Ähm, gemeldet bedeutet nur dies. Wenn ich mein Auto (oder meinetwegen die oben erwähnte Einbauküche) für 10.000€ verkaufe, muss das selbstverständlich nicht versteuert werden.
Es geht nur um diejenigen, die versuchen, als Privatperson zu verkaufen, obwohl sie mittlerweile ein Kleingewerbe betreiben bzw. Handel. Um Profit zu schöpfen. Also Einkommen. Und DAS soll versteuert werden und das ist auch richtig. Dass die gemeldet und/oder gezielt gesucht werden gibt es schon lange.
Wir sind vor zig Jahren mal von eBay angeschrieben worden, als wir sehr umfangreich Kinderausstattung etc. verkauft haben. Erklärt und gut war.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Wieviel wird ca. in KW 24/2026 geklärt.
Zitat von Analuisa im Beitrag #1770Ich finde einen Gewinn von 2000 Euro im Jahr schon ganz schön viel - auf Gebrauchtes. Da musste erstmal hinkommen.
Einnahme, Erlös, nicht Gewinn. Um 2.000,00 Euro einzunehmen, reicht ein einziger Verkauf eines habwegs intakten Autos oder eines hochwertigeren Musikinstrumentes. Auch die Anzahl von 30 Verkäufen im Jahr - dann erbt mal einen Haushalt voller Dinge, die noch intakt und ok sind, die ihr aber nicht braucht.
Aber bitte, wenn die Finanzämter meinen ... die Gewerbevermutung klagt denen im Zweifelsfalle doch sofort jemand unter'm Hintern weg.
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #1800... Mir hat gestern noch jemand erzählt, der bei einem Global Player Spielzeughersteller tätig ist, dass es einige Verkäufer auf eBay und den anderen Verkaufsplattformen gibt, die als mehrere Privatpersonen getarnt mit solchen Verkäufen eine schöne Stange Geld verdienen, er sprach von einem größeren fünfstelligen Gewinn im Jahr und mehr und dass das keine Seltenheit wäre. Gegen die geht das wohl hauptsächlich. ...
Das ist ja auch ganz offensichtlich gesetzeswidrig und strafbar. Gerade wenn es um die gehen sollte, wäre die Regelung mit 30 Verkäufen und einem Erlös von 2.000 Euro pro Jahr idiotisch. Denn damit werden die Finanzämter von Meldungen überschwemmt, die sich bei genauerer Betrachtung zu 9x% als echte Privatverkäufe entpuppen werden. Ratet mal, was daneben "liegenbleiben" wird.
Zitat von Marieken im Beitrag #1802Ähm, gemeldet bedeutet nur dies. Wenn ich mein Auto (oder meinetwegen die oben erwähnte Einbauküche) für 10.000€ verkaufe, muss das selbstverständlich nicht versteuert werden.
Es geht nur um diejenigen, die versuchen, als Privatperson zu verkaufen, obwohl sie mittlerweile ein Kleingewerbe betreiben bzw. Handel. Um Profit zu schöpfen. Also Einkommen. Und DAS soll versteuert werden und das ist auch richtig. Dass die gemeldet und/oder gezielt gesucht werden gibt es schon lange.
Wir sind vor zig Jahren mal von eBay angeschrieben worden, als wir sehr umfangreich Kinderausstattung etc. verkauft haben. Erklärt und gut war.
Damals gab es dieses schwachfugige Gesetz (.) nicht… Das würde hier wohl nicht greifen. Wenn da steht 30 Stück und €2000, dann sind das 2000€ und 30 Stück - egal warum. Wie kommst Du auf das obige „muß selbstverständlich nicht versteuert werden“?
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Lizzie64 im Beitrag #1772Analuisa, die 2000 Euro sind steuerlich gesehen Umsatz, kein Gewinn.
Zitat von Nicolo im Beitrag #1803Einnahme, Erlös, nicht Gewinn.
Ja, ja, schon gut. Bin da nicht so firm mit den Begriffen.
Zitat von Nicolo im Beitrag #1803dann erbt mal einen Haushalt voller Dinge, die noch intakt und ok sind, die ihr aber nicht braucht.
Das wird mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr auf mich zukommen. Und? Ich darf die Sachen verkaufen, muss nur nachweisen, dass ich das nicht gewerblich betreibe.
Ich hoffe, dass Marieken Recht hat:
Zitat von Marieken im Beitrag #1802Ähm, gemeldet bedeutet nur dies. Wenn ich mein Auto (oder meinetwegen die oben erwähnte Einbauküche) für 10.000€ verkaufe, muss das selbstverständlich nicht versteuert werden.
Es geht nur um diejenigen, die versuchen, als Privatperson zu verkaufen, obwohl sie mittlerweile ein Kleingewerbe betreiben bzw. Handel. [...]
Aber ich stimme euch zu, der Verwaltungsaufwand dürfte enorm sein.
Zitat von Kastanie im Beitrag #177630 Verkäufe im Jahr erreicht man locker, wenn man versuchen würde, seine umfangreiche private Plattensammlung - nur um ein Beispiel zu nennen -, einzeln an den Mann und an die Frau zu bringen. Also mich würde das massivst ärgern!
Naja, jeder ärgert sich wohl, wenn er Steuern zahlen muss, das ist in Deutschland Volkssport.
Im Sinne der Nachhaltigkeit wäre es, wenn man den Verkauf von gebrauchten Gütern grundsätzlich steuerfrei stellen würde.
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Korrektur meinerseits: Es handelt sich wohl um eine Undierung der Bedingungen. Dann müsste mensch 30 Geschäfte und insgesamt mehr als 2.000,00 Euro Umsatz pro Jahr gemacht haben, bevor diese Meldepflicht greift. 1 x Auto 15.000 und 1 x Einbauküche 5.000,00 wären also unterhalb dieser Schwelle, weil nur zwei Verkäufe. 100 verkaufte Bücher à 10 Euro = 1.000 Euro Umsatz wären ebenfalls unterhalb dieser Schwelle.
Privatverkäufe waren noch nie steuerpflichtig. Wäre zu schön, wenn das ginge. Denn dann würde ich meine neue Küche sofort erstmal als Betriebsausgaben deklarieren und einen Batzen Lohnsteuer zurückbekommen 😊 Den Einnahmen stehen doch immer Ausgaben gegenüber, die irgendwann mal anfielen. Für Gebrauchtartikel werden in der Regel nur ein Bruchteil des ehemaligen Kaufpreises gezahlt. Wenn ich jetzt jede Quittung über Bücher, Klamotten u.a. beim Finanzamt einreiche mit der Behauptung, will ich in ein paar Jahren verkaufen, dann zeigen mir den Vogel. Keine Ahnung was diese Regelung soll aber es geht mit Sicherheit nicht um die Privatverkäufer.
Auszug: Wer ein schlecht gedämmtes Haus besitzt, wird dies in den nächsten Jahren möglicherweise modernisieren müssen: Die EU-Kommission will Eigentümer zur Sanierung von Altbauten verpflichten. Dabei fehlen schon jetzt die Handwerker.
Aus dem vernkten Artikel: Objekte, die heute zur schlechtesten Kategorie G gehören, sollen demnach so saniert werden, dass sie mindestens die Klasse F erreichen.
Wie viele komplett sanierte Altbauten, das entspricht Kategorie F, kennst du in denen Belüftungsgeräte installiert sind, bzw deren Bewohner:innen ohne diese Geräte erstickt sind?
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von Cerulean im Beitrag #1816Aber schlecht gedämmte Häuser abzudichten, ist doch für das Klima eine gute Idee. Hätte eigentlich schon längst geschehen sollen.
Natürlich aber was machst wenn du das Geld dazu nicht hast?
Und die dürfen ab 2030 nicht mehr bewohnt werden, so wie ich den Vorschlag gelesen habe.
Bauträger und Immobilienhaie wird in die Hände gespielt. Und der ganze rattenschwanz wird noch heftiger.
Da werden aber die Ungarn und die Polen nicht einverstanden sein. Dazu noch jede Menge Staaten, wo die Vorschriften zur Dämmung lange nicht so hoch sind wie in Deutschland. Kann mir nicht vorstellen, dass sich das durchsetzt EU weit. Was natürlich nichts heißt.
Nochmal aus dem Artikel: Mehr als ein Drittel aller Treibhausgasemissionen in Europa gehen auf das Konto von Immobilien. Lufti, welche Maßnahmen würdest du denn vorschlagen?
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von noBarbie im Beitrag #1821Lufti, welche Maßnahmen würdest du denn vorschlagen?
Ich bin zwar nicht Lufti, aber meiner Meinung nach würde es schon mal helfen, wenn es genügend Handwerker und das entsprechende Material gebe. Das wäre mal ein Ansatzpunkt, das Handwerk zu stärken und attraktiv zu machen, um die anstehenden Aufgaben bewältigen zu können. Wirkt natürlich nicht sofort, es geht aber langfristig kein Weg daran vorbei. Versuche doch mal, einen Handwerker zu finden, der Dir ein Dachflächenfenster erneuert oder eine neue Heizung einbaut. Meine Wärmepumpe ist seit 10 Monaten bestellt, Lieferung voraussichtlich diesen Oktober
Ich nehme so etwas gar nicht ernst. Wer soll denn das kontrollieren? Kommt die „Sanierungspolizei?“ Muss ich die in mein Haus lassen?:-) Ich glaube nicht. Habe mir die Hausbesuche dieser Zensus-Umfrage schon erfolgreich verbeten. Nie wieder was gehört.
Die Stornsteinfeger rollen nur mit den Augen ob so mancher unsinnigen Verordnung. Genau wie die Heizungsfirmen. Mir sind so einige Vorgaben völlig egal.