Zitat von Mingararin im Beitrag #7050 Dass man das so labeduddelig Chancen gerade für dt. AG vergehen lässt, ist mir ein Rätsel. Wohl Bürokratiemonster mal wieder.
Ich glaube, viel liegt auch daran, dass wir nicht als die angesehen wollen, die Forderungen stellen. Das geht bei Politikern los und endet aber auch beim Sachbearbeiter. Ich habe in einem anderen Beitrag gesehen (kann aber auch der gleiche gewesen sein), wie MitarbeiterInnen vom Jobcenter mit Langzeit-Bürgergeld Empfängern umgingen. Diese hatten (in diesem Bericht, bei diesem Jobcenter) vierteljährlich einen Termin beim Jobcenter. Die Quote derer, die zu diesen Terminen nichtmal erscheinen, war hoch. Ich kann die genauen Zahlen nicht mehr sagen, aber sie war hoch. Daraufhin riefen die Mitarbeiterinnen vom Job Center die Kunden an, um sie darauf hinzuweisen, dass sie den Termin versäumt haben. In einem liebevollen und säuselndem Ton wurde nachgefragt. Es war 9:30 Uhr und es war deutlich erkennbar, dass derjenige einfach verschlafen hatte. Das war aber ja nicht das erste Mal. Ich frage mich, was sowas bringen soll. Wenn es Bürgergeld Bezieher gibt, die einfach nicht arbeiten wollen, dann kann man die auch lassen und muss keine hart erarbeiteten Steuergelder dafür ausgeben, denen Dienste anzubieten, die sie gar nicht wollen. Was ja nicht heißt, dass man nichts anbieten muss, wenn sie es sich anders überlegen und tatsächlich die Unterstützung des Job Centers brauchen.
Ich glaube, wir vermitteln einfach nicht klar genug, welche Erwartungshaltung wir haben. Und ja, ich finde, da muss man auch mal praktisch denken: das, was ich oben beschrieben habe. Das kann nicht sein, dass UkrainerInnen hier zwölf Monate und länger auf einen Sprachkurs warten. Die Sprache Deutsch kann man in Deutschland sehr gut auch anders erlernen. Wenn man denn die Motivation dazu hat. Den einzelnen Menschen kann man nicht mal einen Vorwurf machen. Sie nehmen einfach in Anspruch, was Ihnen angeboten wird.
Mein Psychologe meinte, ich solle spazierengehen, wenn ich wütend bin. Langer Rede kurzer Sinn: ich bin jetzt in Italien.
Ich würde jetzt eine Filmszene (auch in einem Dokufilm!) nicht als Pars pro toto nehmen. Egal um was es ginge.
Ich finde aber, dass der Paradigmenwechsel, der sich auch in Umgangston und Respekt zeigen kann, bei "fördern und fordern" durchaus bemerkbar ist. Die Hartz Gelder und Methoden von Peter Hartz ausgedacht, der dann ja bedauerlicherweise in Verruf geriet und in den Ruf korrupt und kriminell zu sein, fand ich immer verkehrt.
Ich halte ehrlich gesagt für normal, dass eine Mitarbeiterin vom Jobcenter höflich und freundlich mit ihren Kunden spricht. Insbesondere, wenn sie das bei laufender Kamera tut. Was denn sonst?
Ich gebe dir ja recht, man könne das belassen. ICH bin ja eh für das bedingungslose Grundeinkommen. Das allerdings anstatt ALLER! weiterer Subventionen. Ich gebe dir auch recht, das wäre womöglich für die Volkswirtschaft günstiger, weil man den "Apparat" an Verwaltung und Personal komplett spart.
Ein Paradigmenwechsel in den Sozialversicherungen erscheint mir unabdingbar, die Rentenversicherung kracht zusammen, die Pflege und KV sowieso. Der Wechsel wird kommen, wie der Klimawandel, ob man dran glaubt oder nicht.
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #7051Das kann nicht sein, dass UkrainerInnen hier zwölf Monate und länger auf einen Sprachkurs warten.
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Es kann nicht sein, dass Ukrainer:innen nur ein Jahr, wenn überhaupt, auf einen Sprachkurs warten, während Geflüchtete aus anderen Ländern nach zwei Jahren noch nicht mal einen Termin in Aussicht haben, weil z. B. hier in NRW die Landesregierung zusätzliche Gelder bereit gestellt hat für Sprach-und Integrationsangebote ausschließlich für Menschen aus der Ukraine.
Von all den Problemen bei der Arbeitsvermittlung und Arbeitsaufnahme von Ukrainer:innen abgesehen, es kann nicht sein, dass hier nicht erwerbstätige Menschen in die von Putins Angriffskrieg betroffene Ukraine zurückgeschickt werden sollen, weil priviligierte Männer, die sich fälschlich mit der Bezeichnung "christlich-sozial" schmücken, befinden, dass es dort "sichere" Regionen gebe.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
ZitatVon all den Problemen bei der Arbeitsvermittlung und Arbeitsaufnahme von Ukrainer:innen abgesehen, es kann nicht sein, dass hier nicht erwerbstätige Menschen in die von Putins Angriffskrieg betroffene Ukraine zurückgeschickt werden sollen, weil priviligierte Männer, die sich fälschlich mit der Bezeichnung "christlich-sozial" schmücken, befinden, dass es dort "sichere" Regionen gebe.
Klar, das ist Populismus in Reinform. Sowieso, solange der Krieg andauert.
Zitat von noBarbie im Beitrag #7053[q Es kann nicht sein, dass Ukrainer:innen nur ein Jahr, wenn überhaupt, auf einen Sprachkurs warten, während Geflüchtete aus anderen Ländern nach zwei Jahren noch nicht mal einen Termin in Aussicht haben, weil z. B. hier in NRW die Landesregierung zusätzliche Gelder bereit gestellt hat für Sprach-und Integrationsangebote ausschließlich für Menschen aus der Ukraine.
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Da sprichst du ein schwieriges Thema an! Die Wut und der Neid vieler Migranten untereinander und aufeinander.
Schwierig, damit umzugehen. Wäre im Grunde einen eigenen Strang wert.
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Andersherum; Wenn von 1,15 Mio Geflüchteten aus der Ukraine ca. 350.000 Minderjährige sind - bleiben ca. 750.000 Erwachsene, darunter auch Menschen im Rentenalter. 20 bis 25 Prozent sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bleibt ca. eine halbe Million im Bürgergeldbezug? Was ist mit den Frauen, deren Mann tatsächlich im Kampfeinsatz ist? Bekommen die keinen Sold? Oder kommt man damit wegen Währung und Kaufkraft nicht weit?
Zitat von Mingararin im Beitrag #7055 Da sprichst du ein schwieriges Thema an! Die Wut und der Neid vieler Migranten untereinander und aufeinander.
Schwierig, damit umzugehen. Wäre im Grunde einen eigenen Strang wert.
Warum unterstellst du mir, ich hätte "Wut und Neid vieler Migrant:innen untereinander" angesprochen, die ich gar nicht erlebe? Ich habe lediglich die Ungleichbehandlung von Ukrainier:innen und Geflüchteten aus anderen Ländern beschrieben.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Ich glaube, dass hier vor allem Fachkräfteressourcen sozusagen verschwendet werden. Alle Arbeitgeber jammern permanent, dass sie keine brauchbaren Mitarbeiter finden - da könnten welche sein.
Zitat von lenita im Beitrag #7056... Was ist mit den Frauen, deren Mann tatsächlich im Kampfeinsatz ist? Bekommen die keinen Sold? Oder kommt man damit wegen Währung und Kaufkraft nicht weit?
... Grund-Wehrsold für alle ukrainischen Soldaten: 20.000 Hrywnja (490 Euro) Soldaten an der Front: 100.000 Hrywnja (2.500 Euro) Soldaten, die nicht direkt an den Kämpfen beteiligt sind: 30.000 Hrywnja (737 Euro) Soldaten der Flugabwehr: ebenfalls 30.000 Hrywnja (737 Euro) Soldaten im Hinterland: keine Frontzulagen ... Fragt sich, ob alle Militärangehörigen rundum versorgt werden, also selbst wenig Geld brauchen.
Und dann gibt es all die Männer, die zwar dienstverpflichtet sind, aber nicht im Militär - insbesondere in der Logistik und den Versorgungswerken (Strom, Wasser etc.).
Es kann sein, dass die Arbeitsagenturen keine Vermittlungen ohne Kurs vornehmen. Aber die Leute sind nicht gehindert, sich ohne Arbeitsagentur einen Job zu suchen. Es ist natürlich einfacher, sich nicht selbst zu bewegen und darauf zu warten, dass der Staat alles regelt.
Zitat von Mingararin im Beitrag #7055 Da sprichst du ein schwieriges Thema an! Die Wut und der Neid vieler Migranten untereinander und aufeinander.
Schwierig, damit umzugehen. Wäre im Grunde einen eigenen Strang wert.
Warum unterstellst du mir, ich hätte "Wut und Neid vieler Migrant:innen untereinander" angesprochen, die ich gar nicht erlebe? Ich habe lediglich die Ungleichbehandlung von Ukrainier:innen und Geflüchteten aus anderen Ländern beschrieben.
? Ich unterstelle dir nichts. Warum bist du nur so schnell an der Zündung? Es ist ein schwieriges und wichtiges Thema. Das schilderst du. Die einen kriegen schneller, was andere nicht so schnell erhalten. Das sorgt für Konflikte. Ich erlebe die tagtäglich, denn in meinen Metiers habe ich mit Migranten aus ALLER Herren Länder zu tun. Und die werden ungleich versorgt.
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Zitat von lenita im Beitrag #7058Ich glaube, dass hier vor allem Fachkräfteressourcen sozusagen verschwendet werden. Alle Arbeitgeber jammern permanent, dass sie keine brauchbaren Mitarbeiter finden - da könnten welche sein.
zumindest geht das alles aneinander vorbei. Was allen beteiligten Akteuren schadet. Der Volkswirtschaft, Unternehmen, Behörden, den Menschen.
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Zitat von Mingararin im Beitrag #7052Ich würde jetzt eine Filmszene (auch in einem Dokufilm!) nicht als Pars pro toto nehmen. Egal um was es ginge.
Ich wollte sagen, wo ich meine Weisheiten her habe. Es geht um ein Beispiel. Ich glaube, das kann man schon abstrahieren und hochrechnen, denn wenn die schon sagen, dass viele (ich weiß die Zahl nicht mehr, war aber hoch!) Bürgergeldbezieher im Langzeitbezug ihre Termine nicht einhalten, dann lässt sich schon annehmen, dass das anderswo auch so ist.
ZitatIch finde aber, dass der Paradigmenwechsel, der sich auch in Umgangston und Respekt zeigen kann, bei "fördern und fordern" durchaus bemerkbar ist. Die Hartz Gelder und Methoden von Peter Hartz ausgedacht, der dann ja bedauerlicherweise in Verruf geriet und in den Ruf korrupt und kriminell zu sein, fand ich immer verkehrt.
Naja, der Ruf ist nicht von ungefähr, er wurde ja schuldig gesprochen. Aber das war natürlich Wasser auf die Mühlen derer, die die Reform schlecht fanden. Fakt war, ohne wäre es nicht gegangen. Man hätte sie vielleicht anders gestalten können, aber nicht ohne dass man Leuten auf die Füße tritt.
ZitatIch halte ehrlich gesagt für normal, dass eine Mitarbeiterin vom Jobcenter höflich und freundlich mit ihren Kunden spricht. Insbesondere, wenn sie das bei laufender Kamera tut. Was denn sonst?
Echt jetzt? Ich schrieb von „säuselnd“. Das ist was anderes als höflich und freundlich. Es ging mir auch um den Inhalt. Es kam überhaupt kein Wort von „Sie bekommen einen neuen Termin. Ich bitte Sie, diesen einzuhalten, ansonsten wird ihr Bürgergeld gekürzt“. Nix. Jemanden, der nicht kooperiert, den muss man nicht ansäuseln. Finde ich.
ZitatIch gebe dir ja recht, man könne das belassen. ICH bin ja eh für das bedingungslose Grundeinkommen. Das allerdings anstatt ALLER! weiterer Subventionen. Ich gebe dir auch recht, das wäre womöglich für die Volkswirtschaft günstiger, weil man den "Apparat" an Verwaltung und Personal komplett spart.
An die Einsparungen im Apparat glaube ich überhaupt nicht. Das ist genau das, was ich meine: es wird immer wieder heißen, man müsse doch die Leute unterstützen und deshalb dieses bereitstellen und jenes. Ich glaub nicht mehr an die Sinnhaftigkeit des aktiven Hinterhertragens von Unterstützung, jedenfalls nicht mit dem heutigen Maß, der Aufwand übersteigt den Erfolg mMn. Wer Hilfe möchte, soll sie bekommen, aber er sollte schon selber darum bitten.
Mein Psychologe meinte, ich solle spazierengehen, wenn ich wütend bin. Langer Rede kurzer Sinn: ich bin jetzt in Italien.
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #7051Das kann nicht sein, dass UkrainerInnen hier zwölf Monate und länger auf einen Sprachkurs warten.
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Es kann nicht sein, dass Ukrainer:innen nur ein Jahr, wenn überhaupt, auf einen Sprachkurs warten, während Geflüchtete aus anderen Ländern nach zwei Jahren noch nicht mal einen Termin in Aussicht haben, weil z. B. hier in NRW die Landesregierung zusätzliche Gelder bereit gestellt hat für Sprach-und Integrationsangebote ausschließlich für Menschen aus der Ukraine.
Ich kann mich gerne noch genauer ausdrücken, wenn nicht rübergekommen ist, was ich meine: ich erwarte, dass jemand, der hierher kommt, um hier zu leben (also länger als als Tourist) und der vom Staat alimentiert ist, aus eigenem Antrieb alle Möglichkeiten nutzt, um die Sprache zu lernen. Alle Möglichkeiten nutzt, um ein nützliches Mitglied der Gesellschaft hier zu werden, also auch zu arbeiten. Dazu gehört der Spracherwerb und ich finde, das ist schon auch eine Holschuld desjenigen, der hier lebt, vor allem, wenn er vom Staat alimentiert wird.
Zitat Von all den Problemen bei der Arbeitsvermittlung und Arbeitsaufnahme von Ukrainer:innen abgesehen, es kann nicht sein, dass hier nicht erwerbstätige Menschen in die von Putins Angriffskrieg betroffene Ukraine zurückgeschickt werden sollen, weil priviligierte Männer, die sich fälschlich mit der Bezeichnung "christlich-sozial" schmücken, befinden, dass es dort "sichere" Regionen gebe.
Das versteht sich von selbst.
Mein Psychologe meinte, ich solle spazierengehen, wenn ich wütend bin. Langer Rede kurzer Sinn: ich bin jetzt in Italien.
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #7066[ Es kam überhaupt kein Wort von „Sie bekommen einen neuen Termin. Ich bitte Sie, diesen einzuhalten, ansonsten wird ihr Bürgergeld gekürzt“.
Ich bin jetzt zu faul zu suchen, aber ich glaub, das geht so (einfach) nicht (mehr).
Das ist der Paradigmenwechsel. Kürzungen gehen nur noch in wenigen Extremfällen und auch nur noch vereinzelt und nicht als "Erziehungsmaßnahme". Das hat das BVG beendet. Zurecht. Wir sind die Bundesrepublik Deutschland und nicht der städtische Kindergarten.
Aber gut, sagen kann man viel. Wenn der Gesprächspartner aber am anderen Ende sein! Gespräch aufnimmt (Begründung "bin immer so aufgeregt, kann mir immer so schlecht merken, was die sagen") und dann vorlegt, dass die Dame vom JC ihn am Telefon bedroht, wenn er krank ist und (bla bla bla)
Glaub mir, ich kenne Schafe und Wölfe mit den jeweils anderen Pelzen.
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #7066... Ich schrieb von „säuselnd“. Das ist was anderes als höflich und freundlich. Es ging mir auch um den Inhalt. Es kam überhaupt kein Wort von „Sie bekommen einen neuen Termin. Ich bitte Sie, diesen einzuhalten, ansonsten wird ihr Bürgergeld gekürzt“. Nix. Jemanden, der nicht kooperiert, den muss man nicht ansäuseln. Finde ich. ...
Ich bin ja sonst notorisch auf Seiten des BG-Empfänger:innen, aber bei sowas stimme ich Dir zu. Das Allerätzendste ist doch: irgendwer anders hat vielleicht gerade ein akutes Problem oder Redebedarf. Und kriegt keinen zeitnahen Termin, weil ja keiner frei ist.
Aber wäre ich Jobcenter-Mitarbeiter, dann würde ich im Beisein eines Fernsehteams vermutlich auch kein Wort über Sanktionen verlieren. Muss ja auch nicht, denn dass solches Verhalten sanktionsauslösend sein kann, steht meines Wissens in jedem Bescheid und jeder Einladung drin. Die Frau kann also ohne Weiteres vor der Kamera säuseln und dem nicht Kooperierenden die Kürzung per Mausklick zukommen lassen.
Auch Meldeversäumnisse können nach wie vor sanktioniert werden: Erster Verstoß: 10% für einen Monat Zweiter Verstoß: 20% für zwei Monate Dritter Verstoß: 30% für drei Monate
Auch Meldeversäumnisse können nach wie vor sanktioniert werden: Erster Verstoß: 10% für einen Monat Zweiter Verstoß: 20% für zwei Monate Dritter Verstoß: 30% für drei Monate
Finde ich auch richtig so.
ja, genau, und nur bezogen auf den Regelbedarf. Und als "kann" Bestimmung. Was einen Paradigmenwechsel zum "Hartz-Regime " darstellte. Auch das "Verstoß gegen Mitwirkungspflicht" ist wachsweich inzwischen. Hartz hat ja der SPD immens geschadet. Davon haben sie sich nicht erholt.
Danke, dass du für mich gesucht hast! Super Service, wärst du meine Sekretärin, ich würde mit dir sehr zufrieden sein
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #7066[ Es kam überhaupt kein Wort von „Sie bekommen einen neuen Termin. Ich bitte Sie, diesen einzuhalten, ansonsten wird ihr Bürgergeld gekürzt“.
Ich bin jetzt zu faul zu suchen, aber ich glaub, das geht so (einfach) nicht (mehr).
Das ist der Paradigmenwechsel. Kürzungen gehen nur noch in wenigen Extremfällen und auch nur noch vereinzelt und nicht als "Erziehungsmaßnahme". Das hat das BVG beendet. Zurecht. Wir sind die Bundesrepublik Deutschland und nicht der städtische Kindergarten.
Gut, Letzteres kann man so oder anders sehen. Stimmt, Sanktionen werden kaum noch ausgesprochen, warum dann einen Termin verschicken und warum dann in säuselndem Ton hinterher telefonieren, wenn derjenige gar nicht kommen will? Wenn beide genau wissen, dass er ihr eigentlich sagen könnte „go fuck yourselves“? Dafür setzen wir MitarbeiterInnen ein und anderswo fehlen sie? Wo sie was bewirken könnten?
Mein Psychologe meinte, ich solle spazierengehen, wenn ich wütend bin. Langer Rede kurzer Sinn: ich bin jetzt in Italien.
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #7072 warum dann in säuselndem Ton hinterher telefonieren, wenn derjenige gar nicht kommen will? Wenn beide genau wissen, dass er ihr eigentlich sagen könnte „go fuck yourselves“? Dafür setzen wir MitarbeiterInnen ein und anderswo fehlen sie? Wo sie was bewirken könnten?
weils Fernsehen da ist?
Wie gesagt, ich wäre für Bedigungslsoes Grundeinkommen und sonst: nichts. Keinerlei andere Leistungen.
Spart den gesamten "Apparat" an Verwaltung von Transferleistungen ein. Gut, was machen die dann? könnte man sich fragen
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Zitat von Mingararin im Beitrag #7071... ja, genau, und nur bezogen auf den Regelbedarf. Und als "kann" Bestimmung. Was einen Paradigmenwechsel zum "Hartz-Regime " darstellte. Auch das "Verstoß gegen Mitwirkungspflicht" ist wachsweich inzwischen. ... Danke, dass du für mich gesucht hast! Super Service, wärst du meine Sekretärin, ich würde mit dir sehr zufrieden sein
Wäre ich Dein Sekretär (denn umoperieren ließe ich mich nicht), würdest Du jetzt sehr streng-knarzig Folgendes kassieren: "Ich habe den Scheiss nicht rausgesucht, damit Sie ihn nicht lesen."
Inhaltlich also kurz: "Nö." Tut aber nix zur Sache. Der wirklich wesentliche Unterschied zwischen Hartz4 und Bürgergeld ist m.E. die Abkehr vom Vermittlungsvorrang. Früher: möglichst schnell vermitteln, egal wohin, egal, ob richtiger Job oder nur Aufstockung, egal, mit welcher Dauer und Perspektive. Heute: so qualifizieren, dass bei Vermittlung eine Langzeitperspektive in voller Erwerbstätigkeit entsteht.
Insbesondere bei jüngeren Bürgergeld-Empfänger:innen halte ich das für sehr viel sinnvoller.
ZitatGrund-Wehrsold für alle ukrainischen Soldaten: 20.000 Hrywnja (490 Euro) Soldaten an der Front: 100.000 Hrywnja (2.500 Euro) Soldaten, die nicht direkt an den Kämpfen beteiligt sind: 30.000 Hrywnja (737 Euro) Soldaten der Flugabwehr: ebenfalls 30.000 Hrywnja (737 Euro) Soldaten im Hinterland: keine Frontzulagen ...
Okay, danke. Die direkt im Einsatz sind, könnten ja vielleicht schon den Unterhaltsteil für Frau und Kind finanzieren. Die anderen eher nicht. Und soviele, die an der Front sind UND Frau und Kind nicht nur im Ausland, sondern konkret in Deutschland haben, wird es ja auch wiederum nicht geben.