Zitat von Internistin im Beitrag #2920Ein Otto Normalo würde wegen grober Verfehlung nicht "in einstweiligen Ruhestand versetzt", sondern schlicht fristlos gefeuert.
Ein Staatssekretär ist ebenso, wie ein Manager kein Otto Normalo.
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Zitat von Genny im Beitrag #2975 Wieviele hier können mit dem Begriff Compliance irgendwas anfangen? So wirklich das erklären? Und was meinst du, wieviele User tatsächlich dann googlen , was das heißt, wenn sie damit nichts anfangen können?
Zitronenfalter falten auch keine Zitronen - um hier einfach mal mitzuschreiben braucht man nicht unbedingt ein politisches Verständnis, oder?
Gibt es noch Unternehmen ohne Compliance-Handbuch?
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Compliance bedeutet einfach erklärt: Einhaltung von Regeln und Gesetzen. Den Ausdruck Compliance nutzt man auch in der Medizin- für die "Mitarbeit" eines Patienten während einer Therapie. Zb: Ein aus drei Wirkstoffen bestehendes Medikament wird als "erhöht die Compliance" beworben, weil der Patient nur eine statt drei Tabletten nehmen muss. Oder ein Saft für Kinder, der süss schmeckt statt bitter.
Danke, Sasapi, aber darum ging es mir gar nicht, ich guck's einfach nach, wenn ich einen Ausdruck nicht kenne. Oder nicht so ganz genau weiß, was er eigentlich bedeutet, vor allem wenn ich darüber diskutieren möchte. Stammtischparolen haben meist keinen Wissenshintergrund bzw den Duskutierenden, die die in die Runde werfen ist der Wahrheitsgehalt ziemlich egal. <Er ist schuldig, kreuziget ihn > Ist doch hier ein beliebtes Spiel.
Wenn ich in den Nachrichten den syrischen Kriegsverbrecher und Gewaltherrscher al Assad mit seinem selbstzufriedenen Grinsen auf dem Gipfeltreffen der Arabischen Liga rumstolzieren sehe, könnte ich kotzen. Im hohen Bogen.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Ja, so ähnliche Gefühle hatte ich gestern Abend während der Nachrichten auch. Niedergeschlagen - die Menschheit wird nicht klüger bzw weiser. Macht um jeden Preis.
Da hat sich aber wohl jemand ganz fürchterlich geärgert oder ist richtig wütend. Für mich klingt das sehr arrogant und überheblich. Weiter will ich mich dazu gar nicht dazu äußern.
Wieder mal ein Politiker, dem nichts Besseres einfällt, als sich gegen geschlechtergerechten Sprachgebrauch zu positionieren um in die Schlagzeilen zu kommen. Der neue Berliner Bürgermeister, Kai Wegner, hält es nach gerade mal gut drei Wochen im Amt für wichtig kundzutun, dass er die "Gendersprache" in der Verwaltung ablehnt.
Er werde so schreiben, wie er es in der Schule gelernt hat, sagte er in einem Interview und bekräftigte "Deshalb habe ich und werde ich keinen Brief aus der Senatskanzlei in Gendersprache unterschreiben", so Wegner. Die bestehenden Regelungen will er aber nicht ändern, Es stehe allen frei, "so zu sprechen, wie sie möchten". Quelle
Heißt das also, dass der oberste Chef im Rathaus künftig seine Briefe, Reden und Grußworte selber schreiben wird, wenn seine Mitarbeiter:innen weiterhin gendern wollen?
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von noBarbie im Beitrag #2988Wieder mal ein Politiker, dem nichts Besseres einfällt, als sich gegen geschlechtergerechten Sprachgebrauch zu positionieren um in die Schlagzeilen zu kommen. Der neue Berliner Bürgermeister, Kai Wegner, hält es nach gerade mal gut drei Wochen im Amt für wichtig kundzutun, dass er die "Gendersprache" in der Verwaltung ablehnt.
Er werde so schreiben, wie er es in der Schule gelernt hat, sagte er in einem Interview und bekräftigte "Deshalb habe ich und werde ich keinen Brief aus der Senatskanzlei in Gendersprache unterschreiben", so Wegner. Die bestehenden Regelungen will er aber nicht ändern, Es stehe allen frei, "so zu sprechen, wie sie möchten". Quelle
Heißt das also, dass der oberste Chef im Rathaus künftig seine Briefe, Reden und Grußworte selber schreiben wird, wenn seine Mitarbeiter:innen weiterhin gendern wollen?
Nö, Nobarbie, es bedeutet nur, dass seine MitarbeiterInnen Texte in seinem Namen nach seiner Maßgabe verfassen. Auch wenn dein Gedanke sehr verführerisch klingt.
Nicht, wenn gleichzeitig Menschen, die der Ansicht sind, daß Gendern eben kein Unfug, sondern wirklich wichtig ist, für „etwas überkandidelt“ erklärt werden.
Das tritt leider meistens zusammen auf.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von -franzi- im Beitrag #2990Nö, Nobarbie, es bedeutet nur, dass seine MitarbeiterInnen Texte in seinem Namen nach seiner Maßgabe verfassen. Auch wenn dein Gedanke sehr verführerisch klingt.
Er will den Mitarbeiter:innen doch selber überlassen, ob sie gendern wollen. Da wäre die Maßgabe es nicht zu tun ein Gender-Verbot.
Im übrigen habe ich Zweifel, dass der Verwaltungschef einer Stadt mit knapp 3,7 Millionen Einwohner:innen sich höchstpersönlich Gedanken und dann Vorgaben macht für Grußworte oder Glückwünsche z.B. zu irgendeinem Jubiläum. Ich hab schon Bürgermeister deutlich kleinerer Städte erlebt, die ihre Rede so schlecht vorgetragen haben, dass offensichtlich war, dass sie sie am Rednerpult zum ersten Mal gelesen haben.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von Nora im Beitrag #2992Nicht, wenn gleichzeitig Menschen, die der Ansicht sind, daß Gendern eben kein Unfug, sondern wirklich wichtig ist, für „etwas überkandidelt“ erklärt werden.
Das tritt leider meistens zusammen auf.
..oder vice versa... mal ganz im Ernst, in einer Stadt, wo kaum noch in der Innenstadt Deutsch gesprochen wird, in der Toleranz und ein Nebeneinanderher schon mehr als ein Jahrhundert zum Konsens gehört, passt genau das! Angesichts der Tatsache, dass hier zunehmend Kinder nicht mal so viel Deutsch können, um lesen und schreiben zu lernen, sehe ich da auch wirklich andere Prioritäten. Soll jeder so machen wie er möchte, fassungslos würde mich eher das Gegenteil machen.
Wenn es um diverse Behördenbriefe geht, die im Namen des Bürgermeisters unterschrieben werden, hatten schon vor der Genderregelung genug Menschen Probleme, den Inhalt richtig zu verstehen. Als die Briefe dann mit Doppelpunkt gegendert wurden, waren es noch mehr. Deshalb ist die hiesige Kommune ebenfalls davon wieder abgekommen und schreibt "herkömmlich". Ohne dass es irgendwen aufregt- aber wir auch nicht Berlin:)
Zitat von SASAPI im Beitrag #2995Wenn es um diverse Behördenbriefe geht, die im Namen des Bürgermeisters unterschrieben werden, hatten schon vor der Genderregelung genug Menschen Probleme, den Inhalt richtig zu verstehen. Als die Briefe dann mit Doppelpunkt gegendert wurden, waren es noch mehr. Deshalb ist die hiesige Kommune ebenfalls davon wieder abgekommen und schreibt "herkömmlich". Ohne dass es irgendwen aufregt- aber wir auch nicht Berlin:)
Es scheint einige Journalisten sehr zu triggern, dass die CDU in Berlin jetzt mal den Bürgermeister stellt und somit wird jeder Schwachsinn gerade hochgejazzt.Das nehme ich jedenfalls schon wahr. Das muss der Bürgermeister in eurem Ort nicht persönlich nehmen, dass er mit der gleichen Entscheidung nicht die Plattform hatte. Da gibt es sicher noch mehr.
Die Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes streitet wohl mit der Visastelle in Islamabad (Pakistan), weil die Beamten einem angeblich aus Afghanistan geflüchteten Mann kein Visum für die Einreise nach Deutschland ausstellen wollen. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung und des „Cicero“ soll der Mann namens Mohammad G. den Diplomaten einen gefälschten Ausweis vorgelegt haben und auch mit Falschgeld gezahlt haben. Das Problem: Auf dem vermeintlichen Ausweis heißt es, dass Mohammad G. 14 Jahre alt wäre. Indes geht die Visastelle in Islamabad davon aus, dass der Mann eher 20 Jahre alt ist.
Der Referatsleiter für Visarecht im Stab von Außenministerin Annalena Baerbock setze dennoch alles daran, um den angeblich minderjährigen und vermeintlich schwerkranken Afghanen nach Deutschland zu holen, obwohl seine Identität nicht geklärt ist. Den „Bild“-Recherchen zufolge besteht bei der Visastelle der Verdacht, dass er weder minderjährig noch krank sei und möglicherweise gar nicht aus Afghanistan stamme. Der Bruder von Mohammad G. lebt bereits in Deutschland
Hintergrund: Normalerweise ist der Familiennachzug auf Ehepartner, Kinder und Eltern von Minderjährigen beschränkt; Mohammads großer Bruder Khan G. lebt seit 2014 in Deutschland und will seinen kleinen Bruder nachholen. ..................
Doch die deutsche Botschaft in Islamabad verweigerte Mohammad G. das Visum, weil sie Zweifel an seiner Identität hatte. Denn der Mann, der nach Angaben seines Bruders keine Papiere besaß, legte plötzlich einen Pass vor, der sich als gefälscht herausstellte.
Aus Berlin kam die Anweisung, Mohammad G. trotz des gefälschten Passes die Einreise nach Deutschland zu gestatten. „An der Identität des Antragstellers besteht (...) eigentlich kein Zweifel, falscher Pass hin oder her (...)“, zitiert „Bild“ aus der Anweisungsmail des Auswärtigen Amtes.
Zitat von Zadou im Beitrag #2996 Es scheint einige Journalisten sehr zu triggern, dass die CDU in Berlin jetzt mal den Bürgermeister stellt ...
Schwer zu glauben, dass die Bild-Mitarbeiter:innen, die mit Wegner gesprochen haben, dazu gehören könnten.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
In Deutschland ist jedes vierte Kind von Armut bedroht, zum Ende der Grundschulzeit können 25 Prozent der Viertklässler nicht richtig lesen und schreiben, Gesundheitswesen und Pflege drohen zu kollabieren, Maßnahmen gegen den Klimawandel werden zu spät und schleppend umgesetzt, usw. usw. . Da hat kommt die Union mit einer ganz neuen Idee um die Ecke: Die Bürger:innen sollen mehr schwarz-rot-goldene Fahnen schwingen, öfter die Nationalhymne singen, die Bundeswehr öfter öffentliche Gelöbnisse und Apelle veranstalten und andere Bilder in den Fluren des Reichstages aufgehängt werden.
Auf Initiative von Philip Amthor haben CDU und CSU den Antrag gestellt, die Bundesregierung solle ein "Bundesprogramm Patriotismus" ausarbeiten. Ziel ist nicht nur, dass in Ostdeutschland "der zum Teil fehlende Bezug zur eigenen Nation" als eine "Schwachstelle der Wiedervereinigung aufgearbeitet" wird, sondern auch Zudem wünsche man sich, dass auch "hierzulande lebende Ausländer" von den "verbindenden und einladenden Potenzialen des Patriotismus angesprochen werden".
Die Kinder hier lebender Ausländer:innen nicht als "kleine Paschas" zu bezeichnen, sieht der Antrag ebensowenig vor, wie gemeinsam mit der AfD Unterkünfte für Geflüchtete zu verhindern.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.