Das "mitgefangene" Kind hat mich auch schon gefragt, ob es denn sein muss. Es ist eher ein Pflicht-Ding meinerseits, die andere Seite hat eigeninitiativ anscheinend nicht dieses Pflichtgefühl. Und ich bin es irgendwie leid, immer diejenige zu sein, die dafür zuständig ist. Wohlfühlfaktor wäre bei mir eher Richtung Null. Ich könnte es in der Zeit entspannter haben...
Sorry, ich wollte den Strang eigentlich nicht dafür kapern. Gehört nicht wirklich hier her. Ich danke euch dennoch sehr für eure schnellen Antworten.
Ach doch, sich so was vom Hals zu schaffen gehört ganz sicher zum Wohlfühlen ;-) Und das klingt bei Dir ganz nach etwas, das man sehr guten Gewissens einfach sein lassen kann.
Ich bin da bei den allermeisten Dingen mittlerweile schmerzfrei. Hat aber auch ein Weilchen gedauert.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
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Zitat von Naoko im Beitrag #8026Das "mitgefangene" Kind hat mich auch schon gefragt, ob es denn sein muss.
Dann macht euch doch einen schönen Tag! Und schon sind wir wieder mitten im Strangthema (wobei ich finde, dass es auch so dazu gehört).
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Ich winke auch mal wieder rein. Hoffe ihr habt eine gute Zeit, Tigerente!
Ich finde auch, dass das Thema hierhin gehört, klingt als habe Du es richtig gemacht.
@ Borghild und Pasdedeux, dauerhaft mehr als 5 Tage oder mehr als 8 Stunden arbeiten finde ich auch sehr herausfordernd. Ich hatte das eine zeitlang da habe ich mir dann hin und wieder so Wellness-Wochenenden gegönnt. War trotzdem nur eine zeitlang möglich. Gut, da waren dann zwei Tage am Stück drin....
@ Marie-Madeleine, ich drücke die Daumen für die neue Waschmaschine.
Hier ist Wohlfühlen so "normal". Ich bin im Moment etwas sportfaul. Aber ich schaffe es immerhin mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, Teilstrecke mit Bahn oder ganz.
Ansonsten habe ich jetzt das Buch "Ein guter Plan" etwas stärker in Betrieb genommen. Es ist schön und vor dem Einschlafen irgendwie beruhigend (besser als Social Media auf jeden Fall....). Ich bin immer noch im "Selbstreflexionsteil", wo man Fragen zu seinem Leben oder seinem Wesen reflektiert. Kann mir vorstellen, daß man ganz gute Anregungen bekommt. Ich finde es auch mal schön "einfach so für sich" zu schreiben.
Wünsche allen, ob auf Süd- oder Nordhalbkugel einen guten Tag oder eine gute Nacht!
Den "guten Plan" habe ich auch und finde ihn klasse. Mir gefällt ja auch die Idee des Bullet Journal, das ist mir aber zu viel Arbeit, das alles selbst zu strukturieren und anzulegen. Da bietet der "Plan" einen schönen Rahmen und ich mag den Reflexionsteil total gerne, der ist seit letztem Jahr mein Jahresbeginnritual.
Super finde ich auch dieses Raster, in dem man pro Tag ein Kästchen farbig ausmalen kann, um festzuhalten, wie der Tag so war. Zusätzlich notiere ich mir da bestimmte gesundheitliche Beobachtungen (Kopfschmerzen, Regelbeginn, Migräne ...). Das war für mich ein ziemlicher Erkenntnisgewinn, mal schwarz auf bunt zu sehen, wie oft ich wirklich Kopfschmerzen habe und ähnliches.
Wegen der Rückenschmerzen am Montag (und weil ich mangels Bügelwäsche Zeit hatte ) hab ich mich gestern gleich wieder auf die Yogamatte begeben und mal eine längere Session eingelegt. Meist mache ich nur so 20-30 Minuten, diesmal war es eine sehr abwechslungsreiche und kurzweilige Dreiviertelstunde Dehnung für alle Körperregionen. Hinterher habe ich dann eine ganz andere Energie, das ist wirklich signifikant.
Gestern hab ich auch mal in meinem Dankbarkeitstagebuch aka "Drei schöne Dinge" von 2010 geschmökert. Verrückt, man meint teilweise, das habe eine ganz andere Person geschrieben, vor allem der Schreibstil ist ganz anders geworden.
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Huhu, nebenan habe ich gerade etwas mehr geschrieben, deshalb hier nur kurz meine Wohlfühlmomente von gestern und heute.
Abendspaziergang im Sonnenschein um den Hügel vor unserem Haus mit traumhaften Ausblicken auf Loch Linnhe und das gegenüberliegend Ufer.
Ausflug zu einer Bucht um die Ecke, wo wir sogar Otter gesehen haben. In einem etwas bedeckten, dunstigen Wetter, das tatsächlich aber der ganzen Bucht etwas Verwunschenes verlieh.
Heute in einer Woche geht's zurück nach Deutschland.
Zitat von Sally im Beitrag #8029@ Borghild und Pasdedeux, dauerhaft mehr als 5 Tage oder mehr als 8 Stunden arbeiten finde ich auch sehr herausfordernd.
Das habe ich zum Glück auch nicht. Aber öfter mal einen mit Sport vollgepackten Wochenendtag, dann war ich unterwegs zu einer Art Wochenendworkshop (auch mit viel Konzentration verbunden), irgendwas war immer. Das kommende Wochenende hätte ich auch schon wieder vollpacken können (Geburtstag, Fest, Zeugs) aber ich bleibe jetzt standhaft und mache "nix". Jetzt habe ich auch noch ein paar Tage schlechter geschlafen, der Nacken, die Schulter tun weh, strahlen in den Kiefer ein. Bäh. Vorhin habe ich ein paar Runden Krafttraining dagegen gemacht, das half schon etwas. So, genug rumgeheult.
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Danke für eure Gedanken - ich hatte heute wieder über 10 h auf Arbeit, bin heute aber müde und glücklich. Und habe die Aussicht auf ein perfektes Wochenende. Mir fällt grad ein, ich hatte mir die Liste "Das geb ich nicht mehr her" abgespeichert, da stöbere ich jetzt noch ein wenig. Schlaft alle schön, träumt von süßen Dingen.
Oh, Euer Urlaub klingt wirklich schön, Tigerente. Nach toller Landschaft und Atmosphäre! Geniess es und erhol dich gut.
Ich wollte mich nur kurz mal melden, die letzten Tage waren wuseliger als erwartet, so langsam kommt wohl hoffentlich Schwung ins Geschäftsjahr (das fängt hier am 1.7. an). Es ist morgens immer noch ziemlich kalt und das bedeutet, dass meine Wohnung auch immer reichlich frisch ist, die zeigt nach Süden - und da hier ja alles umgedreht ist, kommt von da auch nie Sonne. Im Sommer find ich das klasse, im Winter allerdings nicht so. Aber es kann nicht mehr lange dauern, zumindest mittags ist es jetzt schon angenehmer, wenn die Sonne draussen ist.
Wohlfühlig war das letzte Wochenende, ich war bei einer französischen Freundin zum Lunch, die mit 2 Töchtern, einem Schwiegersohn und drei Enkeln in einem grossen und wuseligen Haus wohnt. Ich mag diese französische gelassene Atmosphäre, keiner kümmert sich drum, ob das Geschirr zusammenpasst (tat es vom Design nicht, aber sah trotzdem gut aus) oder die Küche aufgeräumt ist, hauptsache das Essen ist reichlich und man kann lachen.
Aber ich hab gesündigt, in Bezug auf Histamin, und bekam Dienstag die Quittung mit hohem Blutdruck, Sinustrouble, nachts wach werden und totalem Matschgefühl. Ich glaub zumindest, dass es davon kam, da es heute besser geht. Ich hab sogar meine erste Tasse Kaffee seit Montag drin. Hatte schon Entzugserscheinungen, was eigentlich nicht so prickelnd ist.
Das Buch von Mo Gawdat liest sich übrigens gut, er hat auch einige Übungen zur Selbstreflexion dabei. Eigentlich weiss man viele von dem, was er schreibt, aber es so geballt zu lesen, wieviele Stressoren man so im Leben hat, ist schon eine andere Nummer. Allein die Stunden, die man am Handy hängt ... Wie trickst Ihr Euch da aus? Flight Mode? Handy auf schwarz-weiss stellen? Alerts abstellen? Handy abends in eine Schublade legen? Benutzungszeiten für die Social Media durch die Apps limitieren?
Ich schaffe es zumindest, es zwischendurch auf silent zu stellen und nur alle 30 Minuten mal checken. Er meint, das ist noch zuviel, alle 2-3 Stunden würde reichen. Hm. Da ich es auch beruflich nutze, bin ich da noch anfällig. Angeblich guckt der Durchschnittsuser am Tag 2700 mal aufs Handy, das wäre alle 22 Sekunden. Das find ich schon extrem.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Tigerente, das klingt toll bei euch! Hätte ich gleich Lust, auch loszufahren. Aber ich will mich nicht beklagen, heute in zwei Wochen geht es endlich los. Dadurch das wir die Serie gerade schauen, sind wir nun so richtig angefixt.
Frangipani, Handy - ganz böses Thema bei mir. Ich bin da leider sehr süchtig und es ärgert mich sehr. Social Media, diese ganzen kleinen Clips, fürchterlich und ich komme nicht los davon. Dabei weiß ich selbst, dass ich nichts verpassen würde, wenn ich das nicht mehr schauen würde. Habe auch schon überlegt, ob ich die App (FB) für den Urlaub deinstalliere. Also kalter Entzug. Im Urlaub sollte ich doch genug Abwechslung haben. Tagsüber ist es allerdings hier auch kein Problem, es ist abends auf der Couch, wo ich statt ein Buch zu nehmen, ins Handy glotze und eigentlich nervt es mich.
@ Borghild: hoffentlich verziehen sich die "Autschs" bald wieder!
Terminfreie Wochenenden sind für mich ein absolutes Psychohygiene-Muss. Wenn ich die zu lange nicht habe, werde ich knatschig und fühle mich irgendwann regelrecht ausgebrannt. Ich war gestern gar nicht böse drum, dass sich einer der Termine, die fürs kommende Wochenende angedacht waren, um zwei Wochen verschiebt. So haben wir zumindest einen freien Samstag.
Zitat von frangipani im Beitrag #8035Wie trickst Ihr Euch da aus? Flight Mode? Handy auf schwarz-weiss stellen? Alerts abstellen? Handy abends in eine Schublade legen? Benutzungszeiten für die Social Media durch die Apps limitieren?
Das ist ein Thema, an dem ich auch immer noch etwas arbeite, aber ich habe mir angewöhnt, das Handy fast immer stumm zu schalten, habe alle Alerts und diese Benachrichtungs-Zähler außer bei WhatsApp und iMessage abgestellt und die Instagram-Zeit auf 5 Minuten täglich limitiert. Das kann man zwar overrulen (passiert immer noch zu häufig), aber es hilft schon, nicht für eine halbe Ewigkeit da zu versacken. Facebook habe ich gar nicht mehr auf Handy und Tablet. Und bei uns gibt es auch kein Handy im Schlafzimmer. Geweckt wird vom guten alten Analogwecker und gelesen wird vorm Einschlafen im Papierbuch. Letzteres ist auch so ein Wohlfühl-Muss :)
Die Zahl von 2700 Mal pro Tag aufs Handy gucken halte ich allerdings doch für ein wenig überzogen. Dann würde man ja gar nix anderes mehr machen.
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Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #8038@ Borghild: hoffentlich verziehen sich die "Autschs" bald wieder!
Das Krafttraining hat geholfen. Das Schmerzlevel ist deutlich runter. 😊
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Handy-time, ja, heikles Thema. Ich nutze das Handy wohl auch etwas zu viel. Mein Freund würde auf jeden Fall zustimmen....der ist so ein Typ, der das nicht braucht, weder Social Media noch Foren nutzt. Wir kommunizieren per SMS oder Anruf. Geht auch.
Handynutzung kann ja auch total sinnvoll sein- Zugticket, Kinoprogramm, BFO.... aber natürlich eben auch mal zu viel, zu viel Aufregendes, Ärgerliches, Wachhaltendes. Oder einfach - zu viel.
Das war mit die Idee für "den guten Plan". Den Tag mit etwas auf Papier zu beenden. Und der gute Plan ist schon an uns moderne Leute angepasst, gibt Anregungen, es ist etwas spielerisch. Und fühlt sich erstmal gut an. Auf Englisch gibt es sowas glaube ich auch, @Galah schrieb davon. Ich kann mir das als schönes Einschlafritual vorstellen.
Schön, Marie-Madeleine, dass Du damit schön länger so glücklich bist. Ich habe ja den ohne Datierung und kann also jederzeit einsteigen, das finde ich erstmal ganz gut, da ich es noch etwas unregelmäßig nutze.
Vielleicht wäre ein Papierritual auch was für Dich Frangi? Ich habe auch mal im Urlaub eine Frau getroffen, die, wie Marie-Madeleine es beschreibt, ein 3-schöne-Dinge-Tagebuch hatte. Das ist dann etwas "nur für einen selbst".
Ich schreibe ja schon meine 3 Schönen Dinge hier im Forum (stelle grad fest, schon seit 15 Jahren *schluck*), da würd ich es wohl nicht nochmal auf Papier tun, anschliessend. Ich schreibe Tagebuch seit ich denken kann. Nicht jeden Tag, aber routinemässig. Ich hab es mal mit Morgenseiten versucht, aber das ist auch irgendwie eingeschlafen.
Wenn ich mich mal aufraffen kann, ein bisschen früher aufzustehen, könnte ich mir ein Morgenritual ganz gut vorstellen. Abends bin ich eigentlich ganz gut aufgestellt, ich lese meist noch ein paar Papierbuchseiten, bevor ich das Licht ausmache. Versuche, das Handy in den letzten 2 Stunden nicht mehr in die Hand zu nehmen.
Der Mo Gawdat ist auch für Morgen- und/oder Abendrituale - hab mal Fotos angehängt.
Das einzige Morgenritual, das ich seit ein paar Monaten durchhalte, ist am Schluss vom Duschen das Wasser auf kalt zu stellen und bis 100 zu zählen. So wie Herr Müntefering :) Und anschliessend mit Luffahandschuhen abrubbeln. Die Stunde danach fühl ich mich echt frisch und wach.
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Ich sehe grad in dem hochgeladenen Text, dass er in diese knapp 2700 Kontakte mit dem Handy jeden Klick und Swipe einrechnet. Das macht natürlich schon mehr Sinn, ich hatte das nicht mehr richtig im Kopf, als ich es weiter oben schrieb.
Ohne Handy geht das moderne Leben heute nicht oder nur schwer, aber es ist auch viel Unnützes und süchtigmachendes Zeug im Angebot.
Das, was MG immer wieder hervorhebt, ist 'Du bist nicht deine Gedanken', 'deine Gedanken sagen selten die Wahrheit/Tatsachen' und 'Cut the Crap' (raus mit allem, was dir keinen eindeutig positiven Nutzen bringt).
Geht's euch auch manchmal so, dass ihr denkt, das Leben generell war früher weniger stressig. Oder anders stressig, klar gab es früher auch nervige oder anstrengende Situationen. Aber es war weniger 'Noise', weil es weniger Optionen gab, einem das digitale Leben nicht noch dazwischen funkte und weil das tägliche Umfeld kleiner war. Ich gucke grad, was ich da trotz modernem Leben etwas runterschrauben kann. Hab zumindest schon mal festgestellt, dass ich nicht an FOMO leide :)
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Hallo von der Grundstimmung her ist hier Wohlfühlgefühl pur: die Maler sind fertig, das Gerüst ist weg! Das bedeutet natürlich viel Arbeit, ich hab gestern geputzt, gewischt, geschrubbt und wieder von vorne. Ganz viel Staub hab ich auch abbekommen und so bin ich abends ins pflegende Mandelbad. Vormittags war ich allerdings erst mal beim Augenarzt und habe danach mit meiner Freundin auf dem Marktplatz, unterm Sonnenschirm, einen phänomenal guten Kuchen (Zwetschge-Mohn mit Quarkmasse) geschlemmt, das war gleich das Mittagessen.
Tigerente – hört sich schön an, Euer Urlaub! Ich finde ja den Norden sehr reizvoll – aber zu 95% zieht es uns halt immer in den Süden.
Soziale Medien – TicToc und Telegram verweigere ich, Facebook und Instagram ja – aber ich versuche die Zeiten etwas klein zu halten. Schaffe ich nicht immer, es ist ja schon alles ein ziemlicher Zeitfresser und ein Buch in der Hand ist mir eigentlich lieber. Aber – na ja, gibt halt auch viel Interessanten. Hier im Forum hab ich den Tipp für eine FB-Seite für TEP bekommen, da hab ich mich schon durchgelesen, das ist sehr hilfreich.
Sally, einige wenige Leute kenne ich auch, die auf die ganzen apps und social media verzichten. Mir würde es dann doch fehlen…
Frangi – ja, so im Vorbeigehen kann ich es auch oft nicht lassen, den Blick aufs handy (liegt auf einem Regal in der Diele). Ich hab alles leise gestellt, bis auf die Anruffunktion. Wenn’s klingelt, höre ich es meist eh nicht, weil ich irgendwo in Haus oder Garten unterwegs bin. Ist aber nicht wichtig bei mir, ich brauch es ja nicht beruflich. Wir telefonieren noch ganz altmodisch mit dem Festnetz. Nachts liegt das handy in die Ladung, im Schlafzimmer hab ich es nie dabei. Da haben wir eh einen Netzfreischalter und daher auch keinen TV oder Radiowecker etc.
So, die Pflanzenkübel rufen und wollen zurück an die angestammten Plätze…
Habt einen schönen Tag, ich hab mir den Nachmittag frei genommen für ein nettes Programm.
Wer die Gegenwart genießt, hat in der Zukunft eine wundervolle Vergangenheit.
Zitat von frangipani im Beitrag #8042Geht's euch auch manchmal so, dass ihr denkt, das Leben generell war früher weniger stressig. Oder anders stressig, klar gab es früher auch nervige oder anstrengende Situationen. Aber es war weniger 'Noise', weil es weniger Optionen gab, einem das digitale Leben nicht noch dazwischen funkte und weil das tägliche Umfeld kleiner war. Ich gucke grad, was ich da trotz modernem Leben etwas runterschrauben kann. Hab zumindest schon mal festgestellt, dass ich nicht an FOMO leide :)
Ich kenne das Gefühl auch. Manchmal sind zu viele Optionen keine gute Option ;-) FOMO hab ich auch so gar nicht. Im Gegenteil, bei vielen Dingen bin ich froh, wenn ich sie nicht tun muss oder ich nicht zu irgendwelchen Unternehmungen eingeladen werde, die ich gar nicht mag.
So war ich schon als Jugendliche. Disco und "Weggehen" in laute Kneipen hat mir nix gegeben, also hab ich es auch einfach wenig bis gar nicht gemacht. Finde ich so im Rückblick eigentlich ziemlich cool von mir
Sally, mein Mann nutzt auch keine Social Media (interessiert ihn nicht) und hat kein WhatsApp (auch, weil er das Handy dienstlich wie privat nutzt und keine Lust hat, dass dann auf dem Weg auch noch berufliche Anfragen daherkommen). Familienintern nutzen wir iMessage.
Delia, schön, dass Maler und Gerüst fort sind, auch wenn jetzt erst mal Arbeit ansteht für Dich.
Mir graut es ja auch schon etwas vor unserem anstehenden Renovierungsprojekt, uhh ...
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Zitat von frangipani im Beitrag #8042 Geht's euch auch manchmal so, dass ihr denkt, das Leben generell war früher weniger stressig. Oder anders stressig, klar gab es früher auch nervige oder anstrengende Situationen. Aber es war weniger 'Noise', weil es weniger Optionen gab, einem das digitale Leben nicht noch dazwischen funkte und weil das tägliche Umfeld kleiner war. Ich gucke grad, was ich da trotz modernem Leben etwas runterschrauben kann. Hab zumindest schon mal festgestellt, dass ich nicht an FOMO leide :)
Vielleicht gab es vor allen Dinge mehr Ruhe. Jetzt kann man ja jede leere Minute mit irgendwas am Handy füllen. Daher unruhiger. Aber ja, schneller vermutlich auch, alles ist schneller verfügbar, schneller erreichbar. Wobei ich mein Leben gerade eigentlich gar nicht so stressig finde. (was ja der Friseur-These entgegen spricht, Stichwort Stress.... ist wohl auch das Sommerloch)
Ich habe jetzt die ersten Ergebnisse vom Allergietest. Der Hauttest ist angesprungen auf Erle, Esche, Roggen und Beifuß. Nach dem Allergiekalender habe ich dann das große "Glück", dass diese alle sich abwechseln und ich dann quasi von Dezember bis Ende Oktober mit der Allergie zu tun habe..... So ist es ja im Moment auch - Nase sitzt immer morgens zu, manchmal auch schon abends und niesen tu ich auch. Seltsamerweise kein Augenjucken, darf so bleiben. Jetzt kommt noch der Bluttest. Die Ärztin meinte, das sei normal, dass sowas auch einfach neu auftreten kann.... Komisch trotzdem. Mal sehen, was für Optionen es gibt, das zu behandeln. Natur meiden mag ich jetzt nicht wirklich.....
Delia, gut, dass die Maler "durch" sind. Bei uns steht am Wochenende auch etwas weiter Wohnung herrichten an. Neuer Schuhschrank ist da (und muss noch zusammengebaut werden), außerdem "endlich" Stereoanlage anschließen bzw. fehlende Kabel bestellen und was meinen Freund angeht, er muss weiter ausmisten....kein Vollstellzimmer mehr da.....
@Frangi Mein Morgenritual ist Milchkaffee. Duschen und Zähneputzen tu ich aber auch.
Ich dachte ja früher auch immer, dass man sowas entweder hat oder nicht hat, bis ich dann mit Anfang 20 auf einmal im Frühjahr zu niesen anfing ...
Für feste zusätzliche Morgenrituale bin ich zu sehr Eule. Morgenseiten schreiben etwa ist etwas, das ich in der Theorie cool finde, in der Praxis fehlen mir dafür morgens Zeit, Lust und Muße. Ich bin schon froh, wenn ich einigermaßen pünktlich aus dem Haus komme. Das einzige fixe Morgenritual ist bei mir neben der Morgenroutine im Bad das Frühstück mit Zeitunglesen. Duschen und Haarewaschen tu ich abends.
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Juhu! Wochenende! Ich hab gleich noch eine spontane Einladung für heute Abend abgelehnt, denn der Plan ist ja, einfach "nix" zu machen. Fühl mich wohl damit!
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Zitat von frangipani im Beitrag #8042Geht's euch auch manchmal so, dass ihr denkt, das Leben generell war früher weniger stressig. Oder anders stressig, klar gab es früher auch nervige oder anstrengende Situationen. Aber es war weniger 'Noise', weil es weniger Optionen gab, einem das digitale Leben nicht noch dazwischen funkte und weil das tägliche Umfeld kleiner war. Ich gucke grad, was ich da trotz modernem Leben etwas runterschrauben kann. Hab zumindest schon mal festgestellt, dass ich nicht an FOMO leide :)
Puh, schwer zu sagen. Mich stressen oft Dinge/Situationen, die, zumindest denke ich das, nichts mit zunehmender Digitalisierung zu tun haben. Gut, ich könnte behaupten die Personen, mit denen Konflikte entstehen, haben sich auf Grund ihres Medienkonsums so entwickelt/verändert, dass sie ein negativ auf mich einwirkendes Verhalten an den Tag legen. Aber stimmt das wirklich? Ich weiß es nicht. Einiges an meiner Freizeitgestaltung ist viel einfacher als früher. Statt Gang zum Bahnhof kann ich mir die Verbindung bequem am Rechner raussuchen. Ähnliches gilt für Unterkünfte. Auch der Zugang zu Bildung und Wissen ist leichter geworden. Bücher, Artikel und Bibliothekskataloge sind online verfügbar. MOOCs (Massive Open Online Courses) sind praktisch von überall erreichbar. Lärm hat mich auch früher schon so genervt, dass ich als Kind gern allein auf den Friedhof oder in den Wald gegangen bin. Textnachrichten statt telefonieren kommt mir auch eher entgegen.
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Das ist sicher auch alles individuell und jeder ist anders empfänglich dafür. Klar hat die Digitalisierung auch grosse Vorteile (ich schreib ja auch grad am Handy und nutze die digitalen Möglichkeiten zur Weiterbildung und im Job ). Aber gleichzeitig glaube ich, dass viele Menschen von dem Angebot und auch von der Gefahr des Vergleichens (social media) und der Möglichkeit, Nachrichten aus aller Welt sofort parat zu haben, überfordert sind. Und auch von der Schnelligkeit, die oft im Job erforderlich ist. Das sind ja alles kleine und grössere Stressoren, die sich anhäufen können.
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Ich hab allerdings früher als Kind und Jugendliche auch auf dem Land in einer 20.000 EW Stadt gelebt. Und heute bin ich am Rand einer 5.5 Mio EW Stadt, das kommt sicher auch noch zur unterschiedlichen Wahrnehmung dazu.
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