Zitat von Roundabout im Beitrag #125Ich habe zum Glück so einen Küchenläufer vor der Spüle, der das meiste aufgefangen hat, aber nass wischen war dann schon vorbereitet sozusagen
Ich war schon in Haushalten, in denen das Einweichen des Bodens vor dem Wischen durchaus sinnvoll erschien.
Die kluge Hausfrau schmeißt leere Eierkartons gern auf den Boden und tritt beherzt drauf, um sie platzsparend in der Papiertonne zu entsorgen. Dumm nur, wenn sie in der Hektik übersieht, dass noch ein Ei in der Packung ist. Die Matsche schmückt nicht nur großflächig den Boden, sondern auch die umstehenden Unterschränke.
Da reiht sich gleich noch die kluge Hausfrau ein, die letztens beim Kuchenbacken ein Ei nicht in die dafür vorgesehene Tasse, sondern auf das Zeitungspapier aufgeschlagen hat, das sie zum Einwickeln und Entsorgen der Eierschalen vorgesehen hatte.
Natürlich waren nur noch genau so viele Eier im Haus wie für den Kuchen benötigt, also ließ die kluge Hausfrau das Ei von der Zeitung in den Teig gleiten. Der Kuchen hat gottlob nicht nach Druckerschwärze geschmeckt.
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@Genny, du darfst gerne über mich lachen. Im Nachhinein lache ich ja selbst über meine Doofheit 😁.
In der Bri gab es auch so einen Strang. Ich weiß noch, dass ich Tränen gelacht habe über die Story eines Users, der Maronen im Backofen geröstet hat und vergessen hatte, vorher die Schalen einzuritzen. Beim öffnen des Ofens schossen die Maronen überall in der Küche herum.
Edit Nachtrag: soweit ich mich erinnere, gab es zum Glück keine Verletzten. Heiße Maronen können sicher gefährliche Geschosse sein. Der Verursacher hat wohl nur fassungslos neben dem geöffneten Backofen gestanden.
Aber Stränge wie dieser sind ja zum Lachen da😀. Über andere und über sich selbst.
Besonders backen scheint ja hierfür sehr geeignet zu sein! Die begabte Hausfrau hier hat soeben das Rührgerät aus dem Teig gezogen und sehr hübsch die Küche verziert
Die kluge Hausfrau schafft sich selber neue Arbeit, indem sie bei geöffneten Fenstern, was einen leichten Luftzug in der Wohnung hervorruft, die Böden fegt. Der eben erwähnte Luftzug verteilt den gefegten Dreck sehr schnell und gleichmäßig in der gesamten Wohnung und das Fegen beginnt von vorn (dieses Mal bei geschlossenen Fenstern).
@Genny : Hab ich neulich auch ein Video zu dem Thema gesehen und mich eher geekelt, weil, kurz gesagt, nicht so oft gewechselt werden muss. Ich bleib bei meinem wöchentlichen Bettwäschewechsel.
Genau den Beitrag hab ich letztens auch gesehen und fand ihn echt interessant - im Grunde ist das Fazit, daß es weniger hygienische oder sachliche Gründe sind, sondern das persönliche Komfortempfinden und Reinlichkeitsempfinden, das den Wechselturnus bestimmt - es aber wenig sachliche Gründe für kürzere oder längere Intervalle gibt.
Aber das ist ja in vielen Dingen der Fall - ich erinnere mich an eine Forendiskussion über das Wechseln von Handtüchern. Da gab es die Fraktion "nach jedem Duschen Handtuch in die Wäsche" versus "1 x die Woche" und diverse andere Rotationen....
Genauso gibt es Leute, die bei einem nicht ganz sauberen Glas schon Herpes bekommen, wenn sie aus Versehen draus getrunken haben - während ich einer Clique angehöre, die so lange gemeinsam kocht, daß keiner Herpes kriegt, selbst wenn man im Eifer des Gefechts am Tisch das Glas eines anderen erwischt....
Der clevere Hausmann, dem ein glas mit tomatensauce auf den boden gefallen und zerbrochen ist, packt die überreste - in eine papiertüte. Die nicht so clevere Hausfrau hebt eine weile später ahnungslos die inzwischen durchweichte tüte hoch.
Er hat dann ohne zu murren alles noch mal aufgewischt.
Die clevere Hausfrau geht um 22.00 Uhr auf die Terrasse und ärgert sich, dass die zweite Lichterkette nun auch hinüber ist. Wird gleich auf den Einkaufszettel geschrieben.
Etwas später dämmert es: Die Lichterkette hat natürlich einen Timer, und der denkt, es sei 23.00 Uhr und schaltet pflichtbewusst ab. (Zeitumstellung kennt er nicht...). 🤪 Einkaufszettel durchgestrichen...
Die clevere, naturwissenschaftlich interessierte Hausfrau füllt nach ihrer Teepause ihren Becher mit Wasser, um die exakte Menge an Flüssigkeit zu bestimmen, die sie in dieser Pause zu sich nimmt. Für ebenfalls naturwissenschaftlich interessierte LeserInnen: 295 ml.
Später hebt sie mit einem schwungvollen Handgriff den Becher hoch, um ihn in die Spülmaschine zu verfrachten. Als angenehmer Nebeneffekt ergießt sich das zu o. g. wissenschaftlichen Zwecken eingefüllte Wasser auf Arbeitsplatte und Küchenboden, so dass umgehend eine spontane Reinigung beider Flächen erfolgen kann. Sie hakt „Küche wischen“ auf der Wochen-ToDo-Liste vorzeitig ab und widmet sich mit neuem Elan ihren beruflichen Tätigkeiten.
Die jahrzehntelange Erfahrung erlaubt es der Hausfrau älteren Datums, die neue Mikrowelle mit allerlei Kombifunktionen stilgerecht einzuweihen. Brötchen rösten, kein Problem, sieht ja fast genau so aus wie bei der alten Mikrowelle. Der interessante Unterschied zwischen dem schlichten Rösten mit der Grillfunktion für 5 Minuten und der Kombifunktion von Mikrowelle und Grill zeigt sich nach 5 Minuten durch interessante intensive Rauchentwicklung nach Öffnen des Geräts und der Verbreitung des Rauchs in der Wohnung. Längeres Lüften ist ja eh immer gut fürs Wohnungsklima. Und das Brötchen hätte eh zuviele Kalorien gehabt.
Die clevere Hausfrau, die Zimt über alles liebt, verdoppelt den Teig für Zimtststerne. Nach dem Backen ein Probierplätzchen - schmeckt nicht nach Zimt oder nur kaum. Weil irgendwer die Zimtmenge nicht verdoppelt hat.
Denn der Nationalsozialismus (...) hütete sich, die ganze Radikalität seiner Ziele zu zeigen, ehe man die Welt abgehärtet hatte. So übten sie vorsichtig ihre Methode: immer nur eine Dosis und nach der Dosis eine kleine Pause. Immer nur eine einzelne Pille und dann einen Augenblick Abwartens, ob sie nicht zu stark gewesen, ob das Weltgewissen diese Dosis noch vertrage. Stefan Zweig (1942)
Zitat von perlengazelle im Beitrag #144Die clevere Hausfrau, die Zimt über alles liebt, verdoppelt den Teig für Zimtststerne. Nach dem Backen ein Probierplätzchen - schmeckt nicht nach Zimt oder nur kaum. Weil irgendwer die Zimtmenge nicht verdoppelt hat.
Oder die clevere Hausfrau, die Zimtsterne mit der ungefähr dreifachen Menge Zimt bäckt, weil sie den Zimtstreuer auf der falschen Seite geöffnet hat.
Denn der Nationalsozialismus (...) hütete sich, die ganze Radikalität seiner Ziele zu zeigen, ehe man die Welt abgehärtet hatte. So übten sie vorsichtig ihre Methode: immer nur eine Dosis und nach der Dosis eine kleine Pause. Immer nur eine einzelne Pille und dann einen Augenblick Abwartens, ob sie nicht zu stark gewesen, ob das Weltgewissen diese Dosis noch vertrage. Stefan Zweig (1942)