Dass der Verband der Spediteure das nicht gut findet, ist klar. Aber ich finde nicht, dass sie Deutschland mit Kenia verglichen hat. Sie hat Kenia erwähnt, aber von einem Vergleich mit Deutschland sehe ich da nichts.
Ich kann gut verstehen, dass deine Freundin mit der Spedition nicht begeistert ist, aber eine Erhöhung der LKW Maut zur Finanzierung des Ausbaus des Schienennetzes kann ich schon verstehen. Hat auch den Vorteil, dass es ausländische LKW genauso trifft, wir sind nun mal ein Land mit sehr starkem Transitverkehr. Ich glaube, mit dem meisten in Europa. Kein Wunder, bei 9 Nachbarn.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
In dem entsprechendem Interview, das sie im Deutschlandfunk gegeben hat, schon. Aber das ist nebensächlich. Die Krönung ist doch, daß die Frau denkt, es gäbe durch die Verdopplung der Maut keine Preiserhöhungen und die Speditionen würden die Mehrkosten nicht weitergeben, um Wettbewerbsvorteile zu haben. Das ist mehr als weltfremd. Mir liegt die Verbandsmitteilung des BGL an seine Mitglieder vor, das findest Du nicht im Internet, da Du ja kein Mitglied bist. In dieser Verbandsmitteilung ist das Zitat, das ich oben aufgeführt habe.
Zitat von meistens-heiter im Beitrag #2316Bei uns gibt es de facto kein lebenslang. Und ich empfinde das eben nicht als verhältnismäßig.
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass jeder Inhaftierte die Möglichkeit haben muss, wieder freizukommen. Dies gebiete die Menschenwürde, die in Artikel eins der Verfassung verankert ist. Hat auch den Vorteil der besseren compliance der Häftlinge, denn was hat jemand zu verlieren, der weiß, er kommt nie mehr raus. Dass man nach 15 Jahren erstmalig einen Antrag auf vorzeitige Entlassung stellen kann, heißt nicht, dass man immer frei kommt. Es gibt Inhaftierte, die 30, 40 Jahre oder noch länger einsitzen. Der längste saß fast 60 Jahre und wurde nur zum Sterben entlassen.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Zitat von Mendo im Beitrag #2327In dem entsprechendem Interview, das sie im Deutschlandfunk gegeben hat, schon. Aber das ist nebensächlich. Die Krönung ist doch, daß die Frau denkt, es gäbe durch die Verdopplung der Maut keine Preiserhöhungen und die Speditionen würden die Mehrkosten nicht weitergeben, um Wettbewerbsvorteile zu haben. Das ist mehr als weltfremd. Mir liegt die Verbandsmitteilung des BGL an seine Mitglieder vor, das findest Du nicht im Internet, da Du ja kein Mitglied bist. In dieser Verbandsmitteilung ist das Zitat, das ich oben aufgeführt habe.
Ich hab das Interview verlinkt. Der Absatz, in dem Kenia erwähnt wird, geht folgendermaßen: Ich bin ja viel im Ausland unterwegs. Es gibt Länder wie zum Beispiel Kenia, die bis 2030 ihr Land komplett auf Erneuerbare umgestellt haben wollen. Also dieser Umstieg auf grüne Technologien in allen Bereichen, das ist die Wettbewerbsfrage unserer Zeit. Und da wollen wir als deutscher Industriestandort, als führender Industriestandort, mit dabei sein. Da lese ich keinen Vergleich mit Kenia. Im Absatz drüber werden Amerikaner erwähnt.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Zumindest ist es in diesem Zusammenhang ein mehr als unglücklich gewähltes Beispiel, da Kenia keine Industrienation ist und in einem Zeitkorridor von 7 Jahren die kenianische Energieinfrastruktur bei den dortigen klimatischen Verhältnissen recht einfach umgestellt werden kann.
Aber manchmal sagen Bilder mehr als Worte! 😉😁 Ich muss jetzt mal schlafen.
Zitat von Mendo im Beitrag #2327Die Krönung ist doch, daß die Frau denkt, es gäbe durch die Verdopplung der Maut keine Preiserhöhungen und die Speditionen würden die Mehrkosten nicht weitergeben, um Wettbewerbsvorteile zu haben. Das ist mehr als weltfremd. Mir liegt die Verbandsmitteilung des BGL an seine Mitglieder vor, das findest Du nicht im Internet, da Du ja kein Mitglied bist. In dieser Verbandsmitteilung ist das Zitat, das ich oben aufgeführt habe.
Natürlich werden die Preise weitergeben werden müssen, eine Spedition ist kein Wohlfahrtsunternehmen. Das wird sich auf alle Bereiche des Lebens auswirken, da nahezu alles irgendwie per LKW transportiert wird.
Logo. Ich bin selbstverständlich für den Ausbau des Schienennetzes, der LKW Verkehr auf unseren Autobahnen ist der Wahnsinn. Aber wieso nicht mit den vorhandenen Steuergeldern? Ich hatte hier schon ausführlich erklärt, warum es sinnvoller wäre, zunächst die deutsche Infrastruktur, bei der teilweise dringender Handlungsbedarf besteht, zu sanieren, als Milliarden! ins Ausland zu zahlen
Es ist sinnvoll die größten Nutzer daran zu beteiligen und das sind die LKW. Nur über eine Maut kann auch der LKW-Verkehr aus dem Ausland daran beteiligt werden.
Wer einmal nachts von Berlin nach Amsterdam gefahren ist, sieht, dass die rechte Spur der A2 eine Perlenkette aus LKW, die 103 km/h fahren, besteht.
LKWs belasten den Straßenbelag am meisten.
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Und selbstverständlich wird dies an die Kundschaft weitergegeben. Das ist doch klar.
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Und ihr denkt, daß die Verdopplung der Maut den LKW Verkehr einschränkt? Ich nicht, denn diese wird einfach auf die Endverbraucher umgelegt.
Wiederum lohnt ein Blick auf die Nachbarländer, denen es gelungen ist, den Frachtverkehr auf die Schiene zu legen.
An deutschen Autobahnen reiht sich ein riesiges Logistikzentrum nach dem anderen. Amazon, die großen Handelsketten, das neue Teslawerk, alles an der Autobahn. Wer hat das genehmigt?
Zitat von Charlie03 im Beitrag #2333Es ist sinnvoll die größten Nutzer daran zu beteiligen
Ja, und es ist insgesamt ein sinnvolles Instrument zur politischen Steuerung. LKW-Verkehr wird finanziell belastet, eben weil man ihn zugunsten des Schienenverkehrs verringern will. Darum macht es auch keinen Sinn dafür irgendwelche anderen Steuergelder zu verwenden.
Und natürlich finden das die Betroffenen nicht besonders gut und es mag eine Belastung sein die für einzelne Firmen schwierig zu bewältigen ist. Trotzdem gibt es auf die Schnelle ja zunächst keine Alternativen und darum werden es eben die Spediteure weiterreichen und allenfalls geringe Umsatzeinbußen haben.
Utopisch? Mag sein, aber wer sich nichts wünscht, dem kann man nichts erfüllen ...
Zitat von Mendo im Beitrag #2336Und ihr denkt, daß die Verdopplung der Maut den LKW Verkehr einschränkt? Ich nicht, denn diese wird einfach auf die Endverbraucher umgelegt.
Ja. Der Erlös wird verwendet um das Schienennetz zu verbessern. Das ist so gewollt.
ZitatWiederum lohnt ein Blick auf die Nachbarländer, denen es gelungen ist, den Frachtverkehr auf die Schiene zu legen.
Eben. Schlimm genug dass Deutschland da so hinterher hinkt.
Utopisch? Mag sein, aber wer sich nichts wünscht, dem kann man nichts erfüllen ...
Zitat von Charlie03 im Beitrag #2335Und selbstverständlich wird dies an die Kundschaft weitergegeben. Das ist doch klar.
Vielleicht überlegt sich die Kundschaft dann endlich mal, ob es wirklich nötig ist, fünf - unter fragwürdigen Bedingungen produzierte - Fähnchen der neunten Modekollektion eines Jahres zu bestellen und davon vier zurückkzuschicken.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von Charlie03 im Beitrag #2335Und selbstverständlich wird dies an die Kundschaft weitergegeben. Das ist doch klar.
Vielleicht überlegt sich die Kundschaft dann endlich mal, ob es wirklich nötig ist, fünf - unter fragwürdigen Bedingungen produzierte - Fähnchen der neunten Modekollektion eines Jahres zu bestellen und davon vier zurückkzuschicken.
Eben.
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
Zitat von noBarbie im Beitrag #2339Vielleicht überlegt sich die Kundschaft dann endlich mal, ob es wirklich nötig ist, fünf - unter fragwürdigen Bedingungen produzierte - Fähnchen der neunten Modekollektion eines Jahres zu bestellen und davon vier zurückkzuschicken.
Ja! Oder ob man tatsächlich ca. 60 (!) Kleidungsstücke pro Jahr pro Nase kaufen muss.
Tja. Gerade gehört (etwas andere Baustelle, geht aber in eine ähnliche Richtung), dass - Überraschung! - das 9-Euro-Ticket nicht zu einer Veränderung in der Alltagsmobilität geführt hat, weil die meisten dies aufgrund schlechter ÖPNV-Infrastruktur uninteressant finden. Ach was. Wer hätte das gedacht.
Zitat von Mendo im Beitrag #2343Ich würde keine Baugenehmigung für Logistikzentren ohne Anbindung ans Schienennetz mehr erteilen.
Die Baugenehmigung erteilt nicht der Bund, sondern die jeweilige Gemeinde / der Landkreis. Die sind an Logistikzentren interessiert weil a) Gewerbesteuer und b) Arbeitsplätze, dazu sind die meistens in Gegenden, wo sowieso niemand wohnen will. Gewerbesteuern sind die Haupteinnahmequellen für Kommunen, nicht die Einkommensteuer.
Zitat von Nischenprodukt im Beitrag #2344Tja. Gerade gehört (etwas andere Baustelle, geht aber in eine ähnliche Richtung), dass - Überraschung! - das 9-Euro-Ticket nicht zu einer Veränderung in der Alltagsmobilität geführt hat, weil die meisten dies aufgrund schlechter ÖPNV-Infrastruktur uninteressant finden. Ach was. Wer hätte das gedacht.
Das ist nicht der einzige Grund. Es ist für viele einfach bequemer, mit dem Auto zu fahren, das sollte man nicht vergessen. Man wird sowieso nie lückenlosen ÖPNV anbieten können, aber selbst wenn man wollte, werden viele das Fahren in ihrer kleinen Blechbüchse, alleine oder mit Familie der großen Blechbüchse, in der viele andere drin sind, vorziehen, auch weil das Fahren von Tür zu Tür unerreicht praktisch ist, besonders wenn man was dabei hat oder später mitnehmen will. Ich finde es falsch, immer so zu tun, als wäre die Bevorzugung des Individualverkehrs komplett erledigt, wenn es guten ÖPNV überall gäbe.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Ich hab ja immer phantasiert, dass es irgendwann ein unterirdisches Tunnelsystem geben wird, welches jedes Haus mit allen Supermärkten, Baumärkten usw. verbinden wird. Ich hasse Einkaufen. Allein für Ostern mit viel Besuch war ich 3 Tage einkaufen, jedesmal 2 richtig schwere Einkaufstaschen rumgeschleppt. Getränkekisten waren da noch gar nicht dabei. Wie schön wäre es, wenn ich virtuell bei Aldi einkaufen könnte und alles käme über ein Tunnelsystem direkt ins Haus.
Diese schweren Einkäufe sind einfach nicht möglich mit Öffis. Liefern lassen ist irgendwie keine Option für mich, da wird das Problem nur ausgelagert. Abgesehen davon, dass mein türkischer Supermarkt keine Lieferungen anbietet.
Zitat von Mendo im Beitrag #2343Ich würde keine Baugenehmigung für Logistikzentren ohne Anbindung ans Schienennetz mehr erteilen.
Damit allein haben die anderen Länder, die du lobend erwähnst, aber vermutlich nicht gearbeitet. Was genau haben sie denn sonst noch besser gemacht als wir?
Zitat von Nischenprodukt im Beitrag #2344Tja. Gerade gehört (etwas andere Baustelle, geht aber in eine ähnliche Richtung), dass - Überraschung! - das 9-Euro-Ticket nicht zu einer Veränderung in der Alltagsmobilität geführt hat, weil die meisten dies aufgrund schlechter ÖPNV-Infrastruktur uninteressant finden. Ach was. Wer hätte das gedacht.
Meiner Meinung nach gar keine andere Baustelle, da der mit der höheren LKW-Maut finanzierte Schienenausbau auch der ÖPNV-Infrastruktur zugute kommt.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Was nützt denn dem Einzelnen der Schienenverkehr, der nachts um 2.00 Uhr von seinem Heimatdorf in sein Arbeitsdorf kommen muss, weil er Bäcker ist? Erstens sind die Dörfer gar nicht angeschlossen an die Bahn, zweitens fahren selbst in der Großstadt um diese Zeit keine Bahnen mehr.
Ausbau des Schienenverkehrs um mehr Güter vom LKW auf die Bahn zu bekommen, bin ich dafür.
Zitat von meistens-heiter im Beitrag #2349Was nützt denn dem Einzelnen der Schienenverkehr, der nachts um 2.00 Uhr von seinem Heimatdorf in sein Arbeitsdorf kommen muss, weil er Bäcker ist?
Ich hätte ja den Traum, dass wir ein sehr, sehr viel besseres Carsharing-Netz hätten um die zu mind. 90 % immer nur irgendwo herumstehenden privaten Autoflotten überflüssig zu machen.
Utopisch? Mag sein, aber wer sich nichts wünscht, dem kann man nichts erfüllen ...