Zitat von Nora im Beitrag #2624 Die Kinder mit 2 Muttis basteln eben 2 Muttertagsgeschenke, die mit 2 Papis eben 2 Vatertagsgeschenke… Wo ist das Problem?
Geburtstagsgeschenke: gerne! kollektiv halt logistisch ein Problem Weihnachtsgeschenk: naja...in einem Alter, in dem viele noch an magische Figuren glauben. Warum sind die nicht für Eltern zuständig.
Mutter-und-Vater beschenken, weil sie Mutter und Vater sind? Kein Kind hat darum gebeten, es ist Pflicht der Eltern, ihre Kinder so glücklich zu machen, wie es in ihrer Macht steht: DIE ELTERN wollten die Kinder haben. und machen sie oft genug aus Unwissen und Unvermögen unglücklich. Wer dieses anlassbezogene Pflicht-Ritual nicht mechanisch und unreflektiert mitspielt wird, hat meinen Respekt. Sonst müssen demnächst auch Geschenke für Valentinstag gebastelt werden. u
Ich erlebe es oft so, dass kleine Kinder total gern für ihre Lieben was basteln. Ja, viele schenken der Mama / den Mamas gern was - weil das die Mama ist.
Dass man nicht sooo den Bock hat, dem/den Papa(s) was zum 50. zu organisieren erlebe ich eher nach dem Kindergartenalter.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #2625ich finde es auch schade... Ist doch egal, wofür /für wen die Kinder basteln?
ganaz und gar nicht d'accord! Sie sollen basteln, weil es ihnen Freude macht, weil sie beim Basteln ihre Fähigkeiten entdecken und stärken (können). Kindliche Entwicklung läuft nicht kontinuierlich, sondern in Schüben. Da kann grade eine Bastel-Null-Bock-Phase sein. Es gibt auch Kinder, die da total unbegabt sind oder mit den gesetzten Vorgaben ("mal ein Blumenbild"/wir basteln Blumnen aus Sockenfetzen) nicht klarkommen. Kind hatte grade Zoff mit Mama und muss jetzt "für die liebe Mami" ein Herz malen.
Ich erlebe es oft so, dass kleine Kinder total gern für ihre Lieben was basteln. Ja, viele schenken der Mama / den Mamas gern was - weil das die Mama ist.
Dass man nicht sooo den Bock hat, dem/den Papa(s) was zum 50. zu organisieren erlebe ich eher nach dem Kindergartenalter.
ja, aus eigenem Antrieb. Oder angeregt. manche, sogar viele, weil es einen Anlass gibt. Einen, den man durchaus in Frage stellen kann.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #2625ich finde es auch schade... Ist doch egal, wofür /für wen die Kinder basteln?
ganaz und gar nicht d'accord! Sie sollen basteln, weil es ihnen Freude macht, weil sie beim Basteln ihre Fähigkeiten entdecken und stärken (können). Kindliche Entwicklung läuft nicht kontinuierlich, sondern in Schüben. Da kann grade eine Bastel-Null-Bock-Phase sein. Es gibt auch Kinder, die da total unbegabt sind oder mit den gesetzten Vorgaben ("mal ein Blumenbild"/wir basteln Blumnen aus Sockenfetzen) nicht klarkommen. Kind hatte grade Zoff mit Mama und muss jetzt "für die liebe Mami" ein Herz malen.
Aber es kann auch eine Motivation sein etwas Schönes für jemanden zu machen. Was hast Du denn für ein Problem? Jeder Handwerker macht etwas auf Auftrag hin und hat durchaus Freude an dem ,weil sinnvoll. Die wenigsten basteln nur vor sich hin, sie wollen Anerkennung oder Sinn.
Ih halte diese Aktion der Kita für extrem bekloppt. Anders kann ich es nicht nennen. Die Kinder mit 2 Muttis basteln eben 2 Muttertagsgeschenke, die mit 2 Papis eben 2 Vatertagsgeschenke… Wo ist das Problem? Und für Alleinerziehende gibt es eben auf jeden Fall für den „Hauptelternteil“ das entsprechende Gebastel - Und um das für „ich habe niemand, für den ich was basteln will zum Tag x (weil sich der Papa verzupft hat, z.B.) abzufedern, kann das Thema durchasu besprochen werden - im Zweifel lösen, indem das Kind eben ein zweites Geschenk für „nicht abwesend“ bastelt. Wenn ErzieherIn sich etwas Mühe gibt, kann sie das ganz ohne „Stigmatisierung“ rüberbringen.
Und ich halte es für total bekloppt, nicht nur in Zeiten extremen Personalmangels es als Aufgabe der Kitas anzusehen, mit den Kindern etwas zu basteln zu Tagen, die 1922/1923 vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber mit Plakaten „Ehret die Mutter“ in den Schaufenstern etabliert und – betont unpolitisch – als Tag der Blumenwünsche gefeiert wurde (Quelle), und deren heutige Form des Vatertag-Feierns aufkam Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Umgebung auf, vermutlich aus wirtschaftlichen Interessen von Brauereiunternehmern ins Leben gerufen (Quelle)
ZitatDen Herrn CDUler hingegen sollte sowohl seine Fraktion kassieren (vielleicht hat es übrigens einen Grund, daß er nicht mehr Fraktionsvorsitzender ist - weil er schon öfter so grunzdumm auffiel?), Als auch eine Überprüfung stattfinden, ob er nicht juristisch belangbar ist - Datenschutz und so.
Welcher frühere Fraktionsvorsitzende hat denn mit der Sache zu tun?
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Mutter-und-Vater beschenken, weil sie Mutter und Vater sind? Kein Kind hat darum gebeten, es ist Pflicht der Eltern, ihre Kinder so glücklich zu machen, wie es in ihrer Macht steht: DIE ELTERN wollten die Kinder haben. und machen sie oft genug aus Unwissen und Unvermögen unglücklich. Wer dieses anlassbezogene Pflicht-Ritual nicht mechanisch und unreflektiert mitspielt wird, hat meinen Respekt. Sonst müssen demnächst auch Geschenke für Valentinstag gebastelt werden. u
Kleine Kinder WOLLEN doch die Eltern beschenken. Sie wollen zeigen, dass sie schon groß sind und wollen mit den Geschenken den Eltern eine Freude machen. Und das nicht nur zu bestimmten Anlässen.
Ich persönlich brauche keinen Mutter- und erst recht keinen Vatertag. Aber diese Tage sind nun mal in unserer Kultur verankert und schon die Kleinen an die Kultur heranzuführen halte ich nicht für einen Fehler.
davon ging ich jetzt aus. Kann mir eher nicht recht vorstellen, dass es so wäre, dass die "Kindergärtnerin" gesagt hätte, "Kevin, wenn du jetzt nicht malst, dann fangst eine"
Ich erlebe es häufig so, dass die Mütter (w, d, m) Muttertag total Sch. finden und die Brut total geil drauf ist
nun, ich finde schade, dass das auf dem Rücken von kleinen Kindern ausgetragen wird, die von allen Akteuren für ihre jew. Ideologie benutzt werden. Und sich da nicht wehren können aufgrund ihres noch so jungen Alters.
Wegen mir könnten die jeden 2. Tag basteln für wen auch immer . Die Kinder sind heute motorisch so schlecht, dass auch da keine Handwerker mehr zu finden sind .
Ich finde jeden Anlass jemanden zu erfreuen auch überhaupt keinen Aufreger. Wir können ja alles abschaffen, Geburtstag auch völlig überbewertet.
Basteln ist für die Motorik aber auch für so Zeugs wie "was Planen, Fehler machen, zusammen was machen, Reihenfolgen erkennen, was zu Ende bringen, was aufhören und später weitermachen, was verkehrt oder kaputt machen und das aushalten.... .... ....
Sehr wichtig.
Und ja, wem eine Freude machen, ist auch was, was Kinder lernen. Auch, wie man schenkt. Es ist auch eine interkulturelle Sache. Egal ob ein Zwerg aus Kiew oder Kalkutta oder Aleppo kommt: das verbindet und freut die allermeisten, grad wenn es außerhalb der KiTa nicht soooooo lustig ist für's Kind.
Eine Bastelwerk kann zeigen, ich kann was. Ich kann was machen, was andere freut.
Anlass ist da eher egal. Aber klar, wenn ein Kind grad gar nicht mag, dann macht es halt was anderes. Kommt vor.
Es macht mich fassungslos, dass jetzt im Mittelpunkt der Diskussion hier Basteleien zu bestimmten Anlässen stehen, und nicht die Beschimpfungen und Bedrohungen von Mitarbeitenden einer Einrichtung, in der sich täglich Kinder aufhalten.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Eure Duskussion geht etwas am Punkt vorbei - Die Kita hat ja anscheinend beschlossen, dieses Gebastel sein zu lassen, „weil Familien heute nicht mehr der traditionellen Konstellation Mutter, Vater, Kind(er) entsprächen.“ Das hat mit für und Wider Muttertag/Vatertag gar nichts zu tun.
Davon ab wäre ich sehr froh, wenn die Erzieherinnen mit den Kindern viel gebastelt hätten, statt ständig irgendwelche Portfolios zu dokumentieren. Von Ersterem hätten die Kinder nämlich mehr. Stichwort Feinmotorik. Und das sage ich als eine die selbst nicht so gerne bastelt. Aber ohne Übung wird das überhaupt nix.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Mich stört tatsächlich nur das politische "Drumherum". Wenn dieser Kindergarten das so für sich beschlossen hat, dann wäre es ein Thema für die nächsten Elternabende - auch in Kindergärten gibt's Gremien. Aber hier hat vermutlich irgendwer den Untergang des Abendlandes kommen sehen- irgendwoher muss der Herr Politiker die Infos ja haben. Und ich hoffe, dieser Datenschutzverstoss hat ordentliche Folgen für den Herrn.
Zitat von noBarbie im Beitrag #2636Es macht mich fassungslos, dass jetzt im Mittelpunkt der Diskussion hier Basteleien zu bestimmten Anlässen stehen, und nicht die Beschimpfungen und Bedrohungen von Mitarbeitenden einer Einrichtung, in der sich täglich Kinder aufhalten.
Beschimpfen und Bedrohen geht nicht.
Aber als Mutter eines Kindes dort hätte ich sehr wohl ein paar deutliche Worte verloren darüber, daß auch „gute Absichten“ idiotisch sein können.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Wäre eins meiner Kinder in dieser Kita gewesen, dann hätte ich vermutlich mal nachgefragt, was der Hintergrund für diese Entscheidung war. Eher verständnislos, aber normal - höflich im Tonfall. Und dann wäre es gut gewesen. Ich fand das "Gewese" der Kleinen um Mutter und Vater niedlich, habe über Jahre verunglückte Frühstücke am Bett mit grosser Freude verzehrt und mich über alle Basteleien gefreut, ob gelungen oder nicht und habe bis heute eine alte Sammelmappe, eigentlich für Zeichenblockblätter gedacht, im Besitz, wo diverse Geschenke und Bilder der Mädels aufbewahrt sind. Bei meiner Mutter im Keller steht auch immer noch eine Parade von mit Pappmache versehenen und dann bemalten Granini Flaschen aus den 70gern- war DAS Weihnachtsgeschenk, was in meiner Grundschule für die Mütter gebastelt wurden. Als Blumenvase gedacht.
Aber besonderen Wert auf den Muttertag lege ich persönlich nicht.
Bemerkenswert finde ich, dass dieser Kommentar vom Nachrichtenportal der katholischen Kirche katholisch.de stammt.
Die Brandmauer gegen Rechtsextremismus bröckelt ebenso, wie das "C" im Parteinamen.
Vielleicht hast Du das überlesen, es ging um eine katholische Kita. Deshalb auch das Nachrichtenportal der katholischen Kirche. Ich habe diese Neuigkeit schon vor ein paar Tagen in den Medien gelesen.
Nein, das habe ich nicht überlesen. Die Deutlichkeit mit der ein Politiker einer sogenannten "christlichen" Partei von einem katholischen Nachrichtenportal kritisiert wird, finde ich bemerkenswert.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von SASAPI im Beitrag #2644Wäre eins meiner Kinder in dieser Kita gewesen, dann hätte ich vermutlich mal nachgefragt, was der Hintergrund für diese Entscheidung war. Eher verständnislos, aber normal - höflich im Tonfall. Und dann wäre es gut gewesen. Ich fand das "Gewese" der Kleinen um Mutter und Vater niedlich, habe über Jahre verunglückte Frühstücke am Bett mit grosser Freude verzehrt und mich über alle Basteleien gefreut, ob gelungen oder nicht und habe bis heute eine alte Sammelmappe, eigentlich für Zeichenblockblätter gedacht, im Besitz, wo diverse Geschenke und Bilder der Mädels aufbewahrt sind. Bei meiner Mutter im Keller steht auch immer noch eine Parade von mit Pappmache versehenen und dann bemalten Granini Flaschen aus den 70gern- war DAS Weihnachtsgeschenk, was in meiner Grundschule für die Mütter gebastelt wurden. Als Blumenvase gedacht.
Aber besonderen Wert auf den Muttertag lege ich persönlich nicht.
genau.
Die Granini Vase hat derzeit die Tochter von meiner Stieftochter in der Reißn. So kommt eine alte Trouvaille noch zu neuer Liebhaberin.
Makramee! Makramee ist das schlimmste.
Aber ja, die Reaktionen sind grundfalsch und zu tadeln. Mir war eine Herzensangelegenheit, die Kinderbasteleien in einen anderen Rahmen zurücken. Das ist nicht nur "Zeit totschlagen" oder so.
Ich. könnte mir auch gut vorstellen, dass solche Paradigmenwechsel von Seiten des Leistungsträgers im Vorfeld intensiv mit den Eltern und Fachkreisen diskutiert wurden. Wenn nicht, wäre das wohl das kritische.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #2647Ich. könnte mir auch gut vorstellen, dass solche Paradigmenwechsel von Seiten des Leistungsträgers im Vorfeld intensiv mit den Eltern und Fachkreisen diskutiert wurden. Wenn nicht, wäre das wohl das kritische.
Ich kann mir das NICHT vorstellen. Zumindest nicht, wenn ich an die meisten KitaErzieherInnen denke, die ich kennenlernen durfte.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Weil man dann nicht auf den Schulterschluss der Kunden hoffen kann, grad, wenn man im virtuellen Raum mords Gegenwind und Aggression bekommt.
Alles ungut. Auch, wegen des gerade hier thematisierten Personalmangels. Solche Politschlachten zurück zuschlagen oder auszuhalten, bindet Kraft und Zeit - die dann den Kindern, denen sie zustünde fehlt.