Zitat von Charlie03 im Beitrag #5899Das klingt sehr erleichternd. Alles Gute Euch.
Charlie, danke!
Ich bin auch sehr erleichtert. Frage nicht mit was für Gedanken ich ins Krankenhaus gefahren bin. Ich habe vorsichtshalber meine Notfall-Tabletten für Panikattacken eingepackt . . Trotzdem werde ich nach einem Platz im betreuten wohnen Ausschau halten. Mein Bruder ist da zum Glück bei mir.
Ich weiss nicht was gebrochen war oder warum operiert wurde, die Station wusste es nicht. Ich habe die netten Schwestern gebeten, ihr genügend Schmerzmittel zu geben . .
Sie war nach Aussage der Zimmergenossin erst kurz vor meinem Eintreffen angeliefert worden.
Da ich selbst mal im Krankenhaus gearbeitet habe und weiss, was das für ein anstrengender Job ist, wollte ich auch nicht nachbohren. Mutti ist gut aufgehoben und das reicht mir für heute.
Zitat von Utetiki im Beitrag #5902Puh, Luci, so ne Aufregung...
GsD hat Deine Mutti noch die richtige Behandlung erfahren.
Dem Hausnotruf sei Dank. Die Nachbarin lag stundenlang in ihrer Wohnung und hat so laut geschrien, bis jemand aus dem Nachbarhaus bei uns geklingelt hat . .
Zitat von luciernago im Beitrag #5898Ich war gerade bei ihr. Sie ist operiert worden und sah aus wie das blühende Leben. Die Schwestern sind sehr nett und die Zimmerkollegin auch. Das ganze Krankenhaus macht einen sehr guten Eindruck und duftet fein.
Das klingt ja schon mal gar nicht so schlecht. Aber was ist denn operiert worden? Wurde dir das nicht gesagt?
Zitat von luciernago im Beitrag #5898Ich war gerade bei ihr. Sie ist operiert worden und sah aus wie das blühende Leben. Die Schwestern sind sehr nett und die Zimmerkollegin auch. Das ganze Krankenhaus macht einen sehr guten Eindruck und duftet fein.
. Das klingt ja schon mal gar nicht so schlecht. Aber was ist denn operiert worden? Wurde dir das nicht gesagt?
Es war kein Arzt da und die Schwestern wussten es nicht. Sie war kurz vor meinem Eintreffen in das Zimmer gebracht worden.
Luci, das kann eigentlich nicht sein. Auf der Station ist auch die Krankenakte! Wenn eine PatientIn auf eine Station, kommt müssen die Schwestern schließlich wissen was die Person hat! Hilft nämlich ungemein bei korrekter Versorgung… Macht einen Unterschied, ob nun Appendizitis oder gebrochenes Fußgelenk!
Mach den Aufstand, ob sie Dich veräppeln wollten… (Du hast doch eine Vollmacht? Sonst DÜRFEN sie Dir nichts sagen … aber dann darf das auch keine ÄrztIn!)
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Eine Schwester darf zumindest zu Beginn nichts erzählen. Das ist Aufgabe der Ärzte.
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Zitat von Charlie03 im Beitrag #5909Eine Schwester darf zumindest zu Beginn nichts erzählen. Das ist Aufgabe der Ärzte.
Schon ein Unding, oder? Kein Arzt in der Nähe, wirklich keiner, der einen Blick auf die Patientenakte werfen kann, den ganzen Tag nicht? Aber gut, ich muss es nicht verstehen, unser Gesundheitssystem.
Nachts ist immer ein Problem, da weniger Ärzte vor Ort. Dennoch ist es wichtig unter Vorlage der Patientenverfügujg um ein Gespräch mit einem Arzt zu bitten.
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Zitat von Charlie03 im Beitrag #5912Keine Ahnung, wie die Station besetzt ist.
Nachts ist immer ein Problem, da weniger Ärzte vor Ort. Dennoch ist es wichtig unter Vorlage der Patientenverfügujg um ein Gespräch mit einem Arzt zu bitten.
Seit gestern nacht ist doch aber ein Tag vergangen. Aber wie auch immer: Luci trägt's mit Fassung und das Wichtigste ist, dass es der Mutter soweit gut geht.
Als ich gestern im Krankenhaus war, war die Mutter nach der OP gerade mal eine halbe Stunde auf der Station. Da ich selbst schon auf einer Chirurgiestation gearbeitet habe weiss ich, dass die Ärzte nicht dauernd da sind. Die stehen oft im OP.
Was für ein Schreck, ich drücke die Daumen für eine gute Besserung, @luciernago . Zumindest die Narkose scheint sie ja schon mal ganz gut weggesteckt zu haben, das ist in dem Alter wirklich eine große Gefahr.
Tja, betreutes Wohnen. Bei uns steht man egal wo auf der Warteliste und es tut sich nichts. Außer dort, wo Schwiegermutter schon seit 6 Jahren oder so drauf steht und denen hat sie dann gesagt, sie wäre noch nicht soweit, als wegen eines freien Platzes angerufen wurde 🫤. Aber vielleicht ist das ja bei euch anders, was ich allerdings kaum glauben könnte.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
Alle guten Wünsche für Deine Mutter und für Dich, liebe Luci!
Ob das "Betreute Wohnen" für eine bereits über 90jährige Person das Richtige ist, wage ich zu bezweifeln. Das ist im Endeffekt eine hochpreisige Ein- oder Zweizimmerwohnung mit der Möglichkeit, diverse Dienstleistungen gegen ein relativ hohes Entgelt dazubuchen zu können. Man darf sich dies nicht wie eine Art "Seniorenheim light" vorstellen.
Mit bereits Anfang/Mitte 90 würde ich einem Menschen nicht mehr zumuten, ihn in ein Betreutes Wohnen umzusiedeln und ihn aus der jahrzehntelang vertrauten häuslichen Umgebung zu reißen, nur um zu sehen, dass das nicht mehr klappt und ein Umzug in ein Heim dann doch ansteht. Dann besser gleich das schönstmögliche Heim suchen.
Da hast Du Recht. Erstmal wieder gesund werden ist jetzt das Wichtigste. Du und Deine Mutter habt ein liebevolles Verhältnis, ich drücke fest die Daumen, dass sich die bestmögliche Lösung findet!
Zitat von luciernago im Beitrag #5914Als ich gestern im Krankenhaus war, war die Mutter nach der OP gerade mal eine halbe Stunde auf der Station. Da ich selbst schon auf einer Chirurgiestation gearbeitet habe weiss ich, dass die Ärzte nicht dauernd da sind. Die stehen oft im OP.
Ich wundere mich, dass sie überhaupt einfach so eine Op durchgeführt haben - oder konnte deine Mutter da noch selbst zustimmen?
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danke der Nachfrage. Ihr geht es den Umständen entsprechend und sie wird gut versorgt. Ich habe gerade den Sozialdienst vom KH angemailt und um einen raschen Termin gebeten.
Die Schwestern auf der Station haben mir gesagt, dass sie in eine Anschluss-Reha im KH kommt wenn ein Platz frei ist. Auf meine Frage, was passiert, wenn kein Platz frei ist, wurde mir mitgeteilt, dass wir vorübergehend dann einen Kurzzeitpflegeplatz brauchen. Genau deshalb will ich nämlich asap das Thema mit dem Sozialdienst klären.
Ich war heute vormittag schon bei ihr und habe die Nachbarin im Rollstuhl mitgenommen. Sie ist genau im Stock drüber. Die Nachbarin bleibt noch 2 Wochen in der geriatrischen Reha. Vielleicht haben wir ja Glück und die beiden Damen können zusammen ins Zimmer. Die beiden mögen sich, wir haben schon zusammen Weihnachten gefeiert nach Vatis Tod.
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Frag nachher den Sozialdienst vom Krankenhaus wegen Kurzzeitpflege. So wie Du's vorhattest, sollte eigentlich von sich aus laufen, aber manchmal geht in so einem Krankenhausbetrieb was unter.