... die bürgerliche Mitte fühle sich zunehmend "entwertet" und entwickle aus Frust eine neue und gefährliche Kompromisslosigkeit: "Demokratie ist immer dann, wenn passiert, was ich will", warnt Silke Borgstedt ... und erzählt hier mehr über ihre Forschungsergebnisse zu der Frage, warum "Habeck und Baerbock immer an allem schuld" sein sollen.
Zitat von Nicolo im Beitrag #4701... die bürgerliche Mitte fühle sich zunehmend "entwertet" und entwickle aus Frust eine neue und gefährliche Kompromisslosigkeit: "Demokratie ist immer dann, wenn passiert, was ich will", warnt Silke Borgstedt ... und erzählt hier mehr über ihre Forschungsergebnisse zu der Frage, warum "Habeck und Baerbock immer an allem schuld" sein sollen.
Welche Forschungsergebnisse meinst du? Ich habe keine gefunden.
Frau Dr. Borgstedt ist eine national und international gefragte Referentin und Interviewpartnerin für Rundfunk und Fernsehen. Ihre aktuellen Arbeits- und Themenschwerpunkte sind: Alltagsästhetik, Familiensoziologie, soziokulturelle Trendforschung und digitaler Wandel.
Ich bin verwundert über den Verlauf der Diskussion, seit ich meine Meinung über Lang gepostet habe.
Daraus wurde gemacht: Grünen-Bahsing, sowie: Andere (Geschlecht, Alter, Partei, Aussehen, was auch immer) würden nicht kritisiert. Beide Schlussfolgerungen finde ich abwegig.
Es ging mir mit meiner Aussage nur um diesen konkreten Fall, der illustriert, weswegen ich Frau Lang für eine fahrlässige Fehlbesetzung halte und symptomatisch für etwas, das derzeit grundsätzlich schiefläuft. Solches sehe ich auch bei Vertretern anderer Parteien. Die positiven Ausnahmen bzgl. Nicht-Abgehobenheit (Bsp.: Saskia Esken) sind leider seltener.
Ich führe keine Statistiken, wer wie oft kritisiert wird. Wenn es so ist, dass Lang öfter kritisiert wird, dann mag das Gründe haben, die gerechtfertigt (Rentenhöhe) und nicht gerechtfertigt (Figur) sind. Dennoch ist sie nicht sakrosankt. Deine Bemerkung zu Habeck verstehe ich nicht.
sehe ich auch so. Ich hab immer grün gewählt und genau deshalb hab ich da Ansprüche an das grüne Personal hinsichtlich Professionalität und Expertise. Und wenn mir das was nicht passt, sag ich das. Ich hab auch zu Hofreiter und Özdemir Meinungen.
Ich führe keine Statistiken, wer wie oft kritisiert wird.
ich auch nicht, ist nur mein Eindruck, der auch von einigen geteilt wird.
ZitatWenn es so ist, dass Lang öfter kritisiert wird, dann mag das Gründe haben, die gerechtfertigt (Rentenhöhe) und nicht gerechtfertigt (Figur) sind. Dennoch ist sie nicht sakrosankt.
Natürlich nicht.
ZitatDeine Bemerkung zu Habeck verstehe ich nicht.
Unter "abgehoben" verstehe ich "hat keinen Bezug zur Realität, bekommt alles abgenommen, wird abgeschirmt". Und da ist Habeck, wie er da abends auf der Straße steht und berichtet, dass er keine Milch mehr im Kühlschrank hat und er seit 5 Tagen nicht abgewaschen hat, seine Klamotten nicht weggeräumt sind etc. angenehm bodenständig oder wie immer man es nennen will. Nicht abgehoben eben.
Kannst du dir das vom Lindner vorstellen? oder irgendeinem anderen Spitzenpolitiker?
Dunja Hayali, Shakuntala Banerjee und noch ein paar andere ( die Korrespondentin, die immer aus allen Krisengebieten berichtet) finde ich sehr gut und sehr ruhig, egal wer ihnen gegenüber ist. Aber wenn ich schon die hochgelobte, selbstgerechte Marietta Slomka ( nur als 1 Beispiel) sehe, dann schalte ich um. Klar will ein Journalist seine Frage beantwortet haben, aber wenn das Gegenüber sagt, ich kann oder will ihnen momentan darauf keine Antwort geben, dann muß auch das respektiert werden und nicht nochmal 5 mal von hintenrum nachgebohrt werden.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #4708 auf der Straße steht und berichtet, dass er keine Milch mehr im Kühlschrank hat und er seit 5 Tagen nicht abgewaschen hat, seine Klamotten nicht weggeräumt sind etc. angenehm bodenständig oder wie immer man es nennen will. Nicht abgehoben eben.
okay, auf mich wirkt sowas wehleidig und unorganisiert. Überfordert. Gewohnt, dass eine andere Person (nicht selten: eine Frau) ihm einkauft, aufräumt und für klar Schiff sorgt.
Und nein, bei Lindner kann ich mir das nicht vorstellen. Bei Baerbock auch nicht. Auch nicht bei Schwesig oder Strack Zimmermann oder Dreyer. Bei Söder oder Özdemir aber durchaus.
Auf solche Jammerei von Kerlen fahre ich so gar nicht ab
Zitat von Agathe13 im Beitrag #4708 auf der Straße steht und berichtet, dass er keine Milch mehr im Kühlschrank hat und er seit 5 Tagen nicht abgewaschen hat, seine Klamotten nicht weggeräumt sind etc. angenehm bodenständig oder wie immer man es nennen will. Nicht abgehoben eben.
okay, auf mich wirkt sowas wehleidig und unorganisiert. Überfordert.
Wer wäre das nicht, wenn er sich die Nächte in irgendwelchen Koalitionsverhandlungen etc. um die Ohren schlägt?
ZitatGewohnt, dass eine andere Person (nicht selten: eine Frau) ihm einkauft, aufräumt und für klar Schiff sorgt.
Und nein, bei Lindner kann ich mir das nicht vorstellen. Bei Baerbock auch nicht. Auch nicht bei Schwesig oder Strack Zimmermann oder Dreyer. Bei Söder oder Özdemir aber durchaus.
Auf solche Jammerei von Kerlen fahre ich so gar nicht ab
Es geht doch nicht darum, ob er jammert oder nicht (ich finde nicht). Sondern ob er abgehoben ist oder nicht. Ob er überhaupt in die Lage kommt, keine Milch im Haus zu haben, oder ob ihm das wer auch immer hinterher trägt.
Dieses "Gejammer" jedenfalls klingt nach etwas, was auch Elke oder Michael Mustermann nach einer stressigen Woche äußern könnten.
Zitat von Liberta im Beitrag #4702... Welche Forschungsergebnisse meinst du? Ich habe keine gefunden. Frau Dr. Borgstedt ist eine national und international gefragte Referentin und Interviewpartnerin für Rundfunk und Fernsehen. Ihre aktuellen Arbeits- und Themenschwerpunkte sind: Alltagsästhetik, Familiensoziologie, soziokulturelle Trendforschung und digitaler Wandel.
Forschungsergebnisse ist vielleicht ein zu großes Wort für die Goldwaage.
Vielleicht sind es Ergebnisse der Arbeit des von ihr geleiteten Sinus-Instituts. Vielleicht hat sie sich das, was dort erzählt, ja auch schlicht ausgedacht.
Aber sie beschreibt ziemlich treffend, was auch ich beobachte. Und "soziokulturelle Trendforschung" passt doch.
Hubert Aiwanger sorgt bei mir mal wieder für eine Mischung aus ungläubigem Staunen und entsetzter Fassungslosigkeit mit einem Beitrag auf Facebook: "Die Demos gegen Rechts sind vielfach von Linksextremisten unterwandert. Den Bauerndemos wurde der Vorwurf der Unterwanderung fälschlicherweise gemacht. Ich erwarte die Distanzierung aller Demokraten und der Bundesregierung von Linksextremisten."
Ich bin mal gespannt ob die, bayerischen Linksextremisten morgen mehr als die von der Polizei erwarteten 25 000 Menschen so unterwandert haben, dass sie morgen in München gegen rechtsextreme Demokratiefeinde auf die Straße gehen werden.
Neueste Studien in Deutschland haben ergeben, dass 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung gar keine Laktose brauchen um intolerant zu sein.
Werteunion ebnet Weg zur Parteigründung Stand: 20.01.2024 18:47 Uhr
Die Werteunion soll zu einer Partei werden. Der Vereinsvorsitzende, Ex-Verfassungsschutzpräsident Maaßen, solle "die Gründung einer konservativ-liberalen Partei" auf den Weg bringen. Eine "Brandmauer" werde es nicht geben. Die konservative Werteunion hat den Weg für die von ihrem Chef, Hans-Georg Maaßen, geplante Parteigründung frei gemacht. Eine Mehrheit der Mitglieder der bisher nach eigenen Angaben CDU-nahen Vereinigung stimmte nach Angaben ihres Sprechers in Erfurt dafür, das Namensrecht Werteunion auf die geplante Partei zu übertragen.Maaßen sei das Mandat erteilt worden, "die Gründung einer konservativ-liberalen Partei unter diesem Namen auf den Weg zu bringen", hieß es in einer Erklärung. "Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder der Werteunion e.V. für die Gründung einer gleichnamigen Partei gestimmt", teilte auch der Vereinsvorsitzende und frühere Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen mit. Man werde mit allen Parteien zusammenarbeiten, die "zu einer Politikwende in Deutschland" bereit seien. Die Neugründung soll im Gegensatz zur CDU keine Partei mit einer "Brandmauer" und damit "gesprächsbereit in alle politischen Richtungen" sein, teilte die Werteunion mit. Die AfD wird nicht explizit ausgeschlossen.
Naja, von rechts zur Mitte: NPD, Die Heimat, Der III. Weg, Die Republikaner Freie Sachsen/Freies Thüringen(?) AfD/DSU/zukünftig Werte-Union Bündnis Deutschland, Deutsche Konservative, Bayern-Partei, Deutsche Zentrumspartei, FW, die beiden Unionen ... da wird es schon langsam eng, oder?
Und ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht wen vergessen oder falsch einsortiert habe ...
Ich habe jetzt einfach mal die landläufige Rechts-Mitte-Links-Aufteilung benutzt (und die Mitte nach links weggelassen). Stimmt aber, wenn's wirklich inhaltich werden soll, taugt die nicht mehr allzuviel. Es bewegt sich viel, beispielsweise BSW (Bitte Sahra Wählen) könnte ich noch nicht einordnen.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #4584Sonst heißt es doch immer, es zählen Taten mehr als Worte - hier nicht?
Wie sollen brauchbare Taten folgen, wenn die Worte zeigen, dass keine Sachkenntnis vorhanden ist?
Politische Willensbildung funktioniert nicht so, dass umfassend gebildete, profund erfahrene und/oder hochintelligente MdB oder Parteivorsitzende nachts eine geniale Eingebung haben und die wird dann 1 : 1 umgesetzt.
Man sollte als Politiker wissen, worüber man spricht und in welche Richtung die Politik gehen sollte. Es hat gar nichts mit Erfahrung und hoher Ausbildung zu tun - braucht man nicht, um grundlegende Zahlen im Kopf haben, also Fakten. Auf deren Grundlage passiert doch Politik. Für einen Grünen-Gegner reicht dieses Auftreten schon, um Frau Lang in die Richtung "unglaubwürdig" zu schieben, denn "Die hat ja überhaupt keine Ahnung, was los ist im Land."