Zitat von Nordsee im Beitrag #73Ich denke, in diesem Strang ging es nicht um den offiziellen Teil in der Schule, sondern um die anschließende private Party.
Da war bei mir tatsächlich gar nix. Ganz normaler Dienstag Nachmittag, ohne Gäste, ohne Fest
Zitat von Nordsee im Beitrag #73Ich denke, in diesem Strang ging es nicht um den offiziellen Teil in der Schule, sondern um die anschließende private Party.
Da war bei mir tatsächlich gar nix. Ganz normaler Dienstag Nachmittag, ohne Gäste, ohne Fest
Ja, so kenne ich das auch. Bei mir sowieso, aber auch bei meinen Kindern und Enkeln.
Also wurde Anfang der 80er eingeschult und kann mich auch nicht erinnern, dass danach gefeiert wurde... das gab es zu der Zeit einfach nicht in dieser Form. Wobei ich finde, mit der Schule beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der ruhig ein wenig gefeiert werden darf.
Zitat von Sonnenwiese im Beitrag #80Also wurde Anfang der 80er eingeschult und kann mich auch nicht erinnern, dass danach gefeiert wurde... das gab es zu der Zeit einfach nicht in dieser Form. Wobei ich finde, mit der Schule beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der ruhig ein wenig gefeiert werden darf.
Das sehe ich auch so. Und ich wurde auch Anfang der 80er eingeschult (in Westdeutschland, das ist in dem Fall ja ein relevantes Detail und damals noch an einem Wochentag) und bei mir waren Oma und Opa zu Kaffee und Kuchen da.
Bei mir waren Mitte der 80er die Großeltern und meine Patentante bei der Einschulungsfeier dabei, anschließend Mittag und Kaffee/Kuchen. War auch im Umfeld üblich, Westdeutschland
Wie groß eine Feier zur Einschulung ausfallen sollte, darüber kann man sicher geteiler Meinung sein (oder es einfach jedem selbst überlassen), aber diese oft spürbare unterschwellige grundsätzliche Kritik daran, dass Einschulung nicht nur en passant abgehandelt wird, die kann ich nicht nachvollziehen.
Zitat von Stina im Beitrag #84 Einschulung nicht nur en passant abgehandelt wird, die kann ich nicht nachvollziehen.
Ich auch nicht. Ich finde, man sollte Feste feiern, wie sie fallen. Und wer weiß, wie sich die Schullaufbahn entwickelt. Ob es da noch viel zu feiern gibt später.
Zitat von Stina im Beitrag #84 Einschulung nicht nur en passant abgehandelt wird, die kann ich nicht nachvollziehen.
Ich auch nicht. Ich finde, man sollte Feste feiern, wie sie fallen. Und wer weiß, wie sich die Schullaufbahn entwickelt. Ob es da noch viel zu feiern gibt später.
Von meiner Großen kann ich sagen: das muss nicht am Kind liegen, es gibt auch Lehrer, die alles andere als tauglich sind und das an der Grundschule und auch am Gym.... Bei uns war das Problem, dass das Kind nicht stromlinienförmig und angepasst ist (nein, kan AL-Kind, sondern verschiedene gesicherte Diagnosen, kein AD(H)S)
Es kommt halt drauf an, ob sich einzelne Kinder schlecht fühlen, wenn sie merken bei anderen ist voll der Hype ausgebrochen und da ist nicht nur Mama mit der Schultüte bei der Einschulungszeremonie, sondern da sind noch min 5 andere Verwandte schon jetzt dabei ... Und, Kinder erzählen sich ja auch am nächsten Tag alles... evtl sogar öffentlich im Stuhlkreis... dann ist es für ein kleines Kind eben nicht schön, wenn es selbst kaum Party hatte und andere Mitschüler erzählen, wie sie selbst 22 Mann hoch vielleicht mit Feuerwerk und großer Reservierung in der Pizzeria gefeiert haben ...
Jeder wie er mag... aber vielleicht doch nicht so, dass alle anderen daneben eher blass aussehen müssen ...
Das Partys unterschiedlich groß gefeiert werden in unterschiedlichen Familien ist doch auch bei Geburtstag, Konfirmation etc. Normal. Wieso soll das bei der Einschulung ein Problem sein?
Da gebe ich dir recht, jeder wie er mag. Meine Freundin hat dieses Jahr ein Prunkhochzeit für 250 tsd. gefeiert meine Cousine eine Polterhochzeit für 5 tsd. Es geht alles und auch Kinder begreifen schnell dass nicht jedes Kind gleich feiern kann, nicht nur vom Geld sondern auch von den Möglichkeiten abhängig.
Dem allgemeinen Tenor schließ ich mich an: Es muss natürlich keine riesen Feier sein, aber ein sehr besonderer Tag ist es allemal! Ich komme aus den neuen Bundesländern, hier wird es in den meisten Familien groß gefeiert und die Planung dieses Tags ist eher langfristig. Um den Ort für die Feier, sollte der außerhalb des eigenen zu Hause sein, muss sich ein, zwei Jahre vorher gekümmert werden. Das ist schon verrückt, aber klar, es feiern eben viele viele Leute genau an diesem einen Tag.
Ich find die vielen geschenkten Zuckertüten total drüber. Zu meiner eigenen Einschulung war es üblicher eine Karte mit Geld von den Gästen zu bekommen, eine große Zuckertüte gab es von den Eltern. Wir waren vor ein paar Wochen auf einem großen Schulanfang und ich war erschrocken wie viele Zuckertüten das Kind bekam. Ich erkannte gar nicht welche Zuckertüte nun eigentlich die "eine richtige" war, weil da mehrere opulente riesige Tüten lagen (neben unzähligen kleineren). Irre ist das und das möchte ich für mein Kind zu seiner Einschulung keinesfalls.
Ja, das ist definitiv ostdeutscher Brauch, sowohl Bezeichnung als auch Masse. Da hab ich teils in der überregionalen FB-Gruppe auch Bauklötze gestaunt. Da ist es auch üblich, die Tüten völlig zu überladen, mit Plüschtier obendrauf und riesigen Schleifen, die bei speziellen Läden oder Onlineshops geordert werden. Und Geschwistertüten und kleine Tüten für jeden Gast. Womit ich jetzt nicht sagen möchte, dass alle Ostdeutschen so übertreiben. Aber die, die es tun, sind mit großer Wahrscheinlichkeit da zu finden.
Ich wäre auch sehr sauer gewesen, wenn irgendjemand meinen Kindern eine zweite große Tüte geschenkt hätte. So ganz kleine sind ok, das hab ich selbst den Patenkindern auch schon geschenkt. Aber „die Schultüte“ muss in meinen Augen einzigartig bleiben pro Kind.
Kenne ich auch nicht, weder von mir und meinen Geschwistern (70er Jahre eingeschult) noch von meinen Kindern (90er Jahre). Es gab eine vom Kind im Kindergarten selbst gebastelte Schultüte, da war das Kind auch sehr stolz drauf. Da kamen dann Stifte, Radiergummi, eine paar Süßigkeiten und ein kleines Spiel hinein.
Als vor 3 Jahren von unseren Freunden der Kleine eingeschult wurde, wollte er unbedingt, dass wir dabei waren, er hat weder Oma, Opa, noch Tanten und Onkel. Wir haben uns freigenommen und ihm zur Einschulung einen Tag mit uns im Zoo geschenkt. Er war begeistert und wir hatten einen wunderschönen Tag! Gerade bei so kleinen Kindern finde ich den Geschenke Overkill nicht gut, lieber sich etwas einfallen lassen, was man mit dem Kind unternehmen könnte, das ist meine Meinung!
Zitat von Martissa im Beitrag #90Da gebe ich dir recht, jeder wie er mag. Meine Freundin hat dieses Jahr ein Prunkhochzeit für 250 tsd. gefeiert meine Cousine eine Polterhochzeit für 5 tsd. Es geht alles und auch Kinder begreifen schnell dass nicht jedes Kind gleich feiern kann, nicht nur vom Geld sondern auch von den Möglichkeiten abhängig.