Das gefällt mir! Bei der nachfolgenden Googelei gleich auf Schönes gestoßen: Carla Bley Trio - Utviklingssang (So toll, zum Sichauflösen.)
und das Album "The Lost Chords find Paolo Fresu", also den Trompeter, den ich vor kurzem erst selbst gefunden habe und den ich gerne höre. Solche Zusammentreffen erfreuen mich dann immer. Das Album ist auch - wie erhofft - ganz mein Ding: Death Of Superman/Dream Sequence #1 - Flying - aus der Banana-Suite: One Banana / Two Banana / Five Banana
Also, danke für die Inspiration. :-)
Ich muss ja immer wieder mal angeben. Carla Bley hab ich in den späten 80ern oder fühen 90ern live erlebt. Zu Zeiten, als es in München noch etwas öfter Jazz gab - war aber damals schon wenig ...
Paolo Fresu mag ich auch. Hier Solar, eine Komposition von Miles Davis. Und Il diavolo e l´acquasanta [Der Teufel und das Weihwasser).
Ich mag seinen Ton, der ein bissl an Miles Davis erinnert, aber nicht so spröde ist.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Katelbach im Beitrag #151Ich muss ja immer wieder mal angeben. Carla Bley hab ich in den späten 80ern oder fühen 90ern live erlebt. Zu Zeiten, als es in München noch etwas öfter Jazz gab - war aber damals schon wenig ...
Das war sicher toll! Ich komme ja nicht 'aus der Stadt', eher so ländlich-sittlich. Und auch durch Elternhaus und Umfeld hatte ich da nie den Zugang. In der Nachbarstadt wurde so in den 90ern eine kleine Jazz-Szene aufgebaut, eigentlich eine tolle Chance, aber mir fehlte da irgendwie die Neugier bzw. ich dachte, dass das halt nicht meine Welt ist und dass ich Jazz doof finde. Rückblickend finde ich das sehr schade. So ist es doppelt schön, dass heutzutage durch Youtube und Spotify eine wahnsinnige Musikwelt offensteht und ich Einiges nachholen kann.
ZitatPaolo Fresu mag ich auch. (...) Ich mag seinen Ton, der ein bissl an Miles Davis erinnert, aber nicht so spröde ist.
Wahrscheinlich bin ich dadurch bei ihm hängengeblieben. Ich mag ja das Sanfte, Schmeichelnde.
Disclaimer: Links in aller Bescheidenheit, da ich nicht so sicher bin, ob ich Dir da viel anzubieten habe so als Laie. Außerdem haben wir, glaube ich, einen eher unterschiedlichen Geschmack. Aber egal, wir sind ja im Musik-Unterforum, also gibt's auch Links. ;-)
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
Can 'truth' mean what it says and not what power thinks is best. Latin Quarter
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Einer der für mich interessantesten Gitarristen der letzten 20 Jahre aus der "klassischen" Jazz-Linie.
(Nicht auf die Augen schauen ;)
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Mit der "Sommerplatte" bin ich leider nicht so ganz warm geworden, obwohl ich mir noch mehr als Deine Links angehört habe. Das habe ich fast immer, wenn nicht so die Initialzündung da ist, dann wird's auch meistens nichts mehr.
Zitat von Saruma im Beitrag #160 Das habe ich fast immer, wenn nicht so die Initialzündung da ist, dann wird's auch meistens nichts mehr.
Ja, das kenne ich. Ging mir gerade mit dem "Happy Face" so, nicht mein Ding. Aber das zweite, die "Live Improvisation" ist wunderschön!
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Über das "Happy Face" bin ich auch mehr so drübergestolpert bei meiner Youtuberei und fand dann, dass es gut passte,so zur Illustration. Aber fein, dass trotzdem noch etwas dabei war.
Ein ganz Großer ist verstorben. Quincy Jones. Ein außergewöhnlicher Komponist, Arrangeur und Instrumentalist, der nie Berührungsängste vor irgendwelchen Musikrichtungen und Ethnien hatte. Immer mit etwas Schalk in seinen Werken und den Augen.
Mit dem Album Body Heat begann er 1974 einen ganz eigenen Sound zu kreieren , dem unzählige Gruppen folgten, teilweise von QJ produziert und gemanaged. Der bekannteste Name war sicherlich Michael Jackson.. Daneben schrieb er sehr gerne Filmmusik, oft dann wieder als Auskoppelung auf den Musikmarkt oder an Konzerten mit der Big-Band aufgeführt.
Wer in Erinnerungen schwelgen will: Tribute to Quincy Jones in Montreux Ein Konzert, mit seiner Big-Band und vielen Wegbegleitern. Selbstredend: Alles Kompositionen von QJ.
„VON DER EINSTELLUNG HER STIMMT DIE EINSTELLUNG.“ (Andi Brehme)
Mich persönlich interessiert hauptsächlich deutsche Swing-Musik aus den 1930er und 40er Jahren, am Rande die deutschen "Jazz-" Orchester der späten 20er Jahre.