erheblich, indem sie am Dreifach-Stecker, in den das Ladekabel eingesteckt ist, den Kippschalter auf "on" stellt. (Nach einer Stunde ernsthaften Überlegens, ob denn das Handy kaputt sein könnte, weil es nicht mehr lädt)
In dem Fall nicht die Haus-, sondern die berufstätige Frau verflucht gestern innerlich, dass mal wieder die Verbindung Laptop-Bildschirme nicht klappt. War schon öfter der Fall, aber eigentlich dank neuer Hardware vor Weihnachten Geschichte. Frustriert beginnt sie direkt am Laptopbildschirm zu arbeiten und beschließt, etwas später am Tag den IT-ler anzurufen. Zum Glück fällt Ihr irgendwann auf, dass das "An"-Lämpchen der Docking-Station verdächtig aus ist und sie wohl gar nicht im Netzwerk, sondern nur im Wlan arbeitet.
Zitat von Jorinde im Beitrag #202Dann... drücke man aufs Ventil und lasse abdampfen.
Oh, oh! Ich wusste doch, diesen Töpfen ist nicht zu trauen Sind die Linsen durchs Ventil durch oder wie?
Eigentlich nicht. Die Öffnung im Ventil ist zu klein für ganze Linsen. Außerdem ists der klassische Bedienerfehler. Drucktöpfe werden schlauerweise nicht druckfrei gemacht, indem man das Ventil öffnet. Besser ist es, den Topf im Spülbecken unter fließend kaltem Wasser so weit abzukühlen, dass der Innendruck niedrig genug ist, um den Topf gefahrlos zu öffnen. Das merkt man daran, dass das Ventil dann ein wenig Spiel hat. Aber das ging wahrscheinlich nicht, weil das Becken von einem Granatapfel belegt war. 😎
Jorinde, Anfänger! Eine damalige Mitschülerin, gut tranierte Leichtathletin, hat mal den gesamten Deckel abgenommen. In der frisch renovierten Küche.
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Mit der guten Polka-Dot-Maschine kann ich zwar nicht ganz mithalten, aber ich möchte euch nicht vorenthalten, was passiert, wenn man Butter in der Mikrowelle schmilzt. Das funktioniert zwar sonst immer hervorragend, aber diesmal hörte die erst zu Silvester mit viel Gekrache verwöhnte Hausfrau ein lautes "Plopp" aus der Mikrowelle und durfte sich über viele gelbe Tupfer in derselben freuen. Hach, die Säuberung war ein Vergnügen allererste Güte.
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Da hat sie echt Glück gehabt. Ich hab mal aus Versehen den Deckel zu früh abgenommen. Es war noch ein bisschen Druck drauf und mir kleinere Brandverletzungen am Bauch zugezogen.
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Zitat von Stina im Beitrag #204Aber findest du nicht, dass da die leckeren Kerne so wässrig werden? Ich hab das einmal ausprobiert, aber ich fand das Ergebnis deutlich fader.
Hm, nee, könnte ich jetzt nicht unbedingt sagen.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
Moderatorin in Kultur und Unterhaltung | Mode und Kosmetik | Andere Sprachen - anderes Leben | Photographie | Hobbies aller Art
Bei meinen Eltern ist mal der Dampfdrucktopf kaputt gegangen und erst das Ventil und dann der Deckel an die Decke geflogen - zum Glück war niemand genau daneben. Seither haben meine Eltern keinen mehr und ich hab auch keinen Bedarf. (Ich hab aber auch tatsächlich keinen.)
Mir sind die Dinger schon immer etwas suspekt und ich habe auch keinen.
Mein Mann träumt von einem Gasherd, aber ich sträube mich dagegen. Ich finde die Hitze da so schwer zu regulieren und außerdem hätte ich Angst, versehentlich irgendwas in Brand zu stecken mit der offenen Flamme.
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In meiner Ferienwohnung ist ein Gasherd. Gottseidank schmecken frische, sonnengereifte Papayas, Drachenfrüchte etc. tausendmal besser als selbst angebrannter Reis. Und die ganzen frischen Quiches und Samosas erst ...
Planung bedeutet, den Zufall durch Irrtum zu ersetzen
Die clevere Hausfrau schafft sich erst garkeinen Gasherd an, oder schmeißt ihn schnellstmöglich aus der Wohnung. Insbesondere, wenn in der Familie Kinder oder Menschen mit Atemwegsproblemen leben.
Neuere Studien haben nämlich festgestellt, daß es eine ganz schlechte Idee ist, in einem geschlossenen Raum mit offener Flamme zu kochen. Wegen der entstehende Abgase - insbesondere Stickoxid ist ein massives Problem. (Was ja eigentlich logisch ist…)
Hier eine gute Zusammenfassung der Risiken: Quelle
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ein Wohnwagen von 1973 ist auch nicht so dicht wie eine übliche Wohnung - und im Sommer steht die Tür sowieso meist offen - da reduzieren sich die Ablüfte. Wohnst Du da die meiste Zeit des Jahres drin?
Ganz davon abgesehen: Du behauptest das, weil ihr Euere Atmung nicht anders kennt. Eine Lungenfachärztin sähe das vielleicht durchaus anders als Du.
Aber eigentlich geht es mir nicht darum, mich mit dir zu streiten.
Ich nehme diese Information sehr ernst, und habe sie deswegen an Euch weitergegeben. Was ihr damit macht, ist eure Sache. Sind ja alle schon groß.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ich kann noch einen Gemüsebrühespringbrunnen bieten:
Die clevere Hausfrau läßt reichlich Gemüse im Schnellkochtopf kochen, weil sie eine Gemüsebrühe haben möchte.
Dabei kann sie (die Hausfrau) nicht wissen, dass das Ventil am Topfdeckel eine Macke hat. Die im Topf schon entstandene Brühe sprudelt daher munter und unter Druck aus dem Ventil heraus und verteilt sich kochend heiß auf dem Herd und dem Fußboden.
Das war vielleicht eine Sauerei. Verbrüht habe ich mich wie durch ein Wunder nicht und wie ich den Topf vom Herd bekommen habe, entzieht sich heute meiner Kenntnis. Dafür weiß ich noch, wie lange ich damit beschäftigt war, die Küche zu putzen.
Eine besonders würzige Kartoffelsuppe bekommt man übrigens, wenn man beim Nachwürzen das Gemüsebrühepulver nicht mit dem Löffel portioniert sondern einfach das Glas öffnet und direkt über der Suppe auf den Kopf dreht. Geht auch viel schneller.
Die clevere und ernährungsbewusste Hausfrau will sich Porridge machen und stellt die Haferflocken auf den Herd, um sie warm zu machen. Sie geht dann „nur mal schnell“ in ihr Büro zurück und stürzt fünf Minuten später erschrocken in die Küche, in der der Topf qualmend auf dem Herd steht und Küche und Wohnzimmer (offenes Wohnkonzept) unter Rauchschwaden liegen und lieblich duften. Der Topf wandert schnellstens auf den Balkon, um auszudampfen. Derweil holt sie als Ersatz Brot aus der TK.
Später meißelt sie die Haferflockenreste aus dem Topf und freut sich immer noch, dass es in Küche/Wohnzimmer keinen Rauchmelder gibt und sie wenigstens um den Alarm herumgekommen ist. Noch hofft sie, den Topf irgendwie retten zu können …
Mit einem Spülmaschinentab und etwas Wasser aufkochen, hilft oft.
Die Linsen sind durchs Ventil gekommen, es hat praktischerweise zwei Öffnungen, rechts und links zur optimalen Streubreite. Zum Glück war ich mal richtig clever und habe die Küche mit Latexfarbe gestrichen, es war also nur nervig. Und künftig stelle ich nach dem Linsenkochen den Topf unter den Wasserhahn, statt das Ventil zu öffnen.