Nein. Aber er bezieht sich schon auf "linke Seiten":
Der Chef der Freien Wähler Hubert Aiwanger behauptet, die vielfach geäußerte Befürchtung einer Unterwanderung der Bauernproteste durch Extremisten sei eine gezielte Verunglimpfung »von linker Seite«
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
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- "Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts zu seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen." - Epikur von Samos
Der Verkehrsfunk um 5:30 dauerte länger als sonst.
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Zitat von Agathe13 im Beitrag #4235Ich glaube, da geht es eher darum, die Generierung von Schwarzgeld zu verhindern. Wenn die Quittungsausdrucke durchnumeriert sind, laufen sie durch die Bücher und die Einnahmen werden versteuert. Gibt es keine Quittungen, kann der Landwirt die Steuern hinterziehen.
Ja das wären sicher enorm große Beträge an Steuern bei den paar Litern Milch, die in solchen Automaten verkauft werden. Könnte sich Deutschland gesund stossen dran. 🙃
Zitat von Agathe13 im Beitrag #4306Kleinvieh macht auch Mist.
Nun, zumindest bei diesem Bauern nicht mehr. Zu viele Verordnungen, zu viel Bürokratie und Vorgaben und zu wenig Einnahmen, weil Tuffi & Co nicht fair zahlen.
Jetzt gibt es dort keine Kühe mehr, hat sich einfach nicht mehr rentiert. Also kein Mist mehr - und wieder ein Schritt weiter auf dem Weg hinzu riesengroßen Agrarindustrien und weg von kleinen regionalen Bauern.
Die Höfe mit den Milchautomaten sind in meiner Gegend nicht die großen Milchbetriebe, die machen das eher nebenher. Ist aber sowieso keine Milchgegend hier.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #4306Kleinvieh macht auch Mist.
Nun, zumindest bei diesem Bauern nicht mehr. Zu viele Verordnungen, zu viel Bürokratie und Vorgaben und zu wenig Einnahmen, weil Tuffi & Co nicht fair zahlen.
Wie dem auch sei. Mir ging's drum, darauf hinzuweisen, dass es nicht einfach sinnlose Bürokratie ist, warum diese Quittungen sein müssen. Siehe auch Italien.
"Laut der Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) bekamen Viehzüchter im Oktober für ein Kalb nur noch durchschnittlich 8,49 Euro; im Mai waren es immerhin noch 25 Euro. Zuerst hatte die „Neue Osnabrücker Zeitung“ darüber berichtet."
danke für den Link. Das macht mich wirklich fassungslos.
Die Landwirte können ja nicht einfach auf die Besamung der Mutterkuh verzichten, sonst geht uns die Millch aus . . andererseits wird immer wieder argentinisches Rindersteak angeboten, das ja um den halben Erdball gekarrt wird. Da stimmt doch gewaltig etwas nicht.
Zitat von Lurchi im Beitrag #4310Warum gab es da keine Proteste der Landwirte?
Wie kommst Du darauf, dass es da keine gab? Proteste von Bauern gab es doch immer wieder. Ändert nur nicht viel an der Geringschätzung von regionalen Lebensmitteln. Theoretisch finden es alle gut, sich regional und vielleicht auch Bio zu ernähren, aber dafür mehr Geld ausgeben wollen viele nicht. Wobei es wirklich ein Unding ist, dass Lebensmittel, die um den halben Erdball geflogen werden, teilweise günstiger (und auch begehrter?) sind als heimische Produkte.
Natürlich sind Lebensmittel bei uns zu billig - die Verbände hätten sich schon viel eher für eine gerechte Bezahlung der Produkte durch die großen Abnehmer einsetzen müssen statt darauf zu setzen, dass Subventionen es richten. (Mir ist klar, dass höhere Lebensmittelpreise sich bei Geringverdienern eher bemerkbar machen im Portemonnaie.)
Ich vermute einfach mal, dass die Gewinnmarge der Lebensmittelkonzerne zwischenzeitlich überproportional gewachsen ist durch Preiserhöhungen, verminderte Verpackungsinhalte und Preisdruck auf die Lieferanten.
Wenn ich alleine vergleiche, dass ich bei meinem Biometzger für 100 Gramm Salami fast 7 Euro zahle und im Supermarkt die Wurst weniger als 1/3 kostet und trotzdem im letzten Glied der Kette daran verdient wird, dann kann eindeutig etwas nicht stimmen. Insofern sind die Demonstrationen gerechtfertigt, aber adressiert an die falschen, finde ich.
Ich verstehe nicht, warum die Trecker am Odeonsplatz stehen und nicht vor Nestlé und Müllermilch. Es gibt einen interessanten Artikel darüber, was wo produziert wird, und der Löwenanteil ist immer noch Viehwirtschaft, Weideland, Futteranbau. Für die Deutschenversorgung mit Obst und Gemüse sieht es dünn aus, nur 1/3 bis 1/5 wird da regional produziert. https://www.landwirtschaft.de/landwirtsc...chlands-feldern
Zitat von luciernago im Beitrag #4311Die Landwirte können ja nicht einfach auf die Besamung der Mutterkuh verzichten, sonst geht uns die Millch aus . . andererseits wird immer wieder argentinisches Rindersteak angeboten, das ja um den halben Erdball gekarrt wird. Da stimmt doch gewaltig etwas nicht.
Deswegen verstehe ich nicht, warum die nicht schon längst auf die Barrikaden gegangen sind.
Zitat von Tabea57 im Beitrag #4312Proteste von Bauern gab es doch immer wieder. Ändert nur nicht viel an der Geringschätzung von regionalen Lebensmitteln. Theoretisch finden es alle gut, sich regional und vielleicht auch Bio zu ernähren, aber dafür mehr Geld ausgeben wollen viele nicht. Wobei es wirklich ein Unding ist, dass Lebensmittel, die um den halben Erdball geflogen werden, teilweise günstiger (und auch begehrter?) sind als heimische Produkte.
Ja. Das ist wirklich zum Kotzen. Genau hier wäre ein Ansatzpunkt für die Politik.
Zitat von Neustart im Beitrag #4313Natürlich sind Lebensmittel bei uns zu billig - die Verbände hätten sich schon viel eher für eine gerechte Bezahlung der Produkte durch die großen Abnehmer einsetzen müssen statt darauf zu setzen, dass Subventionen es richten. (Mir ist klar, dass höhere Lebensmittelpreise sich bei Geringverdienern eher bemerkbar machen im Portemonnaie.)
Das ist richtig, es sind aber mitnichten nur die Geringverdiener, die sich über jede kleine Preiserhöhung aufregen.
Zitat von ja-aber im Beitrag #4314Ich verstehe nicht, warum die Trecker am Odeonsplatz stehen und nicht vor Nestlé und Müllermilch. (...)
Weil Lobbyorganisationen wie der Bauernverband und die industrielle Lebensmittelherstellung auf der selben Seite stehen. Erzeuger, die in industriellem Maße z.B. Milch erzeugen, sind begehrte Kunden bei Nestlé und Müllermilch. Da - Achtung, fieser Vergleich beabsichtigt - provoziert man nicht die Kuh, die man melkt.
Auf Bayern2 gibt es übrigens gerade ein gutes Tagesgespräch zum Thema, maßgeschneidert. Gibt's in der B24-Mediathek. Besonders hörenswert der Beitrag von Karl Bär, der jetzt gerade läuft. Bär ist Agrarökonom und ein wichtiger Aktivist des Umweltinstituts München.
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
: "Wir brauchen eine vernünftige Steuerpolitik, wo sich Leistung lohnt. Und ja, dann bleibt halt am Ende etwas weniger Geld übrig für Radwege in Peru. Für Bürgergeld, für Leute, die arbeiten könnten, aber nicht wollen. Und auch für die illegale Migration“.
Und wer hat es gesagt , Aiwanger , heute bei dem Bauernprotest in Landshut .Radwege in Peru. Ich glaube der ist einfach nur furchtbar dumm, und seine Wähler auch
Zitat von Cerulean im Beitrag #4319 Und wer hat es gesagt , Aiwanger , heute bei dem Bauernprotest in Landshut .Radwege in Peru.
Hat er das wirklich gesagt?
Wobei mich nicht nur erschreckt, dass er sowas ernsthaft in der Öffentlichkeit sagt, sondern dass es auch noch viele Leute gibt, die das glauben und für zutreffend halten.
"Radwege in Peru" - das klingt schon recht absurd. Ich wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen, dass große Geldmengen für Radwege in Peru aufgewendet würden (wieso ausgerechnet in Peru? War das schon mal ein Thema? Oder ist es völlig frei erfunden?)
Zitat von Cerulean im Beitrag #4319: "Wir brauchen eine vernünftige Steuerpolitik, wo sich Leistung lohnt. Und ja, dann bleibt halt am Ende etwas weniger Geld übrig für Radwege in Peru. Für Bürgergeld, für Leute, die arbeiten könnten, aber nicht wollen. Und auch für die illegale Migration“.
Und wer hat es gesagt , Aiwanger , heute bei dem Bauernprotest in Landshut .Radwege in Peru. Ich glaube der ist einfach nur furchtbar dumm, und seine Wähler auch
Donnerstag, 07.12.2023, 09:32
Angesichts der Haushaltslage fordert Finanzminister Christian Lindner (FDP) Einsparungen bei der Entwicklungshilfe. Deutschland gibt etwa 12 Milliarden Euro für Entwicklungshilfe aus, davon etwa 315 Millionen Euro für Busse und Radwege in Peru. Hat das überhaupt eine Wirkung?