Zitat von Stina im Beitrag #20175Eben, Viola. Und bisher läuft das Kind noch nicht mal frei…
Mich befremdet neben der grundsätzlichen Überflüssigkeit auch die Aussage, das wäre das Weihnachtsgeschenk gewesen. Nun ist es einem 10 Monate alten Kind zwar eh egal, ob es da was bekommt und was und ich bin auch echt für pragmatische Geschenke wie Kleidung, Möbel, Kindersitz, wenn es dann hochwertige Dinge sind. Aber dieser Helm ist irgendwie weitaus mehr für die Eltern und auch wenn übertriebene Fürsorge dahintersteht, hat das für mich was Liebloses (oder ich finde zumindest kein besseres Wort für das, was ich dazu fühle).
Man kann ja so ein Kind auch nicht in allen möglichen Situationen (Fahrradfahren natürlich ausgenommen) einen Helm aufsetzen lassen. Stelle ich mir schrecklich für das Kind vor. Das schwitzt ja auch irgendwann drunter und lernt auch: ich kann mich umherfallen lassen, wie ich will, es passiert mir eh nichts.
Witzig, den Helm als Weihnachtsgeschenk verstehe ich nun wieder. Ich find den Helm ja auch gaga, aber wenn man den für eine gute Idee hält, dann läuft der mental ja in derselben Abteilung wie später Radhelm, oder Kleidung oder so.
Ich hatte auch einen richtig großen Laufstall und erinnere mich noch, darin gespielt zu haben, als er nicht mehr zu meiner Sicherheit diente. Decke drüber und "Höhle" gebaut, und so. Wäre daher auch nie darauf gekommen, einen Laufstall per se als "Gefängnis" zu betrachten. Mein Großer hat auch gern in seinem gespielt und dort die ersten Schritte gemacht. Allerdings erinnere ich mich, wie schwierig das war, eine halbwegs akzeptable Größe zu finden. Ein ganzer Quadratmeter sollte es schon mindestens sein, war mein Wunsch, und das war echt selten. Dass man ein Kind, soweit möglich, aus einer Umgebung und auf den Arm nimmt, wenn es sich nicht wohl fühlt, ist doch eh klar. Darin unterscheidet sich der Laufstall nicht vom Kinderzimmer.
Da wir sehr begrenzt und sehr offen wohnten, als der Große mobil wurde, "zäunte" mein Mann damals seinen Schreibtisch ein. Das Foto kommentierte mein Bruder auch mit: "Papa sitzt im Laufstall!" 😁
"It has to be possible to feel the pain in one community without denying it to the other. It has to be!" John Oliver
Moderatorin in den Foren zu Beziehung und Sex, zu Kunst, Musik und Literatur, zu Politik und Tagesgeschen und zum Handwerken (warum auch immer). Ueberall sonst gilt: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
Ich hatte für Tochter 2 so ein "Telefonschnurband" mit zwei Klettverschlüssen, eins für Kinder Handgelenk, eins für den Erwachsenen. Sie ist 18 Monate älter als die jüngere Schwester, lief früh und war extrem flink. Wir wohnten damals noch nicht hier, ich musste eigentlich fast ständig mit allen 3 Kindern ( von denen nur eins im Wagen lag) und unserem Hund an einer vierspurigen Straße langlaufen, wenn ich irgendwo hinwollte. Nachdem sie einmal fast auf die Straße gerannt ist, ich konnte sie gerade noch an der Kapuze erwischen, bekam sie dieses Band. Damit konnte sie sich frei bewegen- aber eben nicht auf die Straße rennen. Natürlich gab es ständig Kommentare von Unbekannten, negativ Natürlich, aber die habe ich ignoriert- hätte das Kind unterm Auto gelegen, hätten sich auch alle aufgeregt, also...
Zitat von Kürbiskern im Beitrag #20162Ich habe halt, wie ich schrieb, nicht nur einmal völlige Ablehnung bis hin zu großem Entsetzen a la Kindesmisshandlung erlebt.
Das wundert mich auch sehr. Ein Laufstall ist auch heutzutage so eine Art Basic-Ausstattung.
Früher gab es sie nur in der Holz-Variante (glaube ich zumindest), inzwischen sind andere Ausführungen dazugekommen.
Zitat von Stina im Beitrag #20175 Mich befremdet neben der grundsätzlichen Überflüssigkeit auch die Aussage, das wäre das Weihnachtsgeschenk gewesen.
Möglicherweise gab es weitere Weihnachtsgeschenke und es war nicht DAS Geschenk?
Früher gab es sie nur in der Holz-Variante (glaube ich zumindest), inzwischen sind andere Ausführungen dazugekommen.
Ich spiele jetzt mal das G'scheidhaferl. Die gab es auch früher schon mit Netzbespannung. Meine Kinder hatten einen solchen und der war schon gebraucht.
Lieber voller Hundehaare, als umgeben von falschen Menschen!
Leicht fassungslos wenn eine einzelne reisende Person 4 Sitzplätze beansprucht hier im IC. Die Frau, auch Ü60, sitzt auf einem 2er Platz. Ein Platz für sie, der Platz daneben für die Handtasche. So weit kratzt mich das nicht. Der Einzelplatz dahinter ist der, den ich reserviert hab. Da steht vor dem Sitz ein Koffer. Auf dem Einzelplatz gegenüber meinem Platz liegt ne Jacke und weiterer Kruscht. Ich komm halt zum Platz und frag, ob es ihr Koffer ist. Sagt sie ja, warum. Sag ich, ich hab den Platz reserviert und möchte mich dort gern hinsetzen. Sagt sie „es sind ja noch viele andere Plätze im Moment nicht belegt“. Ja, das sehe ich auch nur hab ich keine Lust in den nächsten Stunden Sitzplatzhopping wegen ihres Koffers zu betreiben und musste da jetzt echt ne Diskussion führen. Ehrlich? Ich fasse es nicht. was ich nervig finde, und das macht mich immer wieder dann doch fassungslos weil eben dies bei 9 von 10 Fahrten schon Standard ist, dass man sich bei angezeigten Reservierungen so ausbreitet und dann noch auf andere freie Plätze verweist.
Zitat von Deliria im Beitrag #20183Leicht fassungslos wenn eine einzelne reisende Person 4 Sitzplätze beansprucht hier im IC. Die Frau, auch Ü60, sitzt auf einem 2er Platz. Ein Platz für sie, der Platz daneben für die Handtasche. So weit kratzt mich das nicht. Der Einzelplatz dahinter ist der, den ich reserviert hab. Da steht vor dem Sitz ein Koffer. Auf dem Einzelplatz gegenüber meinem Platz liegt ne Jacke und weiterer Kruscht. Ich komm halt zum Platz und frag, ob es ihr Koffer ist. Sagt sie ja, warum. Sag ich, ich hab den Platz reserviert und möchte mich dort gern hinsetzen. Sagt sie „es sind ja noch viele andere Plätze im Moment nicht belegt“. Ja, das sehe ich auch nur hab ich keine Lust in den nächsten Stunden Sitzplatzhopping wegen ihres Koffers zu betreiben und musste da jetzt echt ne Diskussion führen. Ehrlich? Ich fasse es nicht.
Mit Nöhlerei und Diskussion hat sie den Koffer dann vor einen anderen Sitzplatz gestellt. Ich finde einfach diese Aktionen so überflüssig. Wenn Sitzplätze reserviert sind, setz ich persönlich mich da nicht hin und parke auch meine Plörren nicht überall.
Der Kofferfrau hätte ich vermutlich mit auch mit einem „aber sonst geht es noch?“ oder ähnlichem Kommentar abblitzen lassen und ihr den Koffer hingestellt.
Zitat von Deliria im Beitrag #20183... Ja, das sehe ich auch, nur hab ich keine Lust in den nächsten Stunden Sitzplatzhopping wegen ihres Koffers zu betreiben ...
Das ist nämlich oft das Problem, wenn man zu nett ist...
Eine Freundin war mit dem zweiten Kind schwanger, das erste Kind ist nur knapp 18 Monate älter als das Geschwister und war während der Schwangerschaft im Wuselalter. Es haute der Mutter auch tatsächlich mal ab, die beim Versuch, es wieder einzufangen, unglücklich stürzte und damit erstmal einen Krankenhaus- Aufenthalt gewonnen hatte, was schon ohne Schwangerschaft kein Spaß ist. Als sie wieder soweit fit war, kam K1 an die Leine.
Zitat von Deliria im Beitrag #20188Mit Nöhlerei und Diskussion hat sie den Koffer dann vor einen anderen Sitzplatz gestellt. Ich finde einfach diese Aktionen so überflüssig. Wenn Sitzplätze reserviert sind, setz ich persönlich mich da nicht hin und parke auch meine Plörren nicht überall.
Wenn ich so etwas erlebe, bin ich relativ schnell auf 195 und kann gar nicht mehr diskutieren. Ich bin über so etwas so erbost, dass ich den Koffer einfach in den Gang gestellt hätte. Hätte mich nicht mehr interessiert, welchen Koffer und warum und wieso. Allein die Tatsache, fremde Plätze bzw reservierte Plätze vollzustellen, nervt mich so.
Ich könnte das noch verstehen, wenn jemand schusselig ist und nicht gesehen hat, dass der Platz ab Ort XY reserviert ist. Aber dann finde ich es das Mindeste, dass derjenige sich entschuldigt und der Koffer pronto wegräumt, wenn der rechtmäßige Besitzer des Platzes auftaucht.
Alufolie hält Menschen davon ab, deine Gedanken zu lesen. Beweis: niemand weiß, was Folienkartoffeln denken.
Wissenschaft sagt: „Dafür gibt es keine Belege.“ Alufolie sagt: „Doch.“
In den ICEs der neueren Generationen werden die Reservierungen an den Kopfstützen der Sitze angezeigt.
Ich hatte mal das zweifelhafte Vergüngen, dass zwei Damen zusammen unterwegs waren, die offensichtlich zusammengehörten, Mutter und Tochter. Die betagte ältere der beiden saß schon auf dem Sitz am Gang neben dem meinigen, den ich reserivert hatte. Tochter saß auf der anderen Gangseite mit Gedöns, Jacke und Handtasche. Beide unterhielten sich immer wieder zwischendurch angeregt und saßen aber auch immer mal wieder schweigend lesend oder strickend da. Zwischendurch wurde gemeinsam über den Gang hinweg gegessen und getrunken. Weiter alles nicht schlimm, aber mir stellte sich die Frage, warum man sich nicht zusammen auf zwei direkt nebeneinander liegende Sitze setzt, wenn man doch zusammen reist. Auch - ich muss es leider sagen - roch die ältere Dame leider nicht wie frisch gewaschen und gekleidet. Die Haare hatten auch schon länger kein Wasser und Shampoo mehr gesehen. Das hat mich eigentlich viel mehr gestört, als dass Mutti neben mir geparkt wurde und die sehr gepflegt aussehende Tochter alleine residierte und schön Platz hatte. Die ganze Zeit habe ich den leicht ranzigen Geruch geschnuppert, sie fuhren auch noch weiter, als ich endlich ausgestiegen bin. Der Zug war recht gut ausgelastet und ich hatte keine Lust und Muße, mir einen anderen Platz zu suchen.
Ich habe eine "Schwipp-Schwägerin", die in einer Großstadt lebt und seit einer Corona Infektion vor einiger Zeit nicht mehr sehr gut riechen kann. Das ärgert sie zwar, allerdings hat sie sich damit mittlerweile abgefunden und erzählte mir beim letzten Aufeinandertreffen, dass sie das für den täglichen Arbeitsweg ( zu Stoßzeiten in der vollen U Bahn) mittlerweile praktisch findet.
Und was das Koffer Theater angeht- ich verstehe das auch nicht. Ja, das Gepäck verstauen ist gerade in ICEs nicht immer lustig ( ich fahre seltenst damit. Aber wenn, musste ich den Koffer bislang immer hoch wuchten). Aber trotzdem muss man nicht so reagieren- man kann sich entschuldigen und ,wenn man tatsächlich Probleme hat, seinen Kram zu verräumen, drauf hinweisen. Dann wird sich bestimmt jemand finden, der eben mit anfasst.