Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #4172Das würde bedeuten, das Lebensmittel erheblich teurer werden. Ich bin dafür.
Ich auch. Wenn ich bedenke, wie teuer Kaffee oder Brot in meiner Kindheit waren, wie selten es Fleisch gab.... Brote wurden immer dünn belegt und das Brot war gedoppelt, also eine Art Sandwich. Wir bekamen auch öfters Brote mit Margarine und Zucker, war billiger. Gute Lebensmittel können nicht billig sein, sie können PREIS-Wert sein, also ihren Preis wert.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #4173Die Städte in meiner Umgebung machen die Innenstädte ungemütlich, um Obdachlose zu vertreiben.
Bei uns sind es eher diese Bettler, von denen ich annehme, dass sie abends abkassiert werden. Die werden immer mehr, und sie machen das Bummeln durch die Städte unangenehm.
Zitat von Pelzpfote im Beitrag #4178@noBarbie Dann gibt es also in deiner Welt keine Diebinnen, Mörderinnen, Extremistinnen, Verbrecherinnen usw.? 😏
Das wäre sooo schön, wenn etwas auf dieser/in meiner Welt nicht existieren würde, nur weil ich es nicht ausdrücklich erwähne. Davon abgesehen auch hier gilt: Sie sind im generischen Maskulinum doch "mitgemeint".
Zum Thema Gendern gibt es einen eigenen Strang, in dem ich meine Meinung ausführlich dargelegt und begründet habe. Wer nach der Lektüre meiner Beiträge dort noch Fragen an mich zu diesem Thema hat, kann sie gerne direkt an Ort und Stelle an mich richten.
„Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen.“
Zitat von noBarbie im Beitrag #4179 Das wäre sooo schön, wenn etwas auf dieser/in meiner Welt nicht existieren würde, nur weil ich es nicht ausdrücklich erwähne. Davon abgesehen auch hier gilt: Sie sind im generischen Maskulinum doch "mitgemeint".
Du unterscheidest also, wer beim generischen Maskulinum mitgemeint ist und wer nicht. 😳 Darauf muss man erst mal kommen. 🤓
Hör auf, dich Menschen zu erklären, die sich bereits entschieden haben, dich falsch zu verstehen.
Nein, ich entscheide lediglich, wie ich selber spreche.
Und auch, dass ich für weitere Diskussionen darüber den passenden Strang nutzen werde. Damit, dass ich dir dort die Bedeutung von "generisch" erkläre, kannst du allerdings nicht rechnen. Da empfehle ich dir Google oder Wikipedia.
„Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen.“
Wenn den Bauern wirklich geholfen werden soll, dann muss ihre Arbeit bezahlt werden. So, das sie OHNE Subventionen gut arbeiten und leben können.
Das würde bedeuten, das Lebensmittel erheblich teurer werden. Ich bin dafür.
Die, die angeblich Für die Bauern in den Großstreik gehen wollen, NICHT.
Danke Kaffeesahne.
-------------------------------------- „Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen." Fjodor M. Dostojewski
Ich habe vollstes Verständnis, dass die Bauern ihre Forderungen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln durchsetzen. Das tun andere Berufsgruppen seit Jahren. Piloten, (Bodenpersonal), Bahn, Müllabfuhr usw. usw. Ich lebe in einer Region mit sehr viel Landwirtschaft und das Höfesterben ist wirklich schlimm. Ich höre auch die Sorgen und den Ärger der angehenden Jungbauern an unserer Hochschule.
Wäre dann nicht der passendere Weg, mit den direkten Abnehmern hart zu verhandeln? Das sind doch diejenigen, die die Preise drücken .... Alle anderen ArbeitnehmerInnen setzen sich bei ihren Streiks auch mit ihren direkten Vertragspartnern auseinander und nicht mit der jeweiligen Regierung.
Aber mit den Abnehmer werden die Preise für Guter verhandelt. Wir haben nicht, wie in anderen Ländern einen Brot- oder Milchpreis. Da würde ich das ja verstehen.
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Dass die Landwirtschaft darunter leidet, dass keine angemessenen Preise für ihre Produkte gezahlt werden, denke ich auch. Da ist die Argumentation m.M.n. dann aber: werte Vertragspartner, werte Endabnehmer, so geht es nicht weiter, wir brauchen faire Preise. Oder würde auch vom Schuhhandel (willkürliches Beispiel) erwartet, dass er künstlich niedrige Preise aufruft und den Rest per Subventionen vom Staat verlangt, damit er überlebensfähig bleibt?
Es geht um bereits bestehende Subventionen, die gestrichten, bzw. redziert werden sollen. Jeder von uns würde, wenn es ihn selbst beträfe, auch darüber schimpfen. Warten wir mal auf das Geschimpfe, wenn die Preise wirklich mal so steigen, wie sie steigen müssten.
Du hasst mich, ich mag das, ich lebe durch dich. (Böhse Onkelz)
Wenn (mehr?) Subventionen dazu genutzt würden, fände ich das weitaus sinniger. .
Und Nachdem ich mich jetzt nur ein bisschen damit beschäftigt habe, scheint es doch so zu sein, das die Subventionen ganz einfach unfair verteilt werden. Auch das gehörte dann mal auf den Prüfstand.
Würde mir ein Arbeitgeber etwas streichen, wäre ich natürlich sauer, ebenso wie ich sauer reagiere, wenn ich denke, ich werde nicht angemessen bezahlt. Aber dann setze ich mich mit dem Arbeitgeber auseinander ....
Lilith, der Ansatz ist interessant und ich würde sofort zustimmen, wenn Landwirte ihre Verbände auffordern würden, sich politisch für eine entsprechende Änderung einzusetzen.
Zitat von Neustart im Beitrag #4194Lilith, der Ansatz ist interessant und ich würde sofort zustimmen, wenn Landwirte ihre Verbände auffordern würden, sich politisch für eine entsprechende Änderung einzusetzen.
Ja, fand ich auch. Warum sie das nicht machen?
Wieso aber andersherum die Politik sich nicht mehr dafür interessiert , und es fördert, ist mir auch unklar.
Zitat von Neustart im Beitrag #4184Wäre dann nicht der passendere Weg, mit den direkten Abnehmern hart zu verhandeln? Das sind doch diejenigen, die die Preise drücken ....
Du kannst als Kleinbauer nicht verhandeln mit den großen Abnehmern wie Aldi, Tuffi und wie sie alle heißen. Die diktieren die Preise, und wenn Du als Bauer nicht einverstanden bist, bist Du raus aus dem Lieferpool. Direktvermarktung, also Verkauf im Hofladen, ist die Möglichkeit, dass faire Preise erzielt werden können. Aber dann brauchst Du wieder jemanden, der/die im Laden steht, Du brauchst auch erst mal einen Laden.... nicht so einfach bei den ganzen Vorschriften in Deutschland
Zitat von Neustart im Beitrag #4194Lilith, der Ansatz ist interessant und ich würde sofort zustimmen, wenn Landwirte ihre Verbände auffordern würden, sich politisch für eine entsprechende Änderung einzusetzen.
Angenommen, du hättest von den Eltern und Großeltern eine Rinderzucht übernommen und eine Millionensumme in modernere Ställe investiert: Würdest du deinen Interessenverband dann auffordern, die Subventionen von der Viehhaltung wegzulenken, um Gartenbauprodukte zu stärken?
Ich kenne mich mit den landwirtschaftlichen Themen überhaupt nicht aus, aber so ein moderner Hof ist doch ein unheimlich komplexes Gebilde und erfordert ein erhebliches Knowhow. So wenig, wie der Schuhfabrikannt plötzlich Microchips produzieren kann, wird aus dem Milchbauern oder Viehzüchter im Handstreich ein Bauer mit Schwerpunkt Gemüse.
Subventionen leisten in Deutschland die Bundesrepublik und die EU.
Die EU legt alle 7 Jahre fest, wie die Subventionen verteilt werden. Das war 2020 und Frau Klöckner hat sich da ins Zeug gelegt, dass vor allem die Agrarindustrie viel bekommt. (Ich habe vor ein paar Tagen dazu einen Podcast gehört und den hier verlinkt. Ich sehe nochmal nach wo.)
Wenn es den Bauern um eine Anerkennung ihrer Leistungen geht, sollte man zweierlei verfahren.
Zum einen sollten ihre Produkte einen fairen Preis haben. Bei mancherlei Preis denke ich auch, dass kann nicht angemessen sein. Wenn hier Subventionen gezahlt werden soll, dann erwarte ich, dass sie auch das Tierwohl, den Naturschutz etc. mit beinhalten. Das bedeutet allerdings, dass man nur subventioniert wird, wenn....
Das zweite ist, dass Bauern für bestimmte landschaftliche Schutzmaßnahmen bezahlt werden müssen. Wer Land in einem Naturschutzgebiet hat oder, wie aktuell in einem Überflutungsgebiet etc.
Das ist aber auch etwas anderes.
Die Bauernlobby ist stark, sehr stark. Sie ist aber wie die Ärzteverbände. Die Macht und das Sagen haben weniger und das sind die Großen (die Radiologen etc.). Die Kleinen (Hausärzte und Kinderärzte) haben wenig Macht und bekommen deshalb nicht angemessen vom Kuchen ab.
@SASAPI kann das sicherlich besser erläutern oder mich korrigieren.
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