"aktionsorientiert"... (aus dem Link von luciernago in #5368) das heißt vermutlich so viel wie "erlebnisorientiert" wenn es um Hooligans geht!? Wenn ja, kann man sich ja in etwa vorstellen, dass es da um mehr als nur eine eingeschlagene Scheibe geben wird...
Steinwürfe auf keinen Fall. Das passt auch nicht zu den Bildern im Netz.
Ich finde aber auch, die Medien würden sich selbst einen Riesengefallen tun, wenn sie nicht alles aufbauschen und maßlos übertreiben würden. Hier war zum Beispiel vor einiger Zeit eine Demo gegen rechts. In der Zeitung und online war zu lesen, "weit über Tausend Teilnehmer". Komisch nur, daß die meisten Teilnehmenden aus dem Ort berichten, es waren ca. 500.
Irgendwann glauben die Menschen nichts mehr in den Nachrichten.
[editiert] Verstehen nicht, das ihr Beruf nur dann eine Zukunft hat, wenn das Land mit Umweltbewusstsein regiert wird. Ich würde denen in Zukunft jegliche finanzielle Hilfe verweigern, bei Ernteausfällen die durch Umweltkatastrophen verursacht werden.
Beleidigung gelöscht, Analuisa. Bisschen mehr Differenzierung wäre schon schön.
also ich finde ja auch das die endlich mal ihr Land verkaufen sollen damit wir Windräder und Solarparks darauf stellen können... wer braucht denn schon Bauern, gibt doch alles im Supermarkt.
Zitat von Mendo im Beitrag #5375 ... Ich habe in Bad Waldsee gewohnt und in Bad Buchau gearbeitet. Rechtsradikale sind mir dort nicht aufgefallen, die Oberschwaben sind fleissige Leute, die aber schon darauf schauen, nicht zu kurz zu kommen.
Der AfD- Neujahrsempfang in Münster wird stattfinden, denn dafür die Polizei schon sorgen, indem sie ausreichend Einsatzkräfte und ausreichend Material und Härte einsetzen wird. Tja, an den Einstätzkräften und der Einsatzstrategie hat es in Biberach hat es einfach gefehlt. „Bürgerliche“ (?) „Demonstranten“ (?) die bislang „friedlich“ (?) waren, wer kann denn da mit sowas rechnen? Vielleicht einfach vorstellen, das wären Fußballfans. Dann geht plötzlich so einiges.
Zitat von Blondine im Beitrag #5367Brauner Mist... NO!Barbie... die Bauern in die rechte Ecke stellen zu wollen... ist ungehörig!
Zitat aus dem verlinkten Artikel: " Vor der Halle wurde ein großer Misthaufen abgeladen." Bei nüchterner Betrachtung der Farbe von Stallmist (siehe Foto) entbehrt dein Vorwurf mit dem Ziel mich zu diskreditieren also jeglicher Grundlage.
Wenn hier etwas "ungehörig" ist, dann deine erneute Verfälschung meines Nicknames trotz meiner wiederholten Aufforderungen das zu unterlassen.
[editiert]
Bitte klärt persönliche Dinge per PN, danke. Analuisa
Jedenfalls möchte ich aber noch mal betonen... die Bauern sind nicht irgendwie "braun" ... Cem Özdemir müsste als Agrarminister längst klar sein, dass es weiter gehen und nicht immer nur freundlich und friedlich bleiben muss, so die Bauern so wenig Resonanz auf ihre friedlichen Proteste erfahren und als wichtiger Teil unserer Gesellschaft so alleine und unzufrieden gelassen werden!
Unerwartet kam das wohl kaum ... dass die Bauern mitbringen, was sie kostenlos zu Hause haben ... das kennt man längst aus Paris oder Brüssel! Der politischer Aschermittwoch ... ist halt eine Feier bei der man sich selbst und seine Partei beweihräuchert... dass die Bauern den aktuell nicht mit den Grünen feiern möchten... o.K... da haben sie mein volles Vertsändnis! Diesmal war halt Schluß mit lustig! Manche haben es übertrieben mit dem Motto... aber, sie haben halt leider auch Vorbilder!
Zitat von Cerulean im Beitrag #5379Sind halt doch dumme Bauern...
also ich finde ja auch das die endlich mal ihr Land verkaufen sollen damit wir Windräder und Solarparks darauf stellen können... wer braucht denn schon Bauern, gibt doch alles im Supermarkt.
Das ist jetzt eine dumme Aussage, Max. Es geht nämlich beides- wenn man will. Dann kann man sich nämlich auch den Luxus zeitweise mitregierender Grüner leisten. Und natürlich lassen sie die CSU in Ruhe- in einem Bundesland, was bis zum Erbrechen an der Anbindehaltung festhält und einer Grossmolkerei, die sich zu Zeiten des Milchstreiks nicht scheute, kurzerhand Milch aus Rumänien, Tschechien und Ungarn anzukarren, um sie völlig legal als "Alpenmilch" zu verkaufen. Sie wurde ja im Alpenraum abgefüllt... Wer meint, mit dem "Immer weiter so, mit soviel Milch wie geht und soviel Fleisch wie möglich " lässt sich dauerhaft überleben ( wirtschaftlich), deshalb auf der Strasse rumrandaliert, der ist wirklich ein dummer Bauer.
Nein, die Preise für Kälber sind nicht gut. Es hilft aber absolut nicht, bei sinkenden Preisen immer mehr zu produzieren, damit der Preis steigt. Das funktioniert nicht.
Und dass die Preise schlecht sind liegt auch daran, dass in Deutschland immer alles billig sein muss.
Und was hier im Norden noch auf Treckern unterwegs ist und illegal demonstriert, ist kein Landwirt. Das sind Lohnunternehmen. Und ein Teil Spinner mit Rechtsdrall, die ihre Stunde gekommen sehen.
Von BW wissen wir immerhin, dass es dort z.B. sehr sehr viele Familienbetriebe gibt, die sich auf Obst spezialisiert haben... oder dass man dort "Höhenlandtwirtschaft" betreiben kann ...dass man dort also vielfältige Landwirtschaft pflegt und regional eben besondere Bedingungen berücksichtigen muss.
"Spinnerei mit Rechtsdrall" halte ich nicht für das Hauptproblem... da gehet es schon eher um Probleme, die sie von Politikern gemacht bekommen, die selbst nie mit so einer Lebensrealität konfrontiert waren! Politik, die sich selbst nie die Hände mal schmutzig gemacht haben regieren aus dem berühmten "Elfenbeinturm" heraus und bestimmen über die Köpfe aller hinweg, dass das Leben der Bauern noch unerfreulicher, härter und karger werden soll... so ungefähr!
Wir werden und daran gewöhnen müssen, das die Zeit der drei Affen vorbei ist. Auch wenn es einige so gar nicht verstehen, weil für sie persönlich immer noch alles paletti ist und alle anderen nur dumm oder/und mäkelig.
Nicht umsonst sind so viele mit der Politik unzufrieden und das entlädt sich irgendwann
Zitat von SASAPI im Beitrag #5388Nein, die Preise für Kälber sind nicht gut. Es hilft aber absolut nicht, bei sinkenden Preisen immer mehr zu produzieren, damit der Preis steigt. Das funktioniert nicht...
ja, das stimmt. Aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass diejenigen, die immer mehr produzieren wollen nicht die privaten Landwirte sind, sondern große Konzerne, die auf Export aus sind um mehr Gewinne zu machen... und die ich persönlich nicht mehr Bauern nennen würde.
Ach ja... das da weiter vorn war ironisch gemeint, aber das hast du ja erkannt...
Zitat von Lilith10 im Beitrag #5390Wir werden und daran gewöhnen müssen, das die Zeit der drei Affen vorbei ist. Auch wenn es einige so gar nicht verstehen, weil für sie persönlich immer noch alles paletti ist und alle anderen nur dumm oder/und mäkelig.
Nicht umsonst sind so viele mit der Politik unzufrieden und das entlädt sich irgendwann
Ach was, jetzt werden einfach nur andere Affen kommen. Richtig fiese und gewissenlose Affen. Die nicht davor zurückgeschreckt sind, dieses Land mit ihrer Polemik zu vergiften.
Zitat von SASAPI im Beitrag #5391Zu dumm, Blondine, dass der größte Teil heimischen Obst in Niedersachsen angebaut wird :)
Netter Versuch.
Und das sind keine "verzweifelten Bauern", dass sind Krawallköppe.
Also, ich weiß nicht was Du meinst... In Bayern haben wir mittlerweile sogar Landwirte, die die ersten Testfelder als Erdnussplantage bewirtschaften... dumm oder irgendwie nicht breit genug aufgestellt... nicht auf Problemlösungen hin arbeitend, sind sie nicht... die Bauern im Süden! Das was man tun kann, soll... als Landwirt... das geschieht!
Mich machen ja diese kurz oder lang gefassten Allgemeinplätze fassungslos. Besonders wenn sie teils mit merkwürdigen Beispielen garniert sind.
Agrarpolitik wird sehr stark von der EU bestimmt, vor allem was die Rahmenbedingungen angeht. Dazu kommen Lobbyisten/Bauernverbände die vor allem für die Großproduzenten agieren (agitieren?). Das ist auch der Grund warum nicht nur in Deutschland die Bauern erbost sind und streiken, siehe Frankreich. Wofür natürlich erstmal Cem Özdemir verantwortlich ist und Ricarda Lang sowieso, oder?
Plus eine Genossenschaftsstruktur die ebenso auf Masse setzt bzw. Großabnehmer, die den Preis ganz einfach drücken können weil: es gibt ja kaum alternative Strukturen (vom Hofladen kann keiner überleben). Was macht der Bauernverband dagegen? Gibt es Demos vor Großmolkereien oder vor der Müllermilchzentrale etc.?
Plus Konsumenten, die eher nach Preis einkaufen und weniger nach Qualität (nicht alle, aber eben zu viele).
Das geht schon länger so. Und daran haben natürlich allein die Grünen Schuld, ist ja klar. Wenn das Leben schon schwer ist, dann soll es wenigstens einfach sein.
Zitat von Cerulean im Beitrag #5395 Ach was, jetzt werden einfach nur andere Affen kommen. Richtig fiese und gewissenlose Affen. Die nicht davor zurückgeschreckt sind, dieses Land mit ihrer Polemik zu vergiften.