Also Kinder, im Fall Döpfner wird wohl nichts passieren. "Teilweise werden auch Rufe nach dem Rücktritt von Döpfner laut. Das ist allerdings eher unwahrscheinlich. Denn er ist nicht nur Vorstandsvorsitzender des Springer-Verlags. Sondern auch Miteigentümer. Unter den Anteilseignern verfügt Mathias Döpfner über mehr als 40 Prozent der Stimmrechte. Mit Spannung wird erwartet, ob und wie sich der US-amerikanische Investor KKR zur Affäre äußern wird, der rund ein Drittel der Anteile hält." Das erklärt natürlich einiges. Aber ich glaube, KKR ist das alles eher egal. Quelle:https://www.br.de/nachrichten/deutschlan...affaere,TbyjZHX
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #2451Also Kinder, im Fall Döpfner wird wohl nichts passieren. "Teilweise werden auch Rufe nach dem Rücktritt von Döpfner laut. Das ist allerdings eher unwahrscheinlich. Denn er ist nicht nur Vorstandsvorsitzender des Springer-Verlags. Sondern auch Miteigentümer. Unter den Anteilseignern verfügt Mathias Döpfner über mehr als 40 Prozent der Stimmrechte. Mit Spannung wird erwartet, ob und wie sich der US-amerikanische Investor KKR zur Affäre äußern wird, der rund ein Drittel der Anteile hält." Das erklärt natürlich einiges. Aber ich glaube, KKR ist das alles eher egal. Quelle:https://www.br.de/nachrichten/deutschlan...affaere,TbyjZHX
Wenn man sich fragt, wie er an die Aktien gekommen ist: er hat dafür einen Kredit von der Warburg Bank (die man vom Cum Ex Skandal kennt) bekommen und zwar vom Chef Christian Olearius persönlich. Den Namen kennt man auch seit der Cum Ex Affäre. Was war die Sicherheit für diesen 60 Mio (!!) Kredit? Na, die Aktien selber. https://www.t-online.de/nachrichten/deut...zu-tun-hat.html
Wie das Magazin "Stern" am Mittwoch berichtet, soll Döpfner im Jahr 2006 einen Kredit der Hamburger Warburg-Bank in Höhe von 60 Millionen Euro erhalten haben, um zwei Prozent der Anteile am Springer-Konzern zu erwerben. Als Sicherheit habe Döpfner nur die Springer-Aktien selbst bieten können, die Bank habe sich dennoch auf den Handel eingelassen. Gewährt worden sei der Kredit damals von Christian Olearius, jenem Mitinhaber der Bank, der zehn Jahre später wegen illegaler Cum-Ex-Geschäfte in den Fokus der Staatsanwaltschaft geriet.
Zur Erinnerung: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) traf sich 2017 in seiner Rolle als Hamburgs Erster Bürgermeister dreimal mit Olearius, erinnert sich angeblich aber nicht mehr an den Inhalt der Gespräche. Die Hamburger Finanzbehörde verzichtete später auf eine Rückzahlung der Warburg-Bank in dem Steuerskandal in Höhe von 47 Millionen Euro. Die Berichterstattung in den Springer-Medien darüber war auffallend wohlwollend: In einem Interview in der "Welt am Sonntag" durfte Olearius Anfang 2018 ausführlich seine Sicht auf die Affäre schildern, während "Bild" Anfang 2020 über die Vorwürfe gegen Scholz und Olearius titelte: "Das soll der Skandal sein?"
Mein Psychologe meinte, ich solle spazierengehen, wenn ich wütend bin. Langer Rede kurzer Sinn: ich bin jetzt in Italien.
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #2453Ich frag mich nur, wer das liest. Also DIE WELT. Kenn niemanden, der das tut.
Die harte Auflage aus Abonnements und Einzelverkauf lag Ende 2021 bei 40.668 Exemplaren. Aber Döpfner steht ja wohl auch und vielleicht sogar hauptsächlich für die Bildzeitung. Die hat eine verkaufte Auflage von 1,1 Mio. Ich vermute, der Skandal um Döpfner ist den meisten Lesern der Bildzeitung vollkommen egal.
Mein Psychologe meinte, ich solle spazierengehen, wenn ich wütend bin. Langer Rede kurzer Sinn: ich bin jetzt in Italien.
Zitat von luciernago im Beitrag #2444Als Informatiker kann ich über die Abipanne nur den Kopf schütteln. Bei einer so wichtigen Sache keinen Plan B zu haben ist schon fahrlässigst. Ich wage mal zu behaupten, dass die IT-Firma, die sich um mittelständische Firmen und meine kleine GmbH kümmert, genügend Manpower gehabt hätte, um von mittags bis nachts (immrehin ein paar Stunden!) mit so einer Panne fertig werden zu können. Wahrscheinlich wurde bei den Zuständigen um 16h Feierabend gemacht, anders kann ich mir dieses Desaster gar nicht erklären.
Ich möchte mir nicht vorstellen, wie die Abiturienten sich gefühlt haben . . Charlie hat recht, notfalls hätte man mit Polizeischutz die Unterlagen ausgedruckt verteilen können. Auch das hätte man mit einem vorhandenen Plan B wuppen können. SASAPI hat da vermutlich recht, dass die ganze Vorbereitung / Verteilung nicht einmal incl. potentiellen Pannen getestet wurde.
Generell: Es geht nicht, dass wir uns nur auf die IT verlassen. Was, wenn es doch einmal einen Brownout gibt? Mit ein Grund, warum ich absolut gegen die Bargeldabschaffung bin.
Was ist eigentlich, wenn einige der betroffenen Abiturienten am Freitag eine andere Abiprüfung haben? Hoffentlich hat das KuMi das auf dem Schirm.
luci
Von mir gefettet. Das stimmt leider nicht. Laut SZ heute (leider Bezahlschranke) haben alle, in der verantwortlichen Firma und im Ministerium, bis in den späten Abend versucht, das Ding vom Eis zu kriegen.
Was ich aber nicht verstehe - warum wartet man damit bis zum letzten Tag? Hätte man nicht den Download früher zur Verfügung stellen können, mit der Auflage, ihn erst am Mittwoch zu verteilen?
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #2450... Da ist es schon egal, ob das digital oder analog passiert. Früher, zu analogen Zeiten, passierten auch grobe Fehler und Verkettungen von Fehlern, aber weil noch analoge Zeiten herrschten, hat man es nicht bundesweit erfahren oder höchstens in den Nachrichten gehört und gleich wieder vergessen. .....
Ja. Man hatte aber immer jemanden, dem man die Schuld zuschieben konnte.
Entweder hat Reichelt mehr mit der Veröffentlichung von Döpfners Chatnachrichten zu tun, als öffentlich bekannt ist, oder der Vorstandsvorsitzende des Springer-Konzerns hofft auf größtmögliche Ablenkung in eigener Sache: Springer verklagt Reichelt auf Millionensumme.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Ging heute durch alle Medien. Korruptionsverdacht gegen Habecks Ministerium. Ich hatte das vor Wochen! bereits im Klimastrang erwähnt, da fanden es hier alle normal.
Zitat von Mendo im Beitrag #2576Ging heute durch alle Medien. Korruptionsverdacht gegen Habecks Ministerium. Ich hatte das vor Wochen! bereits im Klimastrang erwähnt, da fanden es hier alle normal.
Oh, hab ich damals nicht mit bekommen.
Ja, alles ganz normal geworden. Die Zeiten von Rücktritten nach Fehlverhalten und Klüngeleien sind halt vorbei.
Was reg ich mich auch auf ? Die sollen machen, was sie wollen.
Zitat von Marieken im Beitrag #2580Gar nicht verwandt! Nur wieder niedriges Bashing.
Verschwägert ist er mit dem zukünftigen Geschäftsführer der deutschlandweiten Autobahn GmbH.
Die übrigen Kandidaten sind untereinander verschwägert und verschwistert, und es geht um Postenbesetzungen und Förder/Forschungsaufträge durchaus in Millionenhöhe.
Irgendwie verstehe ich, daß man/frau sowas gerne an „Vertrauenspersonen“ gibt, aber es bleibt einfach das Geschmäckle Vetternwirtschaft…
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Mendo: Korruptionsverdacht oder Verdacht auf "Vetterleswirtschaft"?
Nach der sieht es aus, aber nicht alles, was aussieht wie ein Vergleich hinkt. Der her zumindest ein bisschen: in Fall einer Job-Vergabe/Zuteilung gibt es eine persönliche freundschaftliche Beziehung. Andererseits gibt es auf dem Markt wohl nur eine sehr-sehr überschaubare Zahl von Leuten, die das Spezialwissen haben, um ihn ordentlich ausfüllen zu können.
Dass die Opposition (die zu ihrer Zeit selbstverständlich reihenweise Amigos bedachte) erfreut aufkreischt: nun ja
Zitat von Mendo im Beitrag #2584Vetternwirtschaft in 7!!!! Fällen ist Korruption. Siehe Artikel in der Süddeutschen Zeitung, den ich nicht verlinken kann, da Bezahlschranke.
Die Besetzung von wichtigen Posten im politischen oder wirtschaftlichen Umfeld hochrangiger Politiker oder Ä. durch nahestehenden Personen ist sicherlich ein berechtigter Anlass, genauer hinzuschauen.
Sie ist aber ungleich Korruption wie du behauptest. Das müsste erst einmal nachgewiesen werden.
Und belegen kannst du es auch nicht.
BILD dir deine Meinung.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Wieviel wird ca. in KW 24/2026 geklärt.