Zitat von Nordsee im Beitrag #7194An den öffentlichen Ladesäulen ist der Strom fast doppelt so teuer wie an der heimischen Wallbox. Daran müsste dringend etwas geändert werden. Es mangelt nicht an Ladesäulen, aber die Preise sind viel zu hoch.
Das kann man so pauschal nicht sagen (siehe die Fettung von mir) - ich jedenfalls fahre regelmäßig eine Strecke, da muss man die Dinger suchen und wenn man eine findet, heißt das nicht, dass die Zahlung problemlos möglich ist (Systemprobleme) oder Preis und Wartezeiten konkurrenzfähig sind. Und zu teuer sind die Dinger auch, kleine Wagen kaum zu kriegen... Nee, lass man. Da hat man das Pferd von hinten aufgezäumt und dann noch keine vernünftige Förderung zustande gebracht und jetzt wird geheult.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #7198Mit "der andere soll aber zuerst" kommen wir nicht weiter. Das ist Kindergarten. Klimaschutz sollte in unser alle Interesse sein, "nach mir die Sintflut" ist inakzeptabel
War klar, dass das kommt, aber du hast natürlich Recht: Es gibt überhaupt keinen Grund, warum das Tempolimit nicht sofort eingeführt wird. Wie gesagt, kostet nur eine kleine Gesetzesänderung.
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #7196Und dann das Konzept Geldstrafe bei Nichterfüllung der Verpflichtung - inwieweit wäre eine Strafzahlung für die Sanierung des fraglichen Hauses vorteilhaft?
Bereits heute kann es zu monetären Konsequenzen kommen, wenn man seinen Verpflichtungen nicht nachkommt - warum sollte es ausgerechnet hier anders sein?
Weil man dann auf lächerliche Weise dokumentiert, dass einem das Klima dann doch nicht so wichtig ist.
Zitat von ereS im Beitrag #7187[quote=Agathe13|p1198667]Nach 30 Jahren ist für viele alte Ölheizungen und Gasheizungen Schluss im Heizungskeller! Geregelt ist diese Austauschpflicht für alte Heizkessel im Gebäudeenergiegesetz (GEG 2024)
Joh. Aber das Heizungsgesetz der Ampel beinhaltet das nicht - das schon vorher beschlossen worden.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #7198Mit "der andere soll aber zuerst" kommen wir nicht weiter. Das ist Kindergarten. Klimaschutz sollte in unser alle Interesse sein, "nach mir die Sintflut" ist inakzeptabel
War klar, dass das kommt, aber du hast natürlich Recht: Es gibt überhaupt keinen Grund, warum das Tempolimit nicht sofort eingeführt wird. Wie gesagt, kostet nur eine kleine Gesetzesänderung.
Ich wäre dafür, da rennst du bei mir offene Türen ein. Aber solange der Lindner mit von der Partie ist, wird das nix.
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #7196Und dann das Konzept Geldstrafe bei Nichterfüllung der Verpflichtung - inwieweit wäre eine Strafzahlung für die Sanierung des fraglichen Hauses vorteilhaft?
Bereits heute kann es zu monetären Konsequenzen kommen, wenn man seinen Verpflichtungen nicht nachkommt - warum sollte es ausgerechnet hier anders sein?
Weil man dann auf lächerliche Weise dokumentiert, dass einem das Klima dann doch nicht so wichtig ist.
Was wäre denn dein Vorschlag, wie man die Einhaltung durchsetzen soll?
Gar nicht. Ich halte das ganze Gesetz (und das Vorgängergesetz ebenso) für eine Schnapsidee, weil Aufwand und Wirkung auf das Weltklima in keinem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. So etwas würde sich von selbst regeln, indem man allem, was mit Energie zu tun hat, angemessene Preise gibt (das gilt natürlich auch für Kerosin >:->). Aber so ein Gesetz sieht natürlich mehr nach "die tun was fürs Klima" aus.
Zitat von Nordsee im Beitrag #7194An den öffentlichen Ladesäulen ist der Strom fast doppelt so teuer wie an der heimischen Wallbox. Daran müsste dringend etwas geändert werden. Es mangelt nicht an Ladesäulen, aber die Preise sind viel zu hoch.
Das kann man so pauschal nicht sagen (siehe die Fettung von mir) - ich jedenfalls fahre regelmäßig eine Strecke, da muss man die Dinger suchen und wenn man eine findet, heißt das nicht, dass die Zahlung problemlos möglich ist (Systemprobleme) oder Preis und Wartezeiten konkurrenzfähig sind. Und zu teuer sind die Dinger auch, kleine Wagen kaum zu kriegen... Nee, lass man. Da hat man das Pferd von hinten aufgezäumt und dann noch keine vernünftige Förderung zustande gebracht und jetzt wird geheult.
Ich kenne 2 Mieter, die ihr E-Auto nach einem Jahr entnervt wieder verkauft haben. Das Laden war ihnen zu kompliziert und zu teuer. Der Verkauf gestaltete sich schwierig, Händler winkten ab, private Interessenten gab es kaum oder sie erwarteten irrwitzige Preisnachlässe.
So wird das jedenfalls nichts mit der Verkehrswende.
Ja, das kommt noch obendrauf. Solche Stories habe ich auch schon mehrfach gehört. Es gibt eben kein Gesamtkonzept, nur ein Ideechen hier, ein anderes, halbes dort; dann wieder doch nicht ...
Immerhin sind jetzt endlich die E-Fuels verfügbar. Hat ja auch lang genug gedauert bis die erlaubt waren. Ich hab selber noch keine Tankstelle entdeckt mit E-Fuel, las aber letzthin, dass der ADAC berichtete, dass sie nur unwesentlich teurer seien als Diesel. Und bei meinem Edeka kann Altfett abgegeben werden für die E-Fuels.
Bei uns in der Innenstadt gibt es nur in den Parkhäusern Lademöglichkeiten. Da zahlt man zum hohen Strompreis auch noch zusätzlich Parkgebühren.
Neulich gehört: Ein E-Auto Fahrer hatte sein Auto nachts an eine Ladestation angeschlossen und bekam einen Strafzettel über 20 €, weil er das Auto nicht nach 4 Stunden wieder weggefahren hat. Um 1 Uhr nachts! Sowas geht doch völlig an der Lebensrealität vorbei.
Ich meine aber, mal gelesen zu haben, dass die Heizkraft dieser Klimageräte begrenzt ist. Als vollwertige Heizung in kalten Gegenden taugen die also eher nicht.
Kommt eher auf die Größe des Gebäudes an, würde ich meinen. Wir haben in dem (sehr alten) Haus in Bosnien so ein Gerät. Kann heizen und kühlen. In diesem Ort sind -für deutsche Verhältnisse- strenge Winter und heiße Sommer nicht selten. Trotzdem ist es ausreichend warm- 20 Grad sind kein Problem. Es ist aber klein- 70qm, 4 Zimmer, Bad. Warmwasserbereitung mit Durchlauferhitzern, Strom kostet fast nichts. Die Küche ist am, nicht im Haus- ist da nicht selten. Ähnlich wie ein Wintergarten. Die ist Sommer wie Winter von alleine warm:)
Für ein normal großes deutsches EFH mit 140 bis 200qm wäre diese Anlage aber vermutlich zu klein.
Zitat von ereS im Beitrag #7187Geregelt ist diese Austauschpflicht für alte Heizkessel im Gebäudeenergiegesetz (GEG 2024)
Das in diesem Punkt nur weiterführte, was in den Vorgängergesetzen schon enthalten war.
Ich habe aufgrund dieser Regelung zweimal eine neue Heizung einbauen lassen: im EFH wurde eine alter Öler durch eine moderne Gasheizung ersetzt (sinnvoll), in der ETW eine gut funktionierende 30 Jahre alte Gastherme durch ein baugleiches Modell (Schwachsinn).
Dieses Gesetz war schon immer Käse, das ist keine Errungenschaft der aktuellen Regierung.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
es ist eh laecherlich, was hier in d veranstaltet wird solange in dubai fussballstadien klimatisiert werden etliche laender noch neue atomkraftwerke bauen man in asien beobachten kann das hinten das klimageraet laeuft und vorne die tuer den ganzen tag offensteht und in den usa nach wie vor spritschleudern unterwegs sind
ist das abgestrampel hier in d nur ein tropfen auf den heissen stein fuer das der buerger gegaengelt und mit kosten belastet werden die unverhaeltnissmaessig hoch sind, und unterm strich den kleinen mann am meisten trifft…
alone we can do soo little together we can do so much
Zitat von ereS im Beitrag #7216es ist eh laecherlich, was hier in d veranstaltet wird solange in dubai fussballstadien klimatisiert werden etliche laender noch neue atomkraftwerke bauen man in asien beobachten kann das hinten das klimageraet laeuft und vorne die tuer den ganzen tag offensteht und in den usa nach wie vor spritschleudern unterwegs sind
ist das abgestrampel hier in d nur ein tropfen auf den heissen stein fuer das der buerger gegaengelt und mit kosten belastet werden die unverhaeltnissmaessig hoch sind, und unterm strich den kleinen mann am meisten trifft…
Klar, "erst sollen die anderen... sonst beweg ich mich gar nicht". Es ist schade, dass dir die Zukunft kommender Generationen egal ist, aber dann steh doch dazu, statt dich hinter dem zu verstecken, was andere Länder tun oder lassen.
Was sollen solche Stammtischparolen? Es liegt doch wohl auf der Hand, dass man sinnvolle Maßnahmen ergreifen sollte und das große Ganze im Blick haben. Es ist wohl niemand dagegen, etwas für das Klima zu tun, aber die Verhältnisse müssen schon nachvollziehbar sein. Auch wenn es dir nicht gefällt: Wenn jeder kleine Häuslebesitzer in Deutschland sein Haus klimaneutral umrüsten würde, ginge der Effekt auf das Weltklima vermutlich gegen Null. Solange die Staaten nicht zusammenarbeiten und in großem Still (!) von allen (!) Maßnahmen ergriffen wird, ist das Klima wohl kaum zu retten.
Oder andere Stümpereien: Kindergrundsicherung - erst mal 5.000 Beamte einstellen, um diesen Unfug zu verwalten?
Dass die Bürger sich da verarscht fühlen, wundert dich wirklich?
"Die gesamte ärmere Hälfte der deutschen Bevölkerung hatte 2019 einen Anteil am Klimawandel von 5,4 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Kopf. Das einkommensstärkste Prozent brachte es auf mehr als 15-mal so viel: 83,3 Tonnen. " https://www.deutschlandfunk.de/klimawand...83%2C3%20Tonnen.
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #7218Was sollen solche Stammtischparolen? Es liegt doch wohl auf der Hand, dass man sinnvolle Maßnahmen ergreifen sollte und das große Ganze im Blick haben. Es ist wohl niemand dagegen, etwas für das Klima zu tun, aber die Verhältnisse müssen schon nachvollziehbar sein. Auch wenn es dir nicht gefällt: Wenn jeder kleine Häuslebesitzer in Deutschland sein Haus klimaneutral umrüsten würde, ginge der Effekt auf das Weltklima vermutlich gegen Null. Solange die Staaten nicht zusammenarbeiten und in großem Still (!) von allen (!) Maßnahmen ergriffen wird, ist das Klima wohl kaum zu retten.
Die Zusammenarbeit von allen funktioniert aber nicht, wenn z.B. Deutschland als viertgrößte Industrienation, als größtes und wirtschaftsstärkstes Land der EU, sich hinstellt und sagt "also wir machen gar nichts, macht doch eh keinen Unterschied, macht ihr anderen mal." Wir haben das mit verursacht, wir haben von Wohlstand profitiert, jetzt müssen wir die Suppe mit auslöffeln und nicht auf andere zeigen, die es gefälligst richten sollen.
Zitat von Lilith10 im Beitrag #7219"Die gesamte ärmere Hälfte der deutschen Bevölkerung hatte 2019 einen Anteil am Klimawandel von 5,4 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Kopf. Das einkommensstärkste Prozent brachte es auf mehr als 15-mal so viel: 83,3 Tonnen. " https://www.deutschlandfunk.de/klimawand...83%2C3%20Tonnen.
Guck an. Aber da will man nicht ran ... komisch aber auch ...
Zitat von Agathe13 im Beitrag #7222Die Zusammenarbeit von allen funktioniert aber nicht, wenn z.B. Deutschland als viertgrößte Industrienation, als größtes und wirtschaftsstärkstes Land der EU, sich hinstellt und sagt "also wir machen gar nichts, macht doch eh keinen Unterschied, macht ihr anderen mal." Wir haben das mit verursacht, wir haben von Wohlstand profitiert, jetzt müssen wir die Suppe mit auslöffeln und nicht auf andere zeigen, die es gefälligst richten sollen.
Dagegen ist im Prinzip auch nichts einzuwenden. Aber eben nicht auf dem Rücken der Normalos, die jetzt für die jahrzehntelangen Fehlentscheidungen der Regierungen zahlen sollen. Und nicht mit idiotischen Maßnahmen, die absehbar nur Geld kosten, aber wenig bis nix bringen. Und da bin ich wieder beim Tempolimit: Wenn eine Regierung nicht mal in der Lage ist, eine fast kostenlose Maßnahme auf den Weg zu bringen (eben mit deiner Argumentation, dass irgendjemand anfangen muss), warum um alles in der Welt sollte dann der Bürger einverstanden sein, viel Geld auszugeben? Aber immerhin hat sich eine Lobby darüber gefreut .. klar, dass die gerade gar nicht glücklich sind, wenn nun zurückgerudert wird ...