Zitat von Tigerente im Beitrag #9451 Das Buch ist jetzt auf Deutsch raus und kam heute bei mir an. Ich habe reingelesen und muss noch schauen, ob mir das was gibt oder nicht. Finde den Anfang sehr viel "blabla", dann hatte ich mir ein tieferes Eindringen in das, was da "am Berg" passiert vorgestellt, so von der Beschreibung her.
Ich zitier mich mal selbst. Bin jetzt fast durch. Es ist okay, behandelt aber viele Fragen, mit denen ich mich in den letzten Jahren schon viel befasst habe und "meine Antworten" (falls man für die jemals Antworten findet) gefunden bzw. hilft es mir nicht wirklich bei den Dingen, die noch offen sind. Aber es ist nicht so seicht, wie ich am Anfang dachte.
Seicht ist für mich gerade ein Hörbuch (kostenlos) von Madame Moneypenny, das ich höre. Klar will die ihre Seminare verkaufen, aber 2 h dem Gerede zuzuhören, das ist schon anstrengend. Vielleicht kommen noch ein paar Tipps.
Wohlfühlen heute: Kombucha, Rucola-Smoothie und etwas Thunfisch. Jetzt hier abhängen im Bett mit dem Fenster offen.
Ich kann mich nicht erinnern, schon mal so ein langweiliges Pfingsten wie dieses Jahr erlebt zu haben: mich krank und matschig gefühlt, konnte mich zu nix aufraffen und das Wetter war auch sehr bescheiden, Sturm und immer wieder Regen. Na zum Glück ist das vorbei, kann nur besser werden. Gesundheitlich geht's schon bergauf. Sport kann ich noch nicht machen, nehme Antibiotika, das fehlt mir ...bisschen spazieren und Streching geht bestimmt.
Hier auch total langweiliges Pfingsten. Teilweise war es dem Wetter geschuldet, gestern hätte man durchaus etwas unternehmen können, das Wetter stellte sich als besser dar, als angekündigt. Aber da fehlte uns dann die Idee und Motivation. Na ja. Das war es nun mit den Feiertagen für eine Weile.
Ich informiere mich immer grob über das Reiseziel vorher, was ist sehenswert, welche Touren/Ausflüge werden empfohlen. Die Entscheidung was (wann) gemacht wird fällt aber meist vor Ort, oder es ergibt sich noch was Neues was man erst dort erfährt. Also bis ins letzte Detail wird nicht geplant.
Zitat von Naoko im Beitrag #9530Welcher Typ Reisende seid ihr eigentlich? Eher alles auf euch zukommen lassen oder doch schon sehr detailliert im Vorfeld planen?
Ich bin eine Mischung. Es gibt ein paar Sachen, die plane ich oft sehr genau. Gerade weil ich gern mit kleinem Gepäck unterwegs bin. Für meine Reise im Sommer peile ich so um die 10kg an. Einschließlich Rucksack. dafür habe ich pingelig ausgewogene Excel-Listen. Anderes plane ich gar nicht und lass mich eher treiben. Unterkünfte plane und buche ich je nach Reiseziel auch ziemlich spontan.
Die Planung stagniert gerade etwas. Hat wieder anderer Stress Priorität.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Zitat von Naoko im Beitrag #9439Marie-Madeleine, einen schönen Urlaub wünsche ich dir! Verrätst du wohin es gehen wird?
Das hatte ich leider nicht mehr gelesen, aber ich beantworte die Frage einfach jetzt: wir waren mal wieder in der Bretagne :) Und es war wie immer sehr schön, auch wenn es vor der Abreise noch ein klein wenig Aufregung gab wegen eines gesundheitlichen Problemchens und wir erst einen Tag später fahren konnten. Aber dann war's toll und wir hatten ja eh einen Tag länger als ursprünglich geplant gebucht, weil wir am langen Pfingstwochenende heimgefahren sind und somit noch den Montag als Puffertag hatten. Ich mag nicht sofort nach Heimkehr wieder arbeiten müssen.
Zitat von Naoko im Beitrag #9530Welcher Typ Reisende seid ihr eigentlich? Eher alles auf euch zukommen lassen oder doch schon sehr detailliert im Vorfeld planen?
Ich bin eher entspannt und lasse die Aktivitäten vor Ort gerne auf mich zukommen (es sei denn, es macht Sinn, vorab schon für irgendwas Tickets zu buchen oder einen Tisch in einem besonderen Restaurant zu reservieren). Der Alltag ist schon verplant und durchgetaktet genug, da mag ich mich nicht auch noch im Urlaub mit straffen Plänen stressen. Das ist auch mit ein Grund (abgesehen davon, dass es uns da einfach wahnsinnig gut gefällt), wieso wir fast immer in unsere Lieblingsgegend in Frankreich fahren - wir wissen, dass wir eh wiederkommen, da muss man nicht alle Sehenswürdigkeiten auf einmal abarbeiten ;-)
Nur bei einem bin ich nicht entspannt: ich muss vorab wissen, wo ich schlafe, Unterkunft wird also immer im voraus gebucht.
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #9444Habt ihr eigentlich auch manchmal Anfälle, dass ihr euch nicht so gern leiden mögt?
Die Frage wurde schon vor einiger Zeit gestellt, ich fand sie aber interessant und greife sie noch mal auf: ja, ich kenne das, wobei es auch bei mir deutlich weniger geworden ist als vor 10, 15, 20 Jahren. Ich bin viel selbstsicherer geworden und viel mehr "bei mir" als in jüngeren Jahren, vor allem, was die "inneren Werte", souveränes Auftreten und alle möglichen Kompetenzen angeht. Früher habe ich mich bei Fehlern häufig selbst zerfleischt und dachte, du kannst aber auch gar nix. Da hilft sicherlich aber auch die seitdem gesammelte Lebenserfahrung. Man macht gewisse Fehler irgendwann einfach nicht mehr, weil man aus der Erfahrung heraus vorausschauender denken kann.
Bei der Optik ist es ähnlich, früher fand ich mich ständig doof und hässlich, mittlerweile hab ich ein ganz gutes Händchen, mich so zu kleiden und zurechtzumachen, dass es die Vorzüge betont. Aber trotzdem gibt's Tage, an denen ich die Trulla im Spiegel ohrfeigen möchte Aktuell nervt mich zusätzlich ein bisschen die Figur, mit der Veränderung der Leibesmitte in der Lebensmitte komme ich gerade nicht ganz so doll zurecht ... obwohl es eigentlich echt Jammern auf hohem Niveau ist.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
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Ich hatte zwei sehr intensive und schöne Tage aushäusig, habe jetzt die Beine hochgelegt, trinke ein Glas Rosé und freue mich auf Ausschlafen im eigenen Bett.
Ein schöner Sommmertag, Treffen mit 2 Freundinnen in einer netten Kleinstadt, gute Gespräche und wir sind wieder auf dem aktuellen Stand. Eine von uns Dreien wohnt 400 km entfernt.
Reiseplanung: daheim ein Überblick mittels div. Reiseführer. Am Urlaubsort wird immer für den nächsten Tag geplant, auch wegen Kriterien wie Wetter etc. Alles in allem gehen wir dann die Tage recht entspannt an.
Wer die Gegenwart genießt, hat in der Zukunft eine wundervolle Vergangenheit.
Guten Morgen! Gestern ging die Urlaubsplanung dann mal wieder weiter. Ich kaufe nebenbei so den ganzen Kleinkram, den ich auch noch mitnehmen will oder muss. Hier eine Zahnpasta, da eine Zahnseide, neues festes Shampoo. Hab eine kleine Kiste rumstehen, in die die ganzen Sachen dann reinwandern. Gestern kam noch eine neue Hose dazu. Ich finde es echt herausfordernd mit kleinem Gepäck unterwegs zu sein und nicht nur Trekkingklamotten mit dabei zu haben. Aber so mag ich dann wochenlang auch nicht rumlaufen.
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Da gibt’s inzwischen recht gute Kompromisse finde ich. Chillaz hat schöne alltagstaugliche Sachen, auch bei ortovox oder Maloja oder Mons Royale finde ich ab und zu was. Alles robust und packtauglich
Ich hab inzwischen auch durchaus eine Sammlung, aus der ich mich bedienen kann. Killerkriterium bei neuen Hosen sind immer die Taschen. Da muss ein Reisepass gut reinpassen.
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Wohlfühlen heute: ganz viel Zeug ausgewogen. Spaziergang. Pizza.
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Zitat von Pasdedeux im Beitrag #9444Habt ihr eigentlich auch manchmal Anfälle, dass ihr euch nicht so gern leiden mögt?
Die Frage wurde schon vor einiger Zeit gestellt, ich fand sie aber interessant und greife sie noch mal auf: ja, ich kenne das, wobei es auch bei mir deutlich weniger geworden ist als vor 10, 15, 20 Jahren.
Ja, das ist sicher bei mir ähnlich. Wobei ich früher komplett zur Selbstverneinung neigte. Grad quält mich eher, dass mir das Adrenalin so durch die Adern pumpt und ich wegen meines "forschen" Tons angesprochen werde - ich habe auch bei einer Kollegin nach Feedback gefragt. Aber wer sagt einem denn dann, wenn man etwas gut gemacht hat? Wer bringt das in den sonstigen Kontext, der dahinter steht? Die Kollegin, die ich danach fragte, meinte aber sehr lieb: Ja, du hast manchmal so eine Art. Aber wenn man weiß, dass es deine Art ist, kann man damit umgehen. Das fand ich sehr nett. Und auch selten. Trotzdem beschäftigt es mich halt.
Wohlfühlen: Heute endlich am See gewesen und lustige Wolkenbilder gemacht. Ein winziger Wassertropfen auf der Linse erzeugte die Illusion, dass da ein Riesengebilde über dem See schwebte. Die Rosen auf dem Balkon duften.
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #9541Grad quält mich eher, dass mir das Adrenalin so durch die Adern pumpt und ich wegen meines "forschen" Tons angesprochen werde
Ich hoffe, ich versteh das jetzt richtig. Ja, und? Ich bin auch eher direkt und forsch, also das, wofür Männer Anerkennung bekommen und Frauen Kritik. Na und? Ich muss doch nicht everybody's darling sein. Ich finde es gut, wenn noch mehr Frauen auch so sind.
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Ich glaube, forsch und forsch sind unterschiedliche Dinge. Ich kann ja nicht das ganze Beispiel hier ausbreiten wegen des Wiedererkennungswerts. Ich lecke halt grad im Forum so meine kleinen Wunden. ;-)
Alles klar. Ich reich mal ein Pflaster rüber für die Wunden.
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Heute: als das Thermometer nur noch 21 statt 32 Grad anzeigte. Ansonsten gab es Zander am See, lecker Eis und Erdbeer Bowle.
Blase am Fuß habe ich auch, genau an der gleichen Stelle wie letztes Jahr. Ich hatte vergessen, dass die Sandalen nicht für längere Strecken geeignet sind.
Pdd, du wirst doch sicherlich im Job nicht immer einen forschen Ton haben. Das sind doch bestimmt Moment Aufnahmen. War das Ansprechen darauf eine Beschwerde oder einfach eine Feststellung?
In meiner laienhaften Ansicht würde ich davon ausgehen, da du deinen Tonfall selbst erkannt hast, ist es für dich nicht normal, dauerhaft so aufzutreten. Und dir ist anscheinend die Gabe zur Reflektion gegeben, eine unterschätzte Eigenschaft in meinen Augen. Sei nicht so streng zu dir.
Ich muss heute zum Zahnarzt, so gar nicht wohlfühlig. Kommt alle gut in die Woche!
Da schließe ich mich Naoko an. Manchmal braucht es tatsächlich auch so einen Tonfall, und es ist ja gut, wenn man selbst das an sich bemerkt und dann eben auch, wenn er mal unangemessen ist.
Wohlfühlen: das recht intensive Wochenende ging weiter, ich hätte heute nochmal Ausschlafen gebrauchen können, aber zumindest ein Kind muss zur ersten Stunde in die Schule.
Blasen vom vielen Rumlaufen am Wochenende hatte ich zwar nicht, aber interessanterweise leichten Muskelkater in den Beinen vom ungewohnten "viel Rumlaufen in Sandalen mit kleinem Absatz". Habe selbst gestaunt.