Hey, ich bin auch wieder dabei. Keine Süssigkeiten und Knabbereien - leider mag ich alles in der Richtung, ob Schoko, Weingummis, Kekse, Lakritz, Chips, Flips... ich bin in der Beziehung ein Allesesser. Kein Alkohol - auch mein abendliches Glas Wein mag ich sehr gern und lasse ich jetzt bleiben. Montags mache ich jetzt auch wieder einen Hafertag, ich möchte meinen Langzeitzuckerwert mindern.
Generell möchte ich, wie jedes Jahr, wissen, ob ich noch Herrin in meinem eigenen Haus bin und meinen Versuchungen widerstehen kann.
Kuchen ist übrigens keine Gefahr für mich, ich esse zwar welchen, aber der hat für mich kein Suchtpotential. Also sollte ich irgendwo zum Kaffee eingeladen werden in der Fastenzeit, ein Stück Kuchen ist drin. Aber nicht die Süssigkeiten/Knabbersachen, die danach auf den Tisch gestellt werden.
Dienstag ist übrigens mein monatlicher Freundinnentag - mein Endgegner in dieser Beziehung. Da stehen immer so leckere Dinge auf dem Tisch. Aber diesmal nicht!
Puh, nachdem der Anfang wie letztes Jahr sehr einfach war, habe ich heute totalen Jepp auf etwas Süßes. Bin nach den negativen Erfahrungen im letzten Jahr hin und hergerissen, ob ich dem nachgeben sollte. Schwierig.
Wie läuft es bei Euch?
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Zitat von Pia im Beitrag #727Puh, nachdem der Anfang wie letztes Jahr sehr einfach war, habe ich heute totalen Jepp auf etwas Süßes. Bin nach den negativen Erfahrungen im letzten Jahr hin und hergerissen, ob ich dem nachgeben sollte. Schwierig.
Wie läuft es bei Euch?
Ich faste auch Süßigkeiten...nicht nachgeben! Das geht vorbei... Vorige Woche fand ich es einfacher, aber heute könnte ich echt was brauchen. Nichts da. Wird durchgehalten.
Mir geht's wie Tabea, Kuchen hat für mich auch keinerlei Suchtpotential, deshalb gabs am Sonntag nachmittag auf einer Veranstaltung welchen. Das Süße, was auf Arbeit immer rumsteht, versucht mich schon sehr.
Pia, durchhalten, das schaffst Du, danach geht es besser. Zur Not greif zu Obst und Nüssen.
Sonofi, ich fühle mich verstanden, was Kuchen bzw. Süßigkeiten angeht!
Heute war das Treffen, es gab Schokolade, Weingummis, Lakritz und Erdnussflips. Ich bin standhaft geblieben und habe nur die ebenfalls vorhandenen Weintrauben genascht.
Eine Kollegin hat es so schön ausgedrückt: "keine verpackten Süßigkeiten" in der Fastenzeit. Also Kuchen und Gebäck ist OK. So mache ich das auch.
Stina, ich habe den Kalender von "7 Wochen ohne", dieses Jahr heißt er "7 Wochen ohne Härte - mit Gefühl". Die Impulse sind relativ kurz (ich dachte eigentlich, es seien auch längere Texte dabei), aber bisher gefallen sie mir gut.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
Moderatorin in Kultur und Unterhaltung | Mode und Kosmetik | Andere Sprachen - anderes Leben | Photographie | Hobbies aller Art
"dem nachgeben" war vielleicht die falsche Formulierung. Dem Drang nicht nachzugeben schaffe ich, das ist nicht der Punkt. Aber im letzten Jahr war der Jepp, gepaart mit "leeren" Muskeln, nach einer Woche Süßkramfasten das Vorzeichen für diesen krassen Unterzucker am nächsten Tag, der mich zitternd aufs Sofa verbannt hat. Solch einen Ausfall kann ich mir gerade überhaupt leisten (und möchte ihn auch nicht noch einmal erleben). Also habe ich etwas Traubenzucker gegessen. Das ist für mich ehrlich gesagt schwerer, als nichts zu essen, weil ich gerne mehr möchte, wenn ich einmal anfange. Bin aber standhaft geblieben. Habe den Traubenzucker auch für alle Fälle auf dem Nachttisch liegen, aber bisher, toitoitoi, nicht gebraucht.
Genau, Kuchen ist ohne Suchtpotential. Der Apfelvollkornkuchen mit einem gehörigen Anteil Mandeln macht so satt, dass der Zucker darin verschmerzbar ist.
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Bei mir ist der Verzicht auf Alkohol kein Problem. Am Wochenende habe alkoholfreies Bier getrunken. Der Zuckerverzicht ist schwieriger. Wir hatten schon zwei Geburtstage in der Familie, ich habe jeweils Kuchen gegessen. Am Wochenende sind die nächsten zwei Geburtstage. Mal sehen, wie es da läuft. Auf Süßigkeiten verzichte ich schon seit Januar, das klappt gut. Am schwierigsten finde ich mein Umfeld, die haben wenig Verständnis dafür und ich muss mich ständig rechtfertigen.
Bei mir läuft es auch ganz gut, ich verzichte auch seit 12. Januar auf Süßigkeiten und hab es sogar im Urlaub geschafft, das durchzuhalten. Bei mir ist Kuchen allerdings inkludiert, dass der bei Euch kein Suchtpotenzial hat, finde ich beneidenswert. Für mich ist Kuchen die schlimmste Verführung und ich schaffe es zwar problemlos, keinen zu kaufen, aber wenn Geburtstage anstehen, wir aus dem Grund sogar welchen daheim haben, da schaffe ich nur ganz schwer, mich zurückzuhalten. Meine offizielle Regel ist, bei Einladungen, im Urlaub ist es ok. Aber jetzt kamen wir heim und meine Mama hat Kuchen für uns gebacken - ich hab ihn dann zum Frühstück gegessen und nicht zusätzlich, aber ganz ignorieren schaffe ich da nicht. Alkohol handhabe ich nicht so streng, im Alltag trinke ich selten was und wir schaffen es immer wieder, dass wir geöffnete Weinflaschen vergessen. Aber da habe ich mir auch für die Fastenzeit keinen kompletten Verzicht auferlegt.
Danke MM - die Aktion der ev. Kirche gefällt mir auch, die von Andere Zeiten ("Wandeln") spricht mich dieseses Jahr nicht ganz so an.
Zitat von Milchschaumfee im Beitrag #732Am schwierigsten finde ich mein Umfeld, die haben wenig Verständnis dafür und ich muss mich ständig rechtfertigen.
Wofür musst Du Dich denn rechtfertigen, für den Süsskramverzicht? Ich tippe auf Alkohol.
Mir fällt eigentlich auf, daß in meinem Umfeld viel weniger getrunken wird als früher. Kein Alkohol scheint viel gesellschaftsfähiger zu sein als noch vor einigen Jahren. Heute in der Sauna im Gastrobereich haben wir einen Tisch mit vier Männern mittleren Alters gesehen, die alle alkoholfreie Getränke orderten. Auch Fastenzeit?
Pia, unterzuckerst Du öfter mal? Das kenne ich eher aus meinen Schwangerschaften. Was sagt Dein Langzeitzuckerwert?
Nein, das war das erste Mal. Langzeitzucker ist völlig normal.
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toller Strang, danke dafür. Dieses Jahr gehe ich auch mit 7 Wochen ohne durch die Fastenzeit. Mir gefällt es, weil ich tatsächlich an mir gespürt habe, dass ich in letzter Zeit härter geworden bin. Teilweise sicher zu Recht, aber wenn es dann ich Teile des Lebens überschwappt, in denen die Härte nichts zu suchen hat, muss ich halt besser hinschauen und drauf achten.
Als Fastenvorhaben, habe ich mir Plusfasten vorgenommen. Ich habe zwei Projekte für eine Ausstellung und die sollen fertig werden. Eins wird rechtzeitig für die Ausstellung fertig (hoffe ich), das andere soll vor Ostern fertig sein. Es wird knapp.
Nach Ostern bin ich dann eh wieder eingeschränkt beim Arbeiten, wegen OP.
Welche Fastenwegweiser begleiten euch noch außer 7 Wochen ohne? Mir hat eine Freundin einen geschrieben. Sehr lieb.
Guten Abend euch allen!
"Never underestimate the power of glitter!" R. Reddington in The Blacklist
- Einschränkung "Freizeit-Daddeln" fällt sehr schwer, das schaffe ich nicht jeden Tag
- Zuckerverzicht: schon zwei "Ausrutscher", sonst i.o.
- Fleisch nur 1x pro Woche klappt und sollte weiterhin kein Problem sein
Euch weiterhin alles Gute bzgl. eurer Vorsätze!
Falls mal etwas nicht klappt, dann seid nicht so streng mit euch, sondern dann geht es einfach nach einem Ausrutscher weiter - besser als sich dann zu sagen, dass es nun eh nicht geschafft sei und man es dann gleich aufgeben könne (finde ich jedenfalls).
Mein Fasten klappt nicht. Gestern Abend sehr eiweißhaltig gegessen und mich nachts wieder ähnlich gefühlt wie letztes Jahr, wenn auch wesentlich milder. Habe dann die bereitliegenden Traubenzucker gefuttert, jetzt ist es besser. Feststellung: Pia benötigt abends Kohlenhydrate, sonst wird das nix. Ich kann ja trotzdem weiter Süßigkeiten fasten, aber abends doch lieber Butterbrot als Einweißrausch.
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Ich finde gut, wenn das mit dem Süßigkeiten Fasten klappt. Abends eine oder auch zwei Scheiben gutes Vollkornbrot mit eiweissreichem Belag, evtl ein wenig rohes Gemüse dazu ist doch auch okay.
Funfact: ich hatte früher nie groß Lust auf Süßes, da viel mir der Verzicht leicht. Mein Problem war fettiges (überbackenes, Sahnesoße...) und zu große Portionen. Seit ich weniger Fett esse, habe ich viel mehr und öfter Lust auf Süßigkeiten als früher. Tja. Ich habe es aber meistens im Griff. Hab gestern eine Ecke einer Waffel gegessen statt einer ganzen.
Tabea, so hatte ich mir das auch vorgestellt, aber auf Dauer scheint das für mich zu wenig zu sein. Schade. Aber auch nicht schlimm, man muss sich nur drauf einstellen. Brot und Kartoffeln sind ja immer noch deutlich besser als eine halbe Tüte KitKat 😉
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Pia, dann bringt das auch nix mit dem KH-Verzicht, es kann ja nicht Sinn der Sache sein, dass Du Dich miserabel fühlst. "Nur" Süßigkeitenverzicht ist doch auch schon was (und gar nicht so einfach).
Bei mir läuft es bisher besser als im letzten Jahr. Ich habe aber auch sicherheitshalber meiner Kollegin Bescheid gegeben, mit der ich nach dem Mittagessen gerne noch einen Espresso trinke und oft auch eine Kleinigkeit nasche. Die bietet mir jetzt schon gar nichts mehr an, da fällt es wesentlich leichter, standhaft zu sein. Nur als ein Kollege mir kürzlich eine Praline angeboten hat, habe ich ohne nachzudenken zugegriffen und wollte sie dann auch nicht angefingert wieder in die Schachtel legen.
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