Zitat von Kleinfeld im Beitrag #15071Ich kann doch aber nicht jedem, dessen Dienstleistung ich in Anspruch nehme, Trinkgeld geben?
Das ist doch, in der Verallgemeinerung, überhaupt nicht üblich.
Zitat von Mendo im Beitrag #15078 Die andere Sache ist ja, daß man als alleinstehende Frau nur den Katzentisch bekommt.
Ich kann das überhaupt nicht bestätigen. Und ich würde das auch nicht akzeptieren.
Zitat von Nicolo im Beitrag #15084 Gesamtpreis: Alle Preise müssen als Endpreise angegeben werden ...
Ist jetzt aber nichts Neues. Die Freiwilligkeit von Trinkgeld ist doch unbestritten.
Zitat von Nicolo im Beitrag #15096 Das mögen manche Gastwirte offenbar nicht - (...) bei à la Carte zudem: "20 Essen kriegen wir nicht halbwegs zeitgelich auf die Tische und dann geht das Gemaule los ..."
Das kommt wohl auf das Restaurant an. Je gehobener die Küche, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei so vielen Gästen an einem Tisch gewisse, vorher abgestimmte, Gerichte bzw. Menüs zur Auswahl angeboten werden. Da kann sich die Küche auch darauf gut vorbereiten im Sinne eines reibungslosen Service.
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #15098... Kurz gesagt: du hast mal wieder den „richtigen“ Durchblick und jemand wie ich nicht, betreibt „Abstands-Gelaber“. ...
Kurz gesagt, Du weisst, wie irgendwas "natürlich" und überall ist, und jemand wie ich, der schlicht komplett Anderes wahrnimmt, kann nur ein Idiot sein.
Ich halte es eben für Gelaber, wenn Gut- bis Spitzenverdiener:innen meinen, sich so perfekt in Geringerverdiener:innen hineindenken zu können glauben. Und nicht einmal in Betracht ziehen, dass sie vielleicht nur das weitererzählen, was Andere (hier Gastwirt:innen) über ihre Mindestlohnmalaisen berichten.
Zitat von Nicolo im Beitrag #15084 Gesamtpreis: Alle Preise müssen als Endpreise angegeben werden ...
Ist jetzt aber nichts Neues. Die Freiwilligkeit von Trinkgeld ist doch unbestritten. ...
Genau das wollte ich damit bekräftigen.
Zitat
Zitat von Nicolo im Beitrag #15096 Das mögen manche Gastwirte offenbar nicht - (...) bei à la Carte zudem: "20 Essen kriegen wir nicht halbwegs zeitgelich auf die Tische und dann geht das Gemaule los ..."
Das kommt wohl auf das Restaurant an. Je gehobener die Küche, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei so vielen Gästen an einem Tisch gewisse, vorher abgestimmte, Gerichte bzw. Menüs zur Auswahl angeboten werden. Da kann sich die Küche auch darauf gut vorbereiten im Sinne eines reibungslosen Service.
Unter diesen Voraussetzungen vielleicht. Und wie immer gilt: Wer will, findet Wege.
Es war aber von einem normalen Restaurant und Essen à la Carte die Rede - also nix gehobene Küche und nix Vorauswahl. Obige Aussage habe ich von zwei Wirten ebenfalls normaler Restaurants unabhängig voneinander gehört - scheint unbeliebt zu sein.
Schade um die guten Mittelklasse-Restaurants, die wahrscheinlich aus verschiedenen Gründen aufgeben werden, natürlich auch aus Gesundheits- und Altersgründen. Aber es ist auch völlig verständlich. Gerade habe ich so ein gutes gegoogelt, was bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen hat - vielleicht sollten wir bald nochmal hin.
Die letzte Feier im Restaurant hatten wir 2019, vor Corona. Das war richtig schön, wir haben eine lange Tafel bekommen, waren auch nicht die einzige größere Runde, da waren zwei oder gar drei Familienfeiern und auch andere Laufkundschaft und es lief super. Natürlich gebe ich gern auch ein gutes Trinkgeld, wenn alle zufrieden waren.
Nun, nach Corona, bewirte ich die Familie hier bei uns, auch deswegen, weil inzwischen mehrere kleine Kinder dabei sind, für die es einfach bei uns entspannter ist - Platz zum Spielen und Toben, alles ungezwungen. Mir macht es auch Spaß, so eine Runde ein bisschen zu verwöhnen, und ich bin darauf eingerichtet mit Warmhalteplatten usw. Also werde ich das machen, bis es mir zuviel wird. Ich denke, dass Vieles nun wieder ins Private ausgelagert wird. Früher waren wir auch mal brunchen zu solchen Anlässen, aber auch vor Corona ging die Entwicklung dahin, dass alles von Jahr zu Jahr teuerer wurde. Irgendwann möchte man das nicht mehr zahlen. Aber: wenn ich die Familie verwöhne, möchte ich auch mal verwöhnt werden - deshalb habe ich nach vielen Preisvergleichen Silvester gebucht, mit Halbpension, in einem Hotel mit Restaurant, das wir kennen und wo wir noch Vertrauen in die Qualität und in das Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Mal sehen, ob das eine gute Entscheidung war.
Im medizinischen Bereich gibt es nach Abschluss der Behandlungen was in die Kaffeetasse, beim Hausarzt am Ende des Jahres, Postbote mehrmals im Jahr, wenn wir ihn dann sehen ein Scheinchen. DPD, Hermes, UPS, amazon, ... klingeln nur und legen das Paket auf die Mülltonne und sind schon fort.
"Eines Tages wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die du immer wolltest. Tu sie jetzt."
Also ich gebe andauernd Trinkgeld. Beim Bäcker, wo man nett sitzen kann, aber selbst die Ware hin- und herträgt. An der Tankstelle beim bezahlen. Im Restaurant und beim Frisör sowieso. Und so weiter.
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Warum gibst du an der Tankstelle Trinkgeld? Oder ist da jemand der dir tankt und in der Zeit noch die Windschutzscheibe putzt und den Reifendruck prüft?
Im Ausland gebe ich sn der Tankstelle tatsächlich auch Trinkgeld, wenn ich bedient werde. Also nicht aussteigen muss, und manchmal sogar Scheibe geputzt bekomme.
Ansonsten geben meine Kunden mir auch meist etwas Trinkgeld, zwischen 1 und 10 Euro, je nach Behandlung und Aufwand. Ich selber gebe in der Gastro immer, ausser der Service war unterirdisch. Beim Friseur auch, aber zb beim Eiskugelkauf oder beim Bäcker nicht.
Bei meinem Automechaniker bezahle ich mittlerweile ca. 140.- für eine Stunde. Eine Stunde Lackierer kostet ca. 250.-. Automechaniker: Diagnosecomputer anstecken, "tauschen sie Teil 4711", Teil austauschen, fertig. (wenn nicht fertig - same procedure again)
Wenn ich also meinen letzten Restaurantbesuch Revue passieren lasse: Tisch toll eingedeckt, dicke, wertige Stoffservietten, Kerze: Kostenpunkt ca. 8 Euro - noch ehe irgend etwas bestellt und konsumiert wurde. Gruß aus der Küche (muß nicht sein, scheint in der Rechnung auch nicht auf. Dient vornehmlich dazu, der Küche nach der Bestellung ein klein wenig mehr Zeit zu verschaffen, das Gewünschte auch in zeitlichem Abgleich mit anderen Bestellungen Tischweise warm zu liefern): getoastetes Brot mit selbst gemachtem Basilikumaufstrich und Pinienkernen. Pane e Servicio gibt es nicht auf der Rechnung. Wertiges Besteck, wertige Teller und Tassen, passende Wein-, Wasser-, und sonstige Gläser sind Standard. Die tagesaktuelle Karte will auch geschrieben sein - natürlich erst NACH dem Einkauf, weil oft erst dann klar ist, was genau angeboten wird.
Mein Steak kostete im Rohzustand rund 16.- bis 18.-. Das ist der Großhandelspreis, da muß aber noch jemand hinfahren, das Fleisch kaufen, ins Restaurant bringen, verstauen, parieren, wunschgemäß zubereiten. Dann kommen noch die Zutaten für die Beilagen und den Salat, wo Gleiches gilt. Summa summarum ist exclusive Service an meiner Portion jemand zwischen 10 und 15 Minuten am Tun und Machen. Daß im Nachgang noch ein Geschirrspüler seine Arbeit tun muß (ich meine jetzt die Person, die das Gerät belädt und entlädt), daß es eine Putzfrau geben muß, die vor der Öffnung alles auf Vordermann bringt (Toiletten nicht vergessen! Eventuell ist auch eine Zwischendurchreinigung vonnöten), das wird leider zu oft vergessen.
Klar, ich bekomme im Aldi recht gute Weine. Wenn es aber ein toller Abend zu einem besonderen Anlaß ist, dann will ich mich auch puncto Wein verwöhnen lassen. Und dann will ich auch nicht auf die Uhr schauen müssen, alles rasch runterzuschlucken, weil die nächsten Gäste schon unseren Tisch übernehmen wollen.
Facit: 75 Euro als Umsatzgarantie scheint mir in einem guten Restaurant (drei Gänge) angemessen. Wenn es exclusiver ist, dann kommt der Wirt bei Vollkostenrechnung damit nicht hin - vor allem, wenn Laufkundschaft nicht per Fingerschnippen generiert werden kann und es mehrere Gänge gibt.
Was die Abstandsklausel angeht: klar kann man der Meinung sein, daß das überhaupt nichts ausmacht - wenn der Geschirrspüler 15 Euro bekommen hat, dann wird er damit auch zufrieden sein, wenn der Mindestlohn von 10 auf 13,95 steigt.... gleiches gilt für Reinigungspersonal. Meine Meinung: wenn die Mitarbeiter halbwegs helle auf der Platte sind und gute Leistung bringen, dann sind sie klarerweise darauf aus, den ehemalige Abstand zum Mindestlohn zu wahren - andernfalls sind sie weg. Vielleicht kommt es aber auch auf die Art der frequentierten Lokale an - es wird sicher auch solche geben, wo ausschließlich der Mindestlohn das Maß aller Dinge und das Level des Service ist.
Zitat von Polgara im Beitrag #15107Warum gibst du an der Tankstelle Trinkgeld? Oder ist da jemand der dir tankt und in der Zeit noch die Windschutzscheibe putzt und den Reifendruck prüft?
Weil die Damen und Herren dort einen Knochenjob machen, und das gut und mit einem Lächeln!
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Wirklich, Knochenjob? Die kassieren doch hauptsächlich, oder nicht?
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Nicolo, die Gehälter in der Gastro sind meines Wissens nach australienweit gleich. Also in die Metropole Sydney genauso hoch wie in WaggaWagga im Outback. Wo die Mieten etwas günstiger sind, aber die anderen Lebenshaltungskosten eher auch teuer wegen der Transportkosten. Stimmt also schon.
Aber - du hast mich neugierig gemacht und ich hab mal den Vergleich SYD-HH gegoogelt, weil ich keinen grossen Schimmer mehr über deutsche Lebenshaltungskosten habe. Sehr interessant! https://www.numbeo.com/cost-of-living/co...ia&city2=Sydney (Stand April 24).
Dass zB Kindergärten hier teuer sind, wusste ich, aber gleich fast 800%, wow.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Das ist ja eine coole Seite, Danke! Ich habe jetzt ein paar deutsche Städte gecheckt - die Preise sind zu niedrig angesetzt, k.A. warum. München ist definitiv teurer, meine Gegend eh. Aber auch Milbertshofen, wo mein Betreuter lebt und kein feines Stadtteil.
Wahrscheinlich kommt es darauf an, wer da Daten abgibt, das ist ja eher eine Umfrage unter Usern. Und möglicherweise haben die Stadtgebiete in Sydney viel mehr Bandbreite als in München, weil viel grösser und diverser. Aber ich war in der Schule schon schlecht in Statistik .. Aber es gibt zumindest eine Idee. Die Preise, die ich da für Sydney sehe, sind schon sehr dicht an dem, was ich sehe.
Edit: Satz nachgetragen
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Zitat von Klara48 im Beitrag #15106Also ich gebe andauernd Trinkgeld.
Gießkannenprinzip ...
Zitat von Wecker im Beitrag #15109 Daß im Nachgang noch ein Geschirrspüler seine Arbeit tun muß (ich meine jetzt die Person, die das Gerät belädt und entlädt), daß es eine Putzfrau geben muß, die vor der Öffnung alles auf Vordermann bringt ... das wird leider zu oft vergessen.
Ja ... wobei Gäste die zugrunde liegende Mischkalkulation auch gar nicht faktisch nachvollziehen können.
Trotzdem lassen so einige Gastronomen Preissensibilität vermissen, wenn sie ihre Zielgruppe nicht kennen oder nicht ernst nehmen. Sie springen nur gerne auf den allgemeinen Teuerungszug auf, überschreiten damit eine gewisse Preisschwelle, die viele Gäste nicht mehr zu zahlen bereit sind. Das wollte ich auch mit meinem Beispiel des Bistros verdeutlichen, das nun meint, *fine dining* zu den angehobenen Preisen würde begeistert angenommen. Bin echt gespannt, ob man dort wieder zurückrudert, weil das Konzept offensichtlich nicht aufgeht.
ZitatUnd dann will ich auch nicht auf die Uhr schauen müssen, alles rasch runterzuschlucken, weil die nächsten Gäste schon unseren Tisch übernehmen wollen.
Schon klar. Aber im Idealfall sollten die time slots so gestaltet sein, dass eben das nicht zutrifft.
Gastwirte täten auch wirklich gut daran, die Öffnungszeiten von Restaurants zu überdenken, im Sinne des Personals und der Wirtschaftlichkeit. Man kennt es doch, dass einige Gäste bis Mitternacht bei ihrem Wein sitzen - weil sie es können und weil hier eben die alte open end-Gewohnheit greift. Ich bin sicher, dass man eine Sperrstunde um zB 23 Uhr akzeptieren würde. Auch Gäste lassen sich umerziehen.
Sie machen viel, viel mehr. Kassieren ist das allerwenigste. Es ist ein Café dabei. Sie backen Brötchen, belegen Brötchen, und was nicht alles. Und das bei vollem Laden, viele Schüler zur Mittagszeit und so weiter. Ich möcht´s nicht machen.
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Zitat von ereS im Beitrag #15100und woran machst du fest, das diese kraefte keine fachkraefte sind ? weil es keine deutschen sind ? oder aufgrund deiner persoenlichen beurteilung der mitarbeiter ?
Weil ich es weiß Erstens kenne ich das Wirtsehepaar auch privat sehr gut. Und zweitens, weiß ich auch bei den meisten Servicekräften wo sie herkommen und welchen Beruf sie vorher hatten. Und da einige bei uns wohnen, kenne ich sogar deren Gehalt. Diese Menschen sind halt bereit, diesen Job zu machen. Abends und am Wochenende. Ich kann das gut verstehen, wenn das jemand nicht machen will, familienfreundlich sind diese Arbeitszeiten ja nicht.
Die Berufsschule hier, die Hotelfachleute ausbildet, in deren Klasse sind fast ausschließlich Menschen mit Migrationshintergrund.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Sperrstunde um 23h ist so eine Sache. Mag gehen für Tagesgäste, aber nicht bei einer Feier mit etlichen Gästen, Wochen vorher vorbestellt. Da kommen nicht alle gleichzeitig, da wird begrüßt, gratuliert, es dauert also schon mal, bis bestellt ist. Es essen auch nicht alle gleich schnell, manche Nachtisch, manche nicht. Und dann kommt mitten im gemütlichen Teil der Kellner und ersucht um die letzte Bestellung, weil in einer halben Stunde um 23h geschlossen wird? Ist meiner Freundin bei ihrem letzten Geburtstag passiert. Alle waren wir der Meinung, dieses Lokal sieht uns nicht mehr. Man wird ja sehen, ob der Wirt sich erlauben kann, große Runden auf Dauer zu vergrämen!
Trinkgeld gebe ich jedes Mal beim Friseur und bei der Fußpflegerin; ab und zu in der Hausarztpraxis. Beim Bäcker und Metzger runde ich Centbeträge auf.
Hör auf, dich Menschen zu erklären, die sich bereits entschieden haben, dich falsch zu verstehen.
Zitat von ralice im Beitrag #15119Sperrstunde um 23h ist so eine Sache. Mag gehen für Tagesgäste, aber nicht bei einer Feier mit etlichen Gästen, Wochen vorher vorbestellt.
Was sind *Tagesgäste* in einem Restaurant?
Nein, natürlich sind keine vorbestellten Feiern gemeint. Ein erfahrener Gastwirt sollte es aber einschätzen können, wann was geht. Und im Fall Deiner Freundin hätte er darauf hinweisen müssen, wie es in seinem Betrieb gehandhabt wird.
Zitat von Pelzpfote im Beitrag #15121 Beim Bäcker und Metzger runde ich Centbeträge auf.
Zum Metzger gehe ich nicht - und beim Bäcker und in anderen Läden würde ich es nicht einsehen, aufzurunden. Wobei zB 2 Cent für mich nicht unter Trinkgeld fallen.
Ich denke, das machen hauptsächlich Leute, die selbst kein Kupfermünzen-Wechselgeld haben wollen.
(Beim dm mal erlebt: eine Frau nahm 5 Cent Retourgeld in Empfang, um der Kassiererin mitzuteilen, jetzt hätte sie wenigstens was für den Bettler vor dem Eingang. Zum Fremdschämen.)
Die Silberhochzeit meiner Eltern wurde auch um 23 Uhr vom Wirt beendet. Eigentlich wollte er um 22 Uhr schließen. Die waren stinksauer. Ist aber bald 20 Jahre her.
Zitat von ralice im Beitrag #15119Sperrstunde um 23h ist so eine Sache. Mag gehen für Tagesgäste, aber nicht bei einer Feier mit etlichen Gästen, Wochen vorher vorbestellt.
Was sind *Tagesgäste* in einem Restaurant?
Nein, natürlich sind keine vorbestellten Feiern gemeint. Ein erfahrener Gastwirt sollte es aber einschätzen können, wann was geht. Und im Fall Deiner Freundin hätte er darauf hinweisen müssen, wie es in seinem Betrieb gehandhabt wird.
Wer vor einer großen Feier nicht abklärt, wie das mit Sperrstunde / Öffnungszeiten ist, der ist selber schuld.
Ich hab's wirklich versucht, aber es geht einfach nicht komplizierter.