Zitat von Susanna im Beitrag #8593 Viele Menschen mit denen ich spreche, glauben die Correctiv lüge bis heute, sie kennen die Gerichtsurteile gegen die Berichterstattung gar nicht. Eine einmal in die Welt gesetzte Lügengeschichte ist sehr schwer auszuräumen, und das wissen die Akteure natürlich Ich denke, es führt zu keinem guten Ergebnis, dem politischen Gegner Dummheit ("fällt auf Populisten rein") oder Bösartigkeit zu unterstellen, während man sich selbst für schlau und unmanipulierbar hält. Man kann immer auf lügen hereinfallen. Das gilt für jeden.
So ist es. Deswegen ist es sinnvoll, bei der Berichterstattung in jeder Richtung vorsichtig zu sein, besonders dann, wenn im Text mehr "vermutet" als tatsächlich angegeben wird. Wenn es keine Mitschnitte, keine Mitschriften, keine wörtlichen Zitate gibt, ist Vorsicht geboten. Diese Sorgfalt gehört eigentlich zum Berufsethos von seriösen Journalisten.
@Timarete Du schreibst, dass du nicht in Deutschland lebst. Woher beziehst du dann die Informationen über Alltag in Deutschland? Aus welchen Quellen? Meiner Erfahrung nach ist eine neutrale Informationsbeschaffung im Ausland nicht wirklich möglich, weil doch die Infos in Medien und Internet sehr auf Clickbait ausgerichtet sind. Und im Endeffekt ein anderes Bild abgeben als durch Leben vorort. Ja, ich habe im Ausland gelebt und dies sehr oft so erlebt.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #8598 Könnte nochmal jemand klar sagen, worin genau die "Lüge" von Correctiv bestand? Nach meinem Wissen bestand die "Lüge" genau darin, dass bestimmte Medien von Deportation sprachen, diese Vokabel aber nicht gefallen ist.
Eben. Das Wort suggeriert etwas ganz Bestimmtes. Und es ist für dich keine Lüge, wenn man Aussagen verbreitet, die nie gesagt wurden? Seltsam. Normalerweise ist gerade das die Definition von Lüge und Falschinformation.
Zitat von Flau im Beitrag #8600 In den bisher gesetzten Links konnte ich auch nichts konkretes zum Inhalt der vorgeblichen Lüge erkennen. Also bitte mal konkret für uns Uninformierte: "Correctiv hatte geschrieben [Zitat]. Das ist nachweislich falsch. Richtig ist dagegen...[Quelle]."
Hier ein Artikel dazu NZZ Bis zu fünf Artikel sind frei lesbar.
Zitat von Genny im Beitrag #8604 Meiner Erfahrung nach ist eine neutrale Informationsbeschaffung im Ausland nicht wirklich möglich, weil doch die Infos in Medien und Internet sehr auf Clickbait ausgerichtet sind.
Seriöse Deutsche Medien waren schon vor i-net problemlos im Ausland zugänglich
Zitat von Agathe13 im Beitrag #8573 Stimmt doch gar nicht. Um nur ein Beispiel zu nennen: die CDU versucht doch permanent, die "bessere AfD" zu sein und sagt das sogar ganz offen.
Das ist ein typischer Denkfehler. Es geht nicht mehr um Inhalte, über die man frei von parteipolitischen Präsferenzen diskutieren kann, sondern darum, jedes Themen einer bestimmten Partei zuzuordnen. Die Themen der AfD sind für andere Parteien "verbrannt", wie du sehr schön mit deiner zynischen Bemerkung demonstrierst.
Das sehe ich anders.
Das Thema Migration ist schon seit der Flüchtlingskrise 2015 hoch gekocht (worden). Damals ging "Pegida" auf die Straße und die AfD nahm ihren Aufschwung. Nicht ohne diverse innerparteiliche Säuberungsaktionen aber eines muss man der AfD und ihrem Personal lassen: da ist ein sicherer Instinkt dafür, wie man aus eine Opposition heraus nicht nur Ängste thematisiert sondern auch noch schürt.
Wie sage noch der frühere AfD Pressesprecher Lüth, der auch von Vergasung von Migranten sprach? Sinngemäß: wenn es Deutschland schlecht geht, ist das gut für die AfD. Darauf baut die Strategie, das sind nicht nur Meinungen, das ist auch Strategie wie man schwierige Zeiten zum eigenen Parteivorteil ausnutzt. Übrigens: Herr Lüth ist nicht "weg vom Fenster" sondern arbeitet inzwischen als Referent für den AfD Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt.
Solche Dinge machen mir tatsächlich Sorgen und das hat für mich nichts mit Themen zu tun. sondern damit, wie man mit diesen Themen umgeht. Ich messe die AfD nicht an ihrem populistischen Erfolg sondern an ihrer Agenda und ihren Absichtserklärungen.
ZitatDer politische Spielraum verengt sich so immer mehr: Bestimmte Parteien werden ausgegrenzt, bestimmte Themen damit auch, der Handlungsspielraum wird immer enger. Jeder, der es wagt, ein Thema der gegnerischen Partei zu thematisieren, wird sofort in eine bestimmte Ecke gestellt. Auch dann, wenn dieses Thema für viele Wähler relevant ist. Man signalisiert ihnen: Halt den Mund, wenn du das ansprichst, ist es Hass und Hetze.
Nein. Das Thema Migration ist schwierig geworden, gerade weil die AfD es so angeheizt hat, dass vernünftige Auseinandersetzungen nicht mehr möglich ist. Wenn deren Anhänger "Absaufen lassen" und "Abschieben, Abschieben!" skandieren oder singen, dann ist der Graben zu tief. Das ist keine Gesprächsgrundlage und da gibt es auch kein Angebot, welches solche Menschen "zurück holen" kann. Ich rede hier von: Thema und die Debatte darüber. Dass die Situation tatsächlich schwierig war und ist, das leugne ich nicht.
ZitatSinnvolles politisches Handeln sieht anders aus: Wenn die gegnerische Partei eine gute Idee hat, darf man sie durchaus übernehmen und versuchen, bessere Lösungen zu finden.
Welche gute Idee meinst du denn, konkret? Ob etwas wirklich eine gute Idee ist müsste sich zeigen. Und warum Ideen dann abgelehnt werden hat wohl auch mit Rechtsstaatlichkeit zu tun. ich hoffe, da sind wir uns einig.
Ich habe den Eindruck dass du im Detail gar nicht informiert bist was gerade in der abgelaufenen Regierungskoalition getan wurde um beim Thema Migration Lösungen zu finden. Z.B. mehr Grenzkontrollen. Und welche Schwierigkeiten es gibt, Maßnahmen umzusetzen. Was auch nicht heißt, dass alles optimal läuft.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #8598 Könnte nochmal jemand klar sagen, worin genau die "Lüge" von Correctiv bestand? Nach meinem Wissen bestand die "Lüge" genau darin, dass bestimmte Medien von Deportation sprachen, diese Vokabel aber nicht gefallen ist.
Eben. Das Wort suggeriert etwas ganz Bestimmtes. Und es ist für dich keine Lüge, wenn man Aussagen verbreitet, die nie gesagt wurden? Seltsam. Normalerweise ist gerade das die Definition von Lüge und Falschinformation.
Moment. Ich hatte verstanden, dass die inkorrekte Zusammenfassung "es wurden dort Deportationen geplant" nicht von Correctiv stammt, sondern von verschiedenen Medien.
Gibt es sonst noch was, außer dass die konkrete Vokabel "Deportation" (vermutlich) bei dem Treffen nicht in den Mund genommen wurde, diverse Medien es aber in einer nicht-korrekten Zusammenfassung so dargestellt haben?
Zitat von vultura im Beitrag #8583 Ganz generell wird Leistungsempfängern Faulheit und Betrugsabsicht unterstellt, dass nicht nur mit Cum-ex und den Nachfolgemodellen zig Milliarden dem Sozialstaat entzogen werden, kommt in der öffentlichen Diskussoion allenfalls punktuell vor und selbst das nur in den Medien der Bildungsbürger (als escap-Warnung natürlich auch in den newslettern interessierter Anwender)
Kein Wunder, wenn man einen Kanzler hat, der seine Finger mit drin hatte, aber unter Erinnerungslücken leidet.
Das ist leider richtig. Deshalb war ich sehr lange gegen ihn. Aber unter Blinden ist der Einäugige nun mal König.
Zitat von vultura im Beitrag #8608 Seriöse Deutsche Medien waren schon vor i-net problemlos im Ausland zugänglich
Das wiederum kommt drauf an, wo du warst. In Übersee war das - vor allem vor i-Net - nicht so einfach möglich. * Und keine Antwort auf meine Frage ist auch eine Antwort - ich zieh dann mal meine Schlüsse draus.
Zitat von Flau im Beitrag #8600 In den bisher gesetzten Links konnte ich auch nichts konkretes zum Inhalt der vorgeblichen Lüge erkennen. Also bitte mal konkret für uns Uninformierte: "Correctiv hatte geschrieben [Zitat]. Das ist nachweislich falsch. Richtig ist dagegen...[Quelle]."
Hier ein Artikel dazu NZZ Bis zu fünf Artikel sind frei lesbar.
Der ist leider nicht sehr informativ.
Und tut das, was er "Correctiv" vorwirft: Wolkig bleiben, nicht konkret, aber andeuten. Zitat:
"Womöglich handelte es sich bei dem ungebetenen Gast um einen Co-Autor der Correctiv-Geschichte, der sich selbst als Aktivist und Journalist bezeichnet und auch damit wirbt, Geschichten zu «erfinden»."
Aha? Warum sagen sie nicht, wer es war? Oder aber, dass sie es nicht wissen?
Ist doch sowieso egal, wer was vor einem Jahr hinter verschlossenen Türen gesagt hat. Heute sagen sie es ganz offen, das ist mir Beweis genug. Und die Frage schließt sich an: was sagen sie heute hinter verschlossenen Türen?
Utopisch? Mag sein, aber wer sich nichts wünscht, dem kann man nichts erfüllen ...
Zitat von sprachlos im Beitrag #8615Ist doch sowieso egal, wer was vor einem Jahr hinter verschlossenen Türen gesagt hat. Heute sagen sie es ganz offen, das ist mir Beweis genug. Und die Frage schließt sich an: was sagen sie heute hinter verschlossenen Türen?
Eben.
Und mir konnte auch noch keiner beantworten, wie denn Herr Sellner in seinen Darlegungen auf mehrere Millionen zu Remigrierende kommt, wenn er sich nur auf Nicht-Integrierte Migrant*innen, aber nicht auf deutsche Staatsbürger*innen beschränken will. Woher sollen diese Millionen alle kommen?
Zudem gibt der Artikel nur die Meinung des Besitzers der Örtlichkeit, an dem das Treffen stattfand, wieder.
Er legt seine Hand dafür ins Feuer, dass da nichts passiert ist. Mehr hat er nicht zu bieten, oder habe ich was überlesen?
Abgesehen davon, dass auch in dem Artikel deutlich wird, wo er politisch zu verorten ist (mindestens konservativ), beklagt er sich auch über die Buchungseinbrüche nach der Veröffentlichung von Correctiv, ein gewisses Eigeninteresse besteht also durchaus.
Aus seiner Aussage als Fakt abzuleiten, dass Correctiv gelogen habe, finde ich sehr gewagt.
Zitat von print im Beitrag #8609 Das Thema Migration ist schwierig geworden, gerade weil die AfD es so angeheizt hat, dass vernünftige Auseinandersetzungen nicht mehr möglich ist.
Und du glaubst tatsächlich, dass es nur schwierig geworden ist, weil die AfD das Ganze "angeheizt" hat? Ist dir entgangen, dass dieses Thema in ganz Europa eines der drängendsten ist und die Menschen überall beschäftigt?
Zitat von print im Beitrag #8609 Ich habe den Eindruck dass du im Detail gar nicht informiert bist was gerade in der abgelaufenen Regierungskoalition getan wurde um beim Thema Migration Lösungen zu finden. Z.B. mehr Grenzkontrollen. Und welche Schwierigkeiten es gibt, Maßnahmen umzusetzen. Was auch nicht heißt, dass alles optimal läuft
Es wurde sehr wenig getan, auch die Grenzkontrollen wurden erst sehr spät umgesetzt. Natürlich ist es schwierig, Maßnahmen durchzuführen. Das hätte man schon vor zehn Jahren tun sollen, statt zu behaupten, Grenzen könne man nicht schützen. Wäre die Unterscheidung zwischen regulärer und irregluärer Migration früh genug getroffen worden, gäbe es heute weniger Probleme.
Zitat von sprachlos im Beitrag #8615Ist doch sowieso egal, wer was vor einem Jahr hinter verschlossenen Türen gesagt hat. Heute sagen sie es ganz offen, das ist mir Beweis genug. Und die Frage schließt sich an: was sagen sie heute hinter verschlossenen Türen?
"Schwerins CDU erweiterte den ursprünglichen Antrag der AfD, der nur Asylbewerber betraf, um auch Bürgergeldempfänger einzuschließen. Diesen Ersetzungsantrag stellte Jan Reißig (CDU) während der Stadtvertretersitzung vor, wo er von einer Mehrheit angenommen wurde. Reißig erklärte dort, dass die Bürgergeldreform es schwieriger mache, der Menschen „habhaft“ zu werden." https://taz.de/Arbeitspflicht-fuer-Buerg...C%20zu%20werden.
In diesem Falle besetzt die CDU ja "sehr gut" ein Thema der AFD.
Populismus pur. Aber immerhin hat es nicht die AFD durchgebracht. Und dann ist es ja okay.
Zitat von vultura im Beitrag #8608 Seriöse Deutsche Medien waren schon vor i-net problemlos im Ausland zugänglich
Das wiederum kommt drauf an, wo du warst. In Übersee war das - vor allem vor i-Net - nicht so einfach möglich. * Und keine Antwort auf meine Frage ist auch eine Antwort - ich zieh dann mal meine Schlüsse draus.
Print auf dem Postweg mit Zeitsverzug - aber info bleibt info, v.a. die Hintergrund-Berichterstattung altert nicht so schnell. Die Deutsche Welle war ,zugegeben, im Geist des Kalten Krieges. Dem konnte man sich auch in D schwer entziehen - vergleichbar dem aktuellen mainstream
Zitat von Convallaria im Beitrag #8617Zudem gibt der Artikel nur die Meinung des Besitzers der Örtlichkeit, an dem das Treffen stattfand, wieder.
Er legt seine Hand dafür ins Feuer, dass da nichts passiert ist. Mehr hat er nicht zu bieten, oder habe ich was überlesen?
Er sagt auch noch "«Hier ist nichts Böses gesagt worden», nichts, was der deutschen Verfassung oder der Menschenwürde widerstreite oder gar volksverhetzend sei. "
Da frage ich mich: was ist für ihn "Nichts Böses" - und ist das auch für mich "Nichts Böses"? Und der deutschen Verfassung (bzw. dem Grundgesetz) widerspricht es natürlich, zwischen Bürgern erster und zweiter Klasse zu unterscheiden, also solchen mit und solchen ohne Migrationshintergrund. Und genau das hat Herr Sellner doch getan, oder nicht?
ZitatAus seiner Aussage als Fakt abzuleiten, dass Correctiv gelogen habe, finde ich sehr gewagt.
Zitat von Flau im Beitrag #8600 In den bisher gesetzten Links konnte ich auch nichts konkretes zum Inhalt der vorgeblichen Lüge erkennen. Also bitte mal konkret für uns Uninformierte: "Correctiv hatte geschrieben [Zitat]. Das ist nachweislich falsch. Richtig ist dagegen...[Quelle]."
Hier ein Artikel dazu NZZ Bis zu fünf Artikel sind frei lesbar.
Ich hab den NZZ Artikel gelesen.
Unter anderem das:
Das Eichhörnchen hat an diesem kalten Wintertag den besten Blick. Hurtig eilt es über den Rasen hinter der Villa, schlägt Haken, klettert auf einen Baum und sieht für einen Moment alles: das majestätische Landhaus Adlon, die breite Veranda mit ihren Stufen und Säulen, den Lehnitzsee, auf dem die Boote träge schaukeln. Rasch spurtet das Tierchen den Stamm hinunter und steckt die Nase wieder ins Gras....
In diesem Artikel wird der Besitzer der Location als Kronzeuge der NZZ Recherche berufen. Er sagt, das war alles nicht so bzw. anders. Leider habe ich keine Information im Artikel gefunden, woher er das wissen kann - war er denn mit auf der Versammlung? Wenn nein, dann kann er gar nicht wissen, was dort gesprochen wurde.
Wenn du DAS als Beleg anführst für eine Lüge seitens Correctiv kann ich das nicht nachvollziehen. Zuviel Eichhörnchen, zu wenig Fakten.
Ich habe nicht nur über zwanzig Jahre in Deutschland gelebt, ich wohne auch jetzt nur ein paar Kilometer von der Grenze entfernt und bin öfter da. Außerdem konsumiere ich deutsche Medien, kriege alle deutschen TV-Sender und habe Verwandtschaft in Deutschland. Nicht zu reden von den vielen deutschen MitbürgerInnen hier... Reicht das?
Zitat von vultura im Beitrag #8611Gerade deshalb fände ich sie knapp und knackig hier sinnvoll. Pauschales "wer wissen will, kann wissen" stimmt zwar, ist aber in der Diskussion nicht zielführend
10 % der Energie weltweit stammen aus Kernenergie. Das durchschnittliche Alter der AKW weltweit liegt bei 30 Jahren. 2023 waren es nur fünf neue AKW weltweit nach durchschnittlich 15 Jahren Bauzeit. Und AKW sehen NICHT schön aus.
In Deutschland waren es noch 5 % Energie die die 3 zuletzt abgeschalteten AKW geliefert haben. Da kann jeder selbst ausrechnen wie viele AKW wir brauchen würden um 100 % (ca. 60, für diejenigen die nicht so mit Prozentrechnung können) zu erzeugen und mit 15 Jahren Bauzeit ist es ja i.d.R. auch nicht getan. Und da geht es nur um Strom, da ist dann noch nicht geheizt, gefahren etc.. Die Energiewende-Gegner vergessen das ja immer, dass dieses Problem bleibt.
Utopisch? Mag sein, aber wer sich nichts wünscht, dem kann man nichts erfüllen ...
Zitat von print im Beitrag #8623 In diesem Artikel wird der Besitzer der Location wird als Kronzeuge berufen. Er sagt, das war alles nicht so bzw. anders. Leider habe ich keine Information im Artikel gefunden, woher er das wissen kann - war er denn mit auf der Versammlung?
Aber die Leute von Correciv haben das Ganze mitbekommen?
Der Mann, der die Veranstaltung ausspähte und zusammen mit Kollegen abfotografierte, hatte das Zimmer mit der Nummer neun bezogen, «Stall innen»; Wilderink wird es später zeigen. Es liegt dem schmucklosen Speisesaal schräg gegenüber, dazwischen ist der Innenhof. Womöglich handelte es sich bei dem ungebetenen Gast um einen Co-Autor der Correctiv-Geschichte, der sich selbst als Aktivist und Journalist bezeichnet und auch damit wirbt, Geschichten zu «erfinden». Auf Anfrage erklärt Correctiv, man werde «aus Sicherheitsgründen keine weiteren Angaben zur genauen Aufteilung unseres Rechercheteams machen»
Der Mann muss aber gute Ohren gehabt haben, wenn er über den Innenhof hören konnte, was dort gesprochen wurde. Und er war offensichtlich der einzige von Correctiv, der da war.
Zitat von sprachlos im Beitrag #8615Ist doch sowieso egal, wer was vor einem Jahr hinter verschlossenen Türen gesagt hat. Heute sagen sie es ganz offen, das ist mir Beweis genug. Und die Frage schließt sich an: was sagen sie heute hinter verschlossenen Türen?
Das, was du dir ausmalst? Es wäre nicht schlecht, wenn man Phantasie und Wirklichkeit auseinander halten könnte. Zumindest im Fall von politischen Entscheidungen wird es gruselig, wenn man danach entscheidet, was man glaubt, dass andere denken....