Cowboy vs Law and Order ist aber auch ein Ding zwischen USA und Europa, oder?
In USA halt" Ein Mann muß tun, was ein Mann tun muß", etwa Familie, Haus, Hof vor feindseligen Eindringlingen selbst schützen, ggf. mit Waffengewalt. Bei uns wird bei Sicherheitsbedarf eher erwartet, dass der Zentralstaat Gefährder aller Art im Vorfeld identifiziert und abräumt.
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #7600 Umso schlimmer, dass auch Frauen dabei mitmachen.
Kann ich auch nicht nachvollziehen. aber ich vermute: die sind ins System eingestrickt und wollen so einen Mann. So einen machtvollen Nehmer. Finden die irgendwie geil, weil sie sich selber (gerne, tradiert) als machtloses Weibchen empfinden. Das war jetzt sehr stark küchenpsychologisiert, aber anders kann ich es mir nicht erklären, warum auch nur eine einzige Frau diesen orangenen Clown gut findet.
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Zitat von lenita im Beitrag #7601 In USA halt" Ein Mann muß tun, was ein Mann tun muß", etwa Familie, Haus, Hof vor feindseligen Eindringlingen selbst schützen, ggf. mit Waffengewalt. Bei uns wird bei Sicherheitsbedarf eher erwartet, dass der Zentralstaat Gefährder aller Art im Vorfeld identifiziert und abräumt.
Also ich hänge beiden Idealen nicht an. Ist jetzt auch ein bisschen sehr schwarzweiß.
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #7600 Umso schlimmer, dass auch Frauen dabei mitmachen.
Kann ich auch nicht nachvollziehen. ...
Natürlich nicht, da Du weder einer fundamenatlistisch-christlichen, sozialdarwinistischen oder libertären Weltsicht anhängst.
Oder ist das Problem, dass ihr immer noch glaubt, Frauen wären irgendwie per DNS klügere, empathischere, vernünftigere etc., also eben schlicht bessere Menschen sind?
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #7600 Umso schlimmer, dass auch Frauen dabei mitmachen.
Kann ich auch nicht nachvollziehen. aber ich vermute: die sind ins System eingestrickt und wollen so einen Mann. So einen machtvollen Nehmer. Finden die irgendwie geil, weil sie sich selber (gerne, tradiert) als machtloses Weibchen empfinden. Das war jetzt sehr stark küchenpsychologisiert, aber anders kann ich es mir nicht erklären, warum auch nur eine einzige Frau diesen orangenen Clown gut findet.
Er ist eben der Papa, der das Sagen hat, der zeig, wo es lang geht, und man sich einfach nur führen lassen muss. Ist doch schön bequem. Viel bequemer, als ich selbst Gedanken zu machen und Verantwortung zu übernehmen.
Zitat von Nicolo im Beitrag #7604 Oder ist das Problem, dass ihr immer noch glaubt, Frauen wären irgendwie per DNS klügere, empathischere, vernünftigere etc., also eben schlicht bessere Menschen sind?
Hatte ich echt mal. Aber jetzt nicht mehr. Ins System eingestrickt. Genau so saublöd wie ihre saublöden Kerle. Bessere Erklärung? Ich fürchte ja. Für mich erklärt dieses sich-einem-mächtigen-Kerl-unterordnen aus den 56454323 Jahren, in denen frau nichts, aber auch gar nichts zu melden hatte und die einzige Möglichkeit, nicht unterzugehen, sich an einen mächtigen Mann zu hängen war.
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Ich folge einer jungen Amerikanerin, die ein bisschen über ihr Land und überhaupt über Amerika erzählt oder auch Amerika und Europa oder Deutschland vergleicht, und im neuesten Beitrag ging es ums Heiraten.
Sie berichtet, junge Mädchen und Frauen darauf hinleben, den passenden Mann zu finden, um zu heiraten. Die Hochzeit soll der schönste Tag des Lebens werden.
Für mich als gestandene Mitteleuropäerin ist das für mich jenseits - das Ziel einer jeden Frau muss sein auf jeden Fall alleine im Leben zurechtzukommen. Alles andere ist ein zuckerle und Sahnehäubchen.
Oder ist das Problem, dass ihr immer noch glaubt, Frauen wären irgendwie per DNS klügere, empathischere, vernünftigere etc., also eben schlicht bessere Menschen sind?
Zitat von -franzi- im Beitrag #7607Und das scheint in den USA immer noch so zu sein.
Ich folge einer jungen Amerikanerin, die ein bisschen über ihr Land und überhaupt über Amerika erzählt oder auch Amerika und Europa oder Deutschland vergleicht, und im neuesten Beitrag ging es ums Heiraten.
Sie berichtet, junge Mädchen und Frauen darauf hinleben, den passenden Mann zu finden, um zu heiraten. Die Hochzeit soll der schönste Tag des Lebens werden.
Für mich als gestandene Mitteleuropäerin ist das für mich jenseits - das Ziel einer jeden Frau muss sein auf jeden Fall alleine im Leben zurechtzukommen. Alles andere ist ein zuckerle und Sahnehäubchen.
Ich denke, das ist auch bei vielen deutschen Frauen so. Heute mehr als vor 20 Jahren. Die hiesige Hochzeitsindustrie zeigt, das sie kein Nischendasein fristet.
Zitat von -franzi- im Beitrag #7607 ..... junge Mädchen und Frauen darauf hinleben, den passenden Mann zu finden, um zu heiraten. Die Hochzeit soll der schönste Tag des Lebens werden.
(hat mich schon bei dem (damals vor Jahren) ach so modernen Sex & the City genervt. Alles auf Mr Right ausgelegt, das war das Höchste) Ist hier auch so. Weitverbreitet.
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Das mit der Unterordnung der Frau hat m.E. schlicht damit zu tun, dass in diesen Ideologien eben "natürliche Rangfolgen" angenommen bzw. gesetzt und akzeptiert werden: Bestimmte Menschen über bestimmte andere Menschen ("Über-, Herren- und Untermenschen","Rasse", Ethnie, Religion etc.), Menschen generell über Geologie, Pflanzen und Tiere. Und Gott oder Götter über allen und allem.
M.E. können innerhalb der fundamentalchristlichen, sozialdarwinistischen oder libertären Ideologien auch durchaus Frauen Männern übergeordnet sein. Z.B. Mütter ihren Söhnen oder eben reichere, stärkere Frauen ärmeren, schwächeren Männern. Und wie die faktische Frau-Mann-Balance hinter verschlossenen Türen aussieht, das ist ja dann sowieso immer noch ein anderes Thema.
Ich hoffe, sie stehen nicht mal irgendwann vor den Trümmern ihrer Phantasien wie damals die Frauen in D. Ich vermisse da momentan wirklich mehr demokratische Frauenstimmen in den Medien als die, die man mal in den Socials liest. 🫤
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Erinnert Ihr Euch noch an den letzten australischen Prime Minister vor dem jetzigen, Scott Morrison? Der hat sich ja, kurz bevor er sein Amt verlor, als von Gott geleitet erklärt. Er war auch oberes Mitglied einer Hillsong Church. Gott habe ihm den Weg gezeigt, während seines Amtes. Er hat nun ein Buch geschrieben, speziell für den amerikanischen Markt, hier in AUS wird er wenig Umsatz machen. Eine Mischung aus Biografie, Bibelzitaten, Lobpreisungen und politischen Rückblicken, die so Einiges unter den Tisch fallen lassen. Das Vorwort hat Mike Pence geschrieben. Er lebt nun in den USA und arbeitet als Berater in einer Firma ‘American Global Strategies’, im Verteidigungssektor, dessen Gründer Sicherheitsberater unter Trump war. Gut, dass die Peinlichkeit weg ist, jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Labor die nächste Wahl wieder gewinnt, denn der andere Kandidat macht mir schlechte Laune, er ist auch ein harter Konservativer. Wahl ist 2025, momentane Umfragen zeigen 50/50 an, die Konservativen haben aufgeholt. Irgendwie scheinen viele Menschen weltweit zu glauben, eine starke Hand wird es schon richten.
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Danke für den link zu den "Müttern für den Führer". Es ist so absurd. Da ist es gut, das es Beispiele dafür gibt, das es ein solches Verhalten gibt. Sonst sagt ja jeder, das sei übertrieben.
Zitat von -franzi- im Beitrag #7607 ..... junge Mädchen und Frauen darauf hinleben, den passenden Mann zu finden, um zu heiraten. Die Hochzeit soll der schönste Tag des Lebens werden.
(hat mich schon bei dem (damals vor Jahren) ach so modernen Sex & the City genervt. Alles auf Mr Right ausgelegt, das war das Höchste)
Zitat von frangipani im Beitrag #7612Ich vermisse da momentan wirklich mehr demokratische Frauenstimmen in den Medien als die, die man mal in den Socials liest. ��
Die Omas gegen Rechts sind aktuell die größte Frauenbewegung Deutschlands und finden auch in den Medien entsprechend Aufmerksamkeit. Die Männer, die sich dort ebenfalls engagieren, stehen (ausnahmsweise) nicht im Vordergrund und nach meiner Beobachtung auch nicht im Fokus von Journalist:innen.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von Nicolo im Beitrag #7611 Und wie die faktische Frau-Mann-Balance hinter verschlossenen Türen aussieht, das ist ja dann sowieso immer noch ein anderes Thema.
Das sowieso.
Bei Vance, der mich zugegeben fasziniert* anders als Trump, könnte ich mir auch vorstellen, dass die Idee der "Rückkehr des verlorenen Sohnes" eine Rolle spielt.
Ich meine, seine Mutter war schwer drogenabhängig , er ist bei seiner Oma aufgewachsen, die wie er sagte, in ihrer Wohnung etliche "loaded handguns" aufbewahrt hatte, die man fand als die starb. Er hat eine Frau indischer Abstammung nach hinduistischem Ritual geheiratet (es kursieren Fotos im Netz) und hat Trump gehasst. Da ist vieles (bis auf die Handguns...) nicht das klassische konservative Ideal.
Ich kann nicht einschätzen wie kalkulierbar er ist......
*zur Sicherheit lieber noch: nicht im Sinne von gut finden
Zitat von Wendy im Beitrag #7578... Und weil sie größenwahnsinnig sind. ...
Größenwahnsinnig ist, wer sich Mächte oder Kräfte zudenkt, über die er oder sie de facto nicht verfügt. Insofern betrachte ich diese Leute nicht als größenwahnsinnig.
In meinen Augen sind sie es. Sie halten sich aufgrund materiellen Erfolges für auserlesen und maßen sich deshalb alles Mögliche an.
Zitat Und ich rate zur Vorsicht bei abschätzigen Bemerkungen über die USA. So viel anders läuft es in Europa oder D m.E. nämlich auch nicht.
Nun ja, ganz so weit sind wir noch nicht - aber wer weiß, was die Zukunft uns beschert ...
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Ja, schrecklich. Ich habe den deutlichen Eindruck, seine Aufgabe ist, eine evtl. Verkehrswende zu verhindern. Mitsamt dem Bahnvorstand arbeiten die alle ja eher für die Autoindustrie, insbesondere den Verbrennererhalt.
Mit Kriegen und Energiepolitik bei schwieriger Finanzlage möchte sich die Ampel aber offenbar möglichst nicht so viel damit beschäftigen. Schon sowieso nicht vor den Landtagswahlen? Evtl. kann ich letzteren Punkt sogar nachvollziehen, da ist sicher schwer zu punkten beim Wähler.
Zitat von frangipani im Beitrag #7612Ich vermisse da momentan wirklich mehr demokratische Frauenstimmen in den Medien als die, die man mal in den Socials liest. ��
Die Omas gegen Rechts sind aktuell die größte Frauenbewegung Deutschlands und finden auch in den Medien entsprechend Aufmerksamkeit. Die Männer, die sich dort ebenfalls engagieren, stehen (ausnahmsweise) nicht im Vordergrund und nach meiner Beobachtung auch nicht im Fokus von Journalist:innen.
Oh, sorry, NoBarbie - ich meinte in den USA. Ich bezog das noch auf die republikanischen Frauen
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Zu Wissing: Ich möchte noch weitere punkte aus der allerjüngsten zeit hinzufügen.
EM und die Bahn. Verspätungen, ausgefallene und überfüllte züge, umroutungen, gestrandete fans in signifikanter zahl. Das im ausland immer noch vorhandene image von Deutschland als effektiv, pünktlich und mit moderner technik wurde nachhaltig geschreddert. BBC
Die geplante stärkere praktische beteiligung an militärischen einsätzen, gerade im hinblick auf truppenverlegungen richtung West nach Ost (PESCO). Jetzt sieht Europa, dass die deutsche infrastruktur in miserablem zustand ist. Nicht nur Schiene; vor allem hunderte von brücken, die die belastung durch drüberfahrende militärfahrzeuge nicht aushalten würden.
Die miserablen Zustände der Bahn und der Brücken hat aber nicht nur Wissing zu verantworten, da haben die Vorgängerregierungen auch ihren Teil dazu beigetragen.
Die Bahn wieder in einen akzeptablen Zustand zu bringen, wird Jahrzehnte dauern. Bedeutet, ich fahre bis zu meinem Tod Auto.
Zitat von meistens-heiter im Beitrag #7623Die miserablen Zustände der Bahn und der Brücken hat aber nicht nur Wissing zu verantworten, da haben die Vorgängerregierungen auch ihren Teil dazu beigetragen.
Das sehe ich genauso. Ich sehe aber auch, dass Wissing sich nahtlos einreiht. Gut, er macht mal ansatzweise etwas, aber bei der erstbesten gelegenheit fällt er um und macht das gegenteil.
ZitatDie miserablen Zustände der Bahn und der Brücken hat aber nicht nur Wissing zu verantworten, da haben die Vorgängerregierungen auch ihren Teil dazu beigetragen.
Das ist völlig unbestritten. Viele sagen ja, die Bahn wurde seit 1994 mit Privatisierung und Börsengängigkeit konsequent runter gewirtschaftet. Ins Netz wurde viel zu wenig und immer hinterherlaufend investiert. Und das alles mit Ansage, denn Erfahrungen mit Privatisierungen in UK gab es schon in den 90ern.
Werbungen wie "Alle Wetter, die Bahn" "Alle sprechen vom Wetter, wir nicht" etc. sind ja heute nur noch als Satire zu verstehen.
Aber man hat doch den Eindruck, Wissing bemüht sich nach Kräften, den Zustand zu verlängern und dabei noch zu verschlechtern. Wann sollte das noch mal klappen mit dem Deutschlandtakt? 2075 oder so? Da denkt man doch manchmal, man ist im falschen Film.