Von mir auch Blumen! Kaffeeduft in der Luft, die Tassen klappern und man kann im wohligen Gedanken, gerade nichts arbeiten zu müssen, in Frieden etwas lesen. Herrlich...
Zitat von Annilein im Beitrag #13471Mich macht eher fassungslos, warum man überhaupt gerne im Café sitzt um seine Ruhe zu haben. Für mich schließt sich das irgendwie aus und ich finde es auch langweilig.
Für mich ist das gerade super: soziales Gewimmel drumherum, trotzdem Ruhe in mir.
Zitat von -franzi- im Beitrag #13477 Für mich ist das gerade super: soziales Gewimmel drumherum, trotzdem Ruhe in mir.
Genau :).
Ich gebe ja zu, dass ich am liebsten im Wintergarten oder im Sommer im Außenbereich von *meinen* Cafés sitze, um *Leute zu schauen*. Für mich spannender als jede Lektüre.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #13412Heute, bel(i)ebtes Café am Sonntagnachmittag, [...]
Boah, Agathe, yikes! Ich ueberlege jetzt natuerlich auch, wie man dem Typ idealerweise und 110%ig korrekt widersprochen haette. Vielleicht so in die Richtung: laut (nicht schreiend), fest und ihn noetigenfalls auch unterbrechend: "Entschuldigen Sie, aber das interessiert mich nicht!", oder: "Ich wuerde jetzt wirklich gerne in [u][Ruhe/u](!) meine Zeitung lesen!" Die Schwierigkeit ist: wie weit geht Euer "Hausrecht" am Tisch? Ihr wart zuerst da und habt ihm einen Platz in Eurer Runde gewaehrt. Und Ihr habt das Recht, die Konversation zu werveigern oder Eure Meinung kundzutun. Aber im Cafe hat er als zahlender Gast halt erstmal dasselbe Recht wie Ihr, man kann ihn nicht "rauswerfen" oder so.
Vielleicht mit der bekannten Rhethorik: "Also, ich persoenlich hab ja nichts gegen Anquatscher und Auslaenderfeinde, aber ich finde Sie jetzt schon eher arschig. Also sorry, ist meine Meinung. Wird man ja wohl noch sagen duerfen." Scherz.
"It has to be possible to feel the pain in one community without denying it to the other. It has to be!" John Oliver
Moderatorin in den Foren zu Beziehung und Sex, zu Kunst, Musik und Literatur, zu Politik und Tagesgeschen und zum Handwerken (warum auch immer). Ueberall sonst gilt: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
Soeben: Es klingelt, ich öffne, ein Mann mit Paket steht da: Fröhlich lächelnd: Guten Morgen, viel Spaß mit ihrem Paket ! Tschüüsss.... Ja, ich hoffe , ihr sitzt - das war Lieferdienst der DPD !
Ich bin noch ganz geflasht - die haben bisher unser Haus a) gar nicht gefunden oder b) fliegenden Abwurf getätigt, ohne Klingeln und danach: wurde vom Kunden entgegengenommen c) im Nachbarhaus auf den Tisch vor deren Haustür gelegt mit Abgabe an Kunden-Vermerk d) doppelte Lieferung, weil - a) und ich reklamiert hatte bei Lidl, mit Google Bild vom Haus...
Wow, ich bin noch ganz dösig.... es geschehen doch noch Wunder. Hätte dem ja tatsächlich gerne ein Trinkgeld gegeben, aber der war zu schnell weg. Dass geklingelt wird, damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.
Ich kann diese Schimpferei über Paketdienste so gar nicht teilen. DPD kann das bei meiner Adresse immer toll, auch auch DHL und Hermes sind gut: sie haben alle ihre Abstellgenehmigung und stellen meistens ganz brav dort ab, wo es definiert ist. Besonders gut gefallen mir diese live Anzeigen von DHL und DPD, so dass ich, sollte ich ein Paket zurückschicken wollen, ich mit dieser Information herunterhechten und auf den Paketboten warten kann.
Ich bin auch mit DPD sehr zufrieden, hatte noch nie Probleme. Wenn ich etwas bestelle, nehme ich deshalb immer DPD oder DHL. Probleme habe ich eher mit Hermes, da ist es schon öfter passiert, dass ich den Wagen vorbeifahren sah, der jedoch nicht bei uns anhielt. Dafür war aber online das Paket genau in der Zeit angeblich zugestellt, man hätte mich aber nicht angetroffen, eine Benachrichtigung wäre hinterlegt worden - was nie stimmte. Zwar kam das Paket dann ein, zwei Tage später, aber geärgert habe ich mich schon darüber.
Zitat von Genny im Beitrag #13475Ich hätte höflich gesagt, dass ich hier in Ruhe ohne Gespräch meinen Kaffee trinken möchte - und er sich schließlich als letzter dazugesellt hatte, also bitte, wenn er reden möchte , soll er doch bitte einen anderen Tisch suchen. Ende.
Ja, fände ich gut. Allerdings hat er ja nicht direkt mich angesprochen.
Zitat von Flau im Beitrag #13479Vielleicht so in die Richtung: laut (nicht schreiend), fest und ihn noetigenfalls auch unterbrechend: "Entschuldigen Sie, aber das interessiert mich nicht!", oder: "Ich wuerde jetzt wirklich gerne in [u][Ruhe/u](!) meine Zeitung lesen!"
Ja, gute Formulierung - außer dass er mich ja nicht direkt angesprochen hat, sondern die junge Frau neben mir und er halt durchdringend rumschwadroniert hat.
ZitatDie Schwierigkeit ist: wie weit geht Euer "Hausrecht" am Tisch? Ihr wart zuerst da und habt ihm einen Platz in Eurer Runde gewaehrt. Und Ihr habt das Recht, die Konversation zu werveigern oder Eure Meinung kundzutun. Aber im Cafe hat er als zahlender Gast halt erstmal dasselbe Recht wie Ihr, man kann ihn nicht "rauswerfen" oder so.
Ja, genau. Er duzte auch die Bedienung (was dort eher nicht üblich ist), womöglich ist er Stammgast. (Oder auch in der Hinsicht nur merkbefreit und unhöflich.)
ZitatVielleicht mit der bekannten Rhethorik: "Also, ich persoenlich hab ja nichts gegen Anquatscher und Auslaenderfeinde, aber ich finde Sie jetzt schon eher arschig. Also sorry, ist meine Meinung. Wird man ja wohl noch sagen duerfen." Scherz.
Zitat von Genny im Beitrag #13475Ich hätte höflich gesagt, dass ich hier in Ruhe ohne Gespräch meinen Kaffee trinken möchte - und er sich schließlich als letzter dazugesellt hatte, also bitte, wenn er reden möchte , soll er doch bitte einen anderen Tisch suchen. Ende.
Ja, fände ich gut. Allerdings hat er ja nicht direkt mich angesprochen.
Ach so, das hatte ich ich falsch verstanden. Ja, das macht die Sache schon schwieriger. Aber ich hätte es thematisiert, auch so normal wie möglich. Wobei natürlich das Verhalten der Anderen am Tisch entscheidend wäre: Gehen Sie auf den Typen ein, ergibt sich tatsächlich ein Gespräch, dann wohl nur kurz: "Schade, es war so schön ruhig hier, jetzt muss ICH mir einen anderen Platz suchen". Sind die Antworten aber einsilbig oder seh ich ein Augenrollen, dann nur den ersten Satzteil, ggf würde ich mich an die wenden: wollen SIE reden/diskutieren? Sonst würde ich unseren letzten Gast bitten, für uns einen neuen Tisch zu suchen.
I learned to hate the Russians all through my whole life If another war comes, it's them we must fight To hate them and fear them, to run and to hide And accept it all bravely with God on my side (Bob Dylan)
Im Zweiten Weltkrieg starben durch die Deutschen in der Sowjetunion etwa 28 Millionen Menschen, darunter 14,25 Millionen Zivilisten und 9,75 Millionen Soldaten. Danke für die Erinnerung, Herr Außenminister
The reason for fighting I never got straight But I learned to accept it Accept it with pride For you don’t count the dead When God’s on your side
Eure Vorschläge klingen alle toll – in der Theorie. In der Praxis finde ich so etwas sehr schwierig, und ich wüsste nicht, ob es so angenehm wäre, miteinander so konfrontativ umzugehen.
Natürlich kann man bestimmte Dinge ansprechen, so habe ich es auch letztens erlebt, dass, als ich mich mit jemandem quer über zwei Tische unterhalten habe, andere Gäste fragten, ob ich nicht eventuell den Tisch wechseln wolle, weil sie... einfach zu fünft waren. na klar geht so etwas, aber das empfinde ich als konstruktiv. Als destruktiv empfinde ich bissige Bemerkungen, wie sie teilweise hier vorgeschlagen wurden, denn sie führen eher zu weiterer Aggression.
Ich persönlich würde vielleicht sogar bitten, leiser zu sein, weil man sich gerne auf Buch oder Zeitung konzentrieren wolle. Besser jedenfalls, als etwas Bissiges dazulassen und zu gehen. Denn, ich finde, man kann zum Besten davon ausgehen, dass er einfach nichts geblickt hat.
Ja, das ist nicht einfach. Schon jemanden an einem öffentlichen Ort wie Café oder Kneipe zu bitten, leiser zu sein, halte ich für unangemessen. Manche Leute haben einfach ein nerviges lautes Organ oder sind einfach gerade lustig. Das ist schon was anderes als jemand, der am "eigenen" Tisch unerwünscht auf einen einredet.
Zitat von -franzi- im Beitrag #13481 Besonders gut gefallen mir diese live Anzeigen von DHL und DPD, so dass ich, sollte ich ein Paket zurückschicken wollen, ich mit dieser Information herunterhechten und auf den Paketboten warten kann.
Nein, mein Paket kam anonym - nur ein : Ihr Paket ist jetzt da ! Alles sehr ungewöhnlich - nur diese 1 mail nach Bestätigung vom Versender, dass sie verschickt hätten.
Zitat von Genny im Beitrag #13475Ich hätte höflich gesagt, dass ich hier in Ruhe ohne Gespräch meinen Kaffee trinken möchte - und er sich schließlich als letzter dazugesellt hatte, also bitte, wenn er reden möchte , soll er doch bitte einen anderen Tisch suchen. Ende.
Ja, fände ich gut. Allerdings hat er ja nicht direkt mich angesprochen.
Aber er hat sich an deinen Tisch gesetzt. Da hat er ja wohl vorher gefragt, oder?
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #13487Schon jemanden an einem öffentlichen Ort wie Café oder Kneipe zu bitten, leiser zu sein, halte ich für unangemessen. Manche Leute haben einfach ein nerviges lautes Organ oder sind einfach gerade lustig.
Grauenvoll finde ich auch diese Handy-auf-Lautsprecher-Telefonierer. Oder dem-Nachbarn-Video-Zeiger. Manchmal sag ich da auch was, meist hoffe ich nur, dass es vorbeigeht.
Ich sage ggf. was, wenn es zu heftig wird, aber ich wundere mich auch immer wieder, wie merkbefreit die Menschen sind. Bzw. scheinen sich viele so toll zu finden, dass sie wirklich jeden Quark für mitteilungswürdig halten.
Zitat von -franzi- im Beitrag #13486 In der Praxis finde ich so etwas sehr schwierig, und ich wüsste nicht, ob es so angenehm wäre, miteinander so konfrontativ umzugehen.
Natürlich kann man bestimmte Dinge ansprechen, Ich persönlich würde vielleicht sogar bitten, leiser zu sein, weil man sich gerne auf Buch oder Zeitung konzentrieren wolle.
ja, genau so und genau so funktioniert es meistens auch. Nicht immer.
I learned to hate the Russians all through my whole life If another war comes, it's them we must fight To hate them and fear them, to run and to hide And accept it all bravely with God on my side (Bob Dylan)
Im Zweiten Weltkrieg starben durch die Deutschen in der Sowjetunion etwa 28 Millionen Menschen, darunter 14,25 Millionen Zivilisten und 9,75 Millionen Soldaten. Danke für die Erinnerung, Herr Außenminister
The reason for fighting I never got straight But I learned to accept it Accept it with pride For you don’t count the dead When God’s on your side
Bei meinem letzten Cafébesuch mit einer Bekannten hatte ich ein sehr unangenehmes Erlebnis. Beim Gehen sprach die Dame vom Nebentisch meine Bekannte an und sprach ihr Mitleid aus. Es täte ihr leid, was sie sich für blöde Sachen anhören müsse.
Wir rätseln beide bis heute, was sie gemeint hat.
——————————————————————————————————— Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. (Jean Anouilh)
Zitat von Annilein im Beitrag #13495Bei meinem letzten Cafébesuch mit einer Bekannten hatte ich ein sehr unangenehmes Erlebnis. Beim Gehen sprach die Dame vom Nebentisch meine Bekannte an und sprach ihr Mitleid aus. Es täte ihr leid, was sie sich für blöde Sachen anhören müsse.
Unser DHL Mann ist nett. Den DPD Mann kenne ich nicht, er hat entweder das Haus nie gefunden oder per Einwurfzettel behauptet, er hätte geklingelt und keiner wäre da gewesen, obwohl ich im Homeoffice arbeite. Oder das Paket verschwindet einfach, schwupps, ist es weg.
ein bisschen fassungslos bin ich, dass mein Kleinkinderbashing hier ungestraft bleibt
I learned to hate the Russians all through my whole life If another war comes, it's them we must fight To hate them and fear them, to run and to hide And accept it all bravely with God on my side (Bob Dylan)
Im Zweiten Weltkrieg starben durch die Deutschen in der Sowjetunion etwa 28 Millionen Menschen, darunter 14,25 Millionen Zivilisten und 9,75 Millionen Soldaten. Danke für die Erinnerung, Herr Außenminister
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