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Zitat von Tabea57 im Beitrag #4197Direktvermarktung, also Verkauf im Hofladen, ist die Möglichkeit, dass faire Preise erzielt werden können. Aber dann brauchst Du wieder jemanden, der/die im Laden steht, Du brauchst auch erst mal einen Laden.... nicht so einfach bei den ganzen Vorschriften in Deutschland
Im Hinblick auf die Ökologie wäre es wahrscheinlich auch ein Schuss in den Ofen, wenn jeder Endverbraucher drei Hofläden abklappert, um seine Ration an Gemüse, Kartoffeln, Milch und Äpfel zusammenzukaufen.
Machen wir uns nichts vor, die meisten Leute würden dafür nicht bei Regenwetter 10 km mit dem Fahrrad fahren, sondern ins Auto steigen.
Und wer auch immer da im Laden steht, wird wahrscheinlich relativ viel Leerlauf haben, will aber verständlicherweise auch fair bezahlt werden. In gewisser Hinsicht sind die Discounter eine Pest, aber eine Rückkehr zu bäuerichen Kleinbetrieben mit angeschlossenen Hofläden ist wahrscheinlich keine realistische Option. Das ist einfach nicht effizient oder wirtschaftlich.
Landwirte haben ihre Interessenvertretung doch organisiert - scheinbar nehmen diese Organisationen nicht die Vertretung von kleineren Betrieben wahr, wenn diese den Abnehmern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Schreckgespenst, deinen Ansatz mit dem großen Züchter, der Millionen investiert und dabei auf spätere Subventionen setzt, um "wirtschaftlich" arbeiten zu können, finde ich etwas schräg. Das mag ja real so laufen, aber für mich liest sich das sehr strange
Zitat von Neustart im Beitrag #4194Lilith, der Ansatz ist interessant und ich würde sofort zustimmen, wenn Landwirte ihre Verbände auffordern würden, sich politisch für eine entsprechende Änderung einzusetzen.
Angenommen, du hättest von den Eltern und Großeltern eine Rinderzucht übernommen und eine Millionensumme in modernere Ställe investiert: Würdest du deinen Interessenverband dann auffordern, die Subventionen von der Viehhaltung wegzulenken, um Gartenbauprodukte zu stärken?
Ich kenne mich mit den landwirtschaftlichen Themen überhaupt nicht aus, aber so ein moderner Hof ist doch ein unheimlich komplexes Gebilde und erfordert ein erhebliches Knowhow. So wenig, wie der Schuhfabrikannt plötzlich Microchips produzieren kann, wird aus dem Milchbauern oder Viehzüchter im Handstreich ein Bauer mit Schwerpunkt Gemüse.
Na ja irgendwann werden wir sowieso damit anfangen müssen, umzudenken und umzulenken. Ich denke, da sollte perspektivisch gedacht werden. Nicht von heut auf morgen. Wenn einfach "nur" Subventionen gestrichen werden und Fleisch so teuer wird, das es sich nur wenige leisten können, haben die Bauern langfristig auch nichts davon.
Es gibt clevere Lösungen wie Verkaufsautomaten, haben private Metzgereien zum Beispiel auch. Zusammenschluss von Produzenten mit Markthändlern. Ich bin durch einen Beitrag im Regionalfernsehen auf einen jungen Käsemeister aufmerksam geworden, der Käse von kleinen Käsereien veredelt und diesen auf Märkten sowie online verkauft. Gemüsekisten, die man sich teilen kann, werden teilweise frei Haus geliefert oder man holt sie in der Nachbarschaft beim Verteiler ab.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Zitat von Neustart im Beitrag #4203Schreckgespenst, deinen Ansatz mit dem großen Züchter, der Millionen investiert und dabei auf spätere Subventionen setzt, um "wirtschaftlich" arbeiten zu können, finde ich etwas schräg.
Das habe ich doch gar nicht geschrieben? Ich habe mich erkundigt, warum der Rinderzüchter seinen Verband dazu auffordern sollte, sich für die Subventionierung von Gartenbauprodukten einzusetzen. Das war ja, etwas verkürzt, der Denkansatz in #4192 und #4194.
Und bei aller Vorsicht (ich kenne mich mit dem Thema wirklich nicht aus): Meines Wissens ist man als Landwirt ganz schnell bei Millionenbeträgen, wenn man größere Investitionen tätigt. Das sind nicht unbedingt große Betriebe, sondern mittelständische Familienbetriebe. Jeder hat eine ungefähre Vorstellung davon, wie teuer Wohnraum für Menschen geworden ist. Stallungen nach dem modernen Stand der Technik (und des Tierschutzes) sind ganz sicher auch nicht günstig.
Jeder Verbraucher möchte, dass die Tiere besser gehalten werden und mehr Platz zur Verfügung haben. Welcher Landwirt investiert in bessere Haltungsformen, wenn er immer damit rechnen muss, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich innerhalb von einem halben Jahr komplett ändern?
Zitat von Lilith10 im Beitrag #4204Na ja irgendwann werden wir sowieso damit anfangen müssen, umzudenken und umzulenken. Ich denke, da sollte perspektivisch gedacht werden. Nicht von heut auf morgen. Wenn einfach "nur" Subventionen gestrichen werden und Fleisch so teuer wird, das es sich nur wenige leisten können, haben die Bauern langfristig auch nichts davon.
Das ist genau der Punkt! Sei es in der Landwirtschaft oder zum Beispiel in der Bildungspolitik.
In der Politik denkt man oft nur über eine Legislaturperiode oder noch kürzer, aber bestimmte Veränderungen brauchen einen sehr langen Atem.
Zitat von Tabea57 im Beitrag #4197Direktvermarktung, also Verkauf im Hofladen…
Machen wir uns nichts vor, die meisten Leute würden dafür nicht bei Regenwetter 10 km mit dem Fahrrad fahren, sondern ins Auto steigen….
Zitate gekürzt von mir 😉
Hofladen ist eine Option für die Menschen, die rundum wohnen oder z.B. auf dem Arbeitsweg sowieso daran vorbei kommen.
Ich befürworte immer einen Mix von unterschiedlichen Möglichkeiten, da je nach regionaler Gegebenheit eben nicht jede Möglichkeit passt/Sinn macht.
Was ich aber gerade blöd finde: es gibt Höfe, die haben schon lange Direktverkauf ihrer Milch und einige müssen damit nun aufhören: unsere Bürokratie schreibt vor, dass der Milchautomat eine Quittung ausspucken muss über genaue Abgabemenge/Preis. Ältere Automaten haben leider keine Quittungsfunktion und auch wenn der Kunde sagt „Ist mir nicht wichtig, ich kaufe weiter ohne Zettel, denn Flasche voll ist Flasche voll“ darf der Betrieb den alten Automaten nicht mehr nutzen. Fraglich, für wen es sich lohnt, einen sehr teuren neuen Automaten dann an zu schaffen….eher wird der Direktverkauf denn eingestellt. Wie haben das die Leute nur früher überlebt, als jeder mit unterschiedlicher kl Milchkanne zum Bauern ging und so nach Gutdünken eingefüllt wurde, Münze hingelegt, fertig ???? Man könnte das auch einfach dem Kunden überlassen: Wem schwant, dass er am Automaten ohne Quittung übern Tisch gezogen wird, der darf gerne den Einkaufshof wechseln und dort kaufen, wo es den anderen Automaten gibt. Wer keinen Wert auf Quittung legt, kann weiter am alten Milchautomaten kaufen, hat dann aber keine Beleg, falls er etwas zu bemängeln hatund muss das eben im Gespräch mit dem Hofbetreiber klären.
Ich bin ehrlich gesagt auch noch nie auf dei Idee gekommen, wenn irgendwo am Wanderweg durch die Dörfer mal Äpfel/Kartoffeln im Beutel verkauft werden „1,5 kg Preis x€“ deheim dann nach zu wiegen, ob vielleicht 100 g fehlen. Ich gucke und entscheide: das ist es mir der Preis wert und nehme es mit oder denke mir „ Hm…das ist mir nach Augenmaß für die Menge nicht wert“ und lasse es liegen
Abgelegene Obstgärten müssen mittlerweile bewacht werden. Im vergangenen Jahr wurden bei der angeheirateten Verwandtschaft die Zwetschgenbäume im großen Stil abgeerntet, illegal. Die Obstkarren sind mittlerweile videoüberwacht, da die Kasse des Vertrauens entweder ignoriert oder mit Knöpfen bestückt wurde. Dass zu wenig reingesteckt wird, ist einkalkuliert und trotzdem ärgerlich.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Zitat von WhiteTara im Beitrag #4210unsere Bürokratie schreibt vor, dass der Milchautomat eine Quittung ausspucken muss über genaue Abgabemenge/Preis. Ältere Automaten haben leider keine Quittungsfunktion und auch wenn der Kunde sagt „Ist mir nicht wichtig, ich kaufe weiter ohne Zettel, denn Flasche voll ist Flasche voll“ darf der Betrieb den alten Automaten nicht mehr nutzen
Ja, White Tara, so was meine ich. Da gibt es - grad auch im Bereich Hygiene - noch wesentlich mehr und teilweise unsinnige Vorschriften. Manchmal widersprechen sich die unterschiedlichen Vorschriften auch, also wenn Du die eine einhältst, kannst Du die andere nicht erfüllen.
Zitat von Sariana im Beitrag #4211Abgelegene Obstgarten müssen mittlerweile bewacht werden.
Der Milchautomat meines Schwiegersohnes wurde damals aufgebrochen, und das ist nicht die einzige Sachbeschädigung, die passiert ist.
Wir hatten im Nachbarort einen mobilen Hühnerstall, wo man frische Eier kaufen konnte. Leider musste er aufhören, weil erstens zu viele Eier nicht bezahlt wurden, außerdem haben manchmal ganz tolle Zeitgenossen ihre alten Eier wieder reingelegt und dafür frische genommen. Natürlich waren die folgenden Kunden wenig erfreut, wenn sie alte Eier bekamen und machten erst mal den Betreiber dafür verantwortlich. 😖
Hör auf, dich Menschen zu erklären, die sich bereits entschieden haben, dich falsch zu verstehen.
Zitat von Takamine im Beitrag #4190Es geht um bereits bestehende Subventionen, die gestrichten, bzw. redziert werden sollen. Jeder von uns würde, wenn es ihn selbst beträfe, auch darüber schimpfen. Warten wir mal auf das Geschimpfe, wenn die Preise wirklich mal so steigen, wie sie steigen müssten.
Meiner Meinung nach sollten alle Subventionen für Marktteilnehmer gestrichen werden, ausnahmslos, und nur gemeinnützige Belange finanziert werden.
Zitat von Pelzpfote im Beitrag #4213Wir hatten im Nachbarort einen mobilen Hühnerstall, wo man frische Eier kaufen konnte. Leider musste er aufhören, weil erstens zu viele Eier nicht bezahlt wurden, außerdem haben manchmal ganz tolle Zeitgenossen ihre alten Eier wieder reingelegt und dafür frische genommen. Natürlich waren die folgenden Kunden wenig erfreut, wenn sie alte Eier bekamen und machten erst mal den Betreiber dafür verantwortlich. 😖
Zitat von Meerliebend im Beitrag #4183Ich habe vollstes Verständnis, dass die Bauern ihre Forderungen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln durchsetzen. Das tun andere Berufsgruppen seit Jahren. Piloten, (Bodenpersonal), Bahn, Müllabfuhr usw. usw. ...
Andere Berufsgruppen weiten aber ihre Aktionen nicht flächendeckend aus, nachdem ihre Forderungen zu einem beträchtlichen Teil erfüllt wurden. Und sie fordern Verbesserungen von der gesamten Branche und nicht nur von einigen ausgesuchten Akteur:innen. Die Landwirt:innen richten ihren Zorn allein gegen die Ampelparteien, deutlich erkennbar daran, dass viele diese am liebsten aufhängen statt abwählen wollen, obwohl auch CDU und AfD im Rechnungsprüfungsausschus am einstimmigen Beschluss zur Abschaffung der Subventionen für Fahrzeuge und Agrardiesel mitgewirkt haben.
Mein Verständnis für die demonstrierenden Landwirt:innen ist schon gesunken, als örtliche Funktionäre im Zusammenhang mit der versuchte Erstürmung der Fähre mit Habeck und seiner Familie als Passagiere öffentlich von möglicher, stillschweigender Genugtung sprachen, und sank noch tiefer, als ich las, dass die Landwirt:innen in Bad Neuenahhr-Ahrweiler abgelehnnt haben einen anderen Stadort als die Innenstadt zum Ziel ihrer Sternfahrt zu machen, obwohl sie sämtliche Zufahrten zum Ortskern und damit auch zu einem Krankenhaus mit Notaufnahme-Station blockieren. Quelle
Und sollten die demonstrierende Bauerrnschaft es bei der Abgrenzung zu Nazis, Faschisten, Reichsbürgern und Co bei warmen Worten belassen unnd nicht aktiv dafür sorgen, dass die ihre Parolen bei Trecker-Konvois und Kundgebungen nicht verbreiten können, dürfte ein weiterer Tiefpunkt erreicht werden.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von Meerliebend im Beitrag #4218Blockierte Rettungswagen haben in anderen Zusammenhängen nicht gestört. Ich erinnere mich auch an sinnlose Zerstörungswut mit orangener Farbe.
Blockierung von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei stören immer und deswegen sollten Demos angemeldet werden. Einen Klimakleber haste wahrscheinlich schneller von der Straße geölt als zig Trecker beiseite geräumt. Aber wenn sich alle auf die gleiche Stufe stellen wollen, sich zwar aufregen, weil der eine mit seinen Blockaden eher Unmut hervorruft, aber für sich das gleiche Recht in Anspruch nehmen will. Na bitte sehr, wir leben schließlich noch in einer Demokratie.
-------------------------------------- „Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen." Fjodor M. Dostojewski
Zitat von Meerliebend im Beitrag #4218Blockierte Rettungswagen haben in anderen Zusammenhängen nicht gestört. Ich erinnere mich auch an sinnlose Zerstörungswut mit orangener Farbe.
Wenn du diesen Vergleich schon ziehst, ist Farbe wohl weniger gefährlich als ein mitten auf der Straße platzierter Misthaufen in der Dunkelheit. Dass Landwirt:innen wegen solcher Aktionen als Terrooristen beschimpft, bedroht oder sogar angefahren wurden, oder dass sie nach den Blockaden im Dezember jetzt in Präventivhaft genommen werden, wäre mir neu.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von noBarbie im Beitrag #4217Und sollten die demonstrierende Bauerrnschaft es bei der Abgrenzung zu Nazis, Faschisten, Reichsbürgern und Co bei warmen Worten belassen unnd nicht aktiv dafür sorgen, dass die ihre Parolen bei Trecker-Konvois und Kundgebungen nicht verbreiten können, dürfte ein weiterer Tiefpunkt erreicht werden.
Als Teilnehmer an einer politischen Kundgebung hat man immer nur einen begrenzten Einfluss darauf, wer drei Schritte vor oder hinter einem läuft und welche Transparente der Betreffende schwenken mag.
Im Allgemeinen ist es weder sinnvoll noch zumutbar, andere Demonstranten "aktiv" an bestimmten Parolen zu hindern. Man kann durchaus ein lautstarkes "Haut ab!" rufen, aber man kann niemandem ein Flugblatt abnehmen oder sein Transparent runterreißen. Werden eindeutig strafrechtlich relevante Inhalte geäußert, dann kann man natürlich die Polizei informieren, und wenn man merkt, dass der Pulk der rechtsextremen Demonstrationsteilnehmer übermäßig groß ist, dann sollte man abdrehen oder sich räumlich distanzieren. Aber man sich beim besten Willen keine Schlägerei mit ein paar extremistischen Deppen liefern, die versuchen, eine Demonstration zu kapern.
Um bei meinem notorischen Beispiel zu bleiben: Als Gewerkschafter kann ich mich von 1.Mai-Krawallen nachdrücklich distanzieren, aber ich kann die Bekloppten, die auf Randale aus sind, nicht aktiv am Erscheinen hindern.
Die Krawalle am 1. Mai gehen aber in den allerseltensten Fällen von den Latschdemos der Gewerkschaften aus, sondern von eigenen Veranstaltungen der Autonomen, des Schwarzen Blocks oder anderen. Bei jeglicher Demonstration sollte man Ordner haben, die günstigstenfalls geschult sind und wissen, wie sie vorgehen müssen, wenn sich Leute unter die Anwesenden mischen, deren Einstellungen dem eigentlichen Demonstrationszweck diametral entgegen gesetzt sind. Veranstaltungen, die unter freiem Himmel stattfinden, stehen allen Leuten offen, aber gerade in Zeiten wie diesen und angesichts einer so aufgeheizten Stimmung würde ich erwarten, dass sich die Bauernverbände darauf ebenso gut vorbereiten wie das Antifa-Bündnis Kleinkleckersdorf. Der Hinweis im Nachhinein "Daran konnten wir auch nichts ändern" wäre arg ärmlich.
Ein Kommentar aus der FAZ zum einen zur Situation der Bauern:
Es ist der Machtanspruch des Bauchgefühls. Wer Wut im Bauch hat, lässt sie immer öfter einfach heraus. Andere feuern sie dabei noch an. Der Vorsitzende der Freien Wähler und bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger etwa behauptet, die Schuld für die Bauernwut liege allein bei der Ampelpolitik. Das ist leicht zu widerlegen.
Erstens sagen viele Bauern selbst, dass ihr Frust seit Jahren oder Jahrzehnten wachse. Zweitens wütete der Deutsche Bauernverband schon, als noch die CDU die Bundesregierung führte. Anlass war mal der „Corona-Frust der Ferienbauernhöfe“, mal die „existenzbedrohende Lage der Schweinehalter“, wobei es auch schon Jahre vorher „5 vor 12 für die deutsche Schweinehaltung“ gewesen war; Entscheidungen des Bundeskabinetts kommentierte der Verband mit „völligem Unverständnis“, er kritisierte einen „massiven Vertrauensbruch im Bundesrat“ und „völlig unverhältnismäßige Sanktionen“. Näher kommt man der Wahrheit, wenn man die Kürzungen beim Agrardiesel als den Tropfen sieht, der das Fass zum Überlaufen brachte.....
Und zum Vorgehen:
Nun sagen Bauern gönnerhaft, sie seien bereit zum Dialog, aber nicht zu Kompromissen.... .... Denn wenn jede Lobby schreit, bis sie ihren Willen kriegt, ist Politik nur noch Lärm.
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Zitat von Kukuruz im Beitrag #4222Bei jeglicher Demonstration sollte man Ordner haben, die günstigstenfalls geschult sind und wissen, wie sie vorgehen müssen, wenn sich Leute unter die Anwesenden mischen, deren Einstellungen dem eigentlichen Demonstrationszweck diametral entgegen gesetzt sind. Veranstaltungen, die unter freiem Himmel stattfinden, stehen allen Leuten offen, [...]
Völlig ernstgemeinte und vielleicht etwas unbedarfte Frage: Wie denn?
Ich sehe überhaupt nicht, wie man bestimmte Demonstrationsteilnehmer wegdrängen oder vertreiben könnte, ohne sich selber unter Umständen strafbar zu machen. Rechtswidrige Parolen sind eine Sondersituation, aber die Ordner auf eine Demo haben keine polizeilichen Befugnisse, wie sollten die jemanden daran hindern, auf einer Kundgebung mitzulaufen?
Man kann erwarten, dass sich die Hauptredner nochmal ausdrücklich von bestimmten Auswüchsen distanzieren, aber mehr kann ich mir nicht vorstellen.
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