Zitat von Malaita im Beitrag #471 Ich bin immer wieder erstaunt, dass es in Deutschland solche Berichte gibt. Bei mir funktioniert das immer und ich setze das auch voraus. (Mir ist das schon bekannt, aber immer wieder wundere ich mich.)
Ich habe in meiner Wohnung (vermutlich aufgrund baulicher Gegebenheiten) einen sehr schlechten Handy-Empfang zum telefonieren. Da greife ich tatsächlich lieber zum Festnetz.
Anders ist es bei Telefonaten z.B. via WhatsApp oder Signal. Weil die wiederum nur übers WLAN und damit über meinen Router gehen, klappt das einwandfrei.
Und ja, ich kenne hier - mitten im Ruhrgebiet - ein flächenmäßig großes Naherholungsgebiet, mit Wanderwegen und rustikaler Gastronomie... da kann man sich so RICHTIG erholen, weil da absolut kein Netz ist.
Da kommt kein Anruf, keine Mail, keine WhatsApp. Erst auf dem Heimweg, nach ein paar Kilometern, piept das Handy plötzlich unaufhörlich. Weil jetzt alles ankommt, was in den letzten Stunden verpasst wurde.
Früher habe ich das geliebt... ich bin da immer Freitagsnachmittags herumgelaufen, um die stressige Arbeitswoche ausklingen zu lassen, und da konnte mich wirklich niemand mehr erreichen à la "Was ich noch fragen wollte....". Heute ist es mir egal.
Aber dass wir in Deutschland noch so große internetfreie Flecken haben.... ist doch unschön. Ich laufe in o.g. Gebiet nur freizeitmäßig rum und muss kein Netz haben (falls nicht ein Notfall eintritt)... aber es gibt Menschen, die da wohnen, arbeiten, es gibt Betriebe....
Zitat von Brausepaul im Beitrag #462Ich lasse mein Smartphone sogar ab und zu zuhause. Das ist sehr entspannend und verlaufen habe ich mich trotzdem noch nicht.
als mein Vater starb und meine Mutter immer häufiger Hilfe brauchte habe ich mir angewöhnt mein Handy mitzunehmen damit sie mich immer erreichen konnte. Die Klingeltöne der Gruppen kann ich einzeln abstellen, werde also nicht gestört wenn ich es nicht will. Meine Mutter lebt nicht mehr aber mein Handy habe ich trotzdem immer dabei. Das heißt aber nicht, dass ich es ständig in der Hand habe. Es ist für mich so selbstverständlich es dabei zu haben wie die Packung Tempo, mein Portemonnaie, meinen Schlüsselbund, Traubenzucker, Brillenputztücher und neuerdings meine Maske plus Ersatzmaske.
Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen
God gave rock 'n' roll to you, put it in the soul of everyone. (KISS)
Wer sich einen Regenbogen wünscht muss auch den Regen ertragen können (Dolly Parton)
Zitat von Stepps im Beitrag #470Es gab auch mal ein Leben vor Smartphones. ;-)
als sich meine Mutter von ihrem selbstverdienten Geld eine Waschmaschine kaufte war mein Vater zuerst auch dagegen, sein Argument war, dass seine Mutter schließlich auch ohne Waschmaschine ausgekommen wäre.
Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen
God gave rock 'n' roll to you, put it in the soul of everyone. (KISS)
Wer sich einen Regenbogen wünscht muss auch den Regen ertragen können (Dolly Parton)
Zitat von Stepps im Beitrag #470 Ich mag nicht überall und ständig erreichbar sein.
Da ist es wieder - das Argument, das ich am wenigsten nachvollziehen kann.
ZitatEin klein wenig fassunglos macht es mich, wenn heutzutage vorrausgesetzt wird, dass jeder ein Smartphone hat und entsprechend nutzt.
*Jeder* würde 100 Prozent bedeuten - das ist in der Tat unrealistisch.
Aber wenn man der Statistik (betreffend Österreich) vertraut, dann beträgt der Anteil der Smartphone-Besitzer an der Bevölkerung ab 15 Jahren rund 83 Prozent.
Zitat von Stefanie63 im Beitrag #469Fürs Heimkommen im Dunkeln haben wir Bewegungsmelder.
Im Flur, Wohnzimmer etc.? Finde ich unpraktisch, wenn man Katzen hat. Die machen sich da einen Spaß draus.
Zitat von Stefanie63 im Beitrag #469Danke noch für die Tipps für die Bedienung, aber damit kenne ich mich durchaus aus. Das Handy, das mir mein Arbeitgeber zur Verfügung stellt, nutze ich für berufliche Zwecke (und nur dafür - ausserhalb der Arbeitszeiten wird es ausgeschaltet).
Dann verstehe Dein "ständige Erreichbarkeit" nicht. Daraus schließe ich immer, dass die Person mit Stummschaltung und der Ausschaltfunktion nicht vertraut ist. Was auch sonst.
Zitat von Brausepaul im Beitrag #462Ich lasse mein Smartphone sogar ab und zu zuhause.
Klar, geht auch. Wenn aber jemand von "ständiger Erreichbarkeit" redet, weiß er wohl nicht um diese Möglichkeit. Auch nicht um die Ausschaltfunktionen etc. Mal abgesehen davon, für wie viele Menschen wir erreichbar sind, kann man gut im Griff haben - die Handynummer nicht an Gott und die Welt geben. Soooo einfach ist das.
Ich erlaube mir sogar den Luxus, einfach mal nicht ans Telefon zu gehen. Nee, von Handysucht kann bei mir keine Rede sein. Dazu kenne ich mich mit den Möglichkeiten zu wenig aus. Genauso wie bei meinem Autoradio.
Ich bin zur Zeit oft auf der Autobahn unterwegs und höre jetzt Hörbücher. Ich mach das übers Handy, heißt also, ich stelle das Handy hinter den Schaltknüppel (Automatik) und dann volle Lautstärke.
Als ich meinem Kollegen letztens erzählte, dass es lästig sei auf einen Rastplatz rauszufahren, weil das Handy in den Fußraum gefallen ist bei einer stärkeren Bremsung, ist der bald vom Glauben abgefallen. Dass ich Radio und Handy nicht verbunden habe, fand er höchst amüsant.
Wenn ich süchtig zu nennen wäre, käme höchstens Forumssucht in Frage. Aber nach der Bricom ist diese Sucht Geschichte.
Daher von mir auch beste Wünsche fürs Krankenhaus, Fourthhandaccount! Ich hab es jetzt erst gelesen.
Zitat von schafwolle im Beitrag #481*Jeder* würde 100 Prozent bedeuten - das ist in der Tat unrealistisch.
Ja, ist es. Aber manches geht tatsächlich nicht mehr ohne Smartphone, wie (es wurde schon genannt) die Nutzung der Packstation. Oder bei den Corona Schnelltests gab es z.T. das Ergebnis oft nur noch auf das Smartphone. Das sind nur zwei Beispiele ..
Zitat von Fourthhandaccount im Beitrag #483Klar, geht auch. Wenn aber jemand von "ständiger Erreichbarkeit" redet, weiß er wohl nicht um diese Möglichkeit. Auch nicht um die Ausschaltfunktionen etc. Mal abgesehen davon, für wie viele Menschen wir erreichbar sind, kann man gut im Griff haben - die Handynummer nicht an Gott und die Welt geben. Soooo einfach ist das
Mir geht es nicht allein um die (nicht) Erreichbarkeit, sondern auch darum, dass diese Dinger mittlerweile extrem unhandlich sind. Im Sommer gehe oder fahre ich z.B. meist nur mit Jeans und T-Shirt los. Ein paar Geldscheine und der Schlüssel passen locker in die Hosentasche. Das Smartphone nicht. Und ich werde mir sicher deswegen keine Gürteltasche oder ein Männerhandtasche besorgen.
Der einzige Grund, warum ich das Smartphone überhaupt ab und an mitnehme, ist meine alleinstehende, ältere Mutter.
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Ich finde das okay, wenn jemand kein Handy hat, solange er nicht erwartet, dass ich dann für ihn Dinge nachschlage, Navi benutze oder Leute anrufe. Oder sich beschwert, dass die Sportgruppe sich über WA organisiert und er nicht gesondert informiert wird.
Zitat von Brausepaul im Beitrag #486... Aber manches geht tatsächlich nicht mehr ohne Smartphone, wie (es wurde schon genannt) die Nutzung der Packstation. Oder bei den Corona Schnelltests gab es z.T. das Ergebnis oft nur noch auf das Smartphone. Das sind nur zwei Beispiele ..
...
Ach, da hab ich auch noch eine kleine Fassungslosigkeit. Letzte Woche musste ich mit meinem Vater ins Krankenhaus, negativer Schnelltest war Voraussetzung für den Einlasss. Wir also bei der nächstgelegenen Stelle zum Testen, email angegeben, Handy-Nr. und dann ab zum Krankenhaus. Alles hat wunderbar geklappt, wir waren nur viel zu früh da, weil wir nicht wussten, wie lange das alles dauern würde.
Am nächsten Tag dann hatte mein Vater einen kleinen Eingriff dort, also gleiches Procedere. Dieses Mal starteten wir erst eine Stunde vor dem Termin zum Testzentrum. Das Nasebohren klappte wieder schnell, nur das Ergebnis kam nicht. Nicht nach 15 Minuten wie am Vortag, nicht nach 45 Minuten. Um die Ecke vom Krankenhaus hatte ich ein Teststation erspäht, die fuhren wir dann an. Diesmal wartete ich auf den Ausdruck und schließlich konnten wir mit einiger Verspätung ins Krankenhaus.
Das 1. Ergebnis kam dann aber noch: mit 90minütiger Verspätung und zwei emails mit meinem Ergebnis. Das wichtigere für meinen Vater kam gar nicht an. Manchmal sollte man sich doch eher auf Papier verlassen.
Zitat von Frau-Fuchs im Beitrag #476 Ich habe in meiner Wohnung (vermutlich aufgrund baulicher Gegebenheiten) einen sehr schlechten Handy-Empfang zum telefonieren. Da greife ich tatsächlich lieber zum Festnetz.
Du kannst irgendwo auf deinem Handy (such mal in den Einstellungen) einstellen, dass du grundsätzlich über W-Lan telefonierst, wenn du da eingeloggt bist. Das habe ich auch irgendwann verfügt und seitdem keine Gesprächsabbrüche mehr mit dem Handy in der Wohnung.
Bei uns im Schwarzwald gibt es auch noch einige "weiße Flecken", was den Handyempfang angeht. Ein Hochmoor, in dem ich gerne wandere, hat sogar um die 15 km keinen Empfang. Irgendwie finde ich das gut, ich gehe wandern, es wohnt dort keiner (außer in einer Wanderhütte). Wenn ich dort bin, muss ich nicht erreichbar sein, selbst wenn etwas total Unaufschiebbares geschehen würde oder etwas Weltbewegendes, könnte ich ja auch nicht schnell an Ort und Stelle sein. Also: gemach, gemach!
Lustig ist bei uns auf den Höhen immer, dass sich das Handy regelmäßig ins französische Netz einloggt, irgendwie scheint das stärker zu sein als das deutsche. Frankreich ist von uns aus so 15 - ca. 40 km Luftlinie entfernt. Also werde ich jedesmal, wenn mein Handy wieder funkt, mit "Willkommen in Frankreich" begrüßt!
Ich habe schon ewig nicht mehr die Packstation genutzt, weil der Touchscreen immer hakte. Außerdem bin ich seit fast zwei Jahren im Homeoffice.
Und nun bekam ich aus Versehen etwas dorthin geliefert, weil die Lieferadresse noch gespeichert war. Und dann der Hinweis mit der Zwangsnutzung vom Smartphone. Aktivierung nur per Brief! Wie altmodisch ist das denn???
Anruf bei der Hotline ergab, dass dies der einzige Weg sei. Also Lagerzeit um 7 Tage verlängert.
Gerade in den Emails aber doch den Abholcode entdeckt. Die haben keine Ahnung bei der Hotline. 😫
Der einzige Grund, warum ich das Smartphone überhaupt ab und an mitnehme, ist meine alleinstehende, ältere Mutter.
Allein für diese MÖGLICHKEIT solltest du es segnen (lassen). Das mit der Größe stimmt, nehm ich aber in Kauf bzw finde dafür eine Möglichkeit. Erst war es der Brustbeutel, jetzt eine Art elastischer Gürtell, den ich auch quer über die Schulter tragen kann. Der macht sich miniklein, lässt sich aber bis zur Größe einer Wasserflasche dehnen. ok, ich könnte jetzt mit dem Fuß aufstampfen und willabernicht quietschen. Meine Sache, mein Problem, wenn ich damit eines habe. Mir ist das Smarti halt wichtig genug, dir nicht, dann lässt du es eben. Es waren bekanntlich auch Leute gegen Eisenbahn und Flugzeuge und vermtlich auch gegen die Festnetz-Telefone. Bei denen ist die Erreichbarkeits-Erwartung eine feste Größe ("Wo warst du Sonntag Abend, ich ab bestimmt 30 mal angerufen!). Außer mir kenne ich niemanden, der einfach mal nicht rangeht
Zitat von Sondermodell im Beitrag #488Ich finde das okay, wenn jemand kein Handy hat, solange er nicht erwartet ...
Na ja, kommt darauf an, wer dieser Jemand ist.
Hätten, rein theoretisch, meine Kinder keine Smartphones, dann würde sich die Kommunikation mit ihnen ziemlich schwierig und umständlich gestalten.
Kinder, Schule in der Stadt und Wohnen im ländlichen Raum, Freunde dito oder in der Stadt, Terminänderungen, Unterrichtsausfall, Bahn fährt nicht... ich weiß nicht mehr wie oft ich Steve Jobs einen Platz zur Rechten Gottes gewünscht habe. Nä, falsch: Platzwechsel, Steve die Nr. 1
Zitat von vultura im Beitrag #496 Mir ist das Smarti halt wichtig genug, dir nicht, dann lässt du es eben.
Eben ... ich verstehe diesen permanenten Gschiss um Smartphones auch nicht. Wenn diesen Leuten ihr Fon nicht gefällt, solln' sie es halt wegwerfen.
Absurd finde ich dabei vor allem: so manche, die mit stolzgeschwellter Brust verkünden, dass sie die Dinger doof finden, tun dies online auf social media-Plattformen, auf denen sie nahezu 24 Stunden am Tag anzutreffen sind.
Zitat von vultura im Beitrag #496Es waren bekanntlich auch Leute gegen Eisenbahn und Flugzeuge und vermtlich auch gegen die Festnetz-Telefone. Bei denen ist die Erreichbarkeits-Erwartung eine feste Größe ("Wo warst du Sonntag Abend, ich ab bestimmt 30 mal angerufen!). Außer mir kenne ich niemanden, der einfach mal nicht rangeht
Dann kennst du jetzt jemanden. Festnetz habe ich schon lange nicht mehr, aber auch ans Handy gehe ich nicht immer dran. Wenn ich gerade was Schönes mache, lasse ich es klingeln. Oder wenn ich auf dem Sofa döse. Oder wenn ich schlicht gerade keine Lust auf ein Gespräch habe.