Zitat von Brischa im Beitrag #3107Ich finde die Aussage "Wir holen uns die Demokratie zurück" von Aiwanger und der Gruberin (der ja wiederholt mangelnde Faktentreue, das Vorantreiben einer gesellschaftlichen Spaltung sowie der Rückgriff auf rechte Narrative vorgeworfen wird) maximal dämlich. Was für ein Demokratieverständnis haben diese Typen denn eigentlich ?
Dasselbe wie das vom Habeck?
Der hat mal in einem Video dazu aufgerufen Thüringen zu einem freien demokratischen Land zu machen. Wurde dann nur nach einem Shitstorm gelöscht. Sollte man vielleicht mal der Schulze in Bayern sagen, die sich so vehement über Aiwanger ereifert.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
hat nicht unser Edmund damals auch schon irgendwas total blödes gesagt gehabt?
(also nicht aufs Gesamtwerkt stoiberscher Poesie bezogen, sondern Richtung Osten? Irgendwas mit "Die Abgehängten" oder so? Dann auch mea culpa, mea culpa....?
Oder die Frustrierten? Irgendwas hat der auch im Repertoire gehabt unter dämlicher Pauschalbeleidigung....
Der baut eh vielleicht ab! Krass! Hast den mal gesehen @Nocturna
Unser Edmund war für viele Stilblüten gut, aber die Bierzelte waren nie so wirklich seins. Wenn einem der Sinn nach echter Unterhaltung steht, dann greift man besser aufs Original (Franz Josef) zurück.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von Nocturna im Beitrag #3152Dasselbe wie das vom Habeck?
Der hat mal in einem Video dazu aufgerufen Thüringen zu einem freien demokratischen Land zu machen. Wurde dann nur nach einem Shitstorm gelöscht. Sollte man vielleicht mal der Schulze in Bayern sagen, die sich so vehement über Aiwanger ereifert.
Während Habeck auf Kritik mit Löschung oder Entschhuldigung reagiert hat, bekräftigte Aiwanger "Ich stehe zu diesem Satz".
Neueste Studien in Deutschland haben ergeben, dass 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung gar keine Laktose brauchen um intolerant zu sein.
Zitat von Nocturna im Beitrag #3155Unser Edmund war für viele Stilblüten gut, aber die Bierzelte waren nie so wirklich seins. Wenn einem der Sinn nach echter Unterhaltung steht, dann greift man besser aufs Original (Franz Josef) zurück.
Was daran "echt" unterhaltsam sein soll, wenn jemand Menschen als "Ratten und Schmeißfliegen" bezeichnet, erschließt sich mir nicht.
Neueste Studien in Deutschland haben ergeben, dass 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung gar keine Laktose brauchen um intolerant zu sein.
Zitat von Nicolo im Beitrag #3150Ich glaube, mein Schwein pfeift?! Eben bei SPIEGEL TV ein kurzes Handy-Video des sehr aussichtsreichen Landrats-Kandidaten Sesselmann von der AfD. Und der hat für meine Ohren "Liebe Bürger _ Innen ..." oder "Liebe Wähler _ Innen ..." gesagt. Also gegendert. Einfach so, freiwillig, ohne Not. Mal gucken, ob ich das irgendwo finde ... wäre ja unfassbar.
Aiwanger hat Charakter, bei Habeck habe ich diesbezüglich große Zweifel.
Beispielsweise wurde er - zu Recht, meiner Meinung nach - hart angegangen, weil er beim Gedenken zum 17. Juni die Nationalhymne nicht mitgesungen hat. Er, der mit Deutschland ja nach eigenen Worte noch nie was anfangen konnte, redete sich dann mit "Ergriffenheit" heraus.
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #3159Beispielsweise wurde er - zu Recht, meiner Meinung nach - hart angegangen, weil er beim Gedenken zum 17. Juni die Nationalhymne nicht mitgesungen hat. Er, der mit Deutschland ja nach eigenen Worte noch nie was anfangen konnte, redete sich dann mit "Ergriffenheit" heraus.
Wahrscheinlich kannte er nur den Text nicht. Und bevor er wie Sarah Connor bei der Eröffnung der Allianz-Arena was falsches singt, hat er gar nicht gesungen. Wie klingt eigentlich der Habeck? Ist ja vielleicht besser so.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #3159Aiwanger hat Charakter, bei Habeck habe ich diesbezüglich große Zweifel.
Da hätte ich dann doch ganz gerne reliable Kriterien zur korrekten Einteilung - abseits parteipolitischer Idiosynkrasien.
Zitat
Beispielsweise wurde er - zu Recht, meiner Meinung nach - hart angegangen, weil er beim Gedenken zum 17. Juni die Nationalhymne nicht mitgesungen hat. Er, der mit Deutschland ja nach eigenen Worte noch nie was anfangen konnte, redete sich dann mit "Ergriffenheit" heraus.
Gut, mit der Tümelei hat es der gute Robert jetzt nicht so. Würde auch etwas befremdlich wirken als Repräsentant einer eher progressiv gestrickten Partei; zumal das Schmettern von Hymnen in postheroischen Zeiten auch - nun ja - etwas sonderbar wirkt. Dafür kann er einigermaßen über praktische Philosophie (insbesondere Jonas) referieren, was natürlich rein gar nichts zur Charakterbildung beiträgt. Zumindest nach Ansicht derer, die nicht Philo studiert haben.
Mit Deutschland kann ich im übrigen auch wenig anfangen.
Ich bin Hanseat und Europäer, mit deutschem Pass. (Teile von) Dänemark und (Teile der) Niederlande sind mir verwandschaftlich, kulturhistorisch und selbst sprachlich immer wesentlich näher gewesen als Bayern und Baden-Württemberg.
Zitat von luciernago im Beitrag #3164Noctilux, ich kann mit Deinen Beiträgen wenig anfangen. Trotz Abi und 2 abgeschlossenen Studiengängen habe ich Schwierigkeiten, Deine Worte zu deuten. Entweder du willst provozieren oder du bist besser in einem GAermanistikforum aufgehoben, ich hoffe allerdings, ich bekomme eine ehrliche Antwort. ...
Meine Antwort: Für eine Antwort müsstest Du schon eine Frage stellen - Deine Entweder-oder-Manipulation ist nämlich keine. Das sollte jemand mit Abi und zwei abgeschlossenen Studiengängen wissen.
Es besteht übrigens keinerlei Verpflichtung, hier so zu schreiben, dass Du oder gar jede/r es versteht. Der Preis, sich darum nicht zu kümmern, ist: mensch bleibt mehr oder minder unverstanden.
Noch einmal Pechstein: ... Der große gemeinsame Nenner der AfD-Wählenden ist neben Abstiegs- und Untergangsängsten vor allem das Gefühl, benachteiligt zu werden. Eine Studie von 1980 (PDF) hilft zu verstehen, warum das so ist. Dabei haben Robert Kleck und Angelo Strenta den Versuchsteilnehmenden eine täuschend echte Narbe im Gesicht aufschminken lassen. Dann sollten sie mit ihnen unbekannten Personen ein Gespräch über ein festgelegtes Thema führen. Was sie nicht wussten: Unter einem Vorwand wurde ihnen kurz vor dem Aufeinandertreffen die Narbe wieder entfernt, sie betraten den Versuchsraum ohne jede Veränderung. Nach dem Gespräch glaubten die Teilnehmenden, häufiger angestarrt worden zu sein und dass ihr Gegenüber angespannter gewesen sei und sie weniger attraktiv gefunden habe als Menschen aus einer Vergleichsgruppe.
Die Autoren schreiben, dass es unterschiedliche Interpretationen dieses Ergebnisses gebe. Eine Schlussfolgerung ist aber sehr gut geeignet, das Benachteiligungsgefühl besser zu verstehen: Wenn Menschen glauben, benachteiligt zu werden, kann sich dieser Eindruck verselbstständigen und von der Realität ablösen. Für das Gefühl der Diskriminierung braucht es keine Diskriminierung – wenn der Grund dafür unsichtbar ist. Dieser Zusatz ist essenziell, weil das Experiment manchmal in sozialen Medien von amerikanischen Rechten oder Libertären missbraucht wird, um jede Form von Diskriminierung zur Einbildung zu erklären. ...
Claudia Pechstein ist eine seit Jahrzehnten hoch bezahlte Polizistin, hat aber die Freiheit, sich vor allem auf ihren selbst gewählten und geliebten Sport zu konzentrieren. Als gut bezahlte Beamtin ist sie in jeder Hinsicht lebenslang bestens versorgt. Gut so! Aber Pechstein hat auch folgende Sätze gesagt, die zeigen, wie diese gefühlte Benachteiligung aussieht: »Es gibt Nationen, da haben Olympiasieger für ihr späteres Leben ausgesorgt. Ich habe fünfmal olympisches Gold gewonnen und bin trotzdem weit davon entfernt.« Eine Narbe hat Claudia Pechstein nicht im Gesicht. ... https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli...55-68e32dbfc33e fett gesetzt von mir
Im Netz wird Pechsteins Vermögen auf irgendwas zwischen 1,5 Mio Euro und 20 Mio Dollar geschätzt.
Zitat von -franzi- im Beitrag #3168Was? So viel? Als Sportlerin? Das ist ja unglaublich, und umso unglaublicher sind ihre Sprüche. Das macht mich fassungslos. ...
Echt? Als Vermögen nach Pechsteins Ausnahme-Karriere ist das wirklich nicht viel Geld und m.E. verdient. Ein äquivalent guter Fussballer verdient das und mehr in einem Jahr, Baseball-Spieler oder Basketballer ebenso - natürlich nur die Männer. Aber diese Karriere als deutsche Beamtin bezahlt und abgesichert machen zu können, zählt halt auch.
Wie auch immer, ich fand das Ganze unter dem Aspekt gefühlter Benachteiligung interessant.
(Und wenn Pechstein denn Verarmungsängste hat, kann sie ja bei der AfD eintreten und um einen sicheren Listenplatz für ein Bundestagsmandat bitten, statt wie bei der CDU chancenlos gegen Gysi antreten zu müssen. Den gibt die AfD ihr sofort - da würden mehrere feuchte Träume wahr.)
Und was die Sportlerkarriere angeht: ich sag mal, sie hatte, soweit ich es verstehe, immer ein sicheres Beamtengehalt, selbst in der Zeit als sie ausschließlich Sport betrieb, oder? Das heißt, sie war nicht davon abhängig, zu gewinnen oder erfolgreich zu sein. Das halte ich schon für ziemlichen Luxus.
Ja. Und sie hat die Uniform schon einmal genutzt..oder eher benutzt. Als sie wegen des Dopingverfahrens vor Gericht musste, erschien sie dort auch in Uniform.
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Ich glaube, sowas ist immer relativ. Ich bin immer sprachlos, wenn ich die Summen höre, die an Profi Fußballer gezahlt werden- was soll man denn mit soviel Kohle? Irgendwann hat man doch alles gekauft, was man unbedingt immer mal haben wollte...
Und: Über ein hoteleigenes Programm haben mein Mann und ich neulich in dem entsetzlich teuren Hotel, in dem unsere Jüngste arbeitet, ein Wochenende zum Schnäppchenpreis verbracht. War wirklich schön. Aber: Ich habe noch nie so viele schlecht gelaunte Menschen auf einem Haufen gesehen. Wegen Kleinigkeiten! Da rastete eine Dame völlig aus, weil ein Teil der Bar aufgrund einer geschlossenen Gesellschaft für einen Abend "gesperrt" war. Die Info musste sie vor Anreise bekommen haben, wir bekamen die als Mail vor Anreise. Es war aber möglich, alle Getränke zu bekommen- man konnte halt nur nicht überall sitzen. Von den zwei jungen Männern, die ihr Fahrzeug in der Nacht im Halteverbot abgestellt hatten, es dann später aus der KfZ Verwahrstelle abholen konnten- was natürlich teuer war- und dieses Geld von der Hotelleitung zurück wollten, mal ganz zu schweigen. Ich meine- wenn überall Schilder stehen bzgl Parkverbot, die vorhandenen Parkplätze allesamt belegt sind und ich sehe, dass etliche Leute mit ihren Autos die ganze Zeit auf der Suche nach einem Parkplatz um den Block fahren, dann stelle ich doch meine sehr teure Karre nicht mitten auf den sehr großen Platz, auf dem nicht nur Parkverbotsschilder stehen, sondern auch sonst niemand parkt? Selbst, wenn ich die Verkehrszeichen nicht lesen kann- warum auch immer- das sollte mir doch auffallen? Abgesehen davon, dass es Hotelparkplätze gibt- aber die kosten halt. Wildes durch die Gegend brüllen "Hier steht kein Salz!" beim Frühstück kann man sich auch sparen. Ich dachte ja immer, Geld macht nicht glücklich, aber beruhigt. Wie kann man denn nur so furchtbar unzufrieden sein?
Zitat von Charlie03 im Beitrag #3173Ja. Und sie hat die Uniform schon einmal genutzt..oder eher benutzt. Als sie wegen des Dopingverfahrens vor Gericht musste, erschien sie dort auch in Uniform.
Echt jetzt ? Wurde das einfach so durchgewunken damals ? Aber eigentlich ist das ja ein ganz billiger Trick.