Interessant ist übrigens der folgende Trend, der in der Antwort auf die kleine Anfrage ersichtlich ist und hier im verlinkten Artikel benannt wird.
Auffällig ist aber ein Trend, den die Bundesregierung jüngst auf eine Kleine Anfrage der AfD im Bundestag offenlegte - nicht speziell zu Kommunalpolitikern, sondern gemünzt auf alle politischen Ebenen: Waren noch 2019 vor allem Vertreter der AfD Ziel von Anfeindungen, so verlagerte sich der Hass vermehrt auf die Grünen. Für die AfD wurden 2023 nach vorläufigen Zahlen bundesweit 478 Fälle aktenkundig, für die Grünen 1219.
Das deckt sich mit meiner Wahrnehmung. Wenn jemand mit der FDP, der CDU oder der SPD nichts anfangen kann, dann belässt er es im Allgemeinen dabei, sie nicht zu wählen. Die Grünen ziehen dagegen oft ein Maß an irrationaler Aggressivität auf sich, das ich irritierend finde. Auch in gesetzen bürgerlichen Kreisen, wo man eigentlich nicht dazu neigt, Wahlstände zu verwüsten oder Kommunalpolitiker anzugreifen. Im Osten ist die Anti-Grüne Stimmung stärker als im Westen und auf dem Land stärker als in den Städten, zwischen Männern und Frauen nimmt man auch ein erhebliches Gefälle wahr, zwischen Einheimischen und Migranten dagegen nicht unbedingt. Und: Dass man etwas gegen die Grünen hat, ist oft der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich sozial Schwache und Wohlhabenden einigen können.
da wäre ich skeptisch... sorry, aber wenn du jetzt die "Last Generation" an dieses Feindbild beschrieben hättest ... o.K. .. da wäre ich vielleicht gedanklich mitgegangen
aber die Grünen?
Sorry, also dass die der kleinste gemeinsame Nenner wären, auf den sich sozial schwache und Wohlhabende nun irgendwie tatsächlich geeinigt hätten... wann, wo und wie sei dabei ja auch dahingestellt .. und deswegen vereint und aktiv mit Gewalt konfrontieren würden ... halte ich schon für eine recht gewagte These!
Solche Schläger oder Schlägertrupps werden zwar ihre (partei)politischen Präferenzen haben. Aber ich denke nicht, dass sie auf Geheiss politischer Parteien agieren.
Das dürfte auch gar nicht erforderlich zu sein. Denen geht es ja unabhängog von der Ausrichtung vor allem darum, die jeweils "Anderen" in Angst und Schrecken zu versetzen. Solcher Terror braucht auch keine geordneten "Befehlsstrukturen".
An die 1000 Menschen heute zur Demo gegen Islamisten und Antisemiten in Hamburg.
Besser als nichts, doch es wäre schön, wenn das in Zukunft noch mehr Unterstützer finden würde.
Aber ich freue mich sehr, sehr, sehr über diese Initiative. Die drei Veranstalter, die die Tagesschau interviewt hat, sprechen mir wirklich aus dem Herzen.
Zitat von Schreckgespenst im Beitrag #6576... Die Grünen ziehen dagegen oft ein Maß an irrationaler Aggressivität auf sich, das ich irritierend finde. Auch in gesetzen bürgerlichen Kreisen, wo man eigentlich nicht dazu neigt, Wahlstände zu verwüsten oder Kommunalpolitiker anzugreifen. ...
Die Irrationalität besteht vor allem darin, dass diese Leute offenbar wirklich glauben: "Wenn die Grünen erst (mund)tot gemacht sind, sind alle Probleme verschwunden oder gelöst." Also all die Probleme, welche die Grünen derzeit eben am lautesten adressieren (und teilweise eben leider auch sehr ungeschickt).
Zitat von Schreckgespenst im Beitrag #6576... Dass man etwas gegen die Grünen hat, ist oft der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich sozial Schwache und Wohlhabenden einigen können.
Darin werden sie ja auch nach Kräften vn Union, FDP, AfD und bis zur BSW-Abspaltung sogar von Teilen der Linken sowie einem Gutteil der Medienlandschaft bestärkt. Und die SPD schweigt dazu mehrheitlich.
Was gegen die Grünen oder die AfD oder wen auch immer haben, ist ja auch ok. Was ich definitiv nicht ok ist, sind politische Terrorakte.
Zitat von schlaucher im Beitrag #6579An die 1000 Menschen heute zur Demo gegen Islamisten und Antisemiten in Hamburg.
Besser als nichts, doch es wäre schön, wenn das in Zukunft noch mehr Unterstützer finden würde.
Aber ich freue mich sehr, sehr, sehr über diese Initiative. Die drei Veranstalter, die die Tagesschau interviewt hat, sprechen mir wirklich aus dem Herzen.
Leider heute gleichzeitig auch ein schlechter politischer Tag mit den Schlägern in Dresden und der Antisemiten-Demo in Berlin/Humboldt-Uni. Schade.
Gut!
Aber vielleicht ist es auch zu viel, wogegen wir im Moment demonstrieren müssen. Die Aktivitäten gegen Rechtsextremismus laufen ja auch noch, und die sind wichtig wegen der bevorstehenden Wahlen.
Ich bin wirklich froh, dass die vier nun ermittelt sind, die das Mitglied des Europaparlaments verprügelt haben.
Ich habe wirklich Sorge, dass es zunehmen Menschen gibt, die sich nicht mehr trauen, Politik zu machen.
Was ist Demokratie ohne die vielen, die kandidieren bzw. KandidatInnen unterstützen?
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Ich wüßte nicht, wo und wann ich das getan haben sollte, aber du kannst mir diesbezüglich bestimmt auf die Sprünge helfen. Wenn nicht, fällt es dir hoffentlich nicht schwer, die Behauptung zurückzunehmen.
Ich finde zwar auch - so aus Auslandssicht, dass Kriegsthemen und Schlagzeilen in deutschen Publikationen zunehmen, aber erstens wundert es mich nicht, soweit sich das auf die bestehenden Kriege bezieht und zweitens weiss man ja auch, was Klicks fördert.
Aber zu dem Hintergrund des Artikels: ich finde es nicht ungewöhnlich, mal generell die Zahlen der Wehrfähigen im Land zu erfassen. Damit man für den Fall der Fälle einen groben Plan aufstellen kann. Kopf in den Sand und 'Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin' fände ich etwas leichtsinnig. Auch wenn es schön wäre, wenn es funktionieren würde. Da bin ich aber leider inzwischen eher auf der pessimistischen Seite.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das Geschrei groß sein könnte, wenn keine Daten vorhanden wären im Falle des Falles ( ich denke da an die laute Kritik in der Pandemie, wo tausende Menschen besser gewusst hätten, wie man hätte vorgehen müssen) Nur: als 'Einstimmen auf ....' würde ich das nicht werten, sondern als 'sich einen Überblick verschaffen für die Schublade'
Zitat von frangipani im Beitrag #6587..Aber zu dem Hintergrund des Artikels: ich finde es nicht ungewöhnlich, mal generell die Zahlen der Wehrfähigen im Land zu erfassen. Damit man für den Fall der Fälle einen groben Plan aufstellen kann...
Da hast du völlig Recht! Ich wundere mich gerade, dass es so eine Erfassung zur Zeit nicht (mehr) gibt... der Wehrdienst wurde ja eigentluch damals nicht abgeschafft, sondern nur ausgesetzt, oder habe ich da was verpasst?
Ich denke aber... wenn man diese Meldung mit der Meldung das Herr Macron Bodentruppen der Nato in der Ukraine nicht ausschließt... und der Meldung das Russland Britische Militärziele angreifen würde in Zusammenhang bringt, dann kann man schon nachdenklich werden... oder?
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Nur die, die ihn anzetteln, die werden nicht hingehen müssen, hingehen müssen UNSERE Söhne und Enkel!
sagt schon Remarque
„Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.“
Zitat von frangipani im Beitrag #6587..Aber zu dem Hintergrund des Artikels: ich finde es nicht ungewöhnlich, mal generell die Zahlen der Wehrfähigen im Land zu erfassen. Damit man für den Fall der Fälle einen groben Plan aufstellen kann...
Da hast du völlig Recht! Ich wundere mich gerade, dass es so eine Erfassung zur Zeit nicht (mehr) gibt... der Wehrdienst wurde ja eigentluch damals nicht abgeschafft, sondern nur ausgesetzt, oder habe ich da was verpasst?
Ich denke aber... wenn man diese Meldung mit der Meldung das Herr Macron Bodentruppen der Nato in der Ukraine nicht ausschließt... und der Meldung das Russland Britische Militärziele angreifen würde in Zusammenhang bringt, dann kann man schon nachdenklich werden... oder?
Inwiefern nachdenklich?
Ich meine, Scholz hat solchen Ideen (Macron) eine klare Absage erteilt. Putin und seine Gesellen haben schon einiges rausgelassen (war da nicht was, von wegen von Russland bis Lissabon?) Da gab es schon einige ausgesprochene Bedrohungen.
Letztendlich sind wir Teil der NATO und haben in diesem Bündnis auch Pflichten. Da ist es schon mal gut, wenn man eine Bestandsaufnahme macht. Dass die BW zum Teil in einem desolaten Zustand ist (Ausrüstung) wird auch immer wieder beklagt.
Falls ein Bündnisfall eintreten würde - dann könnte das sehr sehr peinlich werden wenn man erst dann feststellt - ups, wir können da ja gar nicht das leisten, was wir dachten.
Wie man dabei Kriegstreiberei vermuten oder gar beklagen kann (ich meine nicht dich) kann ich nicht nachvollziehen. Da denke ich, dass das eine Frage der Darstellung in den Medien ist.
Zitat von Max im Beitrag #6589Da hast du völlig Recht! Ich wundere mich gerade, dass es so eine Erfassung zur Zeit nicht (mehr) gibt... der Wehrdienst wurde ja eigentlich damals nicht abgeschafft, sondern nur ausgesetzt, oder habe ich da was verpasst?
Nein, hast du nicht. Aber da die allgemeine Wehrpflicht nicht mehr praktiziert wird, gibt es natürlich auch keine Musterungen mehr.
Musterungen allein helfen im Fall einer kriegerischen Bedrohungslage natürlich auch nichts, solange die als "wehrfähig" gelisteten jungen Menschen keine militärischen Kenntnisse haben, also nicht mal eine Grundausbildung durchlaufen haben .. Ich gehe sowieso davon aus, dass die Wehrpflicht, wie auch immer das konkret ausgestaltet sein wird, über kurz oder lang wieder eingeführt werden wird. Vielleicht auch als allgemeine Dienstpflicht, bei der die jungen Menschen dann zwischen Tätigkeiten im Sozialbereich und im Militär wählen können. Das wäre das geschickteste, weil man sich dann nämlich die zu erwartende Debatte um "Militärischer Pflichtdienst auch für Frauen, ja oder nein?" sparen würde.
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Ich meine, Scholz hat solchen Ideen (Macron) eine klare Absage erteilt.
das ist eine uralte Taktik. Einer macht den Kettenhund und bricht ein Tabu. Die anderen bestreiten oder relativieren den Vorstoß. Der Vorstoß liegt aber dann auf dem Tisch.
Der, der am in der Situation am wenigsten zu verlieren hat (z. B. Wahlen) macht die Kärrnerarbeit.
Hier Macron
Gabs meiner Ansicht nach auch so bei Merz und dessen AfD Flirterei. Liegt am Tisch.
Man macht mal einen Vorstoß/Vorschlag/Test. Dann wartet man ab. Dass sich die anderen dran gewöhnen.
Wenn wer sagt (Bsp.) "es kann sein, dass wir in um ... Erhöhungen nicht rumkommen" = ab 1. alles teurer.
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
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Ich habe vor ein paar Tagen im Deutschlandfunk gehört, dass sich ca. 750.000 ukrainische Männer im wehrpflichtigen Alter in der Europäischen Union aufhalten. Vielleicht sollte man diese erst einmal einziehen bevor die Nato Bodentruppen schickt.
Zitat von Analuisa im Beitrag #6595Ich gehe sowieso davon aus, dass die Wehrpflicht, wie auch immer das konkret ausgestaltet sein wird, über kurz oder lang wieder eingeführt werden wird. Vielleicht auch als allgemeine Dienstpflicht, bei der die jungen Menschen dann zwischen Tätigkeiten im Sozialbereich und im Militär wählen können. Das wäre das geschickteste, weil man sich dann nämlich die zu erwartende Debatte um "Militärischer Pflichtdienst auch für Frauen, ja oder nein?" sparen würde.
Fände ich auch nicht schlecht. So könnten die jungen Frauen, die gerne möchten, zur Bundeswehr gehen, ohne dass sie sich rechtfertigen müssten, und andere können Sozialdienste ableisten.
Ohnehin machen inzwischen ja viele junge Leute nach Schulende erstmal ein freiwilliges soziales Jahr. Jedenfalls erlebe ich es (kann natürlich auch anekdotisch sein.)
Zitat von Meerliebend im Beitrag #6598Ich habe vor ein paar Tagen im Deutschlandfunk gehört, dass sich ca. 750.000 ukrainische Männer im wehrpflichtigen Alter in der Europäischen Union aufhalten. Vielleicht sollte man diese erst einmal einziehen bevor die Nato Bodentruppen schickt.
Jo.
Aber die Ukraine hat keine handhabe. Wie will man die denn finden bzw wie willst du die zwingen, an die Waffen zu gehen?