Lecker, Tigerente. Ich habe aber schon genascht heute, Darf ja auch. Ein Twix. Oder war es Raider?
Viel stolzer oder froher bin ich aber, dass ich mir eine halbe Stunde Mady gegönnt habe. Einziger freier Abend, Waschmaschine läuft und der Gedanke an diesen Strang hat mich erinnert und es hat echt gut getan.
Es ist halt nicht nur die Bewegung, sondern auch das runterkommen, das bewusst Zeit für sich nehmen.
Bei mir gab es heute nur Resteessen, aber die Farbe fand ich total wohlfühlig. IMG_3562.jpg - Bild entfernt (keine Rechte) Ich seh grad, die Farben kommen auf dem Bild gar nicht so rüber. Sah aber toll aus.
@frangipani : War bei dir eigentlich vor zwei Wochen auch Stromausfall? Mein bester Freund hat mir am Telefon davon erzählt, aber du hast bestimmt technisch vorgesorgt, oder?
@Utetiki : Ich glaube wirklich, dass Wohlfühlen so eine Art Muskel ist, den man trainieren kann. Wenn du dir so ein Amulett gern basteln möchtest, dann mach doch! Alles, was hilft, ist gut.
Nochmal zum Thema Meditation: Ich glaube, mein Schwerpunkt liegt gerade auf der Überwindung von Erschöpfung und dem Schöpfen von Lebensmut. Ich höre mir gleich was an von Nina Beste, sag dann mal Bescheid, ob es was taugt.
Pasdedeux - nein, ich hatte da keinen Stromausfall. Meist ist der auf Kieze beschränkt. Sydney ist ja riesig, flächenmässig 8x so gross wie Berlin. Irgendwo ist immer mal Stromausfall, vor allem im Sommer, wenn alle ihre Aircon hochjagen. Technisch vorgesorgt hab ich nicht grossartig, Taschenlampe ist da, falls es mal abends passiert. Ansonsten heisst es nur abwarten. Oft sind es nur 1-2 Stunden Ausfall.
Oder meinte er den Mobilenetzausfall vor 2 oder 3 Wochen? Da war ich betroffen und hatte einen mehr oder weniger freien Tag - kein Telefon, kein Email, kein Internet. Das war peinlich für das Unternehmen, australienweiter Ausfall nach Softwareupdate, 8 Stunden.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
* obwohl ich glaub, dass der ganz cool ist. Vor vielen Jahren haben sie ihn hier nach einem Konzert mal 'verlost', für einen privaten Nachmittag. Eine Frau in meiner Gegend hat ihn gewonnen und hatte eine super Gartenparty mit ihm und und ihren Freundinnen. Was man nicht alles tut, für die Fans.
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Auf jeden Fall ist es eine schöne Geste! Ja, war wohl fehlinformiert, muss das Mobilfunknetz gewesen sein.
Die Meditation gestern war eher so mau. Ergriff mich nicht, vielleicht weil die Stimme auch ein wenig zu hell war, aber mir fehlten auch die prägnanten helfenden Schlüsselsätze.
Ja, ich denke auch, damit hat er dem jungen Mann ein unvergessliches Erlebnis beschert, und er hat das großartig gemanagt. Hätte der schlecht gesungen, hätte Buble einfach im Duett die Führung übernommen und das Mikro näher an seinen Mund gehalten. So, als er gemerkt hat, der hat eine gute Stimme und kann singen, hat er ihm diesen Raum gelassen, das fand ich schon großartig. Und er hat vielen Fans damit Träume beschert, dass ihnen so was auch mal widerfahren könnte.
Ich glaube, der ist schon in Ordnung, und wirklich ein guter Musiker, wenn ich auch zugeben muss, dass ich mich in den letzten Jahren für so "Mainstream-Sinatra-Coverversionen" verdorben habe. In den drei Jahren, in denen ich mir wieder Zeit für's Klavierspiel genommen habe, habe ich viel mit meinem Klavierlehrer gemeinsam und auch alleine von einigen Stücken diverse Versionen gehört, um herauszufinden, wie wir das dann für's Klavier arrangieren wollen. Und dabei ist mir erst das große Genie von Leuten wie Sinatra oder Nat King Cole klargeworden. Dieses Talent zur Pause, zum leicht "gegenläufigen" zum Orchester, immer so fast unmerkbar, aber trotzdem ganz klar da und ohne das eben "Massenware", damit aber besonders - das muss man erstmal bringen. Neben der Stimme halt.
So, genug über Musik geplaudert. Heute endlich mal wieder "kurzer Donnerstag" bei der Arbeit, also bis auf 2-3 Stunden freie Zeiteinteilung, das tut gut. Etwas weniger Hektik. Plane auch, heute Abend zum Training zu gehen. Bin da gerade total motiviert, auch im Sinne von so einem Gefühl, gerade viel dazuzulernen bzw. meine alten Fähigkeiten zu reaktivieren.
Mit Meditation hab ich es ja irgendwie nicht, ich tue mich schwer damit, mich darauf einzulassen. So ab und an finde ich das mal ganz nett, aber es ist nichts, wozu ich mich regelmäßig motivieren kann, obwohl ich viele andere Aspekte von Achtsamkeit sehr interessant und auch hilfreich finde.
Wenn ich die Wahl habe, eine halbe Stunde zu meditieren oder in der Zeit was Schönes zu lesen, werde ich immer letzteres wählen. Lesezeit ist für mich etwas ganz Essentielles. Wenn ich nicht regelmäßig meine Dosis Buchstaben kriege, werde ich ziemlich schnell knatschig.
Ich war gestern so happy, dass ich vor einem Abendessen (mit sehr netten Leuten) noch Zeit hatte, ein Stündchen gemütlich alleine zu Hause was zu lesen und mir eine Wärmflasche in den Nacken zu legen :) Das tat richtig gut.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
Moderatorin in Kultur und Unterhaltung | Mode und Kosmetik | Andere Sprachen - anderes Leben | Photographie | Hobbies aller Art
Wenn ich die Wahl habe, eine halbe Stunde zu meditieren oder in der Zeit was Schönes zu lesen, werde ich immer letzteres wählen.
So geht mir das immer mit Yoga: Weiß gar nicht, wieviele unterschiedliche Richtungen in Kursen/ Kleingruppe mit Privatanleitung ich mir schon angeschaut habe, weil Freundinnen es so toll fanden und mich mit schleppten. Kann ich mal machen, aber irgendwie finde ich es eigentlich blöd 😉 Das wurde auch nicht besser mit anderem Kursleiter oder Anzahl der absolvierten Stunden. Die Freundinnen immer mehr begeistert davon, flugs zum nächsten Kurs angemeldet und stand immer ahnungslos daneben auf der Suche nach diesem „Das ist toll/das tut mir gut“ 🤷♀️ Inzwischen lasse ich es einfach bleiben, egal wie begeistert andere mich motivieren, mit zu machen.
Mein Wohlfühlmoment des Tages: heute Morgen 5:45h raus zum Job und dann prickelt die Kälte vom Nachtfrost auf den Wangen, man sieht weiß dampfend den eigenen Atem -> ich mag das sehr, wenn die Kälte im Gesicht zwickt, das setzt bei mir zuverlässig Glückshormone frei und die gute Laune reicht dann für viele Stunden
Bei mir beides nicht meins - Meditation und Yoga. Habe ich zugegebenermaßen beides nur so halbherzig probiert (Yoga mal während einer Phase, wo ich nach einer OP meinen üblichen Sport nicht machen konnte, Meditation, weil mein Mann da drauf schwört).
Mir bringt auch - Musik machen - wandern in der Natur - in einem Buch versinken
irgendwie mehr. Und halt eben Aikido - habe gerade auf die Uhr geschaut, muss mal meine Sachen packen und enteilen.
Vielen Dank noch für dem Streichler, @Tigerente. Ich musste so lachen bei dem Emoji mit der Kuh. Bin ich doch in dem anderen Forum die Seekuh. Immerhin Kuh ist Kuh. *lach*
Musik machen würde ich gern können. Leider bin ich über ein paar Stunden Gitarrenunterricht in meiner Jugend und vorher die Blockflötengruppe als Konfirmandin nicht hinaus gekommen.
Singen tu ich besser nicht.
Welche Musik machst Du denn, Tigerente?
Ich hab überhaupt die letzte Zeit bemerkt, dass ich was tun muss um mich wohlzufühlen.
Meine Krankenkassenbetreuerin hat mir die 7Mind-App ans Herz gelegt. Aber ich kann mich nicht gut in die Meditation begeben, habe ich festgestellt.
Heute wollte ich endlich hier von meinem meditativen Malen berichten, aber ich musste schon wieder absagen. Sitze gerade im Zug und komme von meinen Eltern.
Yoga möchte ich ja gern mal ausprobieren, wenn ich umgezogen bin. Ich hab da ganz in der Nähe ein schickes Studio. Hoffentlich ist das nicht nur äußerlich schick.
Ja, also irgendwie handeln. Ich kann mich auch beim Kochen gut ablenken und in der Tätigkeit verlieren. Am besten gäbe man mir 5 kg Kartoffeln zum Schälen oder einen Sack Möhren klein schneiden.
Lesen geht so gar nicht. Dabei hat mich das früher immer entspannt. Dafür walke ich mit Hörbuch auf den Ohren durch den Wald.
Ich finde ja, auch die äußerliche Schickheit trägt dazu bei, zum Yoga zu gehen. Also, Yogaklamotten, aber auch das Studio. Bin einmal etwas länger bei einem Studio geblieben, weil es so schön war. Bis hin zur Handseife von L'occitane auf der Toilette. Zuzas Signatur ist ja "Glück ist ein Tuwort", da ist viel Wahres dran. Und Yoga ist für mich die einfachste Art und Weise, irgendeinen Sport zu machen.
Ich grübele gerade, ob mir die Bildschirmzeit so gut tut. Also auch wegen Erschöpfung. Hab diesen Artikel über Kinderhirne gelesen, deshalb. https://mymo nk.de/bildschirmzeit/
In meinen Worten und aus dem Gedächtnis: es gibt wohl inzwischen einige belastbare Studien, die besagen, dass Achtsamkeitstraining manche Probanden signifikant unempathischer und egozentrischer mache, als in der Kontrollgruppe Und dass Meditation bei manchen Menschen bereits bestehende Probleme wie Angsterkrankungen oder Depression verstärken kann
(DAS las ich auch schon in einen Lockdown in einer us-amerikanischen Fachzeitschrift. Da warnten dann einige Yogaverbände sogar explizit in der Zeit)
Und dass sich von Konzepten wie Achtsamkeit signifikant mehr Personen mit einem betonteren narzisstischen Persönlichkeitsanteil mehr angesprochen fühlen, als Menschen, deren narzisstischer Persönlicheitsanteil nicht so betont gegenüber ihren anderen Persönlichkeitsanteilen sei.
Ist ein Riesen Artikel, ich habs sicher sträflich verkürzt.
Aber das sind so die nicht total neuen Punkte einer Gesamtbetrachtung "Achsamkeit, Meditation"
Ich lese total gern, erkenne für mich! mehr Vorteile, wenn ich meditiere, als wenn ich es nicht schaffe und ich liebe Yoga, gerade Yin-Yoga. Und Fußball schauen
Ich glaub, wenn man sich nicht so auf was reinsteigert, hat man selten Probleme. Methodenvielfalt ist wohl besser als Dauer-Achtsamsein.
Hm, ich dachte immer, Achtsamkeit hat auch sowas quasi-Ideologisches. Und wie soll man nur die ganze Zeit achtsam sein? Aber Meditation oder so, davon konnte ich schon viel profitieren. Hab mal ein dreiwöchiges Selbstliebetraining mitgemacht, jeden Morgen und Abend ein bisschen was Konstruktives erzählt bekommen, das hat mir schon den Weg gezeigt. Und ich hab es nebenbei gemacht, auf dem Weg zur Arbeit und abends dann im Bett.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #5817Also das Billiardengeschäft mit der Achtsamkeit.
Wenn's nicht so traurig wär, wär's lustig.
Ich kann mir schon vorstellen, dass Achtsamkeit/Spiritualität/verwandte Themen für Narzissten einen eigenen Reiz ausüben. Die vermeintliche Loslösung vom Ego ist dann nur die verdeckte umso stärkere Beschäftigung damit. Was nun eher nicht der Sinn der Sache ist. Ebensowenig wie der Wettstreit, wer denn nun der/die Spirituellste/Erleuchtetste ist.
Wenn man von Achtsamkeit bzw. der Beschäftigung mit und/oder Training derselben egoistischer wird, hat man's, fürcht ich, nicht kapiert.
Im Artikel steht: "Der Lärm der Welt kann durch Meditation so nachhaltig verstummen, dass das eigene Ego umso mehr in den Mittelpunkt rückt." Naja - siehe oben.
"Achtsamkeit-Camps" - das kann alles Mögliche sein von einem durchaus brauchbaren Ort, um sich intensiv drauf einzulassen und auch legitim was zu lernen. Oder es schaffen sich Scharlatane ihr Mini-Reich, wo sie ihre Machtgier auf ebenfalls wieder (mehr oder weniger) verdeckte Art ausleben (frangi - neuer Cormoran Strike!! War wirklich hart zu lesen teilweise). Und etliches dazwischen.
Mir ist der fernöstliche Cluster von Buddhismus/Zen/Dao/Nondualismus schon sehr sympatisch. Gerade weil da kein "Mach es so, weil sonst [Strafe einsetzen]"-Tonfall herrscht. Irgendwo in einem meiner Büchln stand sogar quasi: "Aber glaub mir das auch nicht unbesehen, sondern schau dir das selber an, versuch es selber zu erleben".
Die Korrelation (!) mit Verschlimmerung von Angstzuständen etc. klingt für mich nach einem ähnlichen Phänomen wie bei THC/CBD: das gilt auch als sehr hilfreich für viele, aber bei anderen kann es eine drastische Verschlechterung der Symptome bewirken. Da würden mich Details interessieren.
Als Allheilmittel würd ich sie auch nicht betrachten (wird auch im Artikel erwähnt. Ich kenn und mag übrigens auch Geschichten von buddhistischen Lehrern und ihren kleinen Macken ;-)) Eher denk ich, dass, richtig angewendet (wieder Rufzeichen) sie einen ein ordentliches Stück weiterbringen. Wobei der Trick dabei auch wieder ist, kein externes Ziel draus zu machen. Aber das führt jetzt insgesamt vielleicht zu weit. Gibt's einen Achtsamkeitsstrang? Da war was mit "wie lebt ihr Spiritualität" oder so. Muss aber jetzt wieder was hackeln ...
Der Spiegel-Artikel ist übrigens lesbar, wenn man auf www.archive.ph geht und die URL dort im oberen Feld ("my page is alive...") eingibt. Ich zumindest kann allerdings keinen Text markieren/kopieren.
PS - "Achtsam morden" klingt auch nach einem spannenden Buchtipp
Und was ist das für ein Wunderwerk mit diesem Link, mit dem man auch kostenpflichtige Artikel lesen kann? 😬
Hab ihn gelesen. Narzissten sind natürlich eh in ihrer Blase und egal, was sie tun, sie tun es, um sich selbst zu helfen.
Schwieriger finde ich es für die Leute in der Mitte der Egozentrik usw. und mit psychischen Störungen.
Ein Gros findet Entspannung. Kann ich durchaus. Früher auf Kommando, heute mangels Praxis nicht mehr.
Für viele kann das einfach nur gut tun, mal den Alltag abzuschalten, zu entspannen, sich freizuatmen.
Um sich selbst kreisende Egoisten, wovon es einige gibt und auch hier im Forum, braucht kein Mensch. Es möge doch bitte demnächst wieder eine Welt erschaffen werden, in der nicht jeder nur an sich selbst denkt!
Und wenn man jetzt Angst bekommen hat, zu einem sozialuntauglichen Narzissten zu werden, lässt man es einfach und macht wie ich vorhin (zum Beispiel) den Kamin an, obwohl der Herrscher dieses Reiches abwesend ist 😜. Ok, es waren nur noch 2 Feuermäuse im Haus. Nachdem ich mich aber schon durch Wind und Regen für Anzündholz zur Garage gezwungen habe, hatte ich keine Lust auf einen weiteren Gang für weitere Feuermäuse.
Aber!!! das Foto vom Minifeuerchen an den abwesenden Gatten hat mich grinsen lassen. Ihn auch. 😬 Denn das ist sein Part. Ich hab ihm eingeheizt.
Ich glaube, ich kaufe jetzt „Achtsam morden“, das wollten wir eh beide lesen.
Auch wenn das Feuerchen nix wurde, es ist absolut und total das beste, wenn man jeden Tag versucht, sich etwas Gutes zu tun. Mich freut das jetzt trotzdem.
Ihr habt das heute hoffentlich geschafft oder schafft es noch und schlaft gut!
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Ergänzung: 1/3 Dose Cashews, geröstet und pikant gewürzt. Total lecker. Und zu meiner absoluten Freude ohne Salz 😍. Hatte es einkalkuliert, dann schlafe ich mies. Aber scheinbar lernen sie es doch und ja, es hat ohne absolut geschmeckt. Schön gewürzt, aber nicht übertrieben.
Die war eigentlich für meinen Mann. Aber wer nicht da ist, hat verloren 😅.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Zitat von Marieken im Beitrag #5819Und was ist das für ein Wunderwerk mit diesem Link, mit dem man auch kostenpflichtige Artikel lesen kann? 😬
Der funktioniert mit vielen Bezahlschranken, leider nicht mit allen. Übrigens mit vielen Seiten generell - ein paar Schnappschüsse vom alten Brigitte-Forum sind dort auch noch!
So, Buch bestellt, weil ich brav gearbeitet hab und innerhalb der Zeit fertig. Dann noch ein Puzzle. Hab grad voll den Lauf - das fünfte in drei Wochen, oder so. Dafür ist dann wahrscheinlich wieder zwei Monate Ruhe im Kartong.
Und morgen Lepschi, Pizza, und am Wochenende will ich ENDLICH raus - das Wetter hier ist grad recht mild. (Nebstbei ist der Winter in Schottland auch etwas grüner und weniger trüb, man kann sich also immer recht gut in der Natur herumtreiben.)
Die Nebenwirkung, die bei mir beim Meditieren schonmal auftritt, ist, dass ich dabei einschlafe.
Danke für den Tip mit der Webseite für die Bezahlschranke. Ab und an mal ganz praktisch. Interessanter Artikel, und gut, dass er zum Schuss noch ein paar positive Aspekte aufzeigt. :)
Ich bin wahrlich kein Szeneyogi oder renne irgendwelchen Meditationsgurus hinterher (der grösste TM Guru hier in Sydney hat sich vor einigen Wochen das Leben genommen, was mich komplett geschockt hat. Ich nehme schwer an, dass man zuviel bei ihm abgeladen hat). Mein Kontakt mit Yoga kommt eher aus der Richtung Physiotherapie, Medical Yoga und der zur Meditation aus der buddhistischen und Kabat-Zinn Ecke. Da wird weder bei dem Einen noch bei dem Anderen Wert auf Äusserlichkeiten gelegt. Man bekommt auch keine geheimen Mantras zugeteilt. Ich sehe die Meditation eher auf der ähnlichen Ebene wie Autogenes Training. Ich find es immer bedenklich, wenn irgendeine Sache vom Kommerz entdeckt wird. Das verändert irgendwie das Wesentliche. Sobald was Kult wird, wird es 'unecht'.
Ein Bekannter von mir (der Fotograf von neulich) hat mal ein 10 Tage Schweigeretreat gemacht, mit täglichen Meditationen, Yoga und Arbeiten in Haus und Garten (das war in einem buddh. Kloster). 10 Tage lang sehr früh aufstehen, kein Wort reden, keine Elektronik, kein Buch, kein Nix, früh ins Bett. Er brauchte das, nachdem er nach 8 Jahren in Afghanistan wieder hier in der Glitzerstadt gelandet war und nicht klarkam, mit sich. Es gibt Tage, da klingt das verlockend, aber ich glaub, das könnte ich dann doch nicht. Bei solchen Dingen muss man wohl wirklich auf sich aufpassen. Ihm hat's geholfen, aber ich glaub, er hat eh eine starkes Fundament, tief drinnen. Das war wohl nur etwas in Schräglage.
Was ist Lepschi?
Hier regnete es heute den ganzen Tag, so ein richtig typischer, stetiger britischer Schnürlregen. Nur, dass es einigermassen warm dabei war. Gut für die Natur, aber müde machend. Ich musste mir einen Burger mit frisch gebratener Hähnchenbrust, Salat und scharfer Mayo holen, leider. Aber einmal alle 2 Wochen geht das ja.
Und jetzt gucke ich, ob die Bücherei den neuen Cormoran schon hat.
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Nur ganz schnell, bevor ich mit der Arbeit loslegen muss:
Zitat von Utetiki im Beitrag #5813Vielen Dank noch für dem Streichler, @Tigerente. Ich musste so lachen bei dem Emoji mit der Kuh. Bin ich doch in dem anderen Forum die Seekuh. Immerhin Kuh ist Kuh. *lach*
Musik machen würde ich gern können. Leider bin ich über ein paar Stunden Gitarrenunterricht in meiner Jugend und vorher die Blockflötengruppe als Konfirmandin nicht hinaus gekommen.
Singen tu ich besser nicht.
Welche Musik machst Du denn, Tigerente?
Utetiki, das ist keine Kuh, das ist ein Schaf. Ein niedliches, flauschiges Schaf. Womit ich nicht sagen will, dass Du eins bist. Ich mag nur diesen Emoji so sehr . Gibt's auch nocht mit Giraffe, auch sehr niedlich, aber die leckt dann den Streichler ab, das mag ich als Streichler eher nicht so .
Singen kann ich auch nur ganz schlecht. Würde ich gerne können. Ich habe aber meine Stimmbänder nicht unter Kontrolle. Ich höre den Ton, den ich singe, ich höre auch genau, der ist falsch und wo der hin müsste - aber mein Körper versagt mir den Dienst. Angeblich kann man das lernen - wenn ich später mal nicht weiß, wohin mit meiner Zeit, nehme ich mal Gesangsunterricht. Bei uns gibt's einen Firmenchor, der singt so schlecht, die würden vermutlich auch mich nehmen, aber das möchte ich mir dann auch nicht antun.
Um die Frage zu beantworten: ich spiele Klavier. Früher klassisch, jetzt seit "Reaktivierung" mehr so "Kuschelrock" und langsame oder etwas swingigere Jazz-Standards und so, habe nicht viel Zeit zum Üben, deshalb müssen die Stücke langsam sein.
So, und jetzt widme ich mich meinen "beruflichen Performance-Künsten". Da brauche ich die Stimme auch, aber zum Glück nur zum Reden, nicht zum Singen.
Ok, hatten sie, den Cormoran. Vorbestellt. Platz 37, bei 15 Kopien.. vielleicht hab ich's im Januar :) Bis dahin hab ich dann vielleicht auch das schwarze Tintenherz geschafft.
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