Zitat von Timarete im Beitrag #8569Und du glaubst, die könnten alles eins zu eins umsetzen, was sie an Nonsense von sich geben? Ohne Koalitionspartner, ohne Klagen beim Obersten Gerichtshof?
Du schreibst doch einen Absatz weiter oben, dass du selbst eine absolute Mehrheit für denkbar hältst. DAnn bräuchten sie keine Koalition.
ZitatDeutschland hat Jahrzehnte der Stabilität hinter sich - und trotzdem sind viele Bürger sofort bereit, bei jedem Schatten an der Wand zusammenzuzucken?
Sie sind ja auch bereit, haarsträubenden Unsinn zu glauben und sich vor einen populistischen Karren spannen zu lassen.
ZitatManche Deutschen scheinen jedem Unbekannten Positiveres zuzutrauen als ihren eigenen Nachbarn.
Zitat von Timarete im Beitrag #8561[...]Mein Eindruck ist der einer großen Aufgeregtheit und Angst. Die Angst bezieht sich weniger auf reale Geschehnisse als auf Projektionen in Bezug auf eine bestimmte Partei. Das wirkt auf mich umso absurder, als der Rechtspopulismus überall in Europa ein Thema ist. Allerdings scheint man in anderen Ländern besser zwischen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus unterscheiden zu können. [...]
Ich sehe vor allem eine partei, die gezielt angst schürt, um noch mehr anhänger*innen zu gewinnen. Hatten wir hier im forum schon mal ausführlich diskutiert.
Zitat von noBarbie im Beitrag #8571 Aus dem Verfassungsschutzbericht 2023: Das rechtsextremistische Personenpotenzial umfasste Ende 2023 nach Abzug von Mehrfachzuordnungen 40.600 Personen.
Dann eben ein paar Tausend mehr. Bei 85 Millionen Leuten?
Zitat von noBarbie im Beitrag #8571 Es ist ganz sicher keine "pure Hysterie", sich mal an den Geschichtsunterricht zu erinnern und darüber nachzudenken, wohin in der Vergangenheit das geführt hat, was mit nahezu ungehemmter politischer Hetze und Verleumdung begann. Und es ist keine Phantasie, dass es nicht die Mehrheit derüberzeugten Demokrat:innen ist, die die AfD wählt.
Dann sollte man sich aber auch genau erinnern: Die junge Weimarer Republik kam von beiden Rändern her unter Druck, von den Kommunisten und den Faschisten. Die Kommunisten wollten eine Oktoberrevolution auf deutschem Boden. Hätten sie gewonnen, hätte es schon viel früher eine DDR gegeben, in ganz Deutschland. Fast alle Parteien und Interessenverbände waren damals bewaffnet, es gab eine große Zahl von arbeitslosen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg und der Vertrag von Versailles war ein harter Brocken.
Heute hat Deutschland Jahrzehnte des Friedens hinter sich, in denen sich ein funktionierender Rechtsstaat etablieren konnte. Trotzdem grassiert wieder die German Angst. Es fehlt das Vertrauen in den eigenen Staat. Selbst von Leuten, die sich für die Guten halten, wird hemmungslos an der Schraube der Polarisierung gedreht. Auch vor Falschinformation scheut man nicht zurück. Das soll zu mehr sozialem Frieden führen? Oder ist das gar nicht mehr das Ziel?
Zitat von Nachtkatze im Beitrag #8572 Weil über Jahre hinweg nach unten gehetzt und Arbeitslose, Bürgergeldempfänger und Migranten als Feindbild aufgebaut wurden.
Es ist eine Frage der Finanzierung. Ein Sozialstaat kann nur dann funktionieren, wenn die Waage zwischen Einzahlern und Empfängern halbwegs im Gleichgewicht ist. Das ist in den letzten Jahren aufgrund der schlechter werdenden wirtschaftlichen Bedingungen immer weniger der Fall, deswegen gehen jetzt die Verteilungskämpfe los.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #8573 Stimmt doch gar nicht. Um nur ein Beispiel zu nennen: die CDU versucht doch permanent, die "bessere AfD" zu sein und sagt das sogar ganz offen.
Das ist ein typischer Denkfehler. Es geht nicht mehr um Inhalte, über die man frei von parteipolitischen Präsferenzen diskutieren kann, sondern darum, jedes Themen einer bestimmten Partei zuzuordnen. Die Themen der AfD sind für andere Parteien "verbrannt", wie du sehr schön mit deiner zynischen Bemerkung demonstrierst.
Der politische Spielraum verengt sich so immer mehr: Bestimmte Parteien werden ausgegrenzt, bestimmte Themen damit auch, der Handlungsspielraum wird immer enger. Jeder, der es wagt, ein Thema der gegnerischen Partei zu thematisieren, wird sofort in eine bestimmte Ecke gestellt. Auch dann, wenn dieses Thema für viele Wähler relevant ist. Man signalisiert ihnen: Halt den Mund, wenn du das ansprichst, ist es Hass und Hetze.
Sinnvolles politisches Handeln sieht anders aus: Wenn die gegnerische Partei eine gute Idee hat, darf man sie durchaus übernehmen und versuchen, bessere Lösungen zu finden. In Deutschland klappt das nicht, und das halte ich für ein Problem. Eigentlich müsste gerade im Rückblick auf Weimar jedem klar sein, dass dieses Aufschaukeln von politischen Feindschaften zu keinen guten Ergebnissen führt. Man will sich nur noch gegenseitig platt machen. Wie soll das enden?
Ein Sozialstaat kann nur mit Einnahmen funktionieren, die durch Ausgaben generiert werden. Sozialleistungs-Empfänger bringen ihre paar Kröten direkt in den Wirtschaftskreislauf. oder gibt es Zahlen, dass sie damit internationale Anlageformen bedienen, die vor dem Fiskus sicher sind. Gerade bei AFD-Sympathisanten wundert es mich, dass ihnen nicht nur das fehlende Wirtschaftskonzept völlig wurscht ist (von nachhaltigem reden wir erst mal gar nicht), sondern auch das, was Menschen unterhalb der obersten Mittelschicht erwartet. Ganz generell wird Leistungsempfängern Faulheit und Betrugsabsicht unterstellt, dass nicht nur mit Cum-ex und den Nachfolgemodellen zig Milliarden dem Sozialstaat entzogen werden, kommt in der öffentlichen Diskussoion allenfalls punktuell vor und selbst das nur in den Medien der Bildungsbürger (als escap-Warnung natürlich auch in den newslettern interessierter Anwender)
Zitat von Agathe13 im Beitrag #8576 Sie sind ja auch bereit, haarsträubenden Unsinn zu glauben und sich vor einen populistischen Karren spannen zu lassen.
Gilt auch für die, die sich von den Manipulationen von Correctiv auf die Straße treiben ließen, weil es gefühlsmäßig irgendwie "stimmte". Auch die haben sich vor einen Karren spannen lassen.
Zitat von Timarete im Beitrag #8582 Es geht nicht mehr um Inhalte, über die man frei von parteipolitischen Präsferenzen diskutieren kann, sondern darum, jedes Themen einer bestimmten Partei zuzuordnen. Die Themen der AfD sind für andere Parteien "verbrannt", wie du sehr schön mit deiner zynischen Bemerkung demonstrierst.
Der politische Spielraum verengt sich so immer mehr: Bestimmte Parteien werden ausgegrenzt, bestimmte Themen damit auch, der Handlungsspielraum wird immer enger. Jeder, der es wagt, ein Thema der gegnerischen Partei zu thematisieren, wird sofort in eine bestimmte Ecke gestellt. Auch dann, wenn dieses Thema für viele Wähler relevant ist. Man signalisiert ihnen: Halt den Mund, wenn du das ansprichst, ist es Hass und Hetze.
Sinnvolles politisches Handeln sieht anders aus: Wenn die gegnerische Partei eine gute Idee hat, darf man sie durchaus übernehmen und versuchen, bessere Lösungen zu finden. In Deutschland klappt das nicht, und das halte ich für ein Problem. Eigentlich müsste gerade im Rückblick auf Weimar jedem klar sein, dass dieses Aufschaukeln von politischen Feindschaften zu keinen guten Ergebnissen führt. Man will sich nur noch gegenseitig platt machen. Wie soll das enden?
Beinahe-Vollzitat, weil ich das durchaus ähnlich sehe
Zitat von vultura im Beitrag #8583 Ganz generell wird Leistungsempfängern Faulheit und Betrugsabsicht unterstellt, dass nicht nur mit Cum-ex und den Nachfolgemodellen zig Milliarden dem Sozialstaat entzogen werden, kommt in der öffentlichen Diskussoion allenfalls punktuell vor und selbst das nur in den Medien der Bildungsbürger (als escap-Warnung natürlich auch in den newslettern interessierter Anwender)
Kein Wunder, wenn man einen Kanzler hat, der seine Finger mit drin hatte, aber unter Erinnerungslücken leidet.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #8573 Stimmt doch gar nicht. Um nur ein Beispiel zu nennen: die CDU versucht doch permanent, die "bessere AfD" zu sein und sagt das sogar ganz offen.
Das ist ein typischer Denkfehler. Es geht nicht mehr um Inhalte, über die man frei von parteipolitischen Präsferenzen diskutieren kann, sondern darum, jedes Themen einer bestimmten Partei zuzuordnen.
Stimmt nicht. Schon vor der AfD gab es bestimmte Themen, die man von bestimmten Parteien erwartet hat und von anderen nicht.
ZitatDie Themen der AfD sind für andere Parteien "verbrannt", wie du sehr schön mit deiner zynischen Bemerkung demonstrierst.
Wenn sie verbrannt wären, warum macht sich dann eine CDU diese Themen zu eigen?
Zitat Der politische Spielraum verengt sich so immer mehr: Bestimmte Parteien werden ausgegrenzt,
Eigentlich nur eine. Mit gutem Grund.
Zitatbestimmte Themen damit auch, der Handlungsspielraum wird immer enger.
Welches Thema wird denn von der AfD aufgegriffen, aber von niemand anderem diskutiert? Und jetzt sag nicht "Migration" - das wird doch rauf und runter in allen Nachrichtensendungen, Talkshows und sonstwo diskutiert. Dieses "Das ist ein Tabu, da darf nicht drüber geredet werden, nur die AfD, die nennt das Kind beim Namen" ist doch eine Lüge.
ZitatJeder, der es wagt, ein Thema der gegnerischen Partei zu thematisieren, wird sofort in eine bestimmte Ecke gestellt.
Nein, nur die, die deren teils rassistischen, faschistoiden Positionen übernehmen. Z.B. werden die Grünen ja kaum in eine "bestimmte Ecke" gestellt, sie haben das Thema "Migration" aber natürlich thematisiert und sogar in der Regierung an Maßnahmen mitgewirkt.
ZitatAuch dann, wenn dieses Thema für viele Wähler relevant ist. Man signalisiert ihnen: Halt den Mund, wenn du das ansprichst, ist es Hass und Hetze.
Stimmt nicht. Hass und Hetze ist es, wenn Hass auf bestimmte Bevölkerungsgruppen geschürt wird und ein Vorgehen gegen sie suggeriert wird.
ZitatSinnvolles politisches Handeln sieht anders aus: Wenn die gegnerische Partei eine gute Idee hat, darf man sie durchaus übernehmen und versuchen, bessere Lösungen zu finden.
Sehr viele versuchen, bessere Lösungen als die AfD zu finden. Das ist auch kein Problem, fast alles kann nur besser sein als das, was in deren Programm steht.
Zitat von sprachlos im Beitrag #8563Wie fandest du denn gestern die Rede von Alice im Stile Göbbels?
Das war auch genau meine Assoziation.
Diese Assoziation hab ich schon lange. Ich meine damit den Sprechstil, die Tonlage, Sprachrhythmus.
Inhaltlich ist sie jetzt wohl auch nicht mehr um "klare Worte" verlegen. Den euphemistischen Begriff "Remigration" scheut sie nun auch nicht mehr und füllt ihn mit ihren eigenen Worten. 100% Zustimmung hat sie bekommen als Kanzlerkandidatin, bei der Parteiversammlung in Riesa.
Ich unterscheide zwischen Meinungen und Absichtserklärungen.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #8576 Sie sind ja auch bereit, haarsträubenden Unsinn zu glauben und sich vor einen populistischen Karren spannen zu lassen.
Gilt auch für die, die sich von den Manipulationen von Correctiv auf die Straße treiben ließen, weil es gefühlsmäßig irgendwie "stimmte". Auch die haben sich vor einen Karren spannen lassen.
Ob die AfD nun "Deportation" wörtlich gesagt hat oder "Remigration unter Anwendung von Zwang", das ist - sorry - für mich allenfalls ein kleiner Unterschied. Und zu "Remigration" bekennen sie sich ja nun deutlichst und dazu, dass sie "mehrere Millionen remigrieren" wollen. Mehrere Millionen nicht integrierte Migranten gibt es aber gar nicht in D, wenn es also um mehrere Millionen geht, dann müssen da deutsche Staatsbürger dabei sein. Oder hat sich jemand von der AfD mal von Herrn Sellner und seinen Thesen distanziert?
Wer auf die Straße gegangen ist gegen Rechtsextremismus, wird das wohl kaum wegen der Correctiv-Recherchen alleine getan haben. Das war höchstens ein Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.
Zitat von sprachlos im Beitrag #8567 Grundlegend falsch ist m.M.n. die Verteilungsgerechtigkeit in dieser Gesellschaft, aber gerade das wollen die Rechten nicht ändern.
Warum ändern dann die anderen Parteien das nicht und gewinnen so die AfD-Wähler wieder zurück?
Gute Frage. Aber ich glaube, das wird der Weg. Vielleicht brauchen wir noch ein paar mehr schlechte bis schlimme Erfahrungen bis zu dieser Erkenntnis. Aber aus meiner Sicht sind Parteien sowieso nicht diejenigen, die die Probleme der Zukunft lösen werden.
Utopisch? Mag sein, aber wer sich nichts wünscht, dem kann man nichts erfüllen ...
Zitat von Timarete im Beitrag #8584Gilt auch für die, die sich von den Manipulationen von Correctiv auf die Straße treiben ließen, weil es gefühlsmäßig irgendwie "stimmte". Auch die haben sich vor einen Karren spannen lassen.
Du wolltest die ansichten von teilnehmern der demos haben. Gerne. Ich war/bin eine. Erstens: ich war schon lange vor dieser einen auf entsprechenden demos. Zweitens: mir hat gereicht, wer sich da unbestritten mit wem getroffen hat. Drittens: ich habe da sehr viele menschen erlebt, für die das nur der berühmte tropfen war.
Ich kann selber denken und mir eine meinung bilden. Ich bin wachsam, was manipulation angeht. Ich lasse mich vor niemandes karren spannen. Das alles gilt garantiert für die meisten derer, die ich auf den demos getroffen habe.
Für die, die den populisten nachlaufen, würde ich das nicht behaupten.
Zitat von Timarete im Beitrag #8584Gilt auch für die, die sich von den Manipulationen von Correctiv auf die Straße treiben ließen, weil es gefühlsmäßig irgendwie "stimmte". Auch die haben sich vor einen Karren spannen lassen.
Du wolltest die ansichten von teilnehmern derdemos haben. Gerne. Ich war/bin eine. Erstens: ich war schon lange vor dieser einen auf entsprechenden demos. Zweitens: mir hat gereicht, wer sich da unbestritten mit wem getroffen hat. Drittens: ich habe da sehr viele menschen erlebt, für die das nur der berühmte tropfen war.
Ich kann selber denken und mir eine meinung bilden. Ich bin wachsam, was manipulation angeht. Ich lasse mich vor niemandes karren spannen. Das alles gilt garantiert für die meisten derer, die ich auf den demos getroffen habe.
Für die, die den populisten nachlaufen, würde ich das nicht behaupten.
Viele Menschen mit denen ich spreche, glauben die Correctiv lüge bis heute, sie kennen die Gerichtsurteile gegen die Berichterstattung gar nicht. Eine einmal in die Welt gesetzte Lügengeschichte ist sehr schwer auszuräumen, und das wissen die Akteure natürlich Ich denke, es führt zu keinem guten Ergebnis, dem politischen Gegner Dummheit ("fällt auf Populisten rein") oder Bösartigkeit zu unterstellen, während man sich selbst für schlau und unmanipulierbar hält. Man kann immer auf lügen hereinfallen. Das gilt für jeden.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #8576 Sie sind ja auch bereit, haarsträubenden Unsinn zu glauben und sich vor einen populistischen Karren spannen zu lassen.
Gilt auch für die, die sich von den Manipulationen von Correctiv auf die Straße treiben ließen, weil es gefühlsmäßig irgendwie "stimmte". Auch die haben sich vor einen Karren spannen lassen.
Hast du den Beitrag von Andalusia nicht gelesen oder ist es dir egal, dies nun weiterhin so darzustellen?
Da du ja Interesse bekundet hast, was Menschen denken, die auf diesen Demos waren: ich war dabei. Für mich macht die Kritik an Correctiv keinen Unterschied, so eine Demonstration war für mich längst überfällig, schon davor. Dass sie in diesem Zusammenhang in meiner Stadt organisiert wurde war für mich eine gute Gelegenheit, für die Demokratie auf die Straße zu gehen. Vorher gab es das nicht. Sollte es öfter geben.
Über die Vorwürfe gegenüber Correctiv möchte mich erst genauer informieren bevor ich das für mich einordne. Dass du das als "haarsträubenden Unsinn" bezeichnest, das ist für mich eine Meinung, kein Fakt.
Zitat von Timarete im Beitrag #8581Es ist eine Frage der Finanzierung. Ein Sozialstaat kann nur dann funktionieren, wenn die Waage zwischen Einzahlern und Empfängern halbwegs im Gleichgewicht ist. Das ist in den letzten Jahren aufgrund der schlechter werdenden wirtschaftlichen Bedingungen immer weniger der Fall, deswegen gehen jetzt die Verteilungskämpfe los.
Das ist Quatsch und Teil der Verdummungsstrategie. Die Superreichen werden immer reicher. Man könnte sie problemlos an der Finanzierung beteiligen. dann wäre mehr in den Kassen und es gäbe mehr für Investitionen in Infrastruktur und moderne Technologien. Das bisschen was der Sozialstaat benötigt fällt dann auch noch ab.
Zitat von Susanna im Beitrag #8593Viele Menschen mit denen ich spreche, glauben die Correctiv lüge bis heute, sie kennen die Gerichtsurteile gegen die Berichterstattung gar nicht.
Könnte nochmal jemand klar sagen, worin genau die "Lüge" von Correctiv bestand? Nach meinem Wissen bestand die "Lüge" genau darin, dass bestimmte Medien von Deportation sprachen, diese Vokabel aber nicht gefallen ist. Welche "Lüge" hat denn Correctiv bitte in die Welt gesetzt?
ZitatIch denke, es führt zu keinem guten Ergebnis, dem politischen Gegner Dummheit ("fällt auf Populisten rein") oder Bösartigkeit zu unterstellen, während man sich selbst für schlau und unmanipulierbar hält.
Komischerweise sind (fast?) immer nur die einen, die sich die Mühe machen, Behauptungen mal zu durchleuchten und auf den Prüfstand zu stellen, während die anderen nur die Lautstärke erhöhen.
Mir ist z.B. noch keine Richtigstellung untergekommen, die die glasklaren Analysen von AfDNee widerlegen würde, die auf Aussagen der AfD z.B. im Parteiprogramm beruhen.
ZitatMan kann immer auf lügen hereinfallen. Das gilt für jeden.
Wenn man aber primär auf Gefühl setzt und nicht analysiert, ist man anfälliger, als wenn man rational rangeht und das tut, worüber du dich so aufregst, Faktenchecks nämlich. Gucken, was in den Publikationen der Parteien alles so nachlesbar ist z.B.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #8598[...] Könnte nochmal jemand klar sagen, worin genau die "Lüge" von Correctiv bestand? [...]
Darum bitte ich auch noch einmal ausdrücklich, denn ich habe es trotz vieler wortreicher Beiträge zu dem Thema nicht verstanden. In den bisher gesetzten Links konnte ich auch nichts konkretes zum Inhalt der vorgeblichen Lüge erkennen. Also bitte mal konkret für uns Uninformierte: "Correctiv hatte geschrieben [Zitat]. Das ist nachweislich falsch. Richtig ist dagegen...[Quelle]."
Ich weise aus Gründen darauf hin, dass ich dieses Post ausschließlich als Userin verfasse.
"It has to be possible to feel the pain in one community without denying it to the other. It has to be!" John Oliver
Moderatorin in den Foren zu Beziehung und Sex, zu Kunst, Musik und Literatur, zu Politik und Tagesgeschen und zum Handwerken (warum auch immer). Ueberall sonst gilt: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
Zahlen und Fakten fehlen in den Beiträgen einiger Userinnen hier ja leider komplett. Es geht immer nur um Eindrücke, Meinungen und das Wiederholen populistischer Meinungen, vorsichtig ausgedrückt. Verbunden mit dem Herunterwerten rechtspopulistischer Tendenzen. (Ach, die paar...)
Da zucken sie zusammen, die Deutschen.
Tja, warum wohl?
"Der Vertrag von Versailles war ein harter Brocken" - ist das nur mir unangenehm aufgefallen?
Danke an Agathe, print, noBarbie und die anderen, die unermüdlich korrigieren.
Zitat von Flau im Beitrag #8600Also bitte mal konkret für uns Uninformierte: "Correctiv hatte geschrieben [Zitat]. Das ist nachweislich falsch. Richtig ist dagegen...[Quelle]."