Reim dich oder ich fress dich. Aktuell wird das eher ein Problem, da die Felder alle unter Wasser stehen von den Regenmassen. Wenn die jetzt frieren, ist das für das Saatgut sicherlich nicht von Vorteil.
Du hasst mich, ich mag das, ich lebe durch dich. (Böhse Onkelz)
Dieses Warnen vor ganz normalen Wetterlagen nervt mich auch, ist ja auch im Sommer so, wo es permanente Hitzewarnungen gibt, sobald das Thermometer über 30 Grad klettert - was ich zwar auch nicht leiden kann, im Juli und August aber eben auch keine außergewöhnliche Wetterlage darstellt. Das Problem ist ja, dass wirklich relevante Warnungen an Gewicht verlieren, wenn ständig vor normalem Wetter gewarnt wird.
Zitat von Blackbeauty im Beitrag #12495Auch hier in Köln wird vor "extremer" Kälte gewarnt….
Meine WetterApp kennt meine Region besser: ja, es wird kälter, nachts und auch tags, aber eine extra Kältewarnung meldet meine App nicht. An meinem Loipenzentrum ( höher gelegen in den Bergen) dürfte es morgen auch tagsüber nicht wärmer als -10 werden-> dort gibt es auch keine Kältewarnung. Wir haben nur ab morgen Nachmittag „Windwarnung“ , der ordentlich blasen will, aber keine Unwetterwarnung mit Orkanböen…kräftiger Wind halt, kommt öfter vor. 😉
Zitat von Stina im Beitrag #12503 Das Problem ist ja, dass wirklich relevante Warnungen an Gewicht verlieren, wenn ständig vor normalem Wetter gewarnt wird.
Ja, das finde ich auch riskant: Wenn es dann wirklich mal dramatisch wird, dann hört niemend mehr auf eine Warnung 🫤 Unser Seniorenheim bekommt immer Wetterwarnungen direkt gemailt….hier waren schon vor 20 Jahren als ich den Südwesten zog viele Sommertage über 30 Grad….inzwischen sozusagen ganzen Sommer über „Dauerwarnung“ Da guckt dann auch keiner mehr so genau hin, ob das nun Warnung „vor Hitze“ oder vor „extreme Hitze“ ist oder evt. auch die Nacht sehr warm bleibt. Schon wieder Wettermail?Klick „gelesen“ ohne rein zu gucken 🤷♀️ Dabei würde „extrem warme Nacht“ und „sehr heißer Tag“ in Bezug auf die Senioren durchaus unterschiedliches Handeln erfordern.
Zitat von Lizzie64 im Beitrag #12497Eigentlich sollte es eine "die Welt verblödet"-WarnApp geben. Die müsste dann allerdings angesichts von Warnungen vor extremen-6°C in Westeuropa dauerpiepen.
Oh ja! Ich frage mich auch immer, was der Sinn dieser Wetterwarnungen ist - gibt es Menschen, die so abhängig von Apps sind, dass sie ihr normales Temperaturempfinden ignorieren und im T-Shirt rausgehen, weil sie nicht vor der Kälte gewarnt wurden? Und dann vielleicht noch irgendjemanden verklagen, weil sie sich verkühlt haben? Ich zweifle immer mehr an der Menschheit...
Wer im Regen nicht mit mir tanzt, wird im Sturm nie bei mir sein und wer im Sturm nicht bei mir ist, den brauche ich auch nicht bei Sonnenschein.
Manchmal habe ich den Eindruck: irgendwo ist ungewöhnliches Wetter - viel Schneefall am Alpenrand bis in die Täler, Hochwasser in Niedersachsen, Kälte in Skandinavien -> verbreiten die Medien gleich mal für alle Wetterwarnungen und vergessen die Fußnote, wo es tatsächlich extrem ist.
Meine WetterApp zeigt da auch was an „extreme Kälte“…man muss es aber anklicken und dann kommt der Bericht vom eisigen Skandinavien. Wer nicht richtig hinschaut, könnte das auch als Wetterwarnung für den eigenen Ort sehen ( auch wenn jeweilige Wetterwarnungen in der App an anderer Stelle stehen und anders aussehen!)
Ganz andere Fassungslosigkeit: Beim Job gab es eine Rundmail, die versuchte aufzudröseln, was die aktuellen Fakten sind bei den Bauernprotesten, möglichen GDL-Streiks und regionalen Protestaktionen im Nahverkehr, um den Mitarbeitern so zu sagen zu erklären „Am 8.1. steht nicht das ganze Land ( in allen Lebensreichen) still“
Wieviel Wirrwarr müssen Mitarbeiter in den Pausengesprächen diskutiert haben, dass sich die Leitung genötigt sieht, solch eine Mail zu schreiben???….und nein, das war nicht der „erheiternde Gruß zum Wochenabschluss“
Zitat von WhiteTara im Beitrag #12511 Dann vergiss bitte Handschuhe und Pudelmütze nicht…..vor allem, wenn du im geheizten Auto unterwegs sein solltest 😂
Aber nur im Auto ohne dicke Jacke fahren, weil sonst der Sicherheitsgurt nicht funktioniert ! Der neueste Hype - ich kann nur Kopf schütteln. Nicht jeder hat einen Michelin-Daunenmantel und eine normale Wollwinterjacke/mantel macht nicht wirklich einen Unterschied. Lieber mal darauf hinweisen, dass man den Sicherheitsgurt beim Anschnallen eben anziehen soll im Beckenbereich. Und die Kindergurte mit festem Halt einstellen, auch wenn die Kinder dann quengeln. Ich kenne einen Fall, die 4 Punkt-Gurte sind so locker , dass sie das Kind abstreifen kann. Fail ! Hätten meine damals nicht gekonnt.
=>Das war Weckers kürzestes Post seit Beginn der Aufzeichnungen. Über die Gründe rätseln Experten, in der Bevölkerung wird erstes leises Murren vernommen. Leitet dies nun die Wende zu minimalistischer Kommunikation ein? Folgt nach Gendern und sprachlicher Inklusion nun das politisch korrekte Maul halten? Darf man überhaupt noch etwas sagen? Wenn ja, was? Über wen? Will uns die Ampel einen Maulkorb verpassen, indem sie diese Art Auswüchse einfach unkommentiert hinnimmt? Oder wird das von der AFD vereinnahmt, die Schweigen (generell, überhaupt und außerdem) als Zustimmung zu ihren Positionen wertet? Führt das zu internationalen Konflikten? Wie wirkt sich das auf die Nahversorgung aus? Deutsche hamstern wieder Klopapier und Ohropax, letzteres, weil sie das Schweigen nicht mehr hören können.
Wir wechseln gerade die Bank. Von einem Vertragspartner wurde nach entsprechender Änderung des Sepa-Lastschriftmandates der eine Vertrag beim alten und der andere Vertrag beim neuen Konto abgebucht. Also dort angerufen, ob denn jetzt beide Verträge blabla…
Da sagt der nuschelnde Jungmann am anderen Ende der Leitung (Callcenter und Nuscheln geht für mich gar nicht, ich habe jahrelang während des Studiums in einem gearbeitet, dort wurde Telefonkultur noch gelebt und geschult): „Ja, ich glaube (!) schon, dass demnächst alles vom Konto bei xy abgebucht wird. Und wenn nicht, ist es ja auch nicht schlimm, dann bekommen Sie nur eine Mahnung und können dann bezahlen.“
Er glaubt also…mit anderen Worten, er kann meine Frage nicht beantworten. Verweist auch nicht an eine andere Stelle, die das kann oder initiiert eine Rückmeldung. Und Mahnung scheint ja auch total normal zu sein *schulterzuck*.
Mahann. Verfall der Sitten und so. Auch wenn ich mich wie meine Oma anhöre 🥴🫣.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
„Einmal trafen sie eine Krähe. "Vögel sind nicht dumm", sagte der kleine Bär und er fragte die Krähe nach dem Weg."Welchen Weg?", fragte die Krähe. "Es gibt hundert und tausend Wege." (Zitat aus"Oh, wie schön ist Panama“ von Janosch)
Sowas ist mir neulich auch mit einer Bank passiert. Ich wollte eine Beitragsfreistellung einer Versicherung. Mindestens drei Gesprächspartner der Bank konnten mit dem Begriff nichts anfangen. Ich nehme es mit Humor, aber wenn ich daran denke, was da in Zukunft auf uns zukommt...puh!
Zitat von Mendo im Beitrag #12519Sowas ist mir neulich auch mit einer Bank passiert. Ich wollte eine Beitragsfreistellung einer Versicherung. Mindestens drei Gesprächspartner der Bank konnten mit dem Begriff nichts anfangen. Ich nehme es mit Humor, aber wenn ich daran denke, was da in Zukunft auf uns zukommt...puh!
oh ja!
Kompetenzverlust allenthalben.
Könnte auch zig Beispiele nennen. Für zig Branchen. Von Friseur zu Bank zu Handwerk und Akteure meiner eigenen....
Jo. Weil ja z.B. Auszubildende nicht „monoton repetitieren“ sollen. Früher nannte mensch das „üben“. Führt gewöhnlich zum sicheren Erlernen und der Verbesserung der Ausführung einer Tätigkeit…
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Mendo im Beitrag #12519Sowas ist mir neulich auch mit einer Bank passiert. Ich wollte eine Beitragsfreistellung einer Versicherung. Mindestens drei Gesprächspartner der Bank konnten mit dem Begriff nichts anfangen. Ich nehme es mit Humor, aber wenn ich daran denke, was da in Zukunft auf uns zukommt...puh!
oh ja!
Kompetenzverlust allenthalben.
Könnte auch zig Beispiele nennen. Für zig Branchen. Von Friseur zu Bank zu Handwerk und Akteure meiner eigenen....
Genau das war das, was ich neulich (gestern?) im anderen Fassungslosigkeitsstrang meinte, als ich sagte, dass ich glaube zu beobachten, dass der eigene Anspruch an die Ausführung des Jobs zu sinken scheint. Du rufst irgendwo an, wo du eine Frage stellst und derjenige, der die Frage beantworten können sollte, weiß es nicht. So weit, nicht wirklich schlimm, solange derjenige dann sagen würde „es tut mir leid, das weiß ich nicht. Ich werde das aber für Sie rausfinden und rufe Sie im Laufe des Vormittags mit einer Antwort zurück“. Und genau das passiert eben nicht oder nicht mehr. Ich sag ja nicht, dass das früher immer der Fall gewesen wäre, aber es ist auch nur ein Beispiel. Ich könnte auf den Schlag 10 andere nennen.
Alufolie hält Menschen davon ab, deine Gedanken zu lesen. Beweis: niemand weiß, was Folienkartoffeln denken.
Wissenschaft sagt: „Dafür gibt es keine Belege.“ Alufolie sagt: „Doch.“
Die Wurschtigkeit nimmt zu. Überall. Hast du ja auch bei der Klinik und dem Notarzt erlebt mit deiner Mutter.
Ich bin da (wie so oft) ambivalent.
Einerseits ist es (vergleichen mit früher) gar nicht sooooo verkehrt, wenn man nicht immer total am Rad dreht. Grad in Jobs, die sehr am Publikumsverkehr sind. Das hält nämlich auch keiner durch.
Andererseits - ich hab manchmal das Gefühl, die ganze "Wertschätzerei" als Konzept führt bei manchen dazu, dass sie sich viel weniger bemühen. Weil "gewertschätzt" (da geht es ja schon los ) wird man eh. Zumindest als Anspruch und soziales Narrativ.
Und keiner muss mehr Sorge haben, bei Fehlern oder Bocklosigkeit rausgeschmissen zu werden oder nicht befördert oder zumindest kritisiert etc. Folgen für no bock and no Ahnung gibt es nirgends mehr.
Sonst muss Scheffe die Chose allein machen und dazu hat kein Scheffe Bock.