Ja aber……….. Die Straftat eines Islamisten erhitzt die deutschen Gemüter viel mehr, als die Straftat eines Rechtsextremisten. Um die Gemüter dann abzukühlen, und ich weiss gar nicht ob das überhaupt möglich ist, braucht man klare Kante. Was immer das auch beinhalten mag.
Zitat von Max im Beitrag #6949also bei den einen braucht es kein Zeichen... bei den anderen ist ein Zeichen wichtig... hm... darüber denke ich noch mal nach.
Nein, auch gegen Islamismus braucht es Zeichen und ich wüßte nicht, dass hier Gegenteiliges geschrieben wurde. Das eine schließt ja das andere nicht aus.
Zeichen gegen Rechtsextremismus sind (nicht nur) meiner Meinung nach in Deutschland aktuell deshalb besonders wichtig, weil die Gefahr besteht, dass sich der Faschismus bis in Regierungen ausbreitet, wenn die demokratische Mehrheitsgesellschaft sich nicht entschieden und sichtbar daggegen stellt. Auf der Straße genauso wie an der Wahlurne.
Beitrag nachträglich korrigiert.
Neueste Studien in Deutschland haben ergeben, dass 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung gar keine Laktose brauchen um intolerant zu sein.
Die Gleichsetzung von "Muslimen" und "Islamisten" funktioniert leider in vielen Köpfen - ist so, als würde man die Gleichsetzung von "Katholiken" und "Pädophilen" für normal halten (was sie selbstverständlich ebenfalls nicht ist)
Zitat von Max im Beitrag #6949also bei den einen braucht es kein Zeichen... bei den anderen ist ein Zeichen wichtig... hm... darüber denke ich noch mal nach.
Nein, auch gegen Antisemitismus braucht es Zeichen und ich wüßte nicht, dass hier Gegenteiliges geschrieben wurde. Das eine schließt ja das andere nicht aus.
Nur zur Richtigstellung: Die Rede war von Islamismus, nicht von Antisemitismus. Antisemitismus ist nur ein Teil von Islamismus.
Zitat von Kambara im Beitrag #6954Nur zur Richtigstellung: Die Rede war von Islamismus, nicht von Antisemitismus. Antisemitismus ist nur ein Teil von Islamismus.
Stimmt natürlich. Danke für den Hinweis, ich werde es sofort korrigieren.
Neueste Studien in Deutschland haben ergeben, dass 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung gar keine Laktose brauchen um intolerant zu sein.
Naja, schlaucher Bei den Demonstrantionen gegen Antisemitismus sind auch immer nur wenige deutsche StatsbürgerInnen. Bei Demonstrationen gegen häusliche Gewalt sind nur wenig Männer.
Diese Argumentation ist wirklich schwierig.
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Also bei den Demos, an denen ich zuletzt teilgenommen habe und die pro Demokratie waren, waren auch Muslime beteiligt, u.a. auch als RednerIn . Mehr Bekenntnis braucht es meiner Meinung nach nicht ... oder meinst du, schlaucher, Muslime müssten durch die halbe oder ganze Republik fahren, um ausdrücklich gegen die Kalifatsanhänger zu demonstrieren?
Ich finde den Anspruch, dass Muslime quasi offen beweisen sollen dass sie den Islamismus ablehnen, unangemessen. Vor allem dann, wenn daraus Schlussfolgerungen gezogen werden wenn diese öffentlichen Bekenntnisse nicht in ausreichendem Maß stattfinden. Es gibt ja verurteilende Kommentare gegen islamistische Gewalttaten dazu von Muslimen aber die scheinen ja nicht ausreichend zu sein. Nein, eine Demonstration muss her, sonst ist das alles nicht glaubwürdig.
Das ist, als würde man die AfD deswegen verdächtig finden weil sie nicht gegen Neonazis demonstriert. Ok, der Vergleich passt nicht so ganz aber ich hoffe es ist verständlich worauf ich hinaus will.
Zitat von Neustart im Beitrag #6958Also bei den Demos, an denen ich zuletzt teilgenommen habe und die pro Demokratie waren, waren auch Muslime beteiligt, u.a. auch als RednerIn .
Waren das Demos gegen Islamismus? Wenn ja, wie gut waren sie besucht?
Zitat von Neustart im Beitrag #6958meinst du, Schlaucher, Muslime müssten durch die halbe oder ganze Republik fahren, um ausdrücklich gegen die Kalifatsanhänger zu demonstrieren?
Da hätte Hamburg selbst schon ein paar mehr Einwohner zu bieten gehabt als diesen kläglichen Haufen.
Schau mal, wie viele zig-Tausende dort "gegen rechts" auf der Straße waren. Das war sehr beeindruckend.
Schlaucher, wie ich es bewusst geschrieben habe: Demos pro Demokratie - das schließt gegen rechts, gegen Antisemitismus, gegen ..... ein- und so haben es die Veranstalter auch kommuniziert. Entsprechend gab es ein breites Spektrum an RednerInnen. Die Kalifatsdemo fand erst später statt, insofern ist es müßig zu spekulieren, ob darauf eingegangen worden wäre in einem Redebeitrag.
Zitat von Charlie03 im Beitrag #6957Bei den Demonstrantionen gegen Antisemitismus sind auch immer nur wenige deutsche StatsbürgerInnen. Bei Demonstrationen gegen häusliche Gewalt sind nur wenig Männer.
Ja, ist doch beides auch falsch.
Vor allem beim Antisemitismus ist derzeit der geringe Widerstand der Deutschen ein Skandal.
Ich hoffe, dass du Schlaucher an entsprechenden Demos teilnimmst.
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@Agathe13 mich würde interessieren, ob du für ein Verbot des Islamischen Zentrums (Blaue Moschee) in Hamburg bist. Es dient ja laut Hamburger Verfassungsschutz als Außenposten des iranischen Mullah-Regimes.
Muslime müssen sich nicht ausdrücklich abgrenzen, damit ihnen nicht unterstellt wird, sie seien Islamisten - so wie niemandem unterstellt werden kann, er/sie sei Part einer extremistischen Strömung oder einer Gruppe von Straftätern, weil er/sie nicht teilnimmt an entsprechenden Demos
Zitat von schlaucher im Beitrag #6968Ich denke, es wird ihnen trotzdem unterstellt? Darum ging es doch?
Ich finde, dass jemand, dem etwas -egal welcher art- unterstellt wird, nicht beweisen muss, dass es nicht stimmt. Schon gar nicht, wenn es um das heikle thema Gesinnung geht. Es war die vorgehensweise bei hexenprozessen und der Inquisition.
Und weil mir- krass formuliert - Idioten unterstellen, ich sei etwas, bin ich in der Pflicht, eine Degendemo ( hier: gegen das Kalifat) zu besuchen oder gar zu organisieren, um den Idioten zu beweisen, dass sie ein falsches Bild von mir pflegen? Dürfen Muslime nicht frei entscheiden, ob ihre Teilnahme an einer Demo reicht, wie ich sie erlebt habe? Müssen sie " noch eine Schippe drauf legen "?
Für mich ist die Antwort darauf ein klares Nein.
Und jetzt genieße ich noch ein wenig das Wetter draußen 😉
Zitat von Brischa im Beitrag #6965@Agathe13 mich würde interessieren, ob du für ein Verbot des Islamischen Zentrums (Blaue Moschee) in Hamburg bist. Es dient ja laut Hamburger Verfassungsschutz als Außenposten des iranischen Mullah-Regimes.
Zitat von print im Beitrag #6959Ich finde den Anspruch, dass Muslime quasi offen beweisen sollen dass sie den Islamismus ablehnen, unangemessen.
Das ist kein Anspruch, sondern es wäre ein Schutz dagegen, mit Islamisten in einen Topf geworfen zu werden.
Darum ging es ja gerade, dass das leider oft passiert.
Nach der Theorie müssten auch über 80 Prozent der erwachsenen Deutschen, also etwa 40 Millionen Menschen auf die Straße gehen um sich dagegen zu schützen, dass sie mit Nazis in einen Topf geworfen werden.
Neueste Studien in Deutschland haben ergeben, dass 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung gar keine Laktose brauchen um intolerant zu sein.