Himmel, wie wäre es mit sinnerfassendem Sich-Raushalten, wenn man nichts zum völlig legitimen Thema zu sagen hat? Oder nur Gegenteiliges? Steht irgendwo im Titel: "Ich will genau das Gegenteil zum Thema lesen"?
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
Da schließe ich mich an. Ich drücke mich seit einiger Zeit selbst vor bestimmten Untersuchungen und bin echt dankbar für positive Erfahrungen. Heldenhafte "Ich bin Superwoman und liebe es, wenn der Schmerz endlich nachlässt" muntern da nicht so auf. Blöde Erlebnisse aus den Vorzeiten der modernen Medizin hätte ich nämlich selbst auf Lager, tische die aber nicht ausgerechnet da auf wo Mut machen angesagt ist.
Aber Strangtitel lesen und die Intention (an)erkennen muss echt weh tun...
Ich sollte damals auch eine Magenspiegelung bekommen und hatte keinen, der mich abholen konnte. Daher hab ich mich auch für "ohne Sedierung" entschieden.
Hatte echt Angst und mir sonstwas vorgestellt und nein, es war wirklich auszuhalten. Ich bekam ein lokales Betäubungsspray in den Mund-Rachen gesprüht, was nicht gut schmeckt- sollte das Einführen der Kamera was betäuben.
Stimmt schon, klar würgt man, aber bei mir ging das alles und vor allem, war ich nach den 20 Minuten, die das alles zusammen brauchte- fit und konnte die Praxis verlassen.
Magenspiegelung hab ich auch nur gute Erfahrungen gemacht. Ich kann mich wirklich nur noch daran erinnern, dass mich die MTA ins Untersuchungszimmer gebracht hat, die Ärztin mir den Zugang für die Narkose gelegt hat. Diese hat mich wohl noch gefragt wie es mir geht, tja und das wars auch schon. Ich bekam damals leider Dormikum und musste noch länger in der Praxis liegen. Heute nehme ich nur noch Propofol. Da ist man gleich wieder fit.
Meine graue Star OP war dank dem Zeug auch total easy. Ich war noch 15 Minuten wieder völlig hergestellt, inklusive OP wohlgemerkt.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Wenn ich hier lese, nach Laparoskopie am gleichen Tag entlassen und erwarte es bei mir auch, bin ich massiv enttäuscht.
Deswegen sollte man Berichte in jede Richtung lesen und sich ein Bild machen.
Habe ich hier nirgends gelesen - eigentlich überhaupt nichts darüber, wie lange man stationär ist. Außer bei Karpaltunnel, und da das ja ambulant in einer Arztpraxis gemacht wird, braucht man da kein besondere Intelligenz, um zu realisieren, dass man nach ein paar Stunden wieder zuhause ist.
Hinzusetzen möchte ich, dass man nach ambulanten Operationen für die nächsten 24h eine Betreuung organisieren sollte - also irgendwer sollte im Haus sein zur Sicherheit, falls der Kreislauf schlapp macht. Habe ich nie gebraucht.
Zitat von Katelbach im Beitrag #35Beruhigendes kann ich auch über einen Herzkatheter-Eingriff berichten: Ich hatte vor fast 3 Jahren eine elktrophysiologische Untersuchung mit Ablation wegen einer Arrhythmie. Vor der Sache hatte ich schon ANgst. War total harmlos. Und eigentlich auch spannend: Wenn man auf dem Röntgen sieht, wie sich die Elektroden an der krummen Wirbelsäule entlang schieben.
Nur: Man muss danach 6 Stunden still liegen - mit einem bombenfesten Druckverband (wegen der Hämatombildung in der Leiste). Ich hatte während des Eingriffs eine Infusion bekommen (niedriger Blutdruck) und ich wäre dann beinahe geplatzt. Sollte ich nochmal sowas haben, lasse ich mir einen Katheter legen. Ganz sicher. Ich hab dann die 6 Stunden ein bisschen verkürzt ...
Ich hab nen Herzkatheter vor 16 Jahren bekommen. Weiß nicht, wie das sonst ist, bei mir wurde ein bestimmter Test gemacht, bei dem ich wach sein und die Reaktion beschreiben musste. Der Oberarzt hat während der Untersuchung einen Witz nach dem anderen erzählt, ich hatte noch nie eine so lustige Untersuchung.
Das einzig unangenehme war ein Migräneanfall mitten in der Untersuchung. Ich habe reine Auramigräne mit Sehstörungen, die extrem selten und in der Regel nur bei starkem Stress auftaucht. Liegst auf der Untersuchungsliege, dein Gehör wird mit Witzen und dein Sichtfeld mit waberndem und wanderndem Flimmern geflutet. 😄
Ich musste noch 24 Stunden still liegen. Für 6 wäre ich sehr dankbar gewesen. 😉
Fazit: Insgesamt ne angenehme Sache, der Stress, den man sich selber macht, ist überflüssig. 6 Stunden liegen liegt man auf eine Arschbacke ab. 👍
Ich musste noch 24 Stunden still liegen. Für 6 wäre ich sehr dankbar gewesen. 😉
Fazit: Insgesamt ne angenehme Sache, der Stress, den man sich selber macht, ist überflüssig. 6 Stunden liegen liegt man auf eine Arschbacke ab. 👍
(Edit: Fazit angefügt.)
gekürzt von mir
Auramigräne ist für mich neu - versteh ich dich nun richtig, die Sehstörungen haben 6 Stunden angedauert??? Bisher kam ich immer mit einer halben Stunde davon.....
Ich musste noch 24 Stunden still liegen. Für 6 wäre ich sehr dankbar gewesen. 😉
Fazit: Insgesamt ne angenehme Sache, der Stress, den man sich selber macht, ist überflüssig. 6 Stunden liegen liegt man auf eine Arschbacke ab. 👍
(Edit: Fazit angefügt.)
gekürzt von mir
Auramigräne ist für mich neu - versteh ich dich nun richtig, die Sehstörungen haben 6 Stunden angedauert??? Bisher kam ich immer mit einer halben Stunde davon.....
Nein, die Auramigräne dauert bei mir (gefühlt) 15 Minuten.
Die 24 bzw. 6 Stunden ist die Zeit, in der du ruhig liegen musst, damit die offene große Ader in der Leiste verheilen kann. Da gehen die mim Katheter hinein.
Spirale einsetzen bzw. entfernen hab ich mir aufgrund von Horrorberichten auch schlimm vorgestellt. Hat aber nur etwas gezwickt. Ich bin übrigens kinderlos.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Nein, die Auramigräne dauert bei mir (gefühlt) 15 Minuten.
Die 24 bzw. 6 Stunden ist die Zeit, in der du ruhig liegen musst, damit die offene große Ader in der Leiste verheilen kann. Da gehen die mim Katheter hinein.
Danke Quirin, ich bekam schon einen Schreck. Dachte zwar , dass das so gemeint war, wollte aber sicher gehen.
Nein, die Auramigräne dauert bei mir (gefühlt) 15 Minuten.
Die 24 bzw. 6 Stunden ist die Zeit, in der du ruhig liegen musst, damit die offene große Ader in der Leiste verheilen kann. Da gehen die mim Katheter hinein.
Danke Quirin, ich bekam schon einen Schreck. Dachte zwar , dass das so gemeint war, wollte aber sicher gehen.
Auramigräne ist auch vollkommen harmlos. Ist nur etwas erschreckend, wenn man sowas das erste Mal erlebt. Bei mir fängt dann ein Teil des Sichtfeldes das Flimmern an, das Flimmern ist undurchsichtig. Das Flimmerfeld wandert dann langsam durch das Sichtfeld und irgendwo wieder hinaus.
Ne andere Variante ist ein flimmerfreier Ausfall eines Teiles des Gesichtsfeldes. Wenn der Bereich winzig ist, fällt das eigentlich gar nicht auf. Nur wenn du weißt, dass da z. B. ne LED als Betriebslämpchen sein müsste, aber das fehlt, dann weißt du, dass du diese Variante gerade erlebst.
Ist aber extrem selten bei mir. Seltener als einmal im Jahr. Und nur durch starken Stress getriggert.
Interessant mit dem Spirale einsetzen,- jetzt weiss ich, warum meine Frauenärztin immer so vorsichtig und besorgt war,- wegen drohender Ohnmacht... fand ich auch nicht so schlimm,- nur zehn Jahre nach der Entbindung hab ich schon mehr gespürt... Noch zum Botoxspritzen gegen Migräne,- entweder kann meine Ärztin sehr gut Spritzen.....jedenfalls find ich die kleinen Piekser nicht schlimm...
Ich liebe Vollnarkosen. Bin immer wieder aufgewacht. Auch bei einer Wurzelresektion wollte ich eine. Ich weiß nicht, ob das heute noch Kassenleistung ist - damals war es das. Narkoseärzte sind auch immer nett.