Einmal das sachliche Post von Sasapi, das mehrere Themengebiete anriss (Landwirtschaft, Krankenhaus) sowie den Umgang damit (bspw Bayern und die Investitionsmittel in Krankenhäuser). Zudem ist es tatsächlich problematisch, wenn immer der oder die andere einsparen soll, aber man selber nicht.
Abgesehen davon wird immer danach gerufen, dass die Politik handeln soll und jetzt tut sie es ... auch wieder nicht richtig.
Zu Prints Post:
Auch hier wieder ein Paradox ... Man solle doch reden und dann wird der andere niedergebrüllt.
Mir ein Rätsel, was das soll.
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#5599 und 5600: Ihr versucht es mit Ratio und Fakten - das interessiert aber zu viele nicht (mehr). Mich wundert, dass sich manche hier aufregen, wenn ich sage, demokratische Wahlen mit solchen Wählern halte ich für problematisch.
Zitat von print im Beitrag #5600Mich macht fassungslos, dass immer wieder geschrieben wird: "man müsste mit den Menschen reden und ihnen zuhören" und wenn Politiker das machen und sich den Bürgern stellen, dann sieht das immer öfter so aus:
Bei einem Bürgerdialog empfangen Hunderte den Vizekanzler mit »Hau ab!«-Rufen und einem Pfeifkonzert: Robert Habeck zeigt sich betroffen über die immer aggressiveren Proteste. Es sei etwas ins Rutschen geraten.
Aber sicher gibt es dafür auch eine Rechtfertigung. An der destruktiven Kommunikation ändert das nichts.
Nun, wenn Niemand mehr mit unserem Wirtschaftsminister und Vizekanzler reden möchte und er selbst gesteht, unsere Wirtschaft sei in einem desolaten Zustand und es bestehe dringend Handlungsbedarf, dann ist es doch Zeit, sich über einen Rücktritt Gedanken zu machen.
Denn dies bedeutet doch, auf ganzer Linie gescheitert zu sein.
Vor einem Rücktritt steht ein demokratischer Prozess und kein wildgewordener Pöbel. Wenn mir mein Chef nicht passt, kann ich ihm auch nicht eins überziehen, herumbrüllen und sein Büro verwüsten.
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Zitat von Mendo im Beitrag #5603Nun, wenn Niemand mehr mit unserem Wirtschaftsminister und Vizekanzler reden möchte und er selbst gesteht, unsere Wirtschaft sei in einem desolaten Zustand und es bestehe dringend Handlungsbedarf, dann ist es doch Zeit, sich über einen Rücktritt Gedanken zu machen. Denn dies bedeutet doch, auf ganzer Linie gescheitert zu sein.
Rücktritt, weil ein paar Krawallos rumbrüllen, aber selbst keinen Durchblick haben? DAS wäre Scheitern.
Zitat von Analuisa im Beitrag #5605Mendo, wie kommst du denn auf "niemand mehr"?
Das hatte Print doch behauptet. Und es scheint ja so zu sein - überall, wo er auftaucht, verärgerte Bürger. Und nein, das sind mit Sicherheit nicht alles Nazis und Rechtsradikale.
Wenn Habeck Vorstand in einem Konzern wäre, müsste er jetzt auch gehen.
Zitat von Kunterbunt im Beitrag #5604Vor einem Rücktritt steht ein demokratischer Prozess und kein wildgewordener Pöbel. Wenn mir mein Chef nicht passt, kann ich ihm auch nicht eins überziehen, herumbrüllen und sein Büro verwüsten.
Nun, ein Scheff-Angestellten-Verhältnis ist nicht gerade das, was ich mir als Demokratie verkaufen lassen möchte. Aber in einer Aktiengesellschaft können die Aktionäre auf einer HV sehr wohl Entlastungen verweigern, etc. Was dann bei groben Verfehlungen des "Scheffs" auch dessen Gehen zur Folge haben kann.
Zitat von Mendo im Beitrag #5603Nun, wenn Niemand mehr mit unserem Wirtschaftsminister und Vizekanzler reden möchte und er selbst gesteht, unsere Wirtschaft sei in einem desolaten Zustand und es bestehe dringend Handlungsbedarf, dann ist es doch Zeit, sich über einen Rücktritt Gedanken zu machen. Denn dies bedeutet doch, auf ganzer Linie gescheitert zu sein.
Rücktritt, weil ein paar Krawallos rumbrüllen, aber selbst keinen Durchblick haben? DAS wäre Scheitern.
Ja, woher kommt es denn, daß soviele unzufrieden sind? Ich meine, unter Merkel waren auch sehr sehr viele Bürger unzufrieden, es gab aber nicht ständig Demonstrationen, Streiks und Krawalle. Das kommt ja nicht aus dem Nichts, sondern hat Ursachen.
Zitat von Kunterbunt im Beitrag #5604Vor einem Rücktritt steht ein demokratischer Prozess und kein wildgewordener Pöbel. Wenn mir mein Chef nicht passt, kann ich ihm auch nicht eins überziehen, herumbrüllen und sein Büro verwüsten.
Nun, ein Scheff-Angestellten-Verhältnis ist nicht gerade das, was ich mir als Demokratie verkaufen lassen möchte. Aber in einer Aktiengesellschaft können die Aktionäre auf einer HV sehr wohl Entlastungen verweigern, etc. Was dann bei groben Verfehlungen des "Scheffs" auch dessen Gehen zur Folge haben kann.
Ja, ist klar. Mir ging es halt um die Art und Weise. Natürlich können Aktionäre die Entlastung verweigern, aber nicht mit Knüppeln (oder sonstigen Wurf-/Schlaginstrumenten) und lautem Gebrüll. Mich machen diese Agressionen fassungslos.
Zitat von Mendo im Beitrag #5610Ja, woher kommt es denn, daß soviele unzufrieden sind? Ich meine, unter Merkel waren auch sehr sehr viele Bürger unzufrieden, es gab aber nicht ständig Demonstrationen, Streiks und Krawalle. Das kommt ja nicht aus dem Nichts, sondern hat Ursachen.
Das wird hier in mehreren Strängen seit Monaten diskutiert und es gibt viele Antworten darauf. Dass dabei viel den Grünen in die Schuhe geschoben wird, was eigentlich die Vorgängerregierungen verbockt haben, wurde schon mehrfach festgestellt. Und dass es ganz viele gibt, die sich durch die Medien aufhetzen lassen und tatsächlich gar nicht so richtig wissen, weswegen sie unzufrieden sind ... vermutlich wollen deshalb viele nicht darüber diskutieren, weil sie ihre "Gründe" dann davonschwimmen sehen.
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #5612Und dass es ganz viele gibt, die sich durch die Medien aufhetzen lassen und tatsächlich gar nicht so richtig wissen, weswegen sie unzufrieden sind ... vermutlich wollen deshalb viele nicht darüber diskutieren, weil sie ihre "Gründe" dann davonschwimmen sehen.
Nicht nur das.
Viele haben durch Eigenverschulden dafür gesorgt, dass es ihnen nicht gut geht und in ihrer "Not" wird auf alles draufgehauen, was nicht niet- und nagelfest ist, nur um von sich abzulenken.
Kennen wir ja zur Genüge: Es sind immer die Anderen schuld, nur bei sich selbst mal gucken? Nee, ist doch einfacher, andere verantwortlich zu machen.
Ich kann es nicht mehr hören, dieses Gejammer und Genöle.
Der Spaß hört da auf, wo sie andere bedrohen und fremdes Eigentum beschädigen (Fensterscheibe des Regierungsautos).
Ja, eine bedenkliche Entwicklung. Ich kann mich nicht erinnern, daß wir jemals soviel bürgerlichen Unfrieden hatten. Große Berufsgruppen jenseits des öffentlichen Dienst auf die Straße gegangen sind.
Und hoffe, es werden die richtigen Maßnahmen ergriffen, das zu beenden.
Die Ursachen ? Der Klimawandel lässt sich mittlerweile nicht mehr wegreden. Es gibt kein ewiges Wirtschaftswachstum. Wer das geglaubt hat, wacht langsam auf. Die Kriege, die immer näher rücken, und die Gefahr durch Putin. In vielen Bereichen gab es nur Flickwerk. Das fällt uns mittlerweile auch auf die Füsse. Finanzielle Reserven die mal vorhanden waren sind mittlerweile aufgebraucht. Als einzige Antwort darauf fällt uns nur noch mehr Flickwerk ein. ( die Schweizer Finanzindustrie steht auf ganz wackeligen Beinen ) Und die Hetze in den sozialen Medien, die von immer mehr Menschen geglaubt wird, weil es so einfach ist. Undsoweiter Ach ja und die Gier , nach immer mehr, immer höhere Gewinnen, immer mehr shareholder value.
Zitat von Analuisa im Beitrag #5605Mendo, wie kommst du denn auf "niemand mehr"?
Das hatte Print doch behauptet. Und es scheint ja so zu sein - überall, wo er auftaucht, verärgerte Bürger. Und nein, das sind mit Sicherheit nicht alles Nazis und Rechtsradikale.
Doch, vermutlich schon. Pöbel it eine Form von Radikalismus, und zwar in der Regel von rechts, und eine Form von Dummheit natürlich.
Intelligente und politisch interessierte Menschen diskutieren und hören zu.
Der wirklich interessiert ist zu wissen, welche die Ursachen für die aktuelle schlechte Stimmung ist könnte sich ja wirklich mal den Beitrag des BR durchlesen.
Und wie erklärst Du Dir die Umfrageergebnisse wie zum Beispiel das Politbarometer? Das kann ich mir nicht vorstellen, daß dabei ausschließlich Dummköpfe und Nazis befragt werden.
Es gibt durchaus seriöse Umfragen, die zeigen, daß die Bürger maximal unzufrieden sind mit der aktuellen Regierung.
Die Frage ist doch, wie steuert man dagegen? A la méthode chinoise, also mehr Zensur und härtere Strafen? Ist das erwünscht? Da halte ich einen Neustart mit kompetentem Personal für sinnvoller. Ein Wirtschaftsminister, der weiß, was eine Insolvenz ist und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, die Konjunktur zu fördern.
Und warum sollten die Bürger nicht unzufrieden sein ? Der Denkfehler liegt darin, die Schuld in der jetzigen Regierung zu suchen. Das ganze Wirtschaftsystem ist krank, u d das schon seit vielen Jahren. Und jetzt kollabiert es halt.
Richtig, cerulean. Es wird jetzt ausgebadet, was 16 Jahre Merkel verbockt haben. Plus mehr Aktivitäten für die Umwelt plus Krieg in der Ukraine und in Gaza.
Zitat von Cerulean im Beitrag #5620Und warum sollten die Bürger nicht unzufrieden sein ? Der Denkfehler liegt darin, die Schuld in der jetzigen Regierung zu suchen. Das ganze Wirtschaftsystem ist krank, u d das schon seit vielen Jahren. Und jetzt kollabiert es halt.
Finden wir uns damit ab. Uns geht es gut , verglichen mit dritte Welt Ländern.
Zitat von Mendo im Beitrag #5618Und wie erklärst Du Dir die Umfrageergebnisse wie zum Beispiel das Politbarometer? Das kann ich mir nicht vorstellen, daß dabei ausschließlich Dummköpfe und Nazis befragt werden. Es gibt durchaus seriöse Umfragen, die zeigen, daß die Bürger maximal unzufrieden sind mit der aktuellen Regierung.
Es gibt einen guten Text von Ricky Gervais. Darin nimmt er Bezug auf den Durchschnittsbürger. Und dass in GB (und auch USA) für eben diesen Durchschnittsbürger auf Flaschen mit Bleiche immer noch steht "nicht trinken" ... warum wohl?! Viel anders ist die Schlussfolgerung, die man daraus ziehen muss, hier vermutlich auch nicht.