Sie versucht ja in einem separaten Artikel klarzustellen was sie meinte - was m.M.n. total daneben geht. Natürlich ist jeder tote Bauarbeiter einer zuviel. Was das aber damit zu tun hat, dass der Polizist durch einen anderen Menschen getötet wurde, will mir nicht in den Kopf.
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #6776Natürlich ist jeder tote Bauarbeiter einer zuviel. Was das aber damit zu tun hat, dass der Polizist durch einen anderen Menschen getötet wurde, will mir nicht in den Kopf.
Zitat von Brischa im Beitrag #6774Der Satz impliziert , dass Polizisten für 2 tsd. Euro Angriffsentschädigung solche Vorfälle absichtlich eskalieren lassen und damit den Tod des Kollegen verursacht hätten..
Nein, Absichtliche Eskalation impliziert er IMO nicht und schon erst recht nicht Schuld am Tod des Kollegen. Sondern die Regelung sagt etwas über übergeordnete Werte und Ziele aus. Was im Zweifelsfalle eher akzeptiert wird. (Mal unterstellt, die Regelung existiert so, was ich nicht weiß)
Zitat von Brischa im Beitrag #6774Der Satz impliziert , dass Polizisten für 2 tsd. Euro Angriffsentschädigung solche Vorfälle absichtlich eskalieren lassen und damit den Tod des Kollegen verursacht hätten..
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #6776Natürlich ist jeder tote Bauarbeiter einer zuviel. Was das aber damit zu tun hat, dass der Polizist durch einen anderen Menschen getötet wurde, will mir nicht in den Kopf.
Es ist ein Musterbeispiel von Relativierung.
Ganz genau! 👍
Hör auf, dich Menschen zu erklären, die sich bereits entschieden haben, dich falsch zu verstehen.
[...]In Hessen bekommen Polizisten und andere Beamte eine Angriffsentschädigung von 2.000 Euro - steuerfrei. Welcher Polizist hat da noch Interesse an einer Deeskalation?[...]
Die gefettete Unterstellung macht mich unglaublich wütend...
Mich auch!
Nicht alles, was eine Frage ist, ist auch eine solche. Nicht mal für einen Konjunktiv hat es gereicht. Hier wird angedeutet dass es angesichts dieser Prämie (die ich absolut gerechtfertigt finde) an Motivation fehlen könnte zu deeskalieren. Ich sehe gerade: selbst mit Konjunktiv ist es nur einen Hauch weniger daneben.
Gerade der letzte Satz ist auch noch verharmlosend. Ernsthaft: wer geht die Gefahr schwerer oder wie hier: tödlicher Verletzungen ein - für 2000 EUR?
Ich verstehe sie, dass sie mehr Aufmerksamkeit für Todesfälle z.b. in Ausübung des Berufs oder auch als Opfer eines Tötungsdelikts möchte - nicht nur für die Fälle, wo es sich politisch ausschlachten lässt. Und mir scheint schon, dass das Ausschlachten leider von verschiedensten Seiten passiert; das finde ich zynisch.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #6782Ich verstehe sie, dass sie mehr Aufmerksamkeit für Todesfälle z.b. in Ausübung des Berufs oder auch als Opfer eines Tötungsdelikts möchte...
Ich kenne Frau Herrnkind nicht... hat sie sich schon immer für die Anerkennung von Todesfällen in Ausübung des Berufs eingesetzt, oder nutzt sie die auch momentane Aufmerksamkeit?
Dann würde sie nämlich meiner Meinung nach nichts anderes tun als das, was du verschiedenen Seiten vorwirfst. Oder war sie von dir da auch gleich mitgemeint?
Zitat von Agathe13 im Beitrag #6782Ich verstehe sie, dass sie mehr Aufmerksamkeit für Todesfälle z.b. in Ausübung des Berufs oder auch als Opfer eines Tötungsdelikts möchte...
Ich kenne Frau Herrnkind nicht... hat sie sich schon immer für die Anerkennung von Todesfällen in Ausübung des Berufs eingesetzt, oder nutzt sie die auch momentane Aufmerksamkeit? Dann würde sie nämlich meiner Meinung nach nichts anderes tun als das, was du verschiedenen Seiten vorwirfst.
Sie nutzt die aktuelle Situation nicht, um irgendwelche politischen Ziele zu erreichen oder um gewählt zu werden, sondern sie schreibt im Rahmen ihres Berufs über die Dinge, die eben gerade passieren.
ZitatOder war sie von dir da auch gleich mitgemeint?
Falls (!) sie das so beabsichtigt - aufmerksam machen auf Todesfälle in anderen Berufsgruppen - dann ist das m.M.n. mindestens instinktlos, auf jeden Fall aber unangebracht, das in diesem Zusammenhang zu tun.
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #6785Falls (!) sie das so beabsichtigt - aufmerksam machen auf Todesfälle in anderen Berufsgruppen - dann ist das m.M.n. mindestens instinktlos, auf jeden Fall aber unangebracht, das in diesem Zusammenhang zu tun.
Mindestens genau so schlimm wie Menschen, die das Attentat für sich nutzen finde ich das hier...
"Gericht gibt der Partei recht Mannheim: AfD-Demo am Tatort findet statt" (Quelle-ffh) die AfD hat sich das Recht auf eine Demo auf dem Marktplatz in Mannheim erklagt!... Ich hatte wirklich gehofft die Demo ist und bleibt an dem Ort untersagt...
Es ist wirklich unertraeglich, wie die Muster bei solchen und ähnlichen Vorfällen inzwischen ganz automatisch ablaufen:
Gewalt von Migranten: Aufschrei von Rechts, Ausschlachten durch AFD und Konsortien, Relativierung von Links, Anprangerung der Ausschlachtung durch die AFD und Konsortien von Links. Gewalt an Migranten: Aufschrei von Links, Ausschlachten durch selbsternannte Fürsprecher, Relativierung von Rechts, Anprangerung der Ausschlachtung durch die Fürsprecher von Rechts.
Koennen nicht einfach alle ab und zu mal innehalten und erstens trauern, dass in allen solchen Fällen ein Mensch gestorben ist, und zweitens versuchen, ohne ideologische Scheuklappen zu ergründen, welche Probleme und Strukturen solchen Gewalttaten zu Grunde liegen und was getan werden kann, um sie in Zukunft zu verhindern?
Nein. Ich finde die fragen von Max berechtigt und interessant.
Genau genommen interessieren mich die Beweggründe der Autorin gar nicht. Sondern dass sie es für sinnvoll und angemessen hält JETZT solche Betrachtungen anzustellen.
Sollte der Anlass für sie gerechtfertigt sein - dann wäre das auch ein ausschlachten, nur auf andere Weise.
Achtung, zynisch: untersucht sie als nächstes ob der eine oder andere Handwerker sich absichtlich vom Gerüst hat fallen lassen weil dann die Unfallversicherung was zahlt?
Echt ich bin fassungslos. Auch über deine Beiträge dazu, @Agathe13
Koennen nicht einfach alle ab und zu mal innehalten und erstens trauern, dass in allen solchen Fällen ein Mensch gestorben ist, und zweitens versuchen, ohne ideologische Scheuklappen zu ergründen, welche Probleme und Strukturen solchen Gewalttaten zu Grunde liegen und was getan werden kann, um sie in Zukunft zu verhindern?
Nein. Ich finde die fragen von Max berechtigt und interessant.
Ich habe mich aber gar nicht auf Max' Posting insgesamt bezogen, sondern nur auf das "mitgemeint". Das ist - Max möge mir widersprechen, falls es nicht so ist - eine Anspielung darauf, dass ich gestern eine Userin für einen User gehalten habe und dann nicht gegendert habe.
ZitatEcht ich bin fassungslos. Auch über deine Beiträge dazu, @Agathe13
Da ich nichts anderes sage als dass meiner Meinung nach nicht nur die Todesfälle Aufmerksamkeit verdienen, die politisch ausschlachtbar sind, trifft mich das an dieser Stelle nicht.
Zitat von print im Beitrag #6794Ich habe den Eindruck dass sowieso jede Kritik an dir abperlt.
Es ist doch egal, was ich jetzt schreibe: Sag ich "ja" - "Na guck, du gibst es also selbst zu" Sag ich nein - "Sag ich doch, du würdest nie einen Fehler zugeben"
Zitat von Agathe13 im Beitrag #6793Das ist - Max möge mir widersprechen...
Das tu ich hiermit! Das "mitgemeint" war genau so gemeint, wie ich es geschrieben habe. Du hattest dich über verschiedene Seiten, die das Attentat und den Tod des Polizisten ausschlachten geärgert... ich habe finde das die Journalistin das auch tut und war mir nicht sicher ob du sie mitgemeint hast oder nicht, weil "verschiedene Seiten" ja alles heißen können.
Was du gestern mit einer anderen Userin hattest hat damit nichts zu tun... das ist eine Sache zwischen euch beiden.
Zitat von Kambara im Beitrag #6760 So hat halt jeder seine Gewichtung. Ich denke, für die meisten mitfühlenden Menschen, gleich welcher Herkunft und sonstigen Zugehörigkeit, steht zunächst einmal die menschliche Tragödie im Vordergrund. Die Tatsache, dass ein Mensch - in dem Fall ein Polizist in Ausübung seines Berufs - sein Leben verloren hat, und andere dabei verletzt wurden.
Für dich offenbar die Vorstellung, was der Schmierenboulevard daraus gestrickt hätte, wenn... Insofern halte ich das eher für einen persönlichen hypothetischen Aufreger als für eine politische Fassungslosigkeit. Für letztere sollte es ja nun einen Fakt geben und kein "was wäre wenn".
Meine Gewichtung habe ich deutlich gemacht, indem ich vorab schrieb (du aber nicht zitiert hast), was mich "neben der eigentlichen Tat" auch fassungslos macht, nämlich dass das Leben des Polizisten nicht gerettet werden konnte, obwohl der Täter zwischenzeitlich überwältigt und fixiert worden war. Wenn das für dich keine Tragödie ist, nun denn. Deine Unterstellung jedenfalls ist völlig daneben. Wieder mal.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von print im Beitrag #6796Probier's doch einfach mal aus.
"Was soll das bringen" ist für mich die schlechteste Wahl, als Beitrag in so einer Diskussion.
Ich gebe gerne einen Fehler zu: ich lasse mich manchmal in die Enge treiben und mache dann Fehler. Gestern abend z.B. Hanau und Halle verwechseln. Bint und Ibn verwechseln bzw. nicht drauf achten. Sicherlich bin ich nicht gut im Fingerstillhalten. Schon gar nicht, wenn ich den Eindruck habe, das ist es, was erreicht werden soll.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #6793Das ist - Max möge mir widersprechen...
Das tu ich hiermit! Das "mitgemeint" war genau so gemeint, wie ich es geschrieben habe. Du hattest dich über verschiedene Seiten, die das Attentat und den Tod des Polizisten ausschlachten geärgert... ich habe finde das die Journalistin das auch tut und war mir nicht sicher ob du sie mitgemeint hast oder nicht, weil "verschiedene Seiten" ja alles heißen können.
Die Journalistin verfolgt keine eigennützigen Ziele, sie will nicht gewählt werden z.B. Sie schreibt, weil sie halt Journalistin ist und sie regelmäßig Artikel aus ihrem Ressort schreibt. Insofern nein, sie ist nicht "mitgemeint".