Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #48Ich bin über den Sprachgebrauch und die Schubladisierung in D seit einiger Zeit unzufrieden.
Gegen Afd? Links! Gegen Dienstwagenprivileg? Links! Gegen neue Industriegebiete? Links! Für das 9 Euro Ticket? Links! Für eine Reform der Krankenkassen und des Gesundheitswesens? Links!
Nichts gegen die Linke, und die haben mit der erfolgreichen Sprachverschiebung auch herzlich wenig zu tun. Ich erlebe um mich herum zb jede Menge CDU Stammwähler, die aufgrund ihrer Erfahrungen und Beobachtungen andere Lösungen als in der Vergangenheit wünschen. Als besser, logischer und zielführender Empfinden. Die sind auf einmal alle links? Am besten noch rot rot grün versifft...
Das geht mir so auf die Nerven.
Die Unzufriedenheit über den "Sprachgebrauch" samt "Schubladisierung" in D teile ich weitgehend.
Kritik an der deutschen Art der Energiewende ? Rechts ! Und/oder wohl Klimaleugner ! Kritik am Umgang mit Corona ? Rechts ! Und/oder wohl Impfgegner, Corona-Leugner ! Kritik am Zustand der Bundeswehr ? Rechts ! Und/oder wohl Kriegstreiber ! Kritik an den ÖR-Medien ? Rechts ! Und/oder wohl AfDler ! Kritik an der EU ? Rechts ! Und/oder wohl EU-Feind, Nationalist usw. ! Kritik am Euro ? Rechts ! Und/oder Euro-Gegner, DM-Nationalist usw. !
Diese Liste ließe sich leicht und beliebig verlängern.
Ich erlebe um mich herum auch jede Menge (ehemalige) CDU-Stammwähler (Selbständige, Freiberufler, Klein- aber auch größere Unternehmer usw.) - die haben sich inzwischen aber von dieser CDU abgewandt und für sich andere Lösungen gesucht (das reicht vom überzeugten Nichtwählerstatus über das Wählen anderer Parteien bis hin zur Veränderung des Stand- präziser Wohnorts). Mir fällt da aber praktisch niemand ein, der seine Einstellung so diametral verändert hat, daß er immer mehr staatliche Eingriffe, staatlichen Interventionismus, die Tendenz einer staatlichen Befehls- und Lenkungswirtschaft (auch und insbesondere seitens Brüssels), immer höhere Staatsquoten, immer höhere Verschuldung, bei gleichzeitig immer höheren Abgaben, immer weniger marktwirtschaftliche Ansätze, immer schlechteres (sprich via Inflation weniger werthaltiges) Geld usw. usw. nunmehr als "besser, logischer und zielführender" empfindet. Wie auch ?!
Den Satz "das geht mir so auf die Nerven" würde ich mir allerdings nicht zu eigen machen. Bei nüchterner Betrachtung und Analyse ist dieser Weg seit nunmehr fast 20 Jahren eingeschlagen - und hat uns dahin geführt, wo das Land eben jetzt steht. Und wie ich hier schon mal schrieb: Weitere Begegnungen mit der Realität werden daher für Deutschland unvermeidbar sein.
Zur besseren Einordnung definiere doch bitte mal zahlenmäßig "jede Menge (ehemalige) CDU-Stammwähler", die in den letzten Jahren regelmäßig ihr Wahlgeheimnis mit dir geteilt haben.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Hinweis für das nächste Mal, wenn du einen Zeitschriftenkommentar zitieren willst: Bitte gib den Namen (in diesem Fall Nicknamen, es war ein Kommentar aus dem Spiegel-Forum) des Autors an und, im Fall eines Leserkommentars, auf den nicht direkt verlinkt werden kann, auch Datum und wenn möglich Uhrzeit der Erstellung, damit Moderation und interessierte User den Kommentar schneller finden können.
Ich bin mir nicht sicher, ob der Kommentar nur für Spiegel+ -Nutzer zugänglich ist (dann dürfte er nicht eingestellt werden), ich kann aber in diesem Fall betätigen, dass der Kommentar korrekt zitiert wurde. Es ist der aktuell 3. von oben in der Kommentarspalte, verfasst von einem User mit dem Namen kUZjKvKW3Bvg7ezc7gLNpE.
Gruß,
Analuisa
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Zitat von Nicolo im Beitrag #41Naja, was soll Friedrich Merz, der Verfasser des Kommentars und CDU-Vorsitzender, denn sonst über Scholz schreiben?
Wie kommst du darauf, dass Merz das geschrieben hat?
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
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Zitat von Nicolo im Beitrag #41Naja, was soll Friedrich Merz, der Verfasser des Kommentars und CDU-Vorsitzender, denn sonst über Scholz schreiben?
Wie kommst du darauf, dass Merz das geschrieben hat?
Mein Fehler. Ich habe den Link nur kurz angeklickt und den Seitenheader "Friedrich Merz über Olaf Schelz" fehlinterpretiert. Und wunderte mich schon, wie ungewöhnlich platt der Text ist. Kann ich oben leider nicht mehr ändern.
Aber Mendo meinte einen Leser*innen-Kommentar, und in denen wird eben alle so gedreht, wie mensch es gerade braucht. Da werden dann beispielsweise aus den drei Treffen mit den Warburg-Bankern (das sie die, auf die es wirklich ankommt) schwupps 56 Treffen mit Topbankern. Und weil Scholz sich an deren Inhalt (angeblich, gesagt hat er das ja wohl nur über die Warburg-Meetings) nicht mehr erinnern kann, isser als BK mental ungeeignet.
Wer's mag ...
Scholz und auch Tschentscher haben den saublöden Fehler gemacht, diese Warburg-Geschichte nicht sofort und schriftlich dokumentiert zurück ans zuständige Finanzamt zu verweisen. Nun wird der Verdacht der Einflussnahme an ihnen klebenbleiben, selbst wenn Beweise auftauchen sollten, die ihn widerlegen. Was unwahrscheinlich ist, denn Nicht-Einflussnahme ist in diesem Fall schwerlich positiv beweisbar. Scholz' "Kommunikationstalent" tut ein übriges.
Wenn Scholz und/oder Tschentscher wirklich Einfluss genommen haben, kommt es hoffentlich raus. Dazu bräuchte es dann aber Zeug*innen mit belastenden Aussagen und Beweisen.
Zitat von noBarbie im Beitrag #52Zur besseren Einordnung definiere doch bitte mal zahlenmäßig "jede Menge (ehemalige) CDU-Stammwähler", die in den letzten Jahren regelmäßig ihr Wahlgeheimnis mit dir geteilt haben.
Sicherlich geht diese Deine/Ihre "zahlenmäßige" Frage zu "besseren Einordnung" an @Kaffeesahne, der/die in Beitrag Nr. 48 wörtlich schrieb: "Ich erlebe um mich herum zb jede Menge CDU-Stammwähler, die ... " und damit diese unbestimmte Begrifflichkeit "jede Menge" hier zuerst überhaupt eingeführt hat ...
Oder ?
Falls dennoch wirklich meine Person gemeint sein sollte, werde ich eine Antwort gerne nachreichen.
Da ich eindeutig nach Menschen fragte, die das Wahlgeheimnis mit dir teilen, ist ja wohl offensichtlich, dass ich nicht Kaffeesahne gemeint habe.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von vreneli im Beitrag #51 Diese Liste ließe sich leicht und beliebig verlängern.
Ich erlebe um mich herum auch jede Menge (ehemalige) CDU-Stammwähler (Selbständige, Freiberufler, Klein- aber auch größere Unternehmer usw.) - die haben sich inzwischen aber von dieser CDU abgewandt und für sich andere Lösungen gesucht (das reicht vom überzeugten Nichtwählerstatus über das Wählen anderer Parteien bis hin zur Veränderung des Stand- präziser Wohnorts). Mir fällt da aber praktisch niemand ein, der seine Einstellung so diametral verändert hat, daß er immer mehr staatliche Eingriffe, staatlichen Interventionismus, die Tendenz einer staatlichen Befehls- und Lenkungswirtschaft (auch und insbesondere seitens Brüssels), immer höhere Staatsquoten, immer höhere Verschuldung, bei gleichzeitig immer höheren Abgaben, immer weniger marktwirtschaftliche Ansätze, immer schlechteres (sprich via Inflation weniger werthaltiges) Geld usw. usw. nunmehr als "besser, logischer und zielführender" empfindet. Wie auch ?! .
Das erlebe ich ganz anders. Hier sind sehr viele Ehrenamtler, egal ob Orts bis Landespolitik, Vereine, Feuerwehr usw.
Ich kenne nur einen, der gegangen ist. Ein Querdenker ist nach Kroatien ausgewandert.
Natürlich wird auch die Politik kritisiert. Aber im Großen und Ganzen wird überlegt, was WIR tun können. Auch die Geschäftsleute.
Meine Elterngeneration findet es zb geschlossen zielführend, Strom zu sparen. Licht aus, kein Schnick-Schnack, Einstellungen an Heizung ect noch mal prüfen.
Gerade Habeck und Baerbock werden für ihre klare Kommunikation bewundert. (Von den gleichen Leuten, die vorher ein Desaster befürchteten)
Zitat von noBarbie im Beitrag #57Da ich eindeutig nach Menschen fragte, die das Wahlgeheimnis mit dir teilen, ist ja wohl offensichtlich, dass ich nicht Kaffeesahne gemeint habe.
Nicht ganz schlüssig, denn wer beispielsweise nicht mehr wählt hat (praktisch) kein Wahlgeheimnis eine bestimmte Partei betreffend mehr. Wie auch immer. Nun denn ...
Über meine persönlichen Gespräche zu politischen Themen (bis hin zu Wahlentscheidungen) führe ich kein Buch und natürlich erst recht keine Statistik, die einem wissenschaftlichen Anspruch (Stichwort: Repräsentativ beispielsweise) gerecht wird. Nichtsdestotrotz läßt sich da - nach summarischer Prüfung - sozusagen ein Tenor erkennen. Den würde ich - bei einer großen Zahl der ehemaligen CDU-Wähler - mit ganz erheblicher Unzufriedenheit an der Veränderung der CDU zu wichtigen und wesentlichen Themen innerhalb der letzten gut 1,5 Jahrzehnten beschreiben. Mit den entsprechenden Konsequenzen (s. a. meinen vorherigen Beitrag dazu). Das gilt jedenfalls für mein Umfeld. So wie ja vermutlich @Kaffeesahne auch nur über sein/ihr Umfeld berichten kann (die da getätigte Aussage bzw. Behauptung, man wünsche sich - pointiert formuliert - von der Union sozusagen mehr SPD-Positionen und damit SPD-Politik, da diese "besser, zielführender, logischer" etc. sei ist mir in einem Umfeld so übrigens kein einziges Mal begegnet).
Da ich lange Jahre u. a. in einem Verband tätig war, immer noch in einigen Vereinen und Clubs Mitglied bin (u. a. auch mit ehrenamtlicher Tätigkeit) sowie auch noch als Business Angel aktiv bin (begleite u. a. zwei Start Ups) komme ich relativ viel mit Menschen zusammen, die aktiv und real am Wirtschaftsleben teilnehmen. Ein Klientel bzw. eine Zielgruppe, die früher schwerpunktmäßig die Union gewählt hat (wegen Wirtschaftskompetenz, Ordnungspolitik, markt- und wettbewerbliche Ausrichtung, soliden Staatsfinanzen, Rechtsstaatlichkeit, innerer Sicherheit, Preisniveaustabilität etc.). Diese ursprünglich vorhandenen (automatischen) Kompetenzzuschreibungen hat die Union - nach meiner Beobachtung in meinem Umfeld - in weiten Teilen (fast vollständig) verloren (was sich ja auch mehr oder weniger - eher aber wohl mehr - in den Wahlergebnissen abbildet).
Für meinen Teil finde ich es bedauerlich, wenn z. B. Menschen zu Nichtwählern mutieren oder sich z. B. sogar andere Standorte suchen - zumal dies oft Menschen sind/waren, die unser System mit ihren Leistungen und Abgaben wesentlich tragen. Das hier aber nur am Rande.
Den Befund von @Kaffeesahne kann ich daher nicht (ansatzweise) teilen. In meinem Umfeld gilt eher das Gegenteil. Wir (also @Kaffeesahne und meine Wenigkeit) scheinen uns in sehr verschiedenen Milieus zu bewegen und/oder haben eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung.
Wenn ich von meinem Erleben berichte, erhebe ich natürlich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Wie nennt sich das noch mal, annekdotische Evidenz?
Nun ist es ja nicht so, als habe zb die CDU, um mal bei dem Beispiel zu bleiben, keine Wähler mehr. Im Gegenteil. Es war von den Anfängen der CDU gewollt, das sie "eine Union vieler Meinungen" sein soll. Da passt es doch, verschiedene Beobachtungen zu machen.
Was mich irritiert, ist deine, vreneli, Schublade der "Spd Politik". Wir sind alle erwachsen. Wenn es zb vernünftiger ist, KEIN AKW zu wollen, keine Kernkraftwerke überhaupt, dann hat das NICHTS mit einer Partei zu tun.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #58Ich kenne nur einen, der gegangen ist. Ein Querdenker ist nach Kroatien ausgewandert.
Mein Umfeld ist vermutlich (nicht zuletzt berufsbedingt, ist also kein Verdienst im eigentlichen Sinne meinerseits) ein ziemlich um nicht zu sagen ungewöhnlich großes. Da ist deutlich mehr als nur eine/einer gegangen. Drei Richtung Osteuropa (ich will nicht ausschließen, daß da auch ein "Querdenker" drunter war), also in den Fällen nach Polen, Tschechien und in die Slowakei - die besonders Erfolgreichen hat es dagegen Richtung Schweiz, Liechtenstein, USA (nach dem Brexit auch Richtung UK) gezogen. Immerhin ein gutes halbes Dutzend.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #58Natürlich wird auch die Politik kritisiert. Aber im Großen und Ganzen wird überlegt, was WIR tun können. Auch die Geschäftsleute.
Das sehe ich ähnlich und nehme das auch ähnlich wahr. Allerdings wird in meinem Umfeld auch stark danach gefragt, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Diese - nach meinem Dafürhalten - zwingende Ursachenforschung samt nüchterner Analyse scheint mir (auch und gerade in der Union - immerhin hat man den Bundeskanzler in dem Fall die Bundeskanzlerin gestellt) deutlich unterrepräsentiert. Obwohl man nun vor dem Scherbenhaufen seiner Fehleinschätzungen (Träumereien, Illusionen, Wunschvorstellungen usw.) steht. Von der ehemaligen Bundeskanzlerin beispielsweise (die ja sehr lange die Richtung wesentlich (mit)bestimmt hat) kann ich mich da an keinerlei kritische Würdigung ihrer Amtszeit erinnern ... Oder diese wäre mir dann entgangen ?
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #58So verschieden können Leute sein.
Was ja nicht generell schlecht oder gar schlimm sein muß. Es gibt aber eben auch Menschen, die (mit diversen und m. E. guten Gründen) eine völlig andere Sicht auf dieses Land haben als beispielsweise @Kaffeesahne.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #60... Wenn es zb vernünftiger ist, KEIN AKW zu wollen, keine Kernkraftwerke überhaupt, dann hat das NICHTS mit einer Partei zu tun.
Noch genereller: In einer Sachfrage kann mensch für oder gegen [whatever] sein. Die reine Präferenz in den allermeisten Sachfragen macht aber niemanden zu "links" oder "rechts" oder "SPD" oder "CDU".
Das machen allenfalls die Argumente dafür oder dagegen, mit denen diese Präferenz begründet wird. Nicht selten sind aber auch die Argumente nicht bestimmten Lagern oder Parteien zuzuordnen.
Ich für meinen Teil lebe gut damit, dass die sich sebst als "links" Bezeichnenden mich in bestimmten Debatten als "rechts" einordnen und umgekehrt. Politisch fassungslos sind diese Leute dann, wenn sie nach mehreren Themen nicht mehr wissen, für was sie mich halten sollen.
Mich wundern seit Jahren diese merkwürdigen Aussagen, die verhindern, das Themen sachlich behandelt werden, sondern ein Label kriegen (außer Verschwörungstheorien wie den Great-Reset oder Rassismus und Sexismus)
Wir müssen das auseinanderklauben und die Themen lösen. Inhaltlich.Von Fachleuten, nicht von Profiteuren oder Schamanen.
Politisch müssen die Fakten auf den Tisch. Rumgeschwurbel und Angriffe sind ja bei populistischen Politikern in. Widerworte! Richtigstellen!
Zb der "Schlagabtausch" zwischen Söder (Wir brauchen Kernkraft!!!!11! - die Ampel macht ihren Job nicht!!11!" Und Habeck: ( Warum gibt es denn kein ausreichendes Stromnetz nach Bayern? Pack dich an deine eigene Nase, das hat die CSU verbockt!)
Zitat von vreneli im Beitrag #59... (wegen Wirtschaftskompetenz, Ordnungspolitik, markt- und wettbewerbliche Ausrichtung, soliden Staatsfinanzen, Rechtsstaatlichkeit, innerer Sicherheit, Preisniveaustabilität etc.). Diese ursprünglich vorhandenen (automatischen) Kompetenzzuschreibungen hat die Union - nach meiner Beobachtung in meinem Umfeld - in weiten Teilen (fast vollständig) verloren ...
Ich gebe zu bedenken, dass automatische Kompetenzzuschreibungen und tatsächlich erwiesene Kompetenz grundsätzlich zweierlei sind - bei allen Parteien. Zum Zweiten verändern sich Parteien mit der Zeit und entlang der Überzeugungen ihrer Mitglieder. Oder sollten dies zumindestens tun, weil es schwierig bis unmöglich ist, mit Ideen, Ideologien oder Programmen von 19-irgendwann sinnvolle Politik für das Jahr 2022 mehr zu machen.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #60Wenn es zb vernünftiger ist, KEIN AKW zu wollen, keine Kernkraftwerke überhaupt, dann hat das NICHTS mit einer Partei zu tun.
Ob das "vernünftiger" ist, dazu fehlt mir die Kompetenz in der Beurteilung. Ich habe (leider und definitiv) keinen naturwissenschaftlichen Hintergrund. Fundierte und valide Aussagen zu dem speziellen Thema (Kernkraft) werde ich mir daher verkneifen. Da ich aber relativ viel (auch international) unterwegs bin, kann ich zumindest sagen, wie andere und andere Länder das sehen. Diverse (u. a. riesige Länder) haben dazu nämlich eine abweichende teilweise auch völlig andere Meinung (dazu braucht man nicht nach China, Indien, USA usw. reisen - es reicht ein Blick auf unseren Nachbarn Frankreich). Die Aussage "World's Dumbest Energy Policy" ist mir im Ausland im Bezug zu Deutschland schon vor geraumer Zeit begegnet und übrigens noch vermehrt in letzter Zeit. Nicht selten verbunden auch mit Fassungslosigkeit und Kopfschütteln (u. a. auch in Osteuropa). Eine eigene Meinung dazu habe ich mir verkniffen (Grund s. o.)
Wie gesagt, ein eigenes zuverlässiges Urteil kann ich mir mangels fundierter Kenntnisse nicht bilden. Aus Laiensicht (und damit eher gefühlt) würde ich aber auch sagen, daß es mir auch wohler wäre perspektivisch in Deutschland aus der Atomkraft auszusteigen (ein großer Teil davon ist aber nur für das eigene Gewissen gut und ändert in praxi (Beispiel: Gefahrenlage) nix, wenn andere Länder (u. a. auch Nachbarländer) das anders einschätzen). Wie der Ausstieg dann allerdings in Deutschland konkret zustande kam (hektische ad hoc Kehrtwende - eventuell auch noch aus wahltaktischen (Stimmungs)Gründen; war damals nicht gerade Landtagswahl in Ba-Wü ?) habe ich für meinen Teil als populistisch und zudem sehr dilettantisch wahrgenommen.
Zu ökonomischen und juristischen Folgen erlaube ich mir dagegen eine eigene Meinung, da dies zu meinem Berufsfeld gehört. Da wäre meine Conclusio, daß die deutsche Energiewende generell kein zu Nachahmung empfohlener Fall ist. Sich dann auch noch in Abhängigkeit zu jemand wie ausgerechnet Putin zu begeben (Diversifikation ist eine unverzichtbare Grundregel) - m. W. sollte die deutsche Energiewende über die Brücke "günstiges russisches Gas" laufen und > 50% (!?) dieser Gaslieferungen kommt (bzw. kamen) angeblich von Putins Russlands - könnte man als die "Krönung" bzw. "Kirsche auf dieser (w)irren Energie-Torte bezeichnen". Wer so agiert, wird mit den entsprechenden Ergebnissen "belohnt" ...
Oder: Wer mit dem strammen Brustton der Überzeugung beispielsweise Nordstream2 bis zuletzt noch als rein privatwirtschaftliches Projekt bezeichnet, hat meines Erachtens den Bezug zur Realität (und damit einem Protagonisten wie Putin) längst verloren. Von solchen Leuten möchte ich ungern regiert werden bzw. diesen nur sehr ungern mein Schicksal anvertrauen. Das dürfte wohl nachvollziehbar sein.
Dafür, das du dir eine Meinung zu dem Thema Kernkraft verkneifen willst, kommt doch ganz schön viel Meinung rüber!
Ja, die Energiewende ist sehr holprig. Aber - ehrlich gesagt- finde ich gut, das wir in dieser Situation sind und neu denken müssen. Die Industrie und Wirtschaft hatten IMMER einen Grund, warum keine Änderung möglich ist. Obwohl es für sie - in meinen Augen - geschäftsfördernd auf Dauer gewesen wäre, wenn sie sich innovativ und zukunftsweisend gebärdet hätte. Aber nein - es geht immer nur um den KURZFRISTIGEN Gewinn. Ein Hauen und stechen - das es der Politik quasi unmöglich macht, nicht nur von Legislaturperiode zur nächsten zu denken.
"Volk der Dichter und DENKER..." - wo sind sie denn, die Denker? die Forscher? die Erfinder?
... sitzen alle grad beim Steuerberater und gucken, was sich für sie rausholen lässt.
Sorry für die polemischen Worte. Mussten mal raus.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #66... sitzen alle grad beim Steuerberater und gucken, was sich für sie rausholen lässt.
Eventuell eine stark vereinfachte und eher simple Schwarz-Weiß-Betrachtung ... ?
In sich (leider) aber völlig logisch und schlüssig (Kosten/Nutzen-Abwägung) in einem Land mit derart hohen Steuern und Abgaben und noch dazu einem der kompliziertesten Steuerrechtssysteme der Welt. Vermutlich dem Komplexesten überhaupt. Am besten funktionieren Anreize, also wenn es z. B. lohnender ist, sein Geschäft auszuweiten, Arbeitsplätze zu schaffen, zu investieren usw. usw. statt sich um steuerliche Gestaltungen und Optimierungen zu kümmern. Fehlanreize sind aber eben leider auch Anreize ...
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #66Dafür, das du dir eine Meinung zu dem Thema Kernkraft verkneifen willst, kommt doch ganz schön viel Meinung rüber!
Habe lediglich auf Fakten und Tatsachen hingewiesen (z. B. die Sicht auf die Kernkraft und das Verhalten diesbezüglich in anderen Ländern und die Sicht anderer Menschen und Länder auf die sog. deutsche Energiewende) - mehr nicht und ohne jede eigene (noch dazu normative) Aussage. Dein obiger Satz erschließt sich mir daher nicht.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #66"Volk der Dichter und DENKER..." - wo sind sie denn, die Denker? die Forscher? die Erfinder?
Nicht wenige sind in den USA, immer mehr auch in der Schweiz ...
Was Wissenschaftler, Denker, Forscher usw. generell (u. a.) nicht schätzen: Wenn man ihnen neben den Zielen auch noch vorgibt und vorschreibt mit welchen Vehikeln sprich Mitteln diese Ziele erreicht werden sollen.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #66Ja, die Energiewende ist sehr holprig.
Ein so dezente Umschreibung präziser Untertreibung (noch dazu für einen auf Energie zwingend angewiesenen Industriestandort wie Deutschland) ist fast schon britischer Humor ...
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #66Aber - ehrlich gesagt- finde ich gut, das wir in dieser Situation sind ...
Komme mit sehr unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zusammen. Bei den sog. normalen Menschen und Bürgern, auch normalen Arbeitnehmern - sprich dem sog. klassischen "Otto Normalverbraucher" - dürftest Du/dürften Sie diese Aussage "Finde ich gut, daß wir in dieser Situation sind" ziemlich exklusiv für Dich/Sie haben. Und das wäre dann auch eine Untertreibung im Sinne des britischen Humors ...
Oh, das die Menschen Probleme haben, sehe ich durchaus. Und ich hoffe, es gibt genug Unterstützung und die Krise ist schnell bewältigt.
Mit gut meinte ich, das wir JETZT an das Thema ranmüssen. Kein Verschieben mehr.
Wenn die "Denker" alle dahin laufen, wo sie vermeintlich mehr Kohle kriegen, dann sind es evt nicht die Denker, sondern einfach gierige Menschen.
WIR sind alle Deutschland. Wenn sich da die rausklinken, die in ihren Augen nicht genug Kasse machen.. Naja. Wieso sollte Ottilie Normalverbraucher die Energiewende alleine organisieren und stemmen?
Wie gesagt, ein eigenes zuverlässiges Urteil kann ich mir mangels fundierter Kenntnisse nicht bilden. Aus Laiensicht (und damit eher gefühlt) würde ich aber auch sagen, daß es mir auch wohler wäre perspektivisch in Deutschland aus der Atomkraft auszusteigen (ein großer Teil davon ist aber nur für das eigene Gewissen gut und ändert in praxi (Beispiel: Gefahrenlage) nix, wenn andere Länder (u. a. auch Nachbarländer) das anders einschätzen). Wie der Ausstieg dann allerdings in Deutschland konkret zustande kam (hektische ad hoc Kehrtwende - eventuell auch noch aus wahltaktischen (Stimmungs)Gründen; war damals nicht gerade Landtagswahl in Ba-Wü ?) habe ich für meinen Teil als populistisch und zudem sehr dilettantisch wahrgenommen.
Zu ökonomischen und juristischen Folgen erlaube ich mir dagegen eine eigene Meinung, da dies zu meinem Berufsfeld gehört. Da wäre meine Conclusio, daß die deutsche Energiewende generell kein zu Nachahmung empfohlener Fall ist. Sich dann auch noch in Abhängigkeit zu jemand wie ausgerechnet Putin zu begeben (Diversifikation ist eine unverzichtbare Grundregel) - m. W. sollte die deutsche Energiewende über die Brücke "günstiges russisches Gas" laufen und > 50% (!?) dieser Gaslieferungen kommt (bzw. kamen) angeblich von Putins Russlands - könnte man als die "Krönung" bzw. "Kirsche auf dieser (w)irren Energie-Torte bezeichnen". Wer so agiert, wird mit den entsprechenden Ergebnissen "belohnt" ...
Oder: Wer mit dem strammen Brustton der Überzeugung beispielsweise Nordstream2 bis zuletzt noch als rein privatwirtschaftliches Projekt bezeichnet, hat meines Erachtens den Bezug zur Realität (und damit einem Protagonisten wie Putin) längst verloren. Von solchen Leuten möchte ich ungern regiert werden bzw. diesen nur sehr ungern mein Schicksal anvertrauen. Das dürfte wohl nachvollziehbar sein.
Ach Guck, da isser wieder. Ich halte deine Aussagen für ziemlich konstruktiv, auf dieser Basis kann man diskutieren. Ginge das in der "großen" Politik ähnlich, wären wir wohl schon um einiges weiter.
-------------------------------------- „Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen." Fjodor M. Dostojewski
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #68... Wenn die "Denker" alle dahin laufen, wo sie vermeintlich mehr Kohle kriegen, dann sind es evt nicht die Denker, sondern einfach gierige Menschen.
WIR sind alle Deutschland. Wenn sich da die rausklinken, die in ihren Augen nicht genug Kasse machen.. Naja. Wieso sollte Ottilie Normalverbraucher die Energiewende alleine organisieren und stemmen?
Ich glaub noch nicht mal, dass es nur um die Kohle geht. Es ist in Deutschland auch aus diversen Gründen schwer innovativ und flexibel zu sein. Wenn der "7. Stempel" fehlt, kann manches nicht rasch umgesetzt werden, der Beamtenapparat ist oft schwer zu durchschauen und manchmal wissen auch die nicht, wohin welcher Antrag muss. Da vergeht Zeit und manch einem Unternehmer auch die Lust.
-------------------------------------- „Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen." Fjodor M. Dostojewski
Zitat von vreneli im Beitrag #59... Über meine persönlichen Gespräche zu politischen Themen (bis hin zu Wahlentscheidungen) führe ich kein Buch ...
Ein einfaches "ich kann/will dir keine konkreten Zahlen nennen" hätte es auch getan.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von Hillary im Beitrag #70 Ich glaub noch nicht mal, dass es nur um die Kohle geht. Es ist in Deutschland auch aus diversen Gründen schwer innovativ und flexibel zu sein. Wenn der "7. Stempel" fehlt, kann manches nicht rasch umgesetzt werden, der Beamtenapparat ist oft schwer zu durchschauen und manchmal wissen auch die nicht, wohin welcher Antrag muss. Da vergeht Zeit und manch einem Unternehmer auch die Lust.
Das mag auch eine Rolle spielen, aber wie groß ist sie? Wäre sie wirklich groß, müsste es ja so manche ursprünglich deutsche Unternehmer*innen geben, ihre innovativen Ideen im Ausland realisieren. Hast Du irgendwelche Beispiele?
Ich persönlich vermute, dass die deutsche Innvations-Leerstelle z.B. in Sachen Mobilitäts- und Fahrzeugkonzepten, Antriebstechnologien oder Energieerzeugung bzw. -speicherung weit mehr der Tatsache geschuldet ist, dass ernsthafte Forschungsanstrengungen eben die viertel-, halb-, oder ganzjährigen Betriebsergebnisse schmälern. Bei Abgaswert-Manipulationssoftware kreativ zu werden, war eben einfacher und lukrativer.
Ich persönlich vermute, dass die deutsche Innvations-Leerstelle z.B. in Sachen Mobilitäts- und Fahrzeugkonzepten, Antriebstechnologien oder Energieerzeugung bzw. -speicherung weit mehr der Tatsache geschuldet ist, dass ernsthafte Forschungsanstrengungen eben die viertel-, halb-, oder ganzjährigen Betriebsergebnisse schmälern. Bei Abgaswert-Manipulationssoftware kreativ zu werden, war eben einfacher und lukrativer.
Haste auch wieder recht, dennoch bin ich mir sicher, dass schon einiges an Innovationen in den Schubladen lag/liegt. Aber die Großkonzerne mit den hunderten bis tausenden Beschäftigten werden immer vorrangig bedient, weil da eben die Vielzahl der Arbeitsplätze dran hängt. Autobau hat in Deutschland Tradition und ist "schützenswert", obwohl zB. VW schon lange ein Weltkonzern und kein rein deutsches Unternehmen mehr ist. Von der Globalisierung mächtig profitiert.
Am meisten ärgert mich, die Geschichte mit der Solarzellenindustrie, ebenso die Herstellung der Windkraftanlagen, alles schon mal in D begonnen und dann in Billiglohnländer abgegeben. Gibt auch so Geschichten mit Wasserstoff und synthetischem Kraftstoff durch kleinere Betriebe, finde das bloß auf die Schnelle nicht mehr, ich werd mal suchen.
-------------------------------------- „Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen." Fjodor M. Dostojewski
Zitat von Hillary im Beitrag #73... Am meisten ärgert mich, die Geschichte mit der Solarzellenindustrie, ebenso die Herstellung der Windkraftanlagen, alles schon mal in D begonnen und dann in Billiglohnländer abgegeben. Gibt auch so Geschichten mit Wasserstoff und synthetischem Kraftstoff durch kleinere Betriebe, finde das bloß auf die Schnelle nicht mehr, ich werd mal suchen.
Meinetwegen musst Du das nicht raussuchen, ich erinnere es hinreichend. Und wenn, wäre das in einem anderen Thread, z.B. zum generellen Energiethema passender.
Hier sollte es ja mal um Politikfassungslosigkeiten gehen, die (warum auch immer) keinen eigenen Thread verdienen?
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #68Wenn die "Denker" alle dahin laufen, wo sie vermeintlich mehr Kohle kriegen, dann sind es evt nicht die Denker, sondern einfach gierige Menschen.
Meinen Beitrag Nr. 67 bezüglich dieses Aspekts bzw. dieser Problematik überhaupt gelesen ?
Da weise ich nämlich ausdrücklich und wörtlich auf den Zusammenhang hin, daß "Forscher, Denker, Wissenschaftler" usw. in der Regel keine Probleme mit Zielvorgaben haben - sehr wohl aber damit, wenn man ihnen nicht nur das Zeil vorgibt sondern ihnen auch noch die Wege und Vehikel vorschreibt mittels derer die Zielvorgaben zu erreichen sind.
Weitere genannte Gründe (da erlaube ich mir ein Urteil, da ich lange im Bereich Personalberatung und Recruiting tätig war und noch heute da Kontakte hin habe) - neben der schon oben erwähnten oft fehlenden "Ergebnis- und Umsetzungsoffenheit" - sind in Bezug auf Deutschland: Hohe Regulatorik-Dichte, teilweise überbordende Bürokratie, geringe wirtschaftliche Freiheit und damit auch mangelnde Gestaltungsmöglichkeiten, sehr lange bis extrem lange dauernde Genehmigungsverfahren, generelle Defizite bei Themen wie Digitalisierung und schnellem (flächendeckenden) Internet.
Von diesen - um Deine/Ihre Formulierung aufzugreifen - "gierigen" Menschen werden finanzielle Gründe (besserer Verdienst in den USA, Schweiz usw. sowie geringere Steuer- und Abgabenbelastung in anderen Ländern) in aller Regel jedenfalls keineswegs an erster Stelle genannt - sondern, wenn überhaupt, meist an Nummer 6, 7 oder 8. Und nicht zu vergessen: Die Jungs und Mädels können sich zumeist aussuchen, wo sie ihre Arbeitskraft einsetzen. Das gilt erst recht für die schon gestandenen Kräfte.
Und mal ganz generell: Kann man beklagen oder auch nicht, ist aber Fakt - die besten Fußballer spielen in aller Regel da, wo sie das meiste verdienen (die Denker, Forscher und Wissenschaftler haben glücklicherweise auch noch andere Kriterien ! siehe oben). Wenn man aber als Land (wie Deutschland) kaum oder keine Rohstoffe hat (wie Kupfer, Gold, Diamanten, Ölvorkommen, seltene Erden usw.), dann bleibt als wichtigster "Rohstoff" das Wissen und die Innovation. Daher ist es für mich eine der diversen "politischen Fassungslosigkeiten", daß man sich in Deutschland beim "Kampf um die besten Köpfe" relativ wenig bemüht (Zuwanderung in die Sozialsysteme mag (vielleicht) manch demographisches Problem lösen - das Thema Spitzenforschung, Innovationen usw. aber auf keinen Fall. Aber darauf wird es auch beim Thema Energiewende entscheidend ankommen). Dürfte sich letztlich so verhalten wie beim Fußball: Langfristig wird man dann auch eher weniger Titel gewinnen ...