Die Variante „hat Schmerzen, sagt aber nichts, aber drückt permanent schlechte Laune aus“ Ist aber nicht viel besser.
Da wird zwar nicht gejammert, aber der Kontakt ist trotzdem fast unerträglich. Weil ständig grummelt, gemault und gekontert wird. Eben nicht über Schmerzen, aber über alles andere! Vom Geschmack des mitgebrachten Brotes, bis…
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Habt ihr Erfahrungen oder Ideen, wie ich es bewerkstelligen könnte, für meine Mutter Lebensmittel online zu bestellen, wenn ich nicht Vorort bin und sie selbst es nicht kann? Wie ist das mit der Bezahlung, auf die Bank kommt sie (derzeit) auch nicht. Müssten wir das vorfinanzieren? Erschwerend hinzu kommt noch, dass sie das alles eigentlich gar nicht will. 😵💫
Leider hat der nahegelegene EDEKA keinen Lieferservice, aber etwas weiter weg gibt es einen rewe. Überrascht habe ich gesehen, dass es von Aldi auch einen Lieferservice gibt.
Freundschaft ist das Seil, das hält, wenn alle Stricke reißen
das ist das Pobelem, wenn sie nicht will... dann lässt sie die Leute auch nicht rein.
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Zitat von Monkele im Beitrag #5557Habt ihr Erfahrungen oder Ideen, wie ich es bewerkstelligen könnte, für meine Mutter Lebensmittel online zu bestellen, wenn ich nicht Vorort bin und sie selbst es nicht kann? Wie ist das mit der Bezahlung, auf die Bank kommt sie (derzeit) auch nicht. Müssten wir das vorfinanzieren? Erschwerend hinzu kommt noch, dass sie das alles eigentlich gar nicht will. 😵💫
Leider hat der nahegelegene EDEKA keinen Lieferservice, aber etwas weiter weg gibt es einen rewe. Überrascht habe ich gesehen, dass es von Aldi auch einen Lieferservice gibt.
Die Bezahlung funktioniert normalerweise online per Kreditkarte oder per PayPal. Der Wert des Warenkorbs wird ja mit der Bestellung ermittelt, für Wiegeware wird erst mal ein Aufschlag angesetzt. Diesen Betrag gibst du bei Bestellung zur Abbuchung frei. Abgerechnet wird, wenn das tatsächliche Gewicht feststeht, und der ermittelte Betrag wird auch deinem Konto belastet. Eine andere Option ist, bei Lieferung elektronisch an den Boten zu bezahlen. Bargeld ist normalerweise nicht erforderlich.
„Ich bin zu alt für den Scheiß.“ (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm zu ihrem Rückzug, im Münsteraner Tatort)
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Die gute Fee für Mutti ist gebucht und ich bin guter Dinge.
Monkele, wäre eine Kraft vor Ort, die einkaufen gehen kann, eine Option? Wie hätte Deine Mutter es denn gerne? Wohnt sie Alleine in einem Haus oder hat sie Nachbarn?
Sie will selber einkaufen wie bisher. Kann sie das theoretisch? Vermutlich nein, sonst würdest Du nicht fragen . . also wie stellt sie sich ihre Versorgung vor?
Das bezahlen sollte das kleinere Problem darstellen, scheint mir.
Hallo, ich bringe mich mal mit meinen Erfahrungen zu Lieferdiensten ein, wenn ich darf. Bin knapp 70, habe kein Auto und wohne allein. Durch diverse gesundheitliche (unerfreuliche) Ereignisse kann ich nur wenig tragen oder im Wagen ziehen/schieben. Zeitweise (direkt nach OPs) konnte ich gar nicht aus der Wohnung raus. Hilfe habe ich durch Nachbarn oder meine Kinder, aber eben nicht immer.
Ich bin recht anspruchsvoll, was die Qualität meiner Nahrung angeht. Möglichst Bio und Gemüse/Obst fest und knackig. Wenn ich selbst im Laden bin, ist das natürlich kein Problem. Mit den Lieferdiensten habe ich im Grunde nur bei Getränken oder festen Gebinden (Joghurt, Milch, Quark etc.) gute Erfahrungen gemacht.
Bei Obst und Gemüse sieht es ziemlich blöd aus. Die Kartoffeln sind von Hühnerei Größe bis Auberginen Größe zusammen in einer Tüte, leider sind viele auch grün oder stark gekeimt. Das macht das Kochen natürlich nicht einfacher, zumal ich nie Salzkartoffeln, sondern Pellkartoffeln koche. Das Obst ist zum größten Teil überreif, hat Druckstellen, manchmal sogar Schimmel
Das alles merkt man natürlich erst, wenn der Bote wieder weg ist und man die Sachen auspackt. Kurzum, die Biotonne bekommt leider ordentlich was ab.
Für mich ist das nicht besonders tragisch, weil es manchmal der einzige Weg ist, wie ich zu Lebensmitteln komme. Natürlich versuche ich das zu vermeiden, ich schmeiße generell nicht gerne Essen weg. Wenn man aber schon mit Vorbehalten an die Sache rangeht, werden die Erfahrungen bei euren Eltern schätzungsweise noch schlechter sein, und auf Dauer sehe ich für Menschen, die lieber selbst einkaufen gehen wollen und es auch können, keine Lösung im Lieferdienst.
Mag sein, dass das geographisch sehr unterschiedlich ausfällt, ob Rewe, Aldi, Alnatura oder knuspr etc. spielt in meiner Stadt aber keine Rolle. Meine Erfahrungen waren durchweg so wie oben beschrieben.
Vielleicht seid ihr oder eure Eltern weniger schneubisch. Meine Mutter hätte sich leicht "gefügt", da war der Krieg so prägend, dass sie alles Essen wunderbar fand. Was ich inzwischen sehr gut nachvollziehen kann: wenn man mobil eingeschränkt ist, werden oft auch die sozialen Erlebnisse/Begegnungen weniger. Einkaufen und selbst aussuchen kann ein wunderbares Highlight in der Woche sein. Als ich noch voll berufstätig und alleinerziehend mit 2 Kindern war, empfand ich einkaufen als furchtbar nervige Pflicht.
Zitat von 02gillian im Beitrag #5567Einkaufen und selbst aussuchen kann ein wunderbares Highlight in der Woche sein.
Das habe ich bei meinem Vater beobachten können. Als meine Mutter wegen Schlaganfall nicht mehr einkaufen gehen konnte, hat er die Aufgabe übernommen. Erst hatte ich Bedenken, dann entwickelte sich mein Vater zum Einkaufsprofi und Schnäppchenjäger. Nur das beste makellose Obst, den frischesten Spargel und er kannte alle für sie wesentlichen Sonderangebote.
Als er dann viele Jahre später auch mit Rollator ging, hat er diese Aufgabe vehement verteidigt, als ich ihn entlasten wollte.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Lieferdienste - schlimm finde da, dass es nicht selbstverständlich ist, die Sachen bis vor die Wohnungstür zu bringen, sondern man da genaustens nachhaken muss, bis wohin geliefert wird, sonst wird da geklingelt und der Getränkedienst stellt 3 Kisten Getränke eben im Erdgeschoß ab und bringt die nicht in den 6. Stock. Meinen Vater wollte ich auch eine Alltagshelferdame außer der Reihe "verpassen" - keine Chance, sowas will er nicht. Dann muss er eben warten, bis sich wer im Heim findet, der ihn mal in den gegenüberliegenden Supermarkt rollert.
Zitat von 02gillian im Beitrag #5564Mit den Lieferdiensten habe ich im Grunde nur bei Getränken oder festen Gebinden (Joghurt, Milch, Quark etc.) gute Erfahrungen gemacht.
Wie ist das bei TK-Ware?
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Zitat von 02gillian im Beitrag #5564Mit den Lieferdiensten habe ich im Grunde nur bei Getränken oder festen Gebinden (Joghurt, Milch, Quark etc.) gute Erfahrungen gemacht.
Wie ist das bei TK-Ware?
Die wird im Lieferauto in der TK-Zelle transportiert und dann direkt an den Kunden übergeben. Die Kühlkette ist sicherer, als wenn ich das Zeug in der Kühltasche vom Supermarkt nach Hause bringe.
Ich habe mit dem Lieferdienst (Knuspr) 2022 begonnen, als ich wegen starker Schmerzen mehrere Wochen außer zum Arztbesuch nicht ais der Wohnung kam. Seitdem lasse ich mir das Supermarktsortiment an Konserven, Molkereiprodukten und z.T. Getränken und Trockenware liefern, selbstverständlich vor die Wohnungstür. Die Boten fragen sogar, ob sie die Getränketragl noch reinbringen sollen.
Zu Obst und Gemüse, und zu Fleisch und Brot: das suche ich mir auch lieber selber und lose im Fachgeschäft oder auf dem Markt aus. Aber beim Lieferdienst gibt es auch „Hofladen“-Qualität von regionalen Produzenten, und ich war seinerzeit froh, dass ich die Option hatte. Ich kann auch nicht behaupten, dass die Qualität nicht gut ist. Nicht perfektes Obst und Gemüse bieten sie auch in einer Art Rettertüte an, das sind Früchte, die optische Macken haben.@02gillians Erfahrung kann ich keinesfalls bestätigen. Und wenn es doch mal eine Beanstandung gibt, wird sehr kulant erstattet.
Leider liefern die nicht in dem Gebiet, in dem meine Mutter wohnt. Sie beneidet mich darum, und mir würde es sehr viel Sorge und Aufwand ersparen, wenn ich wüsste, dass sie lebensmitteltechnisch gut versorgt ist. Bis vor ei em Jahr konnte sie noch mit Rollator zum Supermarkt. Der hat aber geschlossen, und der nächste ist anderthalb Kilometer entfernt. Hin- und Rückweg sind da unmöglich zu schaffen, und Taxis gibt es auch nur „random“. Der Preis, wenn man auf dem Land wohnt und sich selbst nicht mehr ohne weiteres versorgen kann, ist da schon hoch. (insoweit verstehe ich auch, dass der Verzicht aufs selber Fahren so schwer ist.)
„Ich bin zu alt für den Scheiß.“ (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm zu ihrem Rückzug, im Münsteraner Tatort)
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Das ist also (wie vermutet) durchaus regional unterschiedlich. Dann lasst euch nicht die Hoffnung nehmen, dass es bei euch besser klappt als bei mir. Versucht es einfach, man kann sich an vieles gewöhnen. Wenn es keine Alternative durch Familie oder Nachbarn für mich gäbe, wäre ich bestimmt auch demütiger.
Alles, was schwer (Mehl, Zucker, Dosen, Getränke) ist oder gekühlt (Milchprodukte, TK) werden muss, lassen wir liefern. Das geht recht gut.
Problem ist die Mindestabnahme, weshalb wir das mit Nachbarn zusammen machen.
Obst und Gemüse sowie Fleisch und Frischfisch müssen wir uns ansehen.
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Zitat von luciernago im Beitrag #5561Die gute Fee für Mutti ist gebucht und ich bin guter Dinge.
Klasse, das freut mich!
Bei uns wird es die Nachbarin sein, die sich mit kümmern wird, ich habe sie Freitag dazu befragt und sie hat zugestimmt.
Gestern Abend, ich schlief schon, rief meine Mutter an, sie meinte, sie halte es nicht mehr aus, sie wolle ins Krankenhaus. Ich mich dann angezogen und hin, 112 angerufen, Tasche (schon gepackt) geholt und dann den beiden sehr jungen Sanitäterinnen erklärt, worum es bei meiner Mutter geht, naja, zum einen um ihren Kopf, Schwindel, Verwirrtheit, unsicherer Gang und nun aber auch die Schmerzen im Rücken, also eigentlich ja beides bzw. auch noch ein bisschen mehr, Bluthochdruck, Herzrasen etc. Sie haben meine Mutter dann mitgenommen, haben aber gleich gesagt, dass die Ärzte entscheiden, ob sie sie dabehalten oder ob sie evtl. in einen Kurzzeitpflege kommt.
Ich bin dann wieder nach Hause in mein Bett, um halb vier ging das Telefon, meine Mutter, sie wäre nun wieder zu Hause.
Sie wurde untersucht, aber nur der Rücken, und es wurde festgestellt, dass sie sich den zweiten Rückenwirbel gebrochen hat, wahrscheinlich bei einem ihrer Stürze in den letzten drei Wochen. Da können sie jetzt auch nichts machen, sie braucht Physiotherapie und hat einen Arztbrief mitbekommen und Schmerztabletten. Das dann heute früh nur in Kürze.
Heute morgen habe ich gleich in der Klink angerufen und gefragt, was denn da los war und was genau untersucht wurde und WIESO meine Mutter in dem Zustand wieder nach Hause geschickt wurde, sie musste dann noch mitten in der Nacht auf ein Taxi warten, die fahren ja erst wieder ab 3 Uhr. Die Klinik konnte mir keine Auskunft geben und hat auf den Arztbrief verwiesen.
Den muss ich nachher erstmal lesen und damit zum Arzt.
Die Nachbarin hat sich auch schon mit eingebracht, indem sie meiner Mutter nun die Tabletten zusammenstellt. Das zumindest läuft, der Rest ist eine Katastrophe.
Ich weiß noch gar nicht, wie ich meine Mutter morgen ins MRT kriegen soll, das steht ja auch noch an. Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn sie das heute oder morgen in der Klinik mitgemacht hätten.
Noch zum Thema Essen, meine Mutter bekommt seit einem viertel Jahr Essen auf Rädern und es gefällt ihr ganz gut, außer sonntags bekommt sie jeden Tag ihr Mittagessen fertig gebracht. Sie ist damit sehr zufrieden.
Einkaufen hasst sie wie die Pest, mittlerweile besorge ich ihr ja schon das, was sie noch so braucht, also den restlichen Einkauf, zum Beispiel fürs Frühstück.
Bei unserem Edeka kann man anrufen und bestellen. Ein Bekannter meiner Mutter wurde vor Jahren krank, er wusste, er hat nicht mehr lange, da hat er bei Edeka angerufen und für jeden Tag einen frischen Obstsalat bestellt und der wurde ihm dann bis zum letzten Tag geliefert.