Danke! Ich werde eh mit einem Reststück des Stoffes ein paar Testnähte probieren, dann werde ich ja sehen, wie meine Maschine und ich damit klarkommen.
hier ist ja was los gewesen, ich hab den Ansturm allerdings verpasst .
@Puls, ich hoffe, es klappt mit Deinem Vorhaben. Testnähte am Reststück sind eine sehr gute Idee ...
@alle: ich treibe mein Monster-Quilt-Projekt voran. Die Monster sind alle ausgeschnitten, auf ihre Basisstoffe gebügelt und im Moment füge ich Reihe für Reihe zusammen. Der Plan ist, Reihe für Reihe die Applikationen festzunähen und - da meine Maschine einige schöne Quiltstiche hat - auch gleich zu quilten, was das Zeug hält. Für die Rückseite habe ich heute eine schlichte salbeigrüne Bettwäsche in King Size gekauft, die ich dann in Streifen schneiden muss. Der Preis war gut, für das Geld bekomme ich keine Meterware, die auch breit genug wäre.
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Den Schnitt habe ich mir mit Hilfe eines gut passenden T-Shirts selbst erstellt.
Es kam auch zu einigen Pannen:
- an der Hüfte hatte ich zu viel Spielraum eingeplant und der Übergang von der Taille zur Hüfte musste sanfter sein (sonst hätte es gebeutelt) - konnte ich noch gut korrigieren
- die beiden am Schitt mit entworfenen Belege (für Ausschnitt vorn und hinten) hätten nicht gepasst - die anhand des "Kleid-Rohlings" neu erstellten Teile haben gepasst
- beim Einnähen des Beleges habe ich eine kleine Falte genäht
- die Armlöcher (ärmellos) haben als Abschluss ein Bündchen aus dem Stoff des Kleides bekommen - durch Dusseligkeit war ein Bündchen zunächst mit den offenen Nähten auf der rechten Kleiderseite angenäht
Insgesamt also reichlich Fehler gemacht - zum Glück ist trotzdem ein tragbares, sportliches Kleid dabei entstanden und das freut mich.
Werde den Schnitt in den nächsten Tagen gleich noch korrigieren, falls ich so ein Kleid noch einmal nähen möchte.
Am schwersten fand ich den Beleg.
Mit dem Jersey bin ich (auch ohne Overlock) gut zurecht gekommen, aber das Einrollen der Kanten finde ich sehr lästig.
Das war mal ein ehrlicher Bericht . Wer kennt das nicht beim Nähen, dass man sich leicht an den Kopf packt, wenn man erst einmal erkannt hat, wo darin der Fehler bestand 😅.
Ich freue mich, dass du das mit deiner Nähma hinbekommen hast. Und würde mich nochmal freuen, wenn wir ein Bild bekämen .
Für Versäuberungen meinst du mit Jersey oder mit Webware? Jersey muss man ja nicht versäubern. Wenn Jersey und rollig mache ich das mit der Overlock. An der Nähma dann einen elastischen Stich, gerne ein Variante vom Zickzack. Manche Maschinen haben auch Overlockimitate, das wäre dann am besten.
Bei Webware wird ja meist doppelt umgeschlagen, da nehme ich dann einen Zickzack, das hält.
(Ich sage jetzt nicht, dass man den auch mit einer Overlock usw., habe verstanden, du möchtest keine. Ist ok, aber aus meiner Sicht schade.)
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Wieviel wird ca. in KW 24/2026 geklärt.
Zitat von Marieken im Beitrag #2855Das war mal ein ehrlicher Bericht . Wer kennt das nicht beim Nähen, dass man sich leicht an den Kopf packt, wenn man erst einmal erkannt hat, wo darin der Fehler bestand 😅.
Ja - ich habe bei dem Teil viel gelernt. ... u.a. auch wiederholt, dass es nicht schadet, nach dem zusammenstecken und vor dem Nähen nochmal zu schauen, was man da tut.
Phhhh, das ist doch noch gar nichts. Wenn ich hier schreiben würde, was für Pannen ich schon produziert habe, würde das den Thread sprengen 😁. Rechts auf links zusammengenäht, zwei gleiche Teile zugeschnitten (wenn nicht genug Stoff zum doppelt legen vorhanden war) usw. usw.. Gerade gestern habe ich ein fast fertiges Teil in die Tonne gekloppt, weil der Schnitt einfach eine Katastrophe war ( das Schnittmuster flog gleich hinterher).
Puls, Glückwunsch zum gelungenen Kleid! Ein aus einem Kleidungsstück selbst entwickelter Schnitt, das habe ich mich noch nie getraut. Chapeau!
Schön, dass es geklappt hat. Trennen gehört zum Geschäft, ich kann mich da Kürbiskern nur anschließen. Und ja, wenn man vergessen hat gegengleich zuzuschneiden (oder vermeintlich gegengleich zugeschnitten hat), dann ist der Ärger auf einen selbst immer sehr groß.
Ich habe mir jetzt bei der Bullenhitze einige Tops aus Rippjersey genäht - die Ärmel, den Halsausschnitt und den Bund habe ich mit dem Rollrand verziert. Ich habe ja eine Overlock und ich finde den Abschluss hübsch, v. a. wenn man ein Verlaufsgarn verwendet. Ansonsten verwende ich am Halsausschnitt gerne Jerseyschrägband.
Halsausschnitte mache ich bei tieferen Ausschnitten mit Beleg, und sonst mit Jerseyschrägband. Rollrand klingt interessant.
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@Puls, Glückwunsch zu Deinem selbstgenähten Kleid. Ohne Panne geht bei mir auch nicht immer, manchmal schneide ich offen zu und vergesse dann, das zweite Teil zu spiegeln . Passiert allerdings mit zunehmender Routine immer seltener.
Für Halsausschnitte verwende ich meistens Bündchen aus dem gleichen Stoff wie das Shirt (bei Jersey), bei Webware mache ich es wie Charlie03 und wähle die Verarbeitung mit Beleg. Wobei ich das eigentlich nicht so sehr mag, weil es nur an wenigen Stellen fixiert wird und bei mir dann natürlich rausflattert. Bei meinen schönen Sommerkleidern habe ich gegen die Empfehlung alle Belege mit einem süßen Blümchen-Zierstich festgenäht und das sieht super aus. Ärmel unterscheide ich nach lang und kurz. Bei kurzen schlage ich den versäuberten Stoff einmal ein und nähe mit der Zwillingsnadel eine schöne Doppelnaht, bei langen Ärmeln mache ich meistens ein Bündchen aus dem gleichen Stoff, manchmal schlage ich aber auch einfach nur ein wie bei kurzen Ärmeln.
@alle: ich bin fleißig mit meinem Monsterquilt beschäftigt und nähe meine ganzen mit Vliesofix applizierten Monster mit einem schönen Quiltstich auf. Im Moment habe ich türkises Garn eingefädelt und nähe dementsprechend alle türkisen Stoffteile fest, danach wechsel ich zu weiß für Augen und Zähne und danach zu schwarz für Pupillen und aufgerissene Monstermäuler . Hatte ich gesagt, dass ich ganz verliebt in dieses Projekt bin? Ehrlich gesagt plane ich im Kopf schon den nächsten ...
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@Spatz, was spricht denn dagegen, einen Beleg rundum festzunähen? Dass man die Naht sieht? Ich mache das immer, wenn ich einen Beleg statt Bündchen nähe, und optisch finde ich das absolut nicht störend.
Das Jersey-Schrägband macht ihr selbst aus eurem Stoff oder gibt es das auch zu kaufen? (ich kenne bisher nur "normales" Schrägband aus Webstoff) Habt ihr da nicht das Einroll-Problem? Oder fixiert ihr mit Kantenband?
Jersey-Schrägband kannst Du fertig kaufen, da gibt es auch kein Einroll-Problem (jedenfalls hatte ich das noch nie und ich hab schon öfters welches verwendet. Kantenband zum Aufbügeln benutze ich ehrlich gesagt nur beim Nähen von Hosen, da verstärke ich die Tascheneingriffe.
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Zitat von Kürbiskern im Beitrag #2862@Spatz, was spricht denn dagegen, einen Beleg rundum festzunähen? Dass man die Naht sieht? Ich mache das immer, wenn ich einen Beleg statt Bündchen nähe, und optisch finde ich das absolut nicht störend.
Profischneider fixieren Belege nur an den Schulternähten und ich frag mich, wie das dann hält, weil bei mir dann der Beleg immer nach außen möchte. Deswegen nähe ich fest. Und ja, es geht darum, dass man die Naht sieht und dass das die Optik stört. Deswegen habe ich den Blümchen-Zierstich zu meinen schlichten Kleidern gewählt und das sieht zauberhaft aus und nicht wie "ich muß den blöden Beleg festnähen"
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Tja, so unterschiedlich sind die Geschmäcker🙂. Einen Beleg mit einem hübschen Stich festzunähen ist eine gute Idee! Mache ich sicher auch mal. Meine Maschine hat da so einiges zu bieten 👍.
ich nähe den Beleg an die Overlocknaht (Versäuberung) fest. Man sieht die Naht dann nur am Beleg, aber nicht auf der rechten Seite des Kleidungsstücks. Genauso mache ich es am Tascheneingriff. Das hilft enorm.
Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.
ich nähe den Beleg an die Overlocknaht (Versäuberung) fest. Man sieht die Naht dann nur am Beleg, aber nicht auf der rechten Seite des Kleidungsstücks.
Guten Morgen, Ich war endlich auch mal wieder an der Nähmaschine und habe ein T-shirt aus Gute-Laune-Stoff genäht. Der Schnitt war oversize aber ich glaube ich mach es ein bisschrn enger an den Seiten. Ich trag es heute zum Testen. Hier der Stoff, ein Baumwolljersey:
Ich habe gestern den „Fehler“ gemacht, mit meinen Enkelkindern im Netz nach Stoffen für neue T-Shirts zu stöbern 🙀. Den und den auch und eigentlich alle. Die Kleine am liebsten rosa, mit Wimmelmustern von Einhörnern (Augenkrebsgefahr!), der Große Dinos oder Drachen oder großflächige Traktoren. Wenn es nach ihnen geht, habe ich bis Weihnachten zu tun, und ein Kindershirt nach dem anderen zu nähen, am liebsten natürlich alle ganz schnell und sofort 😁. Aber:🥰🥰🥰. Und die Oma macht es ja gerne.
Kürbiskern, das kommt mir so, so bekannt vor. "Meine" Großen nähen ja auch schon auf meiner alten Nähmaschine mit. Sie dürfen sich parallel dann Täschchen usw. selbst nähen. Auch wenn die Nähte manchmal krumm und schief sind (retten geht eigentlich immer, notfalls müssen sie auch trennen), lieben sie diese Sachen. Und dank Knopfautomatik oder Schlaufen können sie auch als Verschluss auch andere Variationen als Kamsnaps wählen. Die kriegen sie nämlich meist noch nicht hin und ich hassen es da zu popeln, um dann den Kamsnap korrekt zu setzen.
Leider haben sie meine Verlegeritis auch intus. Eins der Enkel ist Linkshänder und ich habe nur eine Linkshänderschere zum Zuschneiden und eine kleinere für andere Stoffarbeiten. Was wir diese Scheren schon gesucht haben, weil sie wieder unter anderen Sachen verschüttet waren, dann doch im falschen Schubkasten lagen usw. - le-gen-där.
ich hatte vor einiger Zeit nochmal Stoff für eine Jacke für meinen Twen bestellt und jetzt isser da, das heißt, ich muß mein Monsterquilt-Projekt zur Seite legen? Och nö, noch ist es so warm, dass Junior keine Sweatjacke braucht, da muß er bis nach dem Urlaub warten, vorher nähe ich Monster ...
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Ich finds übrigens super, dass Eure Enkelkinder mitentscheiden und helfen dürfen. Der kleine Spatzensohn hat mit zweidrei Jahren auch beim Nähen mitgeholfen, danach hat er sich andere Hobbys gesucht . Aber maßgefertigte Jacken nimmt er immer noch gern und die Stoffe dafür kaufen wir auch immer gemeinsam.
Verlegeritis kenne ich auch, meistens verschwindet bei mir die kleine Fiskars-Schere, die ich kürzlich beim Scherenschleifer hatte, weil jemand in eine Nadel geschnitten hatte (das war ich Depp selbst). Bei der Gelegenheit ist meine große Stoffschere auch beim Scherenschleifer gewesen, weil jemand anderer unwissentlich damit Papier geschnitten hatte und das ist dann echt kein Spaß. Der Scherenschleifer hat sich amüsiert und seine Arbeit bestens erledigt.
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