Ich fand den Polizeiruf gestern auch richtig gut. Okay, kein "klassischer Krimi" , aber durchaus spannend und von der Handlung her für mich schon nachvollziehbar
Ich mag auch Johanna Wokalek und Stefan Ziinner als Team
Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck wechseln
Mir hat er ebenfalls gut gefallen, ich mag es grundsätzlich, wenn nicht immer wieder Schema F abgespult wird: Mord, anfangs ratlose Ermittler:innnen, erste heiße Spur falsch, irgendjemand bricht ihr:sein Schweigen oder findet das verschwundene Beweisstück, ein:e Kommissarin begibt sich in Gefahr, am Ende siegt das Gute und das Einhorn tanzt mit Rumpelstilzchen oder so...
Beim Gucken kam mir übrigens gestern ziemlich schnell der Gedanke, dass es hier im Strang für den Tatort bestimmt "Mecker"gibt .
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von noBarbie im Beitrag #5279 Beim Gucken kam mir übrigens gestern ziemlich schnell der Gedanke, dass es hier im Strang für den Tatort bestimmt "Mecker"gibt .
Das habe ich mir auch gleich gedacht.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Mir hat er sehr gut gefallen. Gerade die Lebensfreude aber auch die Tragik der Dragqueens kam gut heraus. Und dann dieser super aussehende Mann (der mit Wurzeln im Iran, so war es doch, oder?). Wirklich was fürs Auge. Von mir bekommt er fast volle Punktzahl, einige Abzüge wegen Unlogik, aber wie oben schon geschrieben: Fiktion und keine Doku.
Zitat von Lizzie64 im Beitrag #5283Natürlich darf man das! Wo liest du denn raus, dass das eventuell nicht so wäre?
Das frage ich mich auch und denke nicht, dass das aus meinem Beitrag herauszulesen ist. Ich finde Kritik selbstverständlich erwünscht, eine einstimmige Lobhudelei fände ich, um im Genre zu bleiben, totlangweilig.
Es amüsiert mich lediglich, wie vorhersehbar es manchmal ist, welche Kriterien bei welchen User:innen dazu führen, dass sie einen Tatort negativ bewerten.
Nachtrag nach FantaMandarines Beitrag: Und nur das sollte das Teufelchen unterstreichen.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Ich habe vorher in meiner Zeitung gelesen, dass von den 3 Dragqueens einer ein Schauspieler war, die anderen beiden echte Dragqueens. Wer mag wohl der Schauspieler gewesen sein? Der Blonde?
Seltsam fand ich zum Beispiel, dass die Kommissarin denen am Ende eine Waffe schenkt (natürlich mit dem Hinweis, dass sie einen Waffenschein machen sollen). Darf die das so einfach?
Und: ziemlich merkwürdig, dass der Hund nicht gebellt hat bei der Raketen-Böllerei.
Ich dachte wirklich anfangs, oh Gott, jetzt geht wieder diese Klischeemalerei bezüglich der Glitzer-Drag-Queens los, aber dann bekamen die mit der Zeit ein ganz menschliches "normales" Gesicht, was richtig gut war. BEsonders als der Kommissar zusah, als der eine sang, sah man förmlich in seinen Augen, dass er das alles gut fand, so wie es war. So habe ich es empfunden. Es war nicht der übliche Krimi, aber doch, ich fands gut.
Was mir an der Story nicht gefiel, war, dass alle drei Drag Queens Schwierigkeiten mit ihren Herkunsftsfamilien hatten. Das könnte implizieren, dass Drag Queens traumatisierte oder zumindest psychisch belastete Persönlichlichkeiten sind. Damit wurde eine unnötige Grenzzeihung zu Menschen mit anderen Professionen/Lebensmustern gezogen. Das hätte man sich sparen können, finde ich. Es braucht keine Erklärung, warum, jemand lebt, wie er lebt. Dass sie mit massiven Anfeindungen konfrontiert werden und das natürlich auch Auswirklungen auf die Psyche hat, steht auf einem anderen Blatt, da hätte nicht noch eins drauf gesetzt werden müssen.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Naja, einer hatte ja nur eine überbesorgte Mutter zuhause, für die er sich verantwortlich fühlt. Das finde ich jetzt wahrlich nicht so ein ausgefallenes Einzelschicksal, das gibt's doch häufig, egal ob Drag oder Normalo.
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"Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"
Mir gefällt die Vorhersagbarkeit. Ich kann mir oft schon nach den ersten paar Minuten oder früher denken, wer den Tatort/P-Ruf doof findet und warum. Und ob wieder der Ruf nach dem ollen Schimanski laut wird. Umgekehrt könnte sich natürlich auch jede denken, wann eine Produktion der ollen Katelbach gefallen könnte.
Die geradlinigen Whodunnits sind mir eher fad, ich mag Krimis (für die nanderen: sogenannte Krimis), in denen nicht unbedingt die Ermittlung und Aufklärung im Vordergrund stehen, sondern die Menschen und ihre Motive. Also nicht "was hat einer getan", sondern "warum hat er es getan". Und bei letzterer Frage ist mir die Motivation, z. B. die Kohle zu behalten oder nicht erwischt zu werden, zu dürftig.
Ich schätze in Krimis gesellschaftlich relevante Themen und schräge Figuren oder Sidekicks, wirklich interessante Tötungsmethoden und Ermittler:innen mit Geschichte. Oder skurrile Gestalten. Deswegen mag ich auch Nordic Noir und britische Krimis am liebsten.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Mir gefällt die Vorhersagbarkeit. Ich kann mir oft schon nach den ersten paar Minuten oder früher denken, wer den Tatort/P-Ruf doof findet und warum. Und ob wieder der Ruf nach dem ollen Schimanski laut wird. Umgekehrt könnte sich natürlich auch jede denken, wann eine Produktion der ollen Katelbach gefallen könnte.
Die geradlinigen Whodunnits sind mir eher fad, ich mag Krimis (für die nanderen: sogenannte Krimis), in denen nicht unbedingt die Ermittlung und Aufklärung im Vordergrund stehen, sondern die Menschen und ihre Motive. Also nicht "was hat einer getan", sondern "warum hat er es getan". Und bei letzterer Frage ist mir die Motivation, z. B. die Kohle zu behalten oder nicht erwischt zu werden, zu dürftig.
Ich schätze in Krimis gesellschaftlich relevante Themen und schräge Figuren oder Sidekicks, wirklich interessante Tötungsmethoden und Ermittler:innen mit Geschichte. Oder skurrile Gestalten. Deswegen mag ich auch Nordic Noir und britische Krimis am liebsten.
Danke für die Erklärung, jetzt verstehe ich das besser.
Ich mag die nordischen und britischen Krimis auch sehr gerne. Gilt auch für die Bücher des Genres.
Der Sonntagabend ist für mich mit Tatort/ Polizeiruf besetzt und so eine Art Gegenstück zu den anderen Formaten. Da möchte ich was, in meinen Augen, Solides. Ohne schwer gestörte Polizisten mit ohne Sozialleben und ohne philosophischen Ansatz. Murot geht für mich gerade noch so.
Beim gestrigen Polizeiruf hat halt für mich auch der Metzger Simmerl vom Eberhofer mitgespielt. Dafür kann der Schauspieler natürlich nichts.🙈🙉🙊
Zitat von Mambi im Beitrag #5290Naja, einer hatte ja nur eine überbesorgte Mutter zuhause, für die er sich verantwortlich fühlt. Das finde ich jetzt wahrlich nicht so ein ausgefallenes Einzelschicksal, das gibt's doch häufig, egal ob Drag oder Normalo.
Wenn ich es richtig erinnere, wurde er von seinem Vater, den er sehr bewunderte, brutal zusammengeschlagen. Aber mag sein, dass ich mich falsch erinnere und der Schläger war nicht aus der Familie.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Ich schätze in Krimis gesellschaftlich relevante Themen und schräge Figuren oder Sidekicks, wirklich interessante Tötungsmethoden und Ermittler:innen mit Geschichte. Oder skurrile Gestalten. .
Ich grundsätzlich auch, aber genau deshalb gefiel mir die Besetzung, bzw die Ausführung der Rollen nicht
Ich hab einige Jahre mit diesen Menschen näher Kontakt gehabt und die wenigsten davon hatten die dargestellten Allüren Das fühlte sich beim Schauen sehr unschön an
Es hat mir keine Ruhe gelassen. Vom Vater wurde er zu mehreren Psychiatern geschickt und dann kam er ins Heim. Der Basketballspieler, der ihn zusammengeschlagen hat, war wohl in der Tat ein Schwarm, da in dem Zusammenhang von einem Date gesprochen wurde. Kam alles zusammen in der Krankenhausszene gegen Ende zur Sprache.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Zitat von noBarbie im Beitrag #5279 Beim Gucken kam mir übrigens gestern ziemlich schnell der Gedanke, dass es hier im Strang für den Tatort bestimmt "Mecker"gibt .
Das habe ich mir auch gleich gedacht.
Natürlich. Jede hat eine andere Erwartungshaltung. Dazu werden Krimis/Thriller sehr unterschiedlich erzählt.
Ich oute mich hier als Nicht-Schimanski- und Nicht-Münster-Fan.
Ich mag irgendwie sehr die Redeweise queerer Menschen (zumindest das, was ich kenne, ist vielleicht auch ein Klischee). Alles so herrlich übertrieben in der Sprache, mir gefällt das und ich würde keinem von ihnen übel nehmen, wenn er mich mit "Mäuschen" (z.B. ) anredet.
Ob mir der Film gestern gefallen hat oder nicht, weiß ich allerdings nicht so recht. Aber: Ich habe ihn bis zu Ende geschaut.