Zitat von Lilith10 im Beitrag #2173 Für mich unverständlich, das dir das als erklärte Feministin als Einziges wichtig ist. Hat jeder wohl seine eigenen Prios.
Für mich ist nicht erklärlich, was diese Links mit den Fähigkeiten der Außenministerin zu tun haben? Die Entscheidung, Flüchtlinge aus Afghanistan aufzunehmen war doch vollkommen richtig. Dass darunter auch "schwarze Schafe" sein können ist doch erwartbar, hat aber mit Frau Baerbock nur am Rande zu tun, schon gar nicht kann ich da einen Fehler ihrerseits erkennen.
Utopisch? Mag sein, aber wer sich nichts wünscht, dem kann man nichts erfüllen ...
Zitat von noBarbie im Beitrag #2174Was mir wichtig ist und was nicht, kannst du doch gar nicht beurteilen. Stimmungsmache ohne Fakten jedenfalls nicht, die kannst du gerne weiterhin als deine Priorität beanspruchen.
persönlichen Angriff editiert.Mich nervt hier wirklich agressives unnd wertendes Vokabular ,was sachlichen Diskussionen abträglich ist.
Zitat von Zadou im Beitrag #2175Fr. Baerbock hat kürzlich von sich gegeben ,dass "wir einen Krieg gegen Russland führen " und hier wird um die Kleiderfrage diskutiert? Solche Aussagen hätten in anderen Jahrhunderten Potenztial für einen Weltkrieg geboten und hier echauffiert man sich über Ihre Kleider?
Mich macht eher die selektive Politkwahrnehmung fassungslos, aber ehrlicherweise schon immer.
In deinem Falle aber dann auch. Sie hat längst zu der Aussage, die aus dem Kontext gerissen wurde, Stellung bezogen. Das sollte man auch lesen und hören, wenn man ein Gesamtbild haben will. Es sei denn man will das nicht und man möchte selektiv bleiben.
Zitat von Lilith10 im Beitrag #2173 Für mich unverständlich, das dir das als erklärte Feministin als Einziges wichtig ist. Hat jeder wohl seine eigenen Prios.
Für mich ist nicht erklärlich, was diese Links mit den Fähigkeiten der Außenministerin zu tun haben? Die Entscheidung, Flüchtlinge aus Afghanistan aufzunehmen war doch vollkommen richtig. Dass darunter auch "schwarze Schafe" sein können ist doch erwartbar, hat aber mit Frau Baerbock nur am Rande zu tun, schon gar nicht kann ich da einen Fehler ihrerseits erkennen.
persönlichen Angriff editiert. Ist auch nicht wichtig. Noch nicht. Ich komm noch mal darauf zurück.
Zitat von Zadou im Beitrag #2175Fr. Baerbock hat kürzlich von sich gegeben ,dass "wir einen Krieg gegen Russland führen " und hier wird um die Kleiderfrage diskutiert? Solche Aussagen hätten in anderen Jahrhunderten Potenztial für einen Weltkrieg geboten und hier echauffiert man sich über Ihre Kleider?
Mich macht eher die selektive Politkwahrnehmung fassungslos, aber ehrlicherweise schon immer.
In deinem Falle aber dann auch. Sie hat längst zu der Aussage, die aus dem Kontext gerissen wurde, Stellung bezogen. Das sollte man auch lesen und hören, wenn man ein Gesamtbild haben will. Es sei denn man will das nicht und man möchte selektiv bleiben.
Solche Fehler dürfen einfach nicht passieren und Fr. Baerbock hat da leider ein Dauerabo und das ist nicht entschuldbar in ihrer Position.Ich finde, dass sie eine grotteschlechte Aussenministerin abgibt und es nur um ihren eigenen Machtzuwachs geht und zwar schon immer. Grüsse an ihren Ehemann. P.S. Da nützen auch Ihre optischen Inszenierungen wenig .
Der Satz passt auch immer, oder? Ich könnte wesentlich mehr anführen, habe aber in dieser reduzierten Grundlage hier auch keinen Anlass. Die sie toll finden, werden es ohnehin nicht verstehen.
... hab ich nicht geschrieben sondern Du interpretierst das so. Aber bei der reduzierten Mühe von 2 Sätze Meinungen hier tanze ich auch nicht aus der Reihe, warum soll ich mir diesen Aufwand geben ?
Zitat von ja-aber im Beitrag #2167Stromkontingente sind vielleicht mal ein hilfreicher Dämpfer für alle, die meinen, das ist irgendwie ein unendliches Gut...
Sehnst Du Dich 3 Jahrhunderte zurück oder wie kommst Du auf so etwas?
Zitat von luciernago im Beitrag #2128...Ich bin einer Fehlinformation aufgesessen. Sorry. ...
Wo hattest Du die denn her?
Ich habe das beim deutschlandradio gesehen. Oben stand das Datum von heute, der Artikel drunter war aber - das hatte ich übersehen - aus dem Archiv . .
Das scheint nicht nur mir so zu gehen. Letzte Woche wurde mir zugetragen, dass einer meiner Kunden in Insolvenz gegangen ist. Ich habe das dann ergoogelt, auch hier war die Info alt . . sorry noch mal. luci
Zitat von -franzi- im Beitrag #2164Ich persönlich finde Frau Baerbocks Kleidung nicht weibchenhaft. Die Kleider sind an ihr sehr vorteilhaft, schlicht und gerade und eben ihr Stil. Bei Rüschenblusen oder Schmetterlingen auf dem Stoff würde ich anders denken, aber die einfarbigen schlichten Schnitte sind gut, finde ich.
Ich bin kein Fan von Frau Bärbock (ich nehme ihr übel, dass sie eine Greenpeace-Aktivistin eingedeutscht und zur Staatssekretärin gemacht hat), aber ihr Kleidungsstil ist für mich top.
Zitat von ja-aber im Beitrag #2167Stromkontingente sind vielleicht mal ein hilfreicher Dämpfer für alle, die meinen, das ist irgendwie ein unendliches Gut...
Sag das bitte der energie-intensiven Industrie. Die werden das sicher gerne hören und sich in ihrem Entschluss, dem Standort Deutschland den Rücken zu kehren, bestärkt fühlen.
Zitat von Zadou im Beitrag #2177 Dein "Stimmungsmache "kannnst Du Dir in Deinen Antworten wirklich mal selbst ans Revers heften, einfache Antworten fallen da nicht drunter .Mich nervt hier wirklich agressives unnd wertendes Vokabular ,was sachlichen Diskussionen abträglich ist.
Wenn sich dir die Relevanz von Fakten nicht erschließt, musst das nicht an mir auslassen.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von ja-aber im Beitrag #2167Stromkontingente sind vielleicht mal ein hilfreicher Dämpfer für alle, die meinen, das ist irgendwie ein unendliches Gut...
Sag das bitte der energie-intensiven Industrie. Die werden das sicher gerne hören und sich in ihrem Entschluss, dem Standort Deutschland den Rücken zu kehren, bestärkt fühlen.
luci
Diese energieintensive Energie hat lt. Destatis in 2020 15% aller Mitarbeiter in der deutschen Industrie überhaupt beschäftigt, trug mit 21% zur Bruttowertschöpfung insgesamt bei, verbrauchte aber 76% der gesamten Energiemenge.
Zitat von SASAPI im Beitrag #2190Diese energieintensive Energie hat lt. Destatis in 2020 15% aller Mitarbeiter in der deutschen Industrie überhaupt beschäftigt, trug mit 21% zur Bruttowertschöpfung insgesamt bei, verbrauchte aber 76% der gesamten Energiemenge.
Die Bruttowertschöpfung finde ich in dem Zusammenhang garnicht so interessant. Denn wenn diese Industrien abwandern , wandern auch die Zulieferindustrien ab. Und das muß frau einbeziehen, um einen möglichen Schaden für die Wirtschaft zu quantifizieren.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Luci, Frau Morgan hat sich ihre Sporen schon vor der Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit in der bundesdeutschen Politik verdient. Sie lebt seit 2003 in Berlin.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
"It has to be possible to feel the pain in one community without denying it to the other. It has to be!" John Oliver
Moderatorin in den Foren zu Beziehung und Sex, zu Kunst, Musik und Literatur, zu Politik und Tagesgeschen und zum Handwerken (warum auch immer). Ueberall sonst gilt: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
Zitat von luciernago im Beitrag #2187Ich bin kein Fan von Frau Bärbock (ich nehme ihr übel, dass sie eine Greenpeace-Aktivistin eingedeutscht und zur Staatssekretärin gemacht hat),
Hast du es Frau Merkel auch übel genommen, dass sie sich als Umwelministerin hat Reden von Jennifer Morgan schreiben lassen und sie später als Kanzlerin als Regierungsberaterin in verschiedenen Gremien eingesetzt hat?
Was spricht denn konkret gegen die deutsche Staatsbürgerschaft und die Arbeit als Staatssekretärin einer seit über zwei Jahrzehnten in Deutschland lebenden, ausgewiesenen Fachfrau für Klimapolitik?
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Bitte unterlasst persönliche Angriffe und diskutiert ausschließlich zum Strangthema.
Aus der Konserve: Betrachtet es einfach alle als eure Herausforderung, andere Meinungen als die eigene auszuhalten (selbstverständlich, so lange sie kein geltendes Recht verletzen).
Ich bin tatsächlich mal wieder fassungslos in mehrfacher Hinsicht wenn ich den hochinteressanten Artikel in der Zeit über das eher kleine - gemessen an den anderen Playern - Energieunternehmen Enertrag lese. Da hat ein Unternehmer aus dem Nichts praktisch die komplette Kette der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien geschaffen. Trotzdem wird heute noch so getan, als sei das ein Problem.
Was Enertrag von anderen Energieerzeugern und Projektierern unterscheidet, war das Vorhaben, nicht nur Windfelder zu planen und Ökostrom zu produzieren, sondern ihn als Wasserstoff speicherbar zu machen. Dazu baute Müller schon Ende der Neunzigerjahre ein eigenes Stromnetz für Wind- und Solaranlagen, ein Umspannwerk und 2009 das weltweit erste industrielle Kraftwerk, das grünen Strom in Wasserstoff wandelt. Durch die Zusammenschaltung und Ergänzung mit Biogas und einer Batterie hat das Unternehmen ein Verbundkraftwerk geschaffen, das so zuverlässig Energie liefern soll wie ein konventionelles Kraftwerk. Alles rund um den Firmensitz.
Und dann hat die CDU geführte Regierung es wirklich richtig verkackt.
Was Müller ärgert: Die grüne Wasserstoff-Welt könnte schon viel weiter sein, hätte die Politik nicht vor zehn Jahren einen Bremsklotz eingelegt. Zwar kam 2009 die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Grundsteinlegung des neuen Kraftwerks in die Uckermark. Wenige Jahre später jedoch belegte die Bundesregierung unter derselben Kanzlerin selbst genutzten Ökostrom mit der Erneuerbare-Energien-Abgabe. Sie machte so alle neuen Wasserstoffprojekte unwirtschaftlich. "Erdgas kostete damals zwei bis drei Cent je Kilowattstunde, die Umlage auf Erneuerbare lag aber bei sechs Cent", erinnert sich Müller und resümiert: "Das hat uns zehn Jahre wertvolle Zeit gekostet."
Hier überhaupt mal das Vernünftigste und Nachvollziehbarste was ich je über die Energiewende gelesen habe. Damit kann ich im Wirrwarr der Argumente etwas anfangen.
Müller stammt aus der Nähe von Dessau, ist in der DDR aufgewachsen. Energie habe ihn schon immer fasziniert, sagt er ein bisschen lapidar. Also studierte er Kerntechnik und Kraftwerksbau in Moskau.
Doch dann kam einiges zusammen. Kurz bevor er ein geplantes Praktikum im Atomkraftwerk Tschernobyl antreten konnte, flog der Reaktor in die Luft. "Dazu kam die Erkenntnis, dass es weltweit nicht annähernd so viele Uranvorkommen gibt, wie nötig wären, um die Energieversorgung zu sichern, deshalb strebten wir nach der Kernfusion", sagt Müller. Als klar geworden sei, "dass wir diese nicht rechtzeitig schaffen, blieben nur die erneuerbaren Energien übrig". So erklärt er seinen Wandel weg von der Atomkraft. "Als Physiker habe ich mir ausgerechnet, was die günstigste Alternative ist. So kam ich auf die Windenergie."
@sprachlos Schön, dass Du diesen rühmlich-unrühmlichen Fall ausgebuddelt hast. Dass und wie Deutschland sich vor langer Zeit u.a. an die Fossillobby verkauft hat, wird hoffentlich niemanden überraschen.
Die Aussage, dass die Uranvorkommen nicht für eine längerfristige Energieversorgung reichen, stimmt Stand heute m.W. leider nicht mehr. Aktuell werden Zeiträume zwischen 125-1.000 Jahren genannt. Ändert natürlich nichts an allen anderen, guten Gründen gegen Atomenergie.
Und die 600 MW Leistung des Enertrag-Verbundkraftwerks sind zwar beachtlich, zeigen aber auch das Skalierungsproblem.
Sprachlos, spannend, was in den 90ern schon möglich war.
Vor kurzem habe ich einen Podcast gehört auf der Zeit mit Claudia Kempfert, die ähnliches sagte: wir haben es in den Nullerjahren spätestens verkackt. Wir könnten schon viel weiter sein mit unseren Technologien.( Ich selbst habe mich bereits in den 80ern im Studium mit regenerativen Energien beschäftigt, das war damals schon möglich.)
Zitat von Nicolo im Beitrag #2198 Und die 600 MW Leistung des Enertrag-Verbundkraftwerks sind zwar beachtlich, zeigen aber auch das Skalierungsproblem.
Ja, schon klar. Aber das war 2009 und mehr oder weniger im Eigenauftrag und zur eigenen Nutzung, eine Art Prototyp, so wie ich es verstanden habe. Auch wenn ich fassunglos bin über das was gelaufen ist, ist der gesamte Artikel doch auch positiv bezüglich dem was machbar ist und - so zynisch es sein mag - durch den Krieg in der Ukraine bekommen die erneuerbaren Energien einen wie ich hoffe unumkehrbaren Schub.
Utopisch? Mag sein, aber wer sich nichts wünscht, dem kann man nichts erfüllen ...