Zitat von Brausepaul im Beitrag #50Ich habe bei der Magenspiegelung Propofol bekommen und wurde dann erstmal wieder ins Wartezimmer geschickt bis die Wirkung einsetzt ..... dachte ich. Irgendwann fragte mich eine Schwester grinsend, warum ich noch in der Praxis bin. Es war schon alles gelaufen, ich habe wirklich gar nichts davon mitgekommen.
Propofol ist im wahrsten Sinne des Wortes der Hammer. Man ist sofort weg und hat so gut wie keine Nachwirkungen.
Michael jackson wusste schon, was gut ist. Musste er es gleich übertreiben???
habe versucht, geduldiger zu werden, hab aber damit aufgehört. ging mir einfach nicht schnell genug.
An den Jungen, der mir im Kindergarten einen Heiratsantrag gemacht hat: Ich wäre jetzt soweit
Auch Botox: Ich hatte Glück und musste einen entsprechend zugelassenen Arzt nicht suchen: meine Neurologin hat es mir direkt angeboten. Was lustig war: beim ersten Mal hat sie wenigstens 5x betont, dass sie nur in die vorgesehenen Nervenareale spritzt - auch nicht einen Rest sonstwohin in's Gesicht. Beim nächsten Mal hab ich sie dann gefragt, ob sie mir dezent andeuten wollte, ich solle mal x € in die Hand nehmen und mein Gesicht rekonstruieren lassen? Da musste sie selbst lachen, aber x Patientinnen vor mir hatten sie schon mit entsprechenden Ansinnen genervt.
Nö, lustig sind die Spritzen nicht - denn es wird ja direkt an den Nerv gespritzt. Allerdings spritzt meine Ärztin recht zügig und der Schmerz ist wirklich nur während des Spritzens. Ich bekomme es in die Stirn (hatte noch nie komische Falten oder hängendes Auge), über die Ohren (im Haaransatz, das knirscht komisch), in den Hinterkopf und in den Schulter-/Nackenbereich. Über die Jahre sind meine Migräneanfälle absolut weniger geworden und wenn, dann nicht mehr sooo schlimm.
Also, eine der Bedingungen, Botox als Kassenleistung zu bekommen, sind mehr als 8 Migräneanfälle im Monat.
Zitat von pinao im Beitrag #51Michael jackson wusste schon, was gut ist. Musste er es gleich übertreiben???
Tja, leider ein paar Jahre zu früh, aber davon abgesehen ist das ein sehr sanfter Übergang nach Walhalla. Das ist auch einer der Gründe, warum ich nie Angst vor Vollnarkosen hatte.
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Zitat von ZeroZero im Beitrag #43Sorry, bin schon weg. Ich fand es immer total blöd, nur positive Berichte zu lesen und dann so negativ überrascht zu werden... Realistische Berichte finde ich da sinnvoller.
Vom Zahnbehandlungen (früher) könnte ich dir einiges erzählen oder von er Behandlung einer infizierten Bissverletzung ... Die anderen Eingriffe/Untersuchungen waren tatsächlich harmlos. Wobei: Ich hatte trotz des hihen Alters noch nicht viel.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von ZeroZero im Beitrag #43Sorry, bin schon weg. Ich fand es immer total blöd, nur positive Berichte zu lesen und dann so negativ überrascht zu werden... Realistische Berichte finde ich da sinnvoller.
Weshalb sollen positive Berichte nicht realistisch sein? Mein Kaiserschnitt war auch toll…
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Katelbach im Beitrag #54Vom Zahnbehandlungen (früher) könnte ich dir einiges erzählen
Ich bin in Russland aufgewachsen, Betäubung zum Bohren hab ich mit 21 kennengelernt. 😏 Ich glaube, ich kann mehr als genug Horrorstorys über Eingriffe und Behandlungen in den 80er und 90er in Russland erzählen. 😏
Seitdem habe ich keine Probleme mit Zahnärzten in Deutschland und nehme auch nie Betäubung zum Bohren. Das dauert ja nur wenige Minuten im Gegensatz zu 6 Stunden Betäubung (ja, ist bei mir immer so lange).
Dass man heutzutage bei Untersuchungen betäubt werden kann, wenn man will, finde ich wirklich klasse. Es ist eher nicht so einfach, einen Zahnarzt zu finden, der ohne Betäubung bohren kann.
Zitat von Nora im Beitrag #56Weshalb sollen positive Berichte nicht realistisch sein? Mein Kaiserschnitt war auch toll…
So war es nicht gemeint. Aber eben, was realistischerweise alles passieren kann.
Mir hätte es beim ersten Kind sehr geholfen, wenn ich vorher gewusst hätte, dass Stillen so höllisch weh tut. Beim zweiten wusste ich es wenigstens und vor allem, dass nach zwei Wochen der Schmerz weg ist.
Zitat von ZeroZero im Beitrag #37Nein, bei mir war es ununterbrochen, bis es zu Ende war. Jede kleine Bewegung der Sonde hat neues Würgen ausgelöst. Im Magen, nicht im Rachen.
Der Trick ist: Atmen ohne Pause. Ein-Aus-Ein-Aus. Beides (Würgen und Atmen) gleichzeitig geht nicht. Sagte man mir währenddessen, und bei mir hats geklappt. War aber keine Magenspiegelung, sondern ein Schluckecho, kommt aber prinzipiell aufs Gleiche raus.
Zero, Ok, touché - ich hatte zwar davon gehört, aber so begeistert wie alle vom Stillen sprachen, dachte ich, das könne nicht so wild sein. Was war ich so froh über die Uhr im Stillzimmer - nach 5 Minuten Trinken wird es ja auch besser!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von ZeroZero im Beitrag #57 Es ist eher nicht so einfach, einen Zahnarzt zu finden, der ohne Betäubung bohren kann.
Ein befreundeter Zahnarzt hat mal gesagt, dass es viele Zahnärzte stresst, ohne Schmerzausschaltung zu arbeiten.
Stimmt.
Ich habe höllische Angst vor diesen Spritzen - bis aufs Zähneziehen hat noch nichts so weh getan, daß ich unbedingt eine Betäubung gebraucht hätte (ja, inkl. Abschleifen für Kronen, und eine Wurzelbehandlung).
Der Bildung der Angst-Schweißperlen auf der Zahnarztstirn zuzusehen, lenkt hervorragend ab.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Nora im Beitrag #62 Ich habe höllische Angst vor diesen Spritzen - bis aufs Zähneziehen hat noch nichts so weh getan, daß ich unbedingt eine Betäubung gebraucht hätte (ja, inkl. Abschleifen für Kronen, und eine Wurzelbehandlung).
Um Gottes Willen, wie furchtbar! Die Spritzen sind mir egal, auch wenn sie nicht angenehm sind an manchen Stellen. Aber ohne? Niemals! Früher konnte ich schon mehrere Nächte vor einem Zahnarzttermin vor Angst nicht schlafen, am Tag des Termins bin ich bleich rumgeschlichen wie´s Leiden Christi. Bis ich mit ca. 20 an einen Zahnarzt geraten bin, der mir alle Ängste genommen hat, weil er immer alles 1a betäubt hat. Gute Arbeit hat er auch geleistet. Leider seit 20 Jahren im Ruhestand. Mein jetziger ist aber auch klasse. Bei dem bin ich während einer eigentlich fiesen Behandlung sogar mal eingeschlafen, so gut betäubt war alles.
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Zitat von Katelbach im Beitrag #60Ein befreundeter Zahnarzt hat mal gesagt, dass es viele Zahnärzte stresst, ohne Schmerzausschaltung zu arbeiten.
Ich würde ja nie den Mund aufmachen, wenn mir nicht schon vorher eine Schmerzausschaltung zugesichert werden würde. Niemals!
Mir tut das Bohren nicht wirklich weh bzw stört dieser Schmerz nicht. Die Nachwehen der Spritze dauern aber paar Stunden und sind unangenehm. Und schmerzhaft sind die Spritzen auch.
@Nora Ne, bei mir war der Schmerz beim Stillen durchgehend, 14 Tage lang. Mir sind Tränen runtergelaufen, die hatte ich nicht mal bei den Geburten, ohne Schmerzmittel.
Ich bin ja extrem ehrgeizig (kennst bestimmt von dir auch) und wollte es durchhalten. Hat sich zum Glück gelohnt.
Ist jetzt etwas OT, aber: Hm, also, nein, beim Thema Geburt und Co war ich nicht der Ansicht, auf Teufel komm raus leiden zu müssen, weil das Jeweilige als der heilige Gral der Mutterschaft gilt.
Natürliche Geburt? Fein, wenn es gut läuft. Tut es das nicht -.> nein, wir probieren nicht rum, ob es doch irgendwie vielleicht noch, ich möchte jetzt einen Kaiserschnitt.
Stillen dasselbe. Bei Nr. 2 war es Zirkus. Mit Abpumpen, Stillhütchen, Quarkpackung, Kohlblättern, Akupunktur etc. Nach 8 Tagen hatte ich die Nase voll. „Wenn das beim nächsten Versuch nicht anständig funktioniert, stille ich sofort ab.“ Was soll ich sagen - auf einmal lief es.
Ich wollte eine entspannte zufriedene Mutter sein, kein totales Wrack aufgrund Kaiserschnitt nach 3 Tagen Einleitungprobieren und 15h Eröffnungswehen ohne Wirkung und später dann Augenringen bis zum Bauchnabel, weil Baby auch nach 3 Monaten nur Schlückchen bekommt und daher praktisch Stündlich trinken muß. Das ist nämlich auch nicht gut fürs Baby. OT Ende.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ich habe bei den Geburten nicht gelitten, also nicht lange (das Problem ist nicht der Schmerz, sondern seine Dauer, finde ich).
Ehrgeiz meinte ich eher, dass ich nicht so schnell aufgebe, wenn ich mir etwas vorgenommen habe.
Ich habe bei der letzten Paradontosebehandlung auch nachspritzen lassen, weil der Schmerz zwar kurz aushaltbar, aber eben nicht über 30 Minuten oder mehr. Bei mir wirken diese blöden Spritzen nur zum Teil, aber dann viel zu lange. Trotzdem hab ich schon nach 20 Minuten viel gespürt.
Aber zum Thema "Wissen ist Macht": hätte ich es beim ersten Stillen gewusst, dass die Nerven sich anpassen und taub werden, nach 2 Wochen, wäre es einfacher gewesen.
Wenn ich hier lese, nach Laparoskopie am gleichen Tag entlassen und erwarte es bei mir auch, bin ich massiv enttäuscht.
Deswegen sollte man Berichte in jede Richtung lesen und sich ein Bild machen.
Zitat von Nora im Beitrag #62 Ich habe höllische Angst vor diesen Spritzen
gekürzt von mir
Ha, geht mir genauso. Spritzen, die etwas injizieren, sind für mich der Endgegner. Alles was ohne geht, mach ich ohne. Bisher waren das Platzwunde nähen, Zähne bohren und zwei Finger mit Nagelbettentzündung aufschnibbeln lassen. Ich halte lieber länger Schmerz aus, als dass ich mich spritzen lasse. Sollte ich vielleicht mal mit nem Therapeuten besprechen.
Ansonsten kann ich *Lumbalpunktion* anbieten. Bitte nicht lachen, aber ich hatte wirklich höllische Angst. Im Endeffekt hat es gar nicht weh getan und war nur irgendwie 'komisch'. Bisschen Kribbeln im Bein, wenn der Nerv getroffen wurde und sonst war das super schnell vorbei. Also da hat sich meine Panik gar nicht gelohnt 😄.
Zitat von Avada im Beitrag #67Ansonsten kann ich *Lumbalpunktion* anbieten. Bitte nicht lachen, aber ich hatte wirklich höllische Angst. Im Endeffekt hat es gar nicht weh getan und war nur irgendwie 'komisch'. Bisschen Kribbeln im Bein, wenn der Nerv getroffen wurde und sonst war das super schnell vorbei. Also da hat sich meine Panik gar nicht gelohnt ��.
Kann es absolut nachvollziehen und lache nicht. Ich hätte da auch Angst... Gut zu wissen.
Ich hatte Angst vor der Biopsie am Muttermund und Gebärmutterhals. War aber tatsächlich harmlos. Am Gebärmutterhals fand ich es deutlich unangenehmer, irgendwie unheimlich, weil so tief drin im Bauch (gefühlt).
Um andern die Angst zu nehmen - ich könnte jetzt von meiner Spirale erzählen, aber anscheinend bin ich da nicht repräsentativ. Fand jedenfalls meine FÄ - die hatte arge Bedenken, weil ja „Nullipara“ (Keine vaginale Geburt). Ich fand es nicht schlimm, allerdings hatte ich auch vorher die Höchstdosis Naproxen verputzt, das kannte sie so auch nicht…
Aber die Sache mit den Kirschnerdrähten! Wenn frau zarte Füsse hat, und einen Trümmerbruch ohne Gelenkbeteiligung, dann werden mit dieser Technik die Knochen quasi „aufgefädelt“, damit sie wieder anständig zusammenwachsen. Die Drah-Enden gucken die ganze Zeit zwischen den Zehen raus (wie Rouladennadeln…extrem merkwürdige Form des Dermal Anchor)
Das initiale Richten des Fußes tut höllenweh - weil die Herren orthopädischen Chirurgen gerne auf die Betäubung verzichten, „weil man dann ja auf den Anästhesisten warten muß, und es ja nur einen Moment dauert.“ Das bekam ich zur Erklärung, als ich wieder normal atmen konnte und wissen wollte, warum sie eigentlich íhr Gehör ständig aufs Spiel setzen (Ich kann LAUT schreien), oder ob sie gedacht hätten, ich hätte die Anästhesie schon bekommen.
Also fragt danach, wann Euch sowas passiert!
Die Drähte wurden unter Fußblock (Lokale Narkosemethode) gesetzt - dank Katadolon (gibt es nicht mehr) driftete ich zwischen wach und schlafend hin und her - war alles garnicht schlimm.
Tja, nach 12 Wochen mußten die Drähte ja wieder raus. Ich rechnete dazu mit einer kleinen Op. Der Orthopäde „so, ich ziehe die schnell raus, dauert keine 5 Minuten“. Ich „Hallo? Betäubung?“ Er: „Tut nicht weh!“ Ich: „Klar, wie das Richten vom Fuß, was?“ Er: „Nein, Ehrenwort!“ Er hat mir dann gemeint, wenn es wehtäte, dürfe ich ihm zum Ausgleich ein Eisbein verpassen (extrem unfreundlicher Tritt ans Schienbein).
Was soll ich sagen - Nein, es tut nicht weh! Auch wenn da 10cm Stahldraht aus Deinen Knochen gezogen werden - es zwickt nur etwas vorne, wo die Hautöffnung ist.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Hm, ich hatte auch Kirschnerdrähte im Fuß, wurden in Vollnarkose gezogen und ich musste eine Nacht im KH bleiben. Sie haben angefangen am Fuß zu drehen, als die Narkose noch nicht gewirkt hat, da war ich sehr sauer.
Bei der Spirale fand ich die starke Übelkeit schlimm (beim Weiten des Muttermundes), Schmerzen hatte ich keine, aber eben die Übelkeit und Absacken vom Kreislauf. War bei beiden Geburten auch so, viele reagieren mit Übelkeit und Erbrechen, wenn der Muttermund schnell aufgeht.
Und ich habe die ganze Zeit drauf gewartet, daß es so richtig fies weht tut, und ich in meinen Daumen beissen muß ( bei der Spirale). Wie gesagt - auch hier wirkt anscheinend schon eine minimale Betäubung (Naproxen) Wunder. Schmerzmittel sinnvoll angewandt sind wirklich etwas feines.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Und hier die Erklärung für meine Probleme: "Da neben dem Gebärmutterhals ein wichtiger Nerv (nennt sich Vagus) verläuft, kann dessen Reizung sogar zu einem Puls und Blutdruckabfall mit Ohnmacht führen."
Zitat von ZeroZero im Beitrag #74Hm, OK, hab gegoogelt, scheint zu stimmen.
Und hier die Erklärung für meine Probleme: "Da neben dem Gebärmutterhals ein wichtiger Nerv (nennt sich Vagus) verläuft, kann dessen Reizung sogar zu einem Puls und Blutdruckabfall mit Ohnmacht führen."
🤦🏻♀️
Und ich weiß jetzt endlich, warum mir nach „richtig gutem Sex“ immer erst schwarz vor Augen wird, wenn ich sofort aufstehe… Blutdruck im Keller, weil Vagus irritiert. Jay. Und das nach über 30 Jahren…
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.