Zitat von Marisa07 im Beitrag #256Bisher hat Magnooma aber anscheinend auch kaum Vorschläge gemacht für gemeinsame Unternehmungen am Wochenende. Er verbringt 3 bis 4 Abende unter der Woche mit der TE und dem Sohn und sagt ehrlich, dass er am Wochenende es auch mal braucht, unter Leute zu kommen. Das finde ich legitim.
Ich fände es wichtig, dass da mehr Gemeinsamkeit entsteht. Warum nicht mal die Freunde Samstag Abends zu Magnooma zum Essen einladen, oder auch mal einen Kreis ihrer Freunde? Warum nicht mitkommen zu seinen Freunden 50 km entfernt und dort gemeinsam mit dem Sohn übernachten? Wird ja wohl nicht nur den Partykeller geben, sondern auch irgendwo bei denen eine Gästecouch. Es ist als Paar wichtig, auch einen gemeinsamen Kreis aufzubauen, finde ich.
Den Post und die Gedanken von @Marisa finde ich sehr wichtig!
Vor allem, die Ideen, auch mal seine Freunde einzuladen etc.
Ich habe fast den Eindruck (kann mich täuschen!) jetzt kommt wieder ein "geht nicht, weil... "@Magnoona. Kann das sein? Dir sitzen diese Freunde quer (?)
"Paarzeit" unter der Prämisse, dass ohnehin im Grunde immer ein nicht gemeinsames Kind anwesend ist, finde ich als Konzept unrealistisch. Wenn dann wäre es treffender und realistischer, das als "Familienzeit" zu begreifen. Du möchtest ja, dass ihr zu dritt seid oder?
ich glaube auch, eine etwas anregendere Freizeitgestaltung neben Zoobesuch und TV Couchen könnte frischeren Wind bringen. Wind of Change, denn Veränderung wünscht du dir ja zum Status quo.
Wieso unternehmen ihr am Wochenende nicht auch Sachen für Kinder. Camping, Ferienpark, Zoo, Musical usw. Nur zu Hause sein, wäre mir definitiv zu wenig.
Vielleicht wäre es für den Freund gar kein großes Ändern?
Er darf doch hilfsbereit bleiben! Er darf sich doch weiterhin mit Freunden treffen!
Es geht hier doch lediglich um eine Offenheit, bei der klar wird, was jeder will. Bessere Absprachen. Wie auch - wie doch hier schön vorgeschlagen- die gemeinsame Zeit, ganz neu zu gestalten.
Wer weiß, vielleicht kann er sehr locker und leicht auf manche Kumpelrunde verzichten, weil er diese kleine Familie liebt und bereit ist ( die TE auch als bereit erkennt) sich noch tiefer einzulassen!?
Die Rede war schon von Zoo, Fußball und noch was oder?
Und der Freund von @Magnoona macht das in den allermeisten Fällen sogar freudig mit. Weil er den Buben sehr gern hat.
Es geht ja nicht drum, glaub ich?, dass @Magnoona beklagt, sie habe ein Kind, das habe Interessen und Bedürfnisse und der neue Freund sei da nicht interessiert etc.
Im Gegenteil! "Paarzeit" war, wie ich @Magnoona verstand das Thema. Nur, dass "Paarzeit" in Ermangelung eines Babysitters eben häufiger vor dem TV stattfand daheim. Und der Freund zur Abwechslung seine Freunde besucht, wo @Magnoona und Kind immer gern gesehen wären, was aber für @Magnoona nicht reizvoll ist, weil sie mit dem Freund allein sein möchte. Wenn der Bub im Bett ist oder so.
(so hatte ich's verstanden. Bitte verbessern, wenn ich wo falsch abbiege)
@Roky- ich bezog mich auf deine Aussage zur Veränderung.
Denn es gibt bei ihm vielleicht gar nicht viel zu veröndern? Was aber- wenn es um Klarheit und Offenheit geht-durchaus eine große Veränderung für die TE bedeuten kann. Dass sie sich evtl von wesentlich mehr veröndern müsste.
@Greenbird schrieb richtig, dass @Magnoona nicht glücklich sei, so wie es jetzt läuft. Ergo, sollte/müsste sich sie oder ihr Freund ändern. Denn im Status q. ist sie ja nicht glücklich.
Ich glaub auch nicht, dass sich eine Enddreißigerin leichter verändern kann als ein Endvierziger. Die Messen sind gelesen, schätze ich.
Genau jeder soll sein eigenes Leben haben, aber trotzdem bespricht man sowas..niemand kann ja machen was er will, wenn er in einer Partnerschaft ist....und der Te geht es nicht gut so, nur das zählt, nicht wie es andere händeln.
Dass die zwei reden und streiten lernen müssen, ist klar. Da müssen Gefühle und Überzeugungen auf den Tisch.
Wie man das organisatorisch löst, ist dann aber offen. Wir wohnen zusammen und haben drei Kinder und ich könnte trotzdem locker ein Wochenende im Oktober verplanen, ohne das gross vorher abzusprechen. Ich teile mit und trage in den Familienkalender ein, wenn dort frei ist.
Das eine ist die Beziehungsebene und das andere die Logistik.
Zitat von schafwolle im Beitrag #257 Ich schätze mal, ein unzuverlässiger Vater wird ihn - und sein Bindungsverhalten - für den Rest seines Lebens prägen.
Nun ja, was soll Magnoona damit anfangen? Sie hat ja nur begrenzt Einfluss auf den Vater.
Ja, das ist schon klar.
Meinen Gedanken zu Ende geführt: eben mangels Präsenz des Vaters ist vielleicht die Versuchung groß, den Freund als Ersatzpapa zu begreifen und ihn auf diese Rolle festzulegen.
@Magoona schreibt ja selbst, dass der Sohn ihn als Stiefpapa bezeichnet. Und dass er dem Jungen sagt, dass er ihn liebt.
Und das nach erst einem Jahr. Würde ich als Mutter definitiv nicht wollen, um das Kind zu schützen.
Meinem Empfinden nach ist das viel zu früh. Und sollte diese Beziehung scheitern (was ich der TE natürlich nicht wünsche), dann wäre es für das Kind dann richtig schlimm.
Also im Sinne des Strangtitels ist das natürlich OT - aber in Bezug auf die Gesamtsituation nicht so.
Zitat von schafwolle im Beitrag #284 eben mangels Präsenz des Vaters ist vielleicht die Versuchung groß, den Freund als Ersatzpapa zu begreifen und ihn auf diese Rolle festzulegen.
@Magoona schreibt ja selbst, dass der Sohn ihn als Stiefpapa bezeichnet. Und dass er dem Jungen sagt, dass er ihn liebt.
Und das nach erst einem Jahr. Würde ich als Mutter definitiv nicht wollen, um das Kind zu schützen.
Meinem Empfinden nach ist das viel zu früh. Und sollte diese Beziehung scheitern (was ich der TE natürlich nicht wünsche), dann wäre es für das Kind dann richtig schlimm.
Ich denke, du bist eben in der typischen Situation einer AE: wenig Zeit für dich. (Im Prinzip geht es ja allen Eltern so, als Paar kann man sich gegenseitig besser Zeit freischaufeln) Einige Jahre hast du deine Interessen - verständlicherweise- etwas oder auch etwas mehr als gut ist zurückgestellt. Und mir ging's da ganz ähnlich: Ich musste erst wieder rausfinden, was ich eigentlich machen möchte, mit meiner Zeit. Ganz unabhängig von einem Partner.
In dieser Zeit war ich auch "neidisch" auf Menschen, die einfach ihren Interessen nachgingen. Trotzdem habe ich nicht von heute auf morgen 1000 gute und dann auch noch umsetzbare Ideen gehabt. Aber die kommen schon noch. Keine Sorge.
Dein Partner klingt für mich durchwegs sympathisch, unternehmungslustig und liebevoll. Mir würde der gefallen inkl. des Übernachtens im Partykeller.
Meinen Gedanken zu Ende geführt: eben mangels Präsenz des Vaters ist vielleicht die Versuchung groß, den Freund als Ersatzpapa zu begreifen und ihn auf diese Rolle festzulegen.
@Magoona schreibt ja selbst, dass der Sohn ihn als Stiefpapa bezeichnet. Und dass er dem Jungen sagt, dass er ihn liebt.
Und das nach erst einem Jahr. Würde ich als Mutter definitiv nicht wollen, um das Kind zu schützen.
Meinem Empfinden nach ist das viel zu früh. Und sollte diese Beziehung scheitern (was ich der TE natürlich nicht wünsche), dann wäre es für das Kind dann richtig schlimm.
Ja, das wäre es bestimmt.
Andererseits - was wäre die Alternative in dieser Konstellation? Keine Beziehung, bis das Kind mind. 16 ist? Beziehung ja, aber nur in der kinderfreien Zeit? (Würde dann nur eine ganz lose sein können, da wenige Zeitslots.) Beziehung mit Einbindung des Kindes, aber immer wieder mit Einbremsen der Zuneigung zwischen Freund und Kind, da potentiell nur vorübergehende gemeinsame Zeit? (Trägt auch nicht unbedingt zur Festigung der Partnerschaft bei und Kind fühlt sich ggf. wenig angenommen.)
Ich finde das echt schwierig und das wird ja viele Alleinerziehende und ihre Kinder so oder ähnlich betreffen ...
Zitat von Magnoona im Beitrag #288 Er hat mal zu seinem Vater gesagt "Papa ich hab dich lieb". Als Antwort kam "ich mich auch"...
🤮 Gegenüber seinem Kind, na bravo ... Wenn er eh schon wenig Zeit mit ihm verbringt und Dein Sohn wahrscheinlich gar nicht so recht weiß, woran er bei seinem leiblichen Vater eigentlich ist, da sind solche Sprüche erst recht extrem daneben.
kann das ein Versprecher sein? Ein unsensibler Gag eines Menschen, der mit Kindern überfordert ist?
Ich mag den nicht verteidigen! @Magnoona du hast dich ja wie du schriebst, bewusst entschieden mit ihm ein Kind zu bekommen - so ganz und total schlecht wird er dann nicht sein.
Dass das unpassend ist und weh tut, darüber brauchen wir nicht reden.
Zitat von Puls im Beitrag #287 Andererseits - was wäre die Alternative in dieser Konstellation? Keine Beziehung, bis das Kind mind. 16 ist? Beziehung ja, aber nur in der kinderfreien Zeit?
Nein, so habe ich das überhaupt nicht gemeint!
Es ging mir lediglich darum, das Kind vor zu viel emotionaler Verbindlichkeit zu einem Zeitpunkt zu überfrachten, den ich persönlich für deutlich verfrüht halte. Eben quasi als eine Art Ersatz dafür gedacht, dass der Kindsvater nicht wirklich verlässlich zur Verfügung steht.
Zitat von Magnoona im Beitrag #288Bis wir überhaupt mal von Liebe gesprochen haben, hat es sowieso sehr lange gedauert.
Meinem Sohn tut es gut, wenn er das von ihm hört ...
Ja, genau das meinte ich.
Wir reden hier von gerade mal einem Jahr - und Du relativierst das, indem Du es als *lange gedauert* einordnest, bis *Liebe* im Spiel war. Für mich ist das unverhältnismäßig, aus der Perspektive des Sohnes.
Man kann aber auch nicht steuern, wie ein Kind empfindet. So wie Magnoona ihren Partner beschreibt, denke ich nicht, dass er gezielt versucht hat, den Sohn von sich einzunehmen, sondern einfach verlässlich und zugewandt da war. Wenn der Sohn ihn dann in sein Herz schließt, ist es eben so geschehen. Ich finde, die Beziehung der TE klingt insgesamt positiv, der Freund ist sehr verbindlich, auch wenn er nicht 24/7 dort ist. Es sind nur ein paar Stellschrauben, die besser eingestellt werden könnten, und das ist machbar.
Zitat von schafwolle im Beitrag #291Es ging mir lediglich darum, das Kind vor zu viel emotionaler Verbindlichkeit zu einem Zeitpunkt zu überfrachten, den ich persönlich für deutlich verfrüht halte. Eben quasi als eine Art Ersatz dafür gedacht, dass der Kindsvater nicht wirklich verlässlich zur Verfügung steht.
Das überfordert 1. den Sohn und 2. die neue Beziehung
Zitat von schafwolle im Beitrag #291Es ging mir lediglich darum, das Kind vor zu viel emotionaler Verbindlichkeit zu einem Zeitpunkt zu überfrachten, den ich persönlich für deutlich verfrüht halte. Eben quasi als eine Art Ersatz dafür gedacht, dass der Kindsvater nicht wirklich verlässlich zur Verfügung steht.
Das überfordert 1. den Sohn und 2. die neue Beziehung
Dann ist der *Stiefpapa* für Dich nach gerade mal einem Jahr stimmig?
Da kommen wir wohl nicht auf einen gemeinsamen Nenner.
Es würde völlig ausreichen, wenn er den Jungen sehr gerne hat.
Ist doch klar, dass das Kind empfänglich für *Liebe* ist, angesichts des fragwürdigen Verhaltens des Kindsvaters.
Zitat von Marisa07 im Beitrag #295Der Sohn hat ihn "Stiefpapa" genannt, das kam nicht von dem Freund selbst.
Ja, ist schon klar, das habe ich auch verstanden.
Aber da kann @Magoona eben selbst ansetzen, indem sie den Jungen nicht der Illusion überlasst, dass es sich um den Stiefpapa handelt. Sondern um ihren Freund, der ihn, den Jungen, einfach gern hat.
In gewisser Weise leidet mein Sohn, dass er keinen Vater hat, der bei uns wohnt. Da er so ziemlich der einzige in der Klasse ist.
Irgendwann hat er dann mal aufgeschnappt, was ein Stiefpapa ist. Er hat ihn sofort gefragt, ob er sein Stiefpapa ist.
Meinem Freund war das nicht ganz so recht, da er immer zu ihm gesagt hat "ich bin dein Freund, einen Papa hast du". Weil er da eben nicht dazwischen funken will zwischen den beiden. Auch wenn kaum Verhältnis besteht.
Er nennt meinen Freund beim Namen und sagt nicht ständig Stiefpapa. Aber es "beruhigt" ihn trotzdem zu wissen, dass er auch sowas wie eine Art Papa hat. Wenn auch nur einen Stiefpapa.
Magnoona, das hört sich doch gut an. Außerdem weiß dein Sohn doch auch, dass er einen Vater hat!
Schön, wenn es einen Mann in seinem Leben gibt, das ist gut für einen Jungen. Er ist nicht der einzige, der ein gutes Männerbild über einen Nicht-Vater bekommen kann.
Ich wünsche euch, dass ihr einen guten Weg findet!
Dein Bub und du ihr habt beide so eine Sehnsucht. Das ist sicher sehr sehr schmerzhaft und erklärt für mich deine Sorgen und Gefühle.
Ich finde auch, 1 Jahr ist nichts. Vielleicht ist es für dich hilfreich, dir vorzustellen, dass sich Dinge, Gewohnheiten, Gefühle, Umstände entwickeln müssen. ich könnte mir vorstellen, dass ihr in drei Jahren anders miteinander lebt, liebt und plant.
Aber nach so kurzer Zeit finde ich es unrealistisch zu erwarten, dass ein Mensch um die 50 sein Leben mit Freunden so schnell umstrickt. Vielleicht kommt das noch? ich finde, die Vorzeichen stehen doch gut. Ihr seid einander liebevoll zugetan. Bereits nach wenigen Monaten sind dein Freund und dein Kind sehr innig und vertraut.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass innere Lücken niemals von außen gefüllt werden können. Das sind Fässer ohne Boden. Aber man kann sie selber füllen. Ich musste meine erst fühlen. Was sehr weh tat. Aber dann konnte ich mich füllen.
Das wünsche ich dir - auch für deinen Sohn als Mama.
Zitat von Magnoona im Beitrag #297 Meinem Freund war das nicht ganz so recht, da er immer zu ihm gesagt hat "ich bin dein Freund, einen Papa hast du". Weil er da eben nicht dazwischen funken will zwischen den beiden. Auch wenn kaum Verhältnis besteht.
Er nennt meinen Freund beim Namen und sagt nicht ständig Stiefpapa. Aber es "beruhigt" ihn trotzdem zu wissen, dass er auch sowas wie eine Art Papa hat. Wenn auch nur einen Stiefpapa.
Die beiden Jungs sind doch einfach Zucker!
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.