Das zeigt mal wieder, dass die Menschen nicht langfristig denken können. Klar, verschieben wir die Maßnahmen gegen das Artensterben noch ein paar Jahre, vielleicht sind ja bis dahin so viele Arten ausgestorben, dass unser Ökosystem gar nicht mehr in der Lage ist, die Menschheit zu ernähren... dann hätte wenigstens dieses dilettantische, giergetriebene Gezerre ein Ende. (Achtung, Überspitzung möglich).
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #5205Das zeigt mal wieder, dass die Menschen nicht langfristig denken können. Klar, verschieben wir die Maßnahmen gegen das Artensterben noch ein paar Jahre, vielleicht sind ja bis dahin so viele Arten ausgestorben, dass unser Ökosystem gar nicht mehr in der Lage ist, die Menschheit zu ernähren... dann hätte wenigstens dieses dilettantische, giergetriebene Gezerre ein Ende. (Achtung, Überspitzung möglich).
In dem Punkt verstehe ich die Bauern auch nicht. Vielleicht denk ich auch falsch, aber immer noch viele Betriebe sollen doch weiter gegeben werden und noch Jahrzehnte bestehen bleiben.
Und Bauern sind doch nicht dumm. Die wissen doch auch darum..
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #5205Das zeigt mal wieder, dass die Menschen nicht langfristig denken können...
Ja, ich bin auch unbedingt für eine Reduzierung der eingesetzten Pestizide in der EU!
Dennoch... eine der Forderungen aus dem Spiegel-Link heißt ja :"strengere Kontrollen für Importe aus Nicht-EU-Ländern". Diese Forderung finde ich in dem Zusammenhang ncht nur gerechtfertigt, sondern sogar zwingend nötig. Es kann meiner Meinung nach nicht angehen, dass man den Landwirten in der EU den Einsatz von Pastiziden verbietet... dann aber günstigen Alternativen aus Drittländern (in denen dieses Verbot nicht gilt) ermöglicht auf den EU-Markt zu kommen.
Hier müssten meiner Meinung nach nicht nur schärfere Kontrollen eingeführt werden... sondern auch höhere Einfuhrabgaben für "belastete" Produkte.
Wenn es einfach mal weniger Menschen gäbe, dann könnten auch alle ernährt werden. Unsere Spezies wurde nicht gezwungen 8 Milliarden und Tendenz steigend zu werden.
[editiert]
AGB-Verstoß gelöscht, Analuisa
Du hasst mich, ich mag das, ich lebe durch dich. (Böhse Onkelz)
Ja, ich denke auch, nur die alleinige Reduzierung ist sicher nicht die Lösung der vielfältigen Probleme. Aber daran hätte man ja auch arbeiten können. Nu ja, jetzt braucht man das ja erst mal nicht mehr.
Zitat von Max im Beitrag #5208Ja, ich bin auch unbedingt für eine Reduzierung der eingesetzten Pestizide in der EU! Dennoch... eine der Forderungen aus dem Spiegel-Link heißt ja :"strengere Kontrollen für Importe aus Nicht-EU-Ländern". Diese Forderung finde ich in dem Zusammenhang ncht nur gerechtfertigt, sondern sogar zwingend nötig. Es kann meiner Meinung nach nicht angehen, dass man den Landwirten in der EU den Einsatz von Pastiziden verbietet... dann aber günstigen Alternativen aus Drittländern (in denen dieses Verbot nicht gilt) ermöglicht auf den EU-Markt zu kommen. Hier müssten meiner Meinung nach nicht nur schärfere Kontrollen eingeführt werden... sondern auch höhere Einfuhrabgaben für "belastete" Produkte.
Nein, keine höheren Abgaben, sondern Einfuhrverbot. Eine "richtige" Maßnahme und nicht wieder so ein Wischiwaschi, das letztlich zu nichts führt.
Zitat von Takamine im Beitrag #5209Wenn es einfach mal weniger Menschen gäbe, dann könnten auch alle ernährt werden. Unsere Spezies wurde nicht gezwungen 8 Milliarden und Tendenz steigend zu werden.
Das stimmt nicht. Die Pflanzen, die für die Fleischproduktion nötig sind, könnten uns locker ernähren. Kann man u.a. hier nachlesen.
Es ist durchaus möglich, auch 10 Milliarden Menschen zu ernähren und zwar so, dass alle gut versorgt sind. Dazu bräuchte es aber nicht nur in der LM- Produktion ein großes Umdenken.
Ja, und? Ominivor heißt, man "kann" alles essen, aber nicht "man muss". Davon ab hat hier auch niemand geschrieben, dass Menschen nie wieder und unter gar keinen Umständen Fleisch essen sollen.
Erstaunlich, wie RatzFatz ihr von der Politik von Frau von der Leyen zu den "Omnivoren" kommt ... aber die Gedankengänge im Strang der politischen Fassungslosigkeiten und Verknüpfungen sind ja oft interessant hier!
Zitat von Lilith10 im Beitrag #5219... durchschnittlich hat jeder Deutsche einen durchschnittlichen Verbrauch von über einem Kilo pro Woche. Empfohlen sind 300 - höchstens 600...
300 Kilo Fleisch die Woche.... das schaffe ich nicht...
(sorry, ich scherze natürlich... aber musste jetzt einfach mal sein )
Zitat von Blondine im Beitrag #5218Erstaunlich, wie RatzFatz ihr von der Politik von Frau von der Leyen zu den "Omnivoren" kommt ... aber die Gedankengänge im Strang der politischen Fassungslosigkeiten und Verknüpfungen sind ja oft interessant hier!
Na ja das Problem ist doch, das es anscheinend politisch nicht gewollt ist, weniger von dem Dreckszeug zu verkaufen. Und die, die es benutzen, keine anderen Möglichkeiten sehen (wollen)
Und da sich nicht alle alles in Bio leisten können ( oder wollen) wird das weiter Krankheiten und Zerstörung bedeuten.
Zitat von Lilith10 im Beitrag #5219... durchschnittlich hat jeder Deutsche einen durchschnittlichen Verbrauch von über einem Kilo pro Woche. Empfohlen sind 300 - höchstens 600...
300 Kilo Fleisch die Woche.... das schaffe ich nicht...
(sorry, ich scherze natürlich... aber musste jetzt einfach mal sein )
😂 verstehe ich voll. War ja auch n Elfer ohne Torwart.
Naja, bzgl der nicht dummen Bauern habe ich gestern bei Anschauen von NDR Info so meine Zweifel bekommen....
Christian Lindner war auf dem Weg nach Lübeck mit seiner Entourage. Auf dem Weg dahin standen demonstrierende Bauern. Minister lässt unplanmässig halten und steigt aus. Dann steht er vor einem Grüppchen...und was fragt der Herr im Alter Ü60? "Warum ist der Diesel hier teurer als in Spanien?" Herrje. Da kommt man in die Gelegenheit, wirklich wichtige Dinge zu fragen- wann trifft man denn mal den Finanzminister?- Und dann kommt SOWAS. Lindner antwortete dann auch: "Naja, das hat auch was mit Steuern zu tun..."