Meine Sorge ist, das prozentual trotzdem massig Stimmen nach rechts außen gehen. Ist ja schön, wenn die sich in die Bedeutungslosigkeit klein beißen, aber trotzdem sind sie abseits von Menschlichkeit und Verantwortungsbewusstsein.
Dh der deutsche Steuerzahler hat jetzt 20 Mio EUR nach Lima geschickt, um da Radwege zu bauen, während unsere eigenen - nun ja, oft kaum vorhanden sind. Muss man nicht verstehen.
@Kaffeesahne Nun, das Denken und Fühlen der Menschen ist nicht so einfach beeinflussbar. Von daher wäre es schon wertvoll, wenn die extreme Rechte sich weiter kleinspaltet. Wobei ich wirklich nicht verstehe, warum die das machen.
Soll damit gesammelt und zu gegebener Zeit vereint werden? Oder geht es um Posten und individuelle Eitelkeiten? Und/oder inhaltliche Sektiererei? Letzteres betreiben politisch Radikale ja unabhängig von der Ausrichtung leidenschaftlich gern und ausgiebig.
Zitat von print im Beitrag #4662 ... Vor meinem geistigen Auge sehe ich gerade wie Politiker aller Couleur jetzt mit rauchenden Köpfen relevante Daten pauken
Das Bild hatte ich auch gerade vor Augen. Besonders wenn sie zu Markus Lanz gehen. Denn der fragt ja klein-klein immer wieder nach.
Aber ich hänge bei diesem Strang ziemlich hinterher....
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #4726Meine Sorge ist, das prozentual trotzdem massig Stimmen nach rechts außen gehen. Ist ja schön, wenn die sich in die Bedeutungslosigkeit klein beißen, aber trotzdem sind sie abseits von Menschlichkeit und Verantwortungsbewusstsein.
So wie sich Herr Maaßen geäußert hat ist er für eine Koalition MEHR als offen (nach allen Seiten, wer's glaubt...)
Wer weiß, vielleicht gibt es da auch eine "große Koalition" der AfD mit den kleinen Rechts-Parteien. So eine Werteunion Partei fischt nochmal alles ab, was die AfD rechts der Mitte nicht einfangen kann.
Zitat von Leuchtkachel im Beitrag #4722Naja, genauer hinsehen musst du dann wirklich schon selbst, wenn du es auch genauer wissen willst.
Wo siehst du eine Studie zu der Frage, warum "Habeck und Baerbock immer an allem schuld" sein sollen?
Studien
Borgstedt, Silke / Jurczok, Franziska / Gensheimer, Tim (2021). Fahrrad-Monitor Deutschland 2021. Ergebnisse einer repräsentativen Online-Befragung. Heidelberg / Berlin: SINUS-Institut, mit Förderung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. Möller-Slawinski, Heide / Borgstedt, Silke / Jurczok, Franziska (2021): Situation von Frauen mit Schwerbehinderung am Arbeitsmarkt. Bonn: Aktion Mensch e.V. Borgstedt, Silke / Borchard, Inga / Jurczok, Franziska / Gensheimer, Tim: Kindertagesbetreuung & Pflege – attraktive Berufe? Forschungsbericht zu quantitativer und qualitativer Forschung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 20 Jahren. Berlin/Bonn: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. [...]
Überlanges Zitat ohne Bezug zum Thema gekürzt, Original ist im Link nachzulesen. Analuisa
Klar könnte Kubitschek (und/oder andere/r Hintergrundstratege/n) diesbezüglich etwas ausbaldowert haben. Dass die parlamentarische und außerparlamentarische Rechte "Getrennt marschieren, vereint schlagen" verfolgen ist ja bekannt.
Warum also nicht in Kleinparteien Strukturen aufbauen, Mitglieder und Wähler sammeln und diese dann irgendwann in einem großen Patch-over vereinen? So könnte es auch mit der Werte-Union und der AfD laufen, sobald in der Werte-Union z.B. sehr konservative Ex-Unionler weichgekocht wurden.
Wieso muss man als Experte eine aktuelle Studie am Start haben, wenn man sich zu irgendeinem Thema auf Basis seiner Expertise in einem Interview äußert?
Abgesehen davon fand ich das Interview aber schwer verständlich, mag an der Verkürzung liegen und am fehlenden Zusammenhang. Da geht es um die bürgerliche Mitte, irgendwelche "Omas und Opas", die die Grünen früher schon abgelehnt haben, weil sie nicht ordentlich angezogen waren. Häh? Das kann sich doch nur auf die 80er beziehen? Dann geht es wieder um Leute im Osten, alles merkwürdig.
Ich gehe mal davon aus, dass es hier wieder um diese Sinus-Milieus geht, nicht um reale Beispielpersonen, aber ob das jeder Leser oder Zuhörer so ohne Kontext verstehen kann/muss, bezweifle ich.
Und ich glaube zu wissen, von welchen "Omas und Opas" sie spricht (wobei die Ausdrucksweise mich stört). Nämlich denjenigen, die schon immer höchstens ein- oder zweimal die Woche Fleisch gegessen haben, die vieles selber machen, bis zum geht-nicht-mehr reparieren, lange noch vollkommen veraltete Geräte benutzen solange sie noch tun was sie sollen, wenig oder gar nicht Auto fahren, im Urlaub höchstens mal nach Österreich fahren, nie fliegen, Tüten und Boxen aufbewahren und x-mal wiederverwenden... vermutlich der am nachhaltigsten lebende Teil der Bevölkerung. Die sind jetzt so ab 70 aufwärts.
Zitat von Kunterbunt im Beitrag #4716Und schon kommen die nächsten aus den Löchern... ...
Immer man los - wäre doch wohl gelacht, wenn sich die Rechte nicht auch gegenseitig kannibalisieren und fragmentieren könnte.
Meine Gedanken - ich drücke ganz fest dafür die Daumen. Divide and Conquer...vielleicht klappt es ja. Wobei ich nicht traue , ob die großen Chefs der Unionen nicht ratz-fatz nach rechts umkippen. Weil das ja dann nicht mehr AfD aber auch nicht ihre Partei ist. Ich trau den Männeken schon lange nicht mehr. Und wenn man Aiwanger dann wieder hört, auswandern hört sich grad gar nicht so schlecht an. Bloß wohin? Ist nun nicht so, dass es woanders besser aussieht. Mich macht der weltweite Rechtsruck und Nationalismus fassungslos - auch wenn ich das nach den Jahrzehnten des Globalismus leider befürchtet hatte, dass das kommen wird.
Zitat von Nicolo im Beitrag #4737Warum also nicht in Kleinparteien Strukturen aufbauen, Mitglieder und Wähler sammeln und diese dann irgendwann in einem großen Patch-over vereinen?So könnte es auch mit der Werte-Union und der AfD laufen, sobald in der Werte-Union z.B. sehr konservative Ex-Unionler weichgekocht wurden.
Dann knickt Frau Wagenknechts Partei auch noch irgendwann ein und wir gehen auf amerikanische Verhältnisse zu.
Gibts einen Block Republikaner (wo sich alles drunter subsumiert jenseits demokratischen Denkens) und einen Block Demokraten.
Wir „Alten“ (da zähle ich mich mit 63 auch dazu) sind noch ganz anders aufgewachsen. Ohne Auto, ohne Telefon, ohne Fernseher.
Wir können der jungen Generation keinen Vorwurf machen für ihre Lebensweise, sie sind da hineingewachsen.
Natürlich wirkt das - zumindest auf mich - etwas skuril, wenn junge Leute die Nachhaltigkeit für sich entdecken (was ich sehr gut finde), aber streamen ohne Ende und bei Pizza vom Lieferdienst über die Rückkehr zu Bescheidenheit diskutieren. (Etwas überspitzt formuliert).
Dieser Tage war Sarah Wiener mit einem Interview in unserer Zeitung. Sie meint, den größten Gefallen tut man allen, wenn man ihnen vernünftiges und gesundes Kochen beibringt.