Zitat von Schreckgespenst im Beitrag #4145Vor vierzig Jahren wäre an Stelle des Dönerladens eine Würstchenbude gestanden, aber nicht unbedingt ein Feinkostgeschäft mit erlesenem Käse.
Vor 40 Jahren gab es hier viele Restaurants und ganz viele Einzelhandelsgeschäfte. Es ist alles weg. Leute, die nach längerer Zeit in die Stadt kommen, erkennen die Stadt nicht wieder und sind entsetzt.
Aber das Einzelhandelsgeschäft gibt doch nicht deshalb auf, weil jemand einen Dönerladen aufgemacht hat (die stehen in keinem Konkurrenzverhältnis), sondern deshalb, weil die Leute ihren Krempel lieber bei Amazon oder Temu kaufen.
Zitat von Schreckgespenst im Beitrag #4147Man verlangt ja auch keine Entschuldigung von den "gesamten deutschen gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmern", wenn es am Rande von Erster-Mai-Kundgebungen zu Ausschreitungen kommt.
Aber man verlangt von muslimischen Gemeinden und Moslems allgemein Distanzierungen z.B. zu dem Hamas-Massaker oder wenn wieder mal ein Islamist ein Attentat verübt hat.
Zitat von Schreckgespenst im Beitrag #4143Das Flair und die Atmosphäre zwischen Haute Couture und Feinkostläden hat es vielleicht auf einigen angesagten Einkaufsmeilen in den Großstädten gegeben, aber im großen und ganzen müssen die Städte eher trostlos gewesen sein. (Meine eigene Erinnerung reicht so weit nicht zurück.)
Da ist was dran. In den 60er und 70er Jahren waren Flair, Ambiente und ästhetische Architektur noch kein Thema. Hauptsache zweckmäßig. Beton in allen Grauschattierungen und in großen Mengen. Wenn es dann noch ein Café und/oder Pommesbude gab, waren alle zufrieden.
Zitat von Liberta im Beitrag #4146ier in der Stadt gibt es viele Sitzgelegenheiten, die meistens von Senioren genutzt werden. Warum sollte das jemanden stören?
Siehe oben. Als ob man Jungmänner, die sich kloppen wollen, durch fehlende Bänke vertreiben könnte.
Zitat von Schreckgespenst im Beitrag #4149Und damit sind wir gedanklich wieder in der schlechten alten Zeit. Da hat man sich über die "Gammler" empört, sobald ein paar Jugendliche in der Sonne saßen...)
Jau😀, und wir waren damals die Gammler und feixten uns eins.
Zitat von Schreckgespenst im Beitrag #4147Man verlangt ja auch keine Entschuldigung von den "gesamten deutschen gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmern", wenn es am Rande von Erster-Mai-Kundgebungen zu Ausschreitungen kommt.
Aber man verlangt von muslimischen Gemeinden und Moslems allgemein Distanzierungen z.B. zu dem Hamas-Massaker oder wenn wieder mal ein Islamist ein Attentat verübt hat.
Eine "Distanzierung" ist aber etwas völlig anderes als eine "Entschuldigung". Rukwied hat sich deutlich distanziert und das war auch völlig angemessen und man konnte es von ihm erwarten.
"Entschuldigen" sollte sich weder der Moslem noch der Verbandsfunktionär.
Zitat von Brischa im Beitrag #4141... Angemessen wäre ein Statement gewesen, bei dem Rukwied im Namen der gesamten deutschen Bauernschaft um Entschuldigung bittet. ...
Wohl nicht Landwirt:innen,sondern Rechtsextremisten sind offennbar für den Versuch die Fähre zu stürmen verantwortlich: "Wir können nicht komplett nachvollziehen, wie die Organisationsstruktur abläuft, doch Quellen aus dem rechtsesoterischen und rechtsextremen Umfeld legen nahe, dass offenbar ein Angestellter der Unterkunft die Information durchstach, dass Robert Habeck mit Familie auf Hallig Hooge im Urlaub war. Über WhatsApp-Gruppen wurden offenbar einzelne Bauern darauf aufmerksam. Doch die große Mobilisierung selbst geschah tatsächlich in rechtsextremen Telegram-Gruppen." Quelle
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Ich bin nicht sicher, ob es stimmt. Ich hatte letzte Woche nur Papierrezepte bekommen. Bei Nachrichten von Lauterbach weiß man leider nie, ob es Satire oder Realität ist.
Zitat von Mendo im Beitrag #4159... Bei Nachrichten von Lauterbach weiß man leider nie, ob es Satire oder Realität ist.
Wenn drüber steht ApoRetro – Der satirische Wochenrückblick, aber schon.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Ich hörte, dass nciht alles über das e-Rezept geht.
Ich weiß noch nicht, ob ich das so super finde. Als mein Mann spezielle Medikamente brauchte, da habe ich das Rezept beim Arzt fotographiert und der Apotheke per Mail zugesandt. Wir konnten es dann gleich abholen und mussten nciht zweimal hin. Wer weiß - vielleicht gibt es dazu eine Lösung.
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Zitat von Mendo im Beitrag #4161Ok. Dann hoffe ich mal, daß meine Ärzte/Apotheken das bald gebacken kriegen. Wäre für mich eine echte Erleichterung.
Mendo, ich trau mich mal, ganz dumm zu fragen: wo konkret liegt deine Erleichterung als Patientin? In meiner Vorstellung bekommt man ein Erstverschreibung beim Arzt, wenn man dagewesen und die Versichertenkarte eingelesen ist, die Daten gehen an eine "Telematik" (worunter ich mir schon wenig genug vorstellen kann) - und die Apotheke liest, wiederum nach Einstecken der Karte/Versichertennummer in ein telematikfähiges Gerät, die Verschreibung ab. Wenn du als Patient nun eine Dauermedikation hättest - würde denn der Arzt, ohne dass du im betreffenden Quartal dortgewesen bist, die Verschreibung an die Apotheke senden? Was übersehe ich, welcher Weg wird erspart?
Ich wohne auf dem Land. Chron.krank. 1x im Quartal zum Arzt fahren, der Rest geht dann digital über die App. Erspart mir viel Fahrtzeit und Benzin. Für Stadtbewohner mit kurzen Wegen ist es vermutlich nicht der große Vorteil
Wir hatten in unserer Hausarztpraxis auch eine tolle Woche mit dem e-Rezept. Wartezeit bei der Telematik Hotline 160 Minuten. Und woher wir dann die Versichertenkarten bekommen, ist ungewiss. Wahrscheinlich rennen wir denen hinterher......könnte 🤮.
Es haben aber schon Patienten die hochgeladenen Rezepte erfolgreich papierlos in der Apotheke abgeholt.
Ja, und mit dem Jahresbeginn und Quartalsbeginn nach den Feiertagen zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Preisfrage: Wen foltert TanteB in ihrer Phantasie?
NoBarbie, wenn schon, dann "Wohl nicht Landwirt:innen,sondern Rechtsextremisten" sondern Wohl nicht Landwirt:innen,sondern Rechtsextremist:innen, wenn ich bitten darf.
Zitat von Frau S im Beitrag #4170NoBarbie, wenn schon, dann "Wohl nicht Landwirt:innen,sondern Rechtsextremisten" sondern Wohl nicht Landwirt:innen,sondern Rechtsextremist:innen, wenn ich bitten darf.
Nein, denn für mich(!) ist geschlechtergerechter Sprachgebrauch auch eine Frage des Respekts, und den haben ich vor Nazis und Faschos nicht. Außerdem halte ich nichts von Sprach-Ver- und Geboten, da nerven mich priviligierte Männer wie Merz, Söder und Co schon genug.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
[quote=Tabea57| Das waren nur Einige wenige - nicht, dass ich deren Verhalten entschuldigen will oder etwa gut heisse, keinesfalls. Aber ich sehe hier auf dem Land und in der nahen Verwandtschaft die Auswirkungen der Preispolitik und die daraus resultierende Verzweiflung. Wenn ein junger Bauer arbeitet und arbeitet, am Morgen nach seiner Hochzeit um sechs Uhr im Stall steht, bei der Geburt des ersten Kindes zwischendurch zum Melken weg muss, und arbeitet und rackert.... aber der Ertrag pro Liter Milch immer weniger wird.... Ist es da ein Wunder, dass er aufgibt? Er liebe seinen Beruf und die Tiere, aber tat Geld dabei seine Arbeit lohnt sich nicht mehr. Und so wie ihm geht es vielen kleinen Bauern. Wir brauchen sie aber, wir wollen ja essen. Obwohl - solange das ganze Essen aus dem Supermarkt kommt und die Milch so billig ist, ist ja alles paletti, oder? "Ironie off".
.[/quote]
Ich verstehe den Jungbauern gut.
Aber: auch hier im Strang wurde als ein Punkt der Unzufriedenheit die Höhe der Lebensmittelpreise genannt. In Umfragen usw wird dieser Sachverhalt als einer der Hauptkritikpunkte benutzt.
Wenn den Bauern wirklich geholfen werden soll, dann muss ihre Arbeit bezahlt werden. So, das sie OHNE Subventionen gut arbeiten und leben können.
Das würde bedeuten, das Lebensmittel erheblich teurer werden. Ich bin dafür.
Die, die angeblich Für die Bauern in den Großstreik gehen wollen, NICHT.