Zitat von Malaita im Beitrag #4648 Ich hatte dich schon verstanden . Ich meinte nur, dass ich "in Wirklichkeit" anders an den Fall herangegangen wäre, zumindest wie ich mir das so vorstelle (vielleicht bin ich da naiv). Dann hätte sich die Frage wegen der Verwandtschaft gar nicht erst gestellt.
Okay. Ich dachte, ich hätte mich wirr ausgedrückt.
Zitat von _tarasjugina_ im Beitrag #4646Nein ... buhuu, keiner versteht mich ... mit "wie es in Wirklichkeit ist" meine ich, wieso ihr das Wissen um die Verwandschaft es so unmöglich gemacht hat, eine legale DNA-Probe zu erbitten. Was daran so belastend war - Forensikerin und Kommissarin waren ja fast am Heulen. Warum man dieses Wissen nicht einfach ignorieren kann, für das was man eh vorhaben müsste. Ob es ein "Ende der Unschuld" gibt.
Möglicherweise hakt vor Gericht ein Strafverteidiger genau an dieser Stelle unerbittlich nach, um potentielle illegale Beweismittel-Beschaffungen aufzudecken, nehme ich mal an. Ggf. bemüht er sich, seinerseits Beweise für das Fehlverhalten der Polizei zu sammeln, um sie vor Gericht "zu grillen" - was die Kommissarin ja offenbar kürzlich erlebt hatte. Vielleicht muss der ganze Ermittlungsprozess wasserdicht dargelegt werden? (Sind aber nur Vermutungen, ich weiß es nicht.)
Zitat von _tarasjugina_ im Beitrag #4649 Na ja, das hatte aber doch auch der aufgesuchte Anwalt ausgeführt: verurteilt worden sei der Täter in den ihm bekannten Fällen durchaus - nur die Karriere der Kommissarin sei damit beendet.
Ja, klar. Und das will man ja auch nicht - da bleibt ja als Joboption fast nur noch der private Sicherheitsdienst u.ä.
Burger King hieß es; sie repetierte schon mal die Saucen ...
Puh, genug ... schaun wir was anderes. In der ZDF-Mediathek (nur leicht OT) ist im Gedenken an Hannelore Hoger die Bella-Block-Folge "Das schwarze Zimmer" zu finden.
Zitat von _tarasjugina_ im Beitrag #4655Burger King hieß es; sie repetierte schon mal die Saucen ...
Puh, genug ... schaun wir was anderes. In der ZDF-Mediathek (nur leicht OT) ist im Gedenken an Hannelore Hoger die Bella-Block-Folge "Das schwarze Zimmer" zu finden.
Ja, Hannelore Hoger habe ich auch auf dem Schirm, mir Filme mit ihr anzuschauen.
Hat jemand “Der Stelzenmann” von heute gesehen? Mit Lena Odenthal. Gar nicht so schlecht! Aber: sie tat es schon wieder! Einen Apfel per Lenakraft in zwei Teile teilen! Die beiden neuen Anwärter*innen sind super: die eine mit den coolen krausen Haaren vom BKA und der dicke Langhaarige! Haben sich sehr bewähert, werden bleiben. Hervorragend: der Schauspieler des kleinen Jungen, der entführt wurde. Und auch: die böse Oma!!!
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Ja, die Oma war echt gruselig. Aber sehr gut gespielt. Und die neuen Sidekicks bleiben hoffentlich beide, ich fand die klasse in ihrer Zusammenarbeit. Definitiv einer der besseren aus Ludwigshafen.
Ich fand ihn auch spannend und gruselig. Goldig fand ich die Szene, als der Mann vom lka sich so gefreut hat,.als er den Hamster lebendig gefunden hat.
Das Thema fand ich spannend, Schauspieler*innen teilweise sehr gut, aber die filmische Umsetzung schon arg konservativ und langweilig. Die Schlussszene war mir zu vereinfachend und plakativ auf "alles wird wieder gut" ausgerichtet, so als ob man die Zuschauer*innen beruhigt aus dem Film entlassen wollte. Bei meinem Mann und mir kamen durch den Film einige Erinnerungen an schwarze Pädagogik aus der Kindheit hoch, allerdings nicht uns selbst betreffend.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Natürlich entsprechen Krimis nicht dem polizeilichen Alltag, sonst wären sie oft stinklangweilig. Aber so ein bisschen Realität, die dem Plot nicht schaden würde, erwarte ich dann doch. Ganz bestimmt kündigt eine Polizeikommissarsanwärterin nicht beim LKA, um sich dann die Stelle einer Sekretärin mit einem Verwaltungsmenschen zu teilen, der mal eben unproblematisch an der Waffe nachgeschult werden könnte. Die beiden Figuren hätte man auch anders einbauen können- eine neue junge Kollegin und einen neuen Sekretär.
Mir hat er im Großen und Ganzen gefallen, wobei ich die Oma etwas weit hergeholt fand. Aber ok, vermutlich gibt es solche Leute.
Wenn sich die beiden Neuen die Stelle teilen, wird man sie ja - realistisch gesehen - eigentlich nie zusammen sehen... (?). Und genau in der Dynamik des Teams liegt ja der Reiz.
Um was für eine Stelle es da genau ging (das zieht sich wohl schon durch mehrere Folgen) wusste ich gar nicht mehr, deshalb habe ich mir um die sonstigen Details bzw. Glaubwürdigkeit keine Gedanken gemacht.
Den "Polizeiruf" fand ich zwar gut, aber unglaubwürdig was das Verhalten der Kommissarin angeht. Mias "Vater" hatte recht: man hätte ihn ja einfach fragen können!
Im Grunde genommen ist die Situation für die Kommissarin im Laufe des Abends (nach ihrem Eindringen in die Villa) derart eskaliert, dass sie quasi alle Bedenken über Bord warf und eine Art "Sch**ss drauf" Haltung annahm. DAS kann ich nachvollziehen, aber nicht die Entscheidung an sich, sich illegal eine DNA Probe zu beschaffen. Zumal ihr doch klar sein musste, dass das in einer Millionärsvilla nicht ganz einfach sein würde. Vermutlich war der Plan, den "Vater" dann auf andere Weise zu überführen, und die illegale DNA Probe unter Verschluss zu halten. Trotzdem eine dumme und unglaubwürdige Verhaltensweise.
Den "Vater" fand ich übrigens gar nicht so unsympathisch. Es gab ja schon Beschwerden, dass in Krimis unproportional häufig "Reiche" als Täter vorkommen und einer der Münchner Kommissare (ich kenne die nicht dem Namen nach) meinte neulich, reiche Menschen würden generell negativ dargestellt. Der Reiche gestern war anfangs typisch "aalglatt" ("das klärt die Rechtsabteilung"), hatte aber auch ein paar nette Szenen und Sprüche und war im Endeffekt gar kein Unsympath.
Zitat von FantaMandarine im Beitrag #4670Den Reiz hätte man genauso erzeugen können, ohne diesen haarsträubenden Quatsch zusammenzuschreiben.
Das ist leider oft so.
Und dann wieder gibt es haarsträubende Dinge, die sich gaaaanz leicht mit einer kurzen Dialog-Zeile erklären ließen, aber stattdessen wird einem einfach ein Fait accompli präsentiert. (Mir fällt allerdings gerade kein konkretes Beispiel ein!)
So ganz Recht hat Ballauf nicht,Beugehaft ist bei Schulden theoretisch möglich.
Von Verbraucher- oder Schuldnerberatung hat in Köln offensichtlich auch noch niemand gehört...
Das Geschäft hätte Frau Steier das Geld wohl zurückgeben müssen,sie hätte sich die Zusage aber am besten schriftlich geben lassen sollen. Warum kauft sie aber überhaupt für 700 € Anzüge? Die gibt es auch günstiger und die Lösung des Vaters war eh die bessere...
Ich fand den Tatort wirklich gut. Beklemmend, wenn man sich die Not mancher Menschen , und was alles daraus entstehen kann, vorstellt. (Bin froh, das mir beigebracht wurde, mir nur das zu leisten, was ich mir ohne Kredit auch leisten kann)