Nora, deins und meins sind unterschiedlich: Tschernobyl war ich erwachsen und sorgte mich um verseuchten Grasschnitt und verstrahlten Spielplatzsand. Ganz andere Baustelle.
Und während du beim Zähneputzen noch denkst : " Das wird mein Tag !" , hat dir der Zahnpastavogel schon aufs T-Shirt geschissen....
Gut, ich tratsche .. (eher schimpfe wie ein Rohrspatz!) Ist euch das mal aufgefallen, wie - fast heimtückisch, würde ich sagen - die Schildchen mit den Materialzusammensetzungen inzwischen versteckt werden? Sie tun sie irgendwo auf halbe Höhe in die Seitennaht, du kommst weder von oben noch von unten leicht dran, sie tun sie bei offen gefütterten Teilen (Röcken) entweder ins Futter oder in den Oberstoff, rechts? links?. Sie verstecken sie bei Winterjacken in einem Täschchen aus Futterstoff in irgendeiner Tasche - auf links drehen, auspacken, Seite suchen! Und dann das Übliche: dünnste weiße Schrift auf schwarzem, glibberig zusammenklebendem Stoff, auf Seite 1 steht "Obermaterial" in 30 Sprachen - und dann gilt es Seite 2 zu finden (klebt an 1), und da steht dann ganz nah an der Anheftstelle "68% Polyester" und besser wird der Rest dann auch nicht mehr, es folgen Seite 3 und 4. Über die Schildchen habe ich schonmal gemotzt, aber das "in der Tasche verstecken" ist mir neu, das ist doch Absicht, sie wissen doch, dass das keiner ... andrerseits: bei proppenvollen Läden heute habe ich niemanden sonst Etiketten auskrempeln sehen. Oder auch nur suchen.
Ich habe überhaupt nur in einem Laden eine Firma ausgestellt gesehen, deren Wintermäntel und Jacken noch mehr als 50% Wollanteil hatten.
Ich habe gerade heute auch Schildchen gesucht und innerlich geflucht - ja, 150 Sprachen, schlecht lesbar (hellgrau auf glänzend weiß) und Made in ... gar nicht gefunden. Und selbst im mittel- bis höherpreisigen Modehaus so viel aus Poly... grrr. Habe nichts gekauft.
Ist euch eigentich aufgefallen, wie die Klamotten die Bewegung beeinflussen? Ich bin heute hinter einer jungen Frau und einem jungen Mann gegangen. Beide hatten lockere Sweatshirts und weite weiche Hosen an. Sie gingen aufrecht und sehr locker und geschmeidig. Sehr schön und irgendwie frei in der Bewegung, wie Tänzer. Bei jemandem, die/der in knallenge Hosen reingeschossen war, habe ich so schöne Bewegungen noch nie gesehen.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Ja und das gleiche gilt für Schuhe. Wobei es da wohl auf den richtigen Sitz ankommt, nicht zu eng aber auch nicht zu locker, damit die Füsse sich geschmeidig bewegen können.
Zitat von _tarasjugina_ im Beitrag #1903 ... bei proppenvollen Läden heute habe ich niemanden sonst Etiketten auskrempeln sehen.
Jetzt weiß ich u.a. wieder, warum ich Kleidung fast ausschließlich online kaufe ;).
Ausnahme sind zwei schöne, nicht allzu große Boutiquen vor Ort, denen ich aber in erster Linie ein paar wenige Liebe auf den ersten Blick-Teile in der Auslage verdanke.
Ich gehöre auch zu den Etikettensucherinnen.Das grösste an den Etiketten ist,dass es halbe Bibeln sind und effektiv alles angeguckt werden muss,bis die Materialangaben gefunden sind.Ich ärgere mich wirklich jedesmal halb scheckig darüber.Zu finden sind sie fast immer,würde frau drinstehen,auf der linken Seite,oder eben in Mänteln und Jacken oft in der einen Tasche
"Hast Du auch so einen Schrittzähler?" "Nein! Ich fange erstmal langsam an. Ich habe jetzt einen Bewegungsmelder!"
Zitat von luciernago im Beitrag #1909 Warum kann nicht wenigstens bei hochwertigen Sachen ein Schildchen mit einer Sicherheitsnadel dran sein?
Weil eingenähte Etiketten Pflicht sind, bis auf wenige Ausnahmen.
Aber ärgerlich sind sie wirklich. Besonders bei Schals, finde ich. Da muss man dann schon sehr vorsichtig mit einer feinen Nagelhautschere arbeite, um sie spurlos abzutrennen.
Zitat von schafwolle im Beitrag #1910[Weil eingenähte Etiketten Pflicht sind, bis auf wenige Ausnahmen.
Das wusste ich nicht. Gut, macht ja auch irgendwie Sinn. Trotzdem könnte man die Etiketten auch so einnähen, dass man sie nicht mühsam "herausoperieren" muss.
Zitat von schafwolle im Beitrag #1910Weil eingenähte Etiketten Pflicht sind, bis auf wenige Ausnahmen.
Warum man sich nicht drauf einigen konnte, „1 Etikett und das in EN“, ist mir schleierhaft. Denn sind wir mal ehrlich, genauso wie wir irgendwann gelernt haben, die Waschsymbole zu verstehen, könnte man auch verlangen, „cotton/linen/wool..“ zu verstehen. Das Polyzeug heißt sowieso überall gleich.
Und es gibt auch Firmen, die nähen die Etiketten „extra“ ein - ganz einfach d i e Naht (meist andersfarbig) öffnen, und Du bist das Etikett komplett und ohne Löcher im Stoff los.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Die extra eingenähten Etiketten sind mir die liebsten, ich habe aber auch schon den falschen Faden aufgetrennt. . wenn er eben nicht andersfarbig ist . .
Zitat von Katelbach im Beitrag #1905Ist euch eigentich aufgefallen, wie die Klamotten die Bewegung beeinflussen? Ich bin heute hinter einer jungen Frau und einem jungen Mann gegangen. Beide hatten lockere Sweatshirts und weite weiche Hosen an. Sie gingen aufrecht und sehr locker und geschmeidig. Sehr schön und irgendwie frei in der Bewegung, wie Tänzer. Bei jemandem, die/der in knallenge Hosen reingeschossen war, habe ich so schöne Bewegungen noch nie gesehen.
Ja, enge Hosen behindern die Bewegung, merke ich bei mir selber auch, deshalb viel Stretch immer. Aber auch sonst merke ich an mir selber, dass ich mit weiten schwingenden Röcken mich ganz anders, lockerer bewege.
Und während du beim Zähneputzen noch denkst : " Das wird mein Tag !" , hat dir der Zahnpastavogel schon aufs T-Shirt geschissen....
Zitat von luciernago im Beitrag #1913Die extra eingenähten Etiketten sind mir die liebsten, ich habe aber auch schon den falschen Faden aufgetrennt. . wenn er eben nicht andersfarbig ist . .
es scheint, dass das ein Ärgernis bleiben wird.
Ja, obernervig! Ich muss überall die Etiketten raustrennen, weil ich teils üble Hautreizungen bekomme, entweder mechanisch oder allergisch bedingt. Manchmal habe ich schon Löcher in neue Teile geschnitten. Seit ich das mit einem Fadenzieh-Messer angehe, klappt es besser.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Noch schlimmer als die Materialetiquetten, die links auf Hüfthöhe angebracht sind und die sich über meinem Unterhemd befinden, also nicht in Kontakt mit meiner Haut kommen, finde ich die Marken- oder Namensangabe, die absolut bei allen Kleidungsstücken innen oben am Hals oder Rücken eingenäht sind, nicht nur mit kratzigem Faden, sondern alle diese Etiketten sind immer aus kratzigem Material gefertigt. Vor dem ersten Tragen muss ich diese immer entfernen.
Etikettenpflicht, ok. Aber oft sind ja mehrere eingenäht. Auf einem steht nur die Größe, auf dem nächsten der Hersteller. Und an der Seite noch der Roman von Dostojewski. Waschanleitung in 5 Sprachen.
Ich hasse dieses kratzige Gefühl, wenn man nicht alles, aber auch jedes Fadenfitzelchen heraustrennt. Habe drei Dienstblusen, wo ich alles heraus getrennt habe, damit ich mich wenigstens während der Arbeit wohl fühle.
Ja, genau so, kleine Webetiketten ; Nicht wildes, einfach nur, um vorne und hinten zu kennzeichnen, dass das auch ein sehr kleiner Mensch sehen kann. Wenn er sich mal selber anziehen möchte. Mama und Papa haben es jedenfalls bisher nicht gesehen, auch wenn vorne keine und hinten eine Naht in Hose war. Also kleines Etikett. TLC von Oma (TLC = Tender Loving Care).
Wie geschrieben, ansonsten kommen die Etikett - Romane auch gleich raus. Für Waschanordnungen brauch ich die nie.
Und während du beim Zähneputzen noch denkst : " Das wird mein Tag !" , hat dir der Zahnpastavogel schon aufs T-Shirt geschissen....
Ich frag mal hier: bin ich die einzige, die das Gefühl hat, dass BH-Größen sich verändert haben? Oder liegt es wirklich nur an mir?
Mein Körper hat sich nach den Schwangerschaften und mit den Wechseljahren auch etwas verändert, das ist auch völlig ok. Aber neuerdings muss ich wirklich manchmal für mich fst unaussprechliche BH-Größen kaufen, ohne dass ich optisch eine so große Veränderung an mir wahrnehme. Bustiers dagegen passen mir wie bisher auch meistens in L. Und was mich auch irritiert- viele meiner älteren BHs passen mir auch noch.
Ganz konkret wollte ich einen von Passionata ersetzen. Der war 85 C, mag sein, dass er etwas ausgeleiert ist, aber der passt vom Körbchen perfekt und ich kann ihn entweder in der mittleren oder ersten Schließe zumachen, ohne dass etwas drückt. Dasselbe Modell neu habe ich in 85 kaum zubekommen und das C-Körbchen ging gar nicht, selbst 85 D war insgesamt zu eng. Andere Marken ähnlich. Ich hab mir gestern zwei BHs in 90 D gekauft und mich auf dem Rückweg wie ein Wal gefühlt - aber mein drei Jahre alter Esprit-BH in 85 C passt ebenfalls noch perfekt.
Zitat von Stina im Beitrag #1924Aber neuerdings muss ich wirklich manchmal für mich fst unaussprechliche BH-Größen kaufen, ohne dass ich optisch eine so große Veränderung an mir wahrnehme.
Ich habe nur mal kurz drüber gelesen und - ja, genauso erging es mir auch. Fast unaussprechliche Größen... Habe jahrelang online bestellt, was auch geklappt hat, und war vor einigen Wochen mal wieder hier vor Ort in einem Spezialgeschäft, um mir was Gutes zu leisten. Meine Konfektionsgröße hat sich gar nicht krass verändert, die BH-Größe aber schon.
Die Verkäuferin hat darum herum viel geredet, so als ob ich die Veränderungen meines Körpers nicht bemerkt hätte. ??? Ich merke schon noch, wenn mir was nicht mehr passt. Aber mir passt noch Vieles, was ich früher gekauft habe.
Habe jetzt ein neues BH-Etikett aufbewahrt, um schneller zum Ziel zu kommen, wenn ich dort mal wieder einkaufe. Die neue Größe ist nur eine Zahl.