Die Ausgrabungen in Ostia haben mir sehr gut gefallen, sind dort fast zwei Stunden durch geschlendert. Der Lido... Na ja, wer auch noch das Meer sehen möchte, OK, gibt aber sonst nicht viel her.
Richtig "Ostia antica" liegt nicht direkt am Meer. Ist ca. 4km vom Lido entfernt. Man könnte also nach Besichtigung noch zum Strand. Wer ohne Auto unterwegs ist, hat Zugverbindung mit Haltestelle bei den Ausgrabungen+am Strand.
Das Antike Ostia kann ich sehr empfehlen! Ich hätte da sogar auch noch länger geschaut, obwohl wir mit der Reisegruppe eine ganze Weile Zeit dort hatten. Ich laufe bei so was auch gerne 3x im Kreis: Überblick verschaffen, manches dann genauer ansehen und zum Schluss fest stellen "Da muss doch noch mal gucken" 😂
Oh - Pompeji, da möchte ich wirklich gerne mal hin! Aber wohl eher mal extra, oder beim nächsten Mal. Dazu gibt es immer wieder interessante Dokus, so faszinierend!
Ja, die beiden Ostias können wir ja verbinden, so für einen kleinen Blick aufs Meer Ich liebe Archäologisches, kann ewig Altes anschauen und stelle mir dabei immer die Menschen vor, wie sie da gelebt haben, ihren Alltag versuche ich mir vorzustellen!
Notiert hab ich mir inzwischen mal die Engelsburg, Trastereve und den Borghese Park.
Metro/Bus fahren - normal "gefährlich", wie eben Großstadt?
Menschen können nicht irgendein Leben führen, sondern nur ihr eigenes. Remo Largo
Die Engelsburg ist auch sehr zu empfehlen. Dort gibt es ein Café, von dem man vis a vis auf den Petersdom schauen kann, traumhaft. Die Villa de Este, 34km außerhalb von Rom ist auch sehenswert. Ostia Antica kenne ich nicht, aber Lido de Ostia ist wirklich "nur" das Meer, da würde ich mir etwas anderes anschauen.
Was ich nach meinem Besuch im Frühling empfehlen kann:
- fahr lieber 2026, wenn das heilige Jahr vorbei ist ;-))
- morgens ab 7:00 in den Petersdom und oben auf die Kuppel, toller Blick und guter Espresso - anschließend deutscher Friedhof (die Schweizer Gardisten auf deutsch ansprechen - und vielleicht habt ihr auch Glück und bekommt eine spontane Führung in der dazugehörigen Kirche) - Palazzo Valentini (sehr spannende Ausgrabungen in einem Keller) - die Kirche vor der die Bocco della Verita ist ... die Bocca fand ich völlig überbewertet, aber die Kirche toll - da um die Ecke ist eine ungewöhnliche Kunstgallerie mit schöner Dachterasse und extremen Preisen .... der Fondazione Alda Fendi - falls es auch moderne Kunst sein soll empfehle ich die Galleria Nazionale d‘Arte Moderna e Contemporarea und das Museo Carlo Bilotti in der Orangerie der Villa Borghese - auch der botanische Garten der Villa Borghese ist sehr schön - Castro Pretorio - Santa Maria degli Angeli e dei Martiri - nach dem Motto "don't judge a church by its fassade" - falls dich Kunst des 21. Jahrhunderts und moderne Architektur intessieren, dann geh ins MAXXI in Flaminio - nett essen kann man überall, ich tat es u.a. in Travestere
- - - Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann. Menschen werden nicht klüger dadurch, dass man sie auf ihre Dummheit hinweist.
Metro/Bus fahren - normal "gefährlich", wie eben Großstadt?
Wir waren vor ca. 14 Jahren dort, ich fand es normal, etwa wie in Berlin. Für nächstes Jahr haben wir eine Reise u.a. nach Rom vor, allerdings mit Reiseleitung, und es ist geplant, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
Ostia wird nicht mit auf dem Plan stehen, leider. Wenn wir nochmal hinkommen, muss ich viel Zeit einplanen - man kann wohl auch den nicht so weit entfernten Hafenkomplex aus der Kaiserzeit besichtigen und in der Nähe des Flughafens Fiumicino gibt es sogar ein Schiffsmuseum (gerade auf Google entdeckt), das würde mich natürlich sehr interessieren.
Leider lässt mich meine Phantasie bei antiken Ruinen oft im Stich, ich bin immer froh über Modelle und Rekonstruktionen.
Ja, im Heiligen Jahr sind dreimal so viele Besucher in Rom wie sonst und dazu hatten wir dieses Jahr auch noch einen toten und einen neuen Papst, was das Besucheraufkommen nochmal gesteigert hat.
Ich war trotzdem da und fand es schön - aber trotz Nebensaison war es eben unglaublich voll. Und ich wusste vorher nicht wirklich, was es mit dem heiligen Jahr auf sich hat.
- - - Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann. Menschen werden nicht klüger dadurch, dass man sie auf ihre Dummheit hinweist.
Unwahrscheinlich voll, Massen an Touristen- und Pilgergruppen, für ein paar Tage geht es, aber wenn ich dort leben würde Eine der längsten Schlangen sah ich vor der Kirche, in der der letzte Papst liegt. Glaube, Santa Maggiore.
War eine Mischung aus einfach nur laufen und schauen und gezielt besichtigen.
Im völlig überfüllten, trotzdem sehr netten Viertel Travestere gab es die allerschönste Kirche. Sehr berührend - es war gerade eine Trauerfeier zu Ende, der Sarg wurde rausgetragen, ein Opernstück lief und die Menschen klatschten danach. Auch ansonsten beeindruckende Kirchen, unerwartet hinter schlichten Fassaden.
Tolle Ausblicke von der Engelsburg auf die ganze Stadt, ein schöner Besuch im Nationalmuseum für Moderne Kunst mit einem sehr hübschen Café, der Park Villa Borghese und viele andere Plätze und Anlagen. Die Ausgrabungen in Ostia Antica haben mir gut gefallen. Es gibt eben überwiegend Grundmauern zu sehen, wenige höhere Gebäudereste, aber schöne Mosaikfußböden und Wandmalereien. Das Amphitheater war wegen Baumaßnahmen leider gesperrt, konnte man nur von außen einen Teilblick reinwerfen.
Metro klappte einwandfrei, für die 1.50 Tickets zahlt man erstmalig 2 E, danach einfach aufladen. (oder Tagesticket, brauchten wir aber nicht) Metros waren knallevoll, teilweise kam man kaum mehr rein/raus Bus sind wir nur einmal gefahren, da hatten wir zufällig den 64er erwischt, der hier schon angesprochen wurde. Weil so voll, ist da gerade aber nichts mit Sightseeing :)
Ansonsten - wir hatten ein schönes Hotel in Bahnhofsnähe, Essen war überall lecker und unerwartet nicht teuer, freundliche Kellner und auch sonst, leider sehr viel Müll auf den Straßen (da kommen sie wohl kaum hinterher), wenige Hunde (dadurch kaum Hinterlassenschaften).
War sicher nicht der letzte Besuch!
Menschen können nicht irgendein Leben führen, sondern nur ihr eigenes. Remo Largo
Wir waren einmal in Rom, aber nur 4 Tage. War Ausflug von der Firma mit Ehefrauen/Männer. Haben gegenüber vom Kolosseum gewohnt. Viel besichtigt und lecker stundenlang gegessen. Unsere Leute waren von den vielen Vorspeisen schon satt als die Hauptgänge kamen. Einziges Manko. Einige von uns hatte nicht alle Ratschläge der Reiseleitung beherzigt und wurden bestohlen. Taschendiebe gibt es dort anscheinend soviel wie Antike Gebäude.
Auf Sicherheit haben wir schon auch geachtet, zB Tasche schräg umgehängt, Rucksack in Metros und Co nach vorne, wichtiges in Jackentasche. Hatten trotzdem nirgends eine komische Situation.
Ja das Essen - lieber keine primi piatti vor der Hauptspeise, jedenfalls keine Pastagerichte. Nudeln kann man aber problemlos als Hauptmahlzeit bestellen. Jedenfalls in Trattorien und Osterias, in feineren Restaurants waren wir nicht. Coperto und servizio gibt es auch immer noch. So zwischen 1 und 2.50 pP.
Menschen können nicht irgendein Leben führen, sondern nur ihr eigenes. Remo Largo
Das liest sich alles gut, @Hobbitfrau, schön, dass es ein gelungener Aufenthalt war!
Wir hatten damals auch ein Hotel in der Nähe vom Hauptbahnhof und fanden die Gegend gut, mit erschwinglichen Restaurants in der Nähe. Man kann in Rom innerhalb des Zentrums auch ganz viel erlaufen.
Rom, das täte Herrn Dekomaus und mich auch mal interessieren.... Ehrlichgesagt vermutlich eher, wenn Herr Dekomaus Rentner ist..... und man da mal zu ner völlig unüblichen Zeit hinfahren kann, ohne Urlaub zu verbraten - Februar März stelle ich mir dort angenehm - leer - vor.
Zitat von dekomaus24 im Beitrag #67Rom, das täte Herrn Dekomaus und mich auch mal interessieren.... Ehrlichgesagt vermutlich eher, wenn Herr Dekomaus Rentner ist..... und man da mal zu ner völlig unüblichen Zeit hinfahren kann, ohne Urlaub zu verbraten - Februar März stelle ich mir dort angenehm - leer - vor.
Vergiss es. Rom ist meines Wissens nie angenehm leer. Ich war schon im März (und nicht zu Ostern) dort
Wir waren im November dort. Leer war es nicht aber ich fand es nicht unangenehm voll.
Das Glück steigt nach dem Tief der mittleren Jahr stetig. Es ist die Zeit des Seins, des Nicht-mehr-alles-Müssens. Und es ist die Zeit der Ernte. Kinder machen etwa erst richtig glücklich, wenn sie ausgezogen sind. (Arthur C. Brooks)