#3741 Sasapi, dein Posting ist arrogant, überheblich, ahnungslos, voller Vorurteile gegenüber Migranten. Oder Libanesen. Du lebst in deinem hiesigen Elfenbeinturm.
Du weißt rein gar nichts über Berlin, Kreuzberg, Neukölln und Wedding.
Die Sonnenallee dürfte dir völlig unbekannt sein.
Schlagzeilen aus Nachrichten oder ein Spaziergang als Touristin erweitern deinen Horizont diesbezüglich nicht.
Ich bin in diesen Bezirken aufgewachsen und arbeite noch heute im Bereich der Sonnenallee.
Du kennst die Menschen hier nicht, du weißt nichts, rein gar nichts über sie.
Es gibt weder die Libanesen, die Migranten, die Deutschen. Diese verallgemeinerten Bezeichnungen sind beleidigend.
Ich verurteile die Krawalle hier, sie sind durch nichts zu rechtfertigen.
Übrigens die allermeisten Bewohner dieser Gegend verurteilen diese Krawalle auch....
Auffällig, dass Menschen, die immer alles besser wissen, es nie besser machen.
Zitat von Brischa im Beitrag #3751... die politischen Linken mit ihrem ganz alltäglichen Antisemitismus...
Politisch Linke sind generell ganz alltägliche Antisemiten? Na, dann ... mir würde ja zunächst mal eine ganz andere politische Ecke einfallen, in der Antisemitismus zu Hause ist und aus der antisemitische Straftaten rühren.
Zudem würde ich anraten, zwischen Juden/Jüd*innen und Israelis zu unterscheiden.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #3733Ich zweifele nicht daran, dass diese Dinge stattgefunden haben. Aber über die Methodik der BILD, Dinge zu verzerren, zu filtern, etc. müssen wir nicht diskutieren, oder?
Gilt für TAZ, Spiegel, Focus, WELT, blick.ch, NZZ, Krone.at, DWN, Manager-Magazin, Handelsblatt, VDI-Nachrichten etc. Deshalb lese ich mich morgens diagonal von stramm links bis stramm rechts durch.
Und warum verlinkst du dann ausgerechnet das Revolverblatt?
Zitat von Agathe13 im Beitrag #3759Und warum verlinkst du dann ausgerechnet das Revolverblatt?
Das Wort Revolverblatt verbitte ich mir, ich bezeichne die TAZ ja auch nicht als solches. In der TAZ war heute übrigens ein Artikel, der mich durchus angesprochen hat.
Generell: Toleranz gegenüber Mitdiskutanten - das ist jetzt nicht uaf Dich bezogen - scheint nicht jedem gegeben zu sein. Diskussionen über die politische Ausrichtung der Medien führen hier zu weit, da kann man gern einen eigenen Strang aufmachen, wenn jemand sich berufen fühlt. Da diskutier ich dann gerne mit, Toleranz und Wertschätzung vorausgesetzt.
Um Deine Frage zu beanworten: Der Film war kurz und prägnant, deshalb der Link.
Zitat von Nicolo im Beitrag #3755 Politisch Linke sind generell ganz alltägliche Antisemiten? Na, dann ...
Antisemitismus im linken Spektrum https://www.bpb.de/themen/antisemitismus...inken-spektrum/ daraus: Insbesondere im Verhältnis zu Israel brechen sich in Teilen der politischen Linken immer wieder antisemitische Ressentiments Bahn. Gab es vor 1967 noch einige Sympathien mit dem Staat der Shoah-Überlebenden, der zudem in den Kibbuzim sozialistische Formen des Zusammenlebens erprobten, änderte sich das mit dem Interner Link:Sechstagekrieg. Israel dabei zuzusehen, seiner eigenen Vernichtung zu trotzen, hat offenbar etwas in der Wahrnehmung verschoben: Im antiimperialistischen Interpretationsraster wurde der Staat nun aufseiten des Imperialismus verortet und Partei für die Palästinenser:innen ergriffen. Dabei wird in der sogenannten Palästinasolidarität zumeist über die Verfehlungen und Verbrechen der palästinensischen Führung hinweggesehen, wenn diese nicht sogar gutgeheißen werden, und sämtliche Schuld für den Konflikt Israel angelastet. Der derzeit wohl wirkmächtigste Ausdruck dieser Tendenz in Bewegungen der politischen Linken ist Externer Link:die antiisraelische BDS-Kampagne. Mittels Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen vor allem der israelischen Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft, soll Israel zu Konzessionen gegenüber den Palästinenser:innen gezwungen werden, wobei der Forderungskatalog von BDS auf eine Abschaffung des jüdischen Staates hinausläuft. Es wird dort beispielsweise gefordert, sämtliche Sicherheitsvorkehrungen an den Grenzen zwischen Israel und Palästina abzumontieren und dabei ignoriert, dass diese Maßnahmen im Zuge der Interner Link:zweiten Intifada ergriffen wurden, als die Interner Link:Hamas dazu aufrief, israelische Zivilist:innen zu ermorden.
Kurz und prägnant, alles gut und schön, aber Bild bleibt einfach ein Lügenblatt. Anfang der Wochen titelte Bild (Bremen) "Schmarotzer Schande" und berichtete über eine pöbelnde 19jöhrige auf einem Supermarkt Parkplatz in Wittmund. Das ist ein Bezahlartikel, deshalb hier ein Video von Youtube:
Besagter Ort und der Supermarkt sind tatsächlich sehr beschaulich. Und die junge Frau geht dort tatsächlich allen auf die Nerven, die kennt hier wirklich jeder,aber: Weder heißt sie "Rihan B", wie es im Bezahlsartikel heißt, das sagt sie zwar selbst, sie ist auch kein Flüchtling, sondern eine junge Frau mit einem typischen Modenamen dieser Altersklasse, die schlichtweg psychisch krank ist. Um die Ecke rum ist nämlich die Tagesklinik. Und - wie es im Artikel auch richtig heißt- möchte sie zwar tatsächlich in den Libanon, die Polizei, die mit der Aussage " Wir können nichts tun" zitiert wird, ist zwar tatsächlich von ihr genervt, weil sie ständig irgendwo auffällt und pöbelt- aber: Wenn eine Deutsche in den Libanon möchte, dann muss sie schon selbst sehen, wie sie dorthin kommt. Und da sie zwar alle nervt, aber ausser pöbeln nichts tut, passiert halt nichts.
Die gleiche Reporterin schreibt übrigens auch für die B.Z.
Ich erwarte, dass jemand, der sich Journalist nennt, wenigstens die Identität einer Person prüft und in solchen Fällen- so sehr es nervt, sie ist einfach krank und hat nicht alle Sinne beisammen- nicht berichtet. Aber nix da. Da die Geschichte so schön viral geht, wurde mit einem Interview nachgelegt- man hat sie "aufgespürt" ( was nicht schwer ist. Die Innenstadt ist in 5 Minuten durchquert und sie schreit ja laut genug herum. ).
Also die Bildzeitung ist doch wirklich meilenweit von seriösem Journalismus entfernt, kann gar nicht verstehen, dass das jemand anders sehen kann. Schon die Ärzte sangen vor Ewigkeiten: „Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der BILD. Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht, aus: Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht!“ Dem ist doch nichts hinzuzufügen.
Ich habe neue Laufschuhe. Ich bin schon ganz außer Atem. Jetzt noch den zweiten anziehen!
Ja. Aber mit solchen Dingern gießen sie so richtig Öl ins Feuer. Ich ergänze die Ärzte mal um WIZO " Und der kleine Vollidiot mit seinem Brandsatz in der Hand fühlt sich als legitimer Rächer seines Vaterlands."
Anscheinend wird die Menschheit ja immer dümmer, sonst würde sich so ein Dreck gar nicht verkaufen.
Zitat von SASAPI im Beitrag #3738Vermutlich. Und da aufgrund von Lehrermangel seit Jahren zu ständigen Ausfällen beim Schulsport, bundesweit, kommt, ist es absolut lächerlich, das nun auf die Flüchtlinge zu schieben.
...
Ja, eins hat mit dem anderen nichts zu tun.
Vielleicht OT: Flüchtlingskinder bei uns in der Stadt warten seit Monaten darauf, in eine Schule aufgenommen werden zu können. Es sind zu viele, die Klassen sind zu voll, Lehrer sind es zu wenig, ("nur") nebenbei geben es die Räumlichkeiten gar nicht her.
Zitat von Max im Beitrag #3707... was willst du machen? Abschieben? War da nicht was von wegen "Palestinenser können nicht abgeschoben werden?
Ja. Weil sie keinen anerkannten Staat haben, der sie aufnehmen könnte. Und wer in den 80er Jahren hier geboren wurde, hat sicherlich größtenteils einen deutschen Pass.
Zitat von Nicolo im Beitrag #3755 Politisch Linke sind generell ganz alltägliche Antisemiten? Na, dann ...
Antisemitismus im linken Spektrum https://www.bpb.de/themen/antisemitismus...inken-spektrum/ daraus: Insbesondere im Verhältnis zu Israel brechen sich in Teilen der politischen Linken immer wieder antisemitische Ressentiments Bahn. ...
Zitat von Malaita im Beitrag #3767... Und wer in den 80er Jahren hier geboren wurde, hat sicherlich größtenteils einen deutschen Pass.
Nein, das ist schon komplizierter. "... Alleine durch die Geburt auf deutschem Boden bekommt man nicht die deutsche Staatsangehörigkeit.
Ausnahme: Seit 01.01.2000 kann ein von Ausländern in Deutschland geborenes Kind die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen haben, wenn mindestens ein Elternteil seit mindestens acht Jahren den gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland und eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis hatte. ..." https://dublin.diplo.de/ie-de/-/2342954#...n%20Deutschland
Es kommt drauf an. Wer im Gaza oder im Westjordanland geboren wurde, gilt in Deutschland als staatenlos.Das gilt dann auch für die in Deutschland geborenen Nachkommen. Die haben zwar ein bevorzugtes Recht, in Deutschland eingebürgert zu werden, also nach 6 statt nach 8 Jahren, allerdings muss dieser Antrag vor dem 18, spätestens 21ten Geburtstag gestellt werden und fällt unter die "Ermessenseinbürgerung". Das funktioniert in der Regel für diejenigen Nachkommen, die nach 2000 aufwärts geboren wurden. Und Ermessen bedeutet: Es hängt stark von der jeweiligen politischen Windrichtung im Land ab.
Ausserdem: Wer eingebürgert werden will, muss den Lebensunterhalt für sich und seine Angehörigen selbst finanzieren können. Bekommt man ergänzende Leistungen- also stockt mit Bürgergeld auf- ist man raus. Das gilt nicht nur für den Zeitpunkt des Antrags, sondern muss "beständig" sein. Die hiesige Ausländerbehörde lehnt zb schon ab, wenn bei Selbstständigkeit ( Gastronomie) in den Wintermonaten das Einkommen nicht ausreicht.
Wer Einträge im Führungszeugnis hat, hat auch Schwierigkeiten, ebenso wie jemand ohne B1 Zertifikat.
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
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Das Problem in diesem Fall ist: Der Opa ist der Inhaber, die Kinder und Enkel sind bei ihm angestellt. Ganz normale Arbeitsverträge. Sie wirtschaften so, wie das alle tun, die saisonabhängig arbeiten- von März bis Oktober arbeiten sie viel, verdienen gut, von November bis Februar beziehen sie - bis auf den Opa, der ist ja selbstständig- Arbeitslosengeld, da sind die Läden zu, wie fast alle Läden hier. Der Bezug von Arbeitslosengeld ist kein Problem, das ist keine Sozial, sondern Versicherungsleistung.
Was dann fehlt, um über die Runden zu kommen, wird von den Ersparnissen genommen.
Das wird aber nicht berücksichtigt, es wird argumentiert mit "In den Monaten November bis März beträgt das Einkommen pro Einzelperson unter 1500 Euro (damit ist das Nettoeinkommen gemeint) und reicht damit nicht aus." Wenn man diesen Maßstab generell ansetzen würden, müsste man fast alle Mitarbeiter der Gastronomie und Hotellerie der hiesigen Gegend ausbürgern. Da kommt im Winter keiner hin.
Sie haben sich jetzt einen Anwalt genommen, warten wir mal ab.
Es geht hier tatsächlich nicht um Einträge im Führungszeugnis oder schlechte Deutschkenntnisse.